Das Hotel nimmt sich Wellnessgästen an und Familien und Personen mit Hunden. Das führte bei unseren Aufenthalt hin und wieder zu einem Interessenkonflikt. Es ist halt einfach so, dass kläffende Hunde und über Hotelflure rennende Kinder die Nachtruhe empfindlich stören. Im Hallenbad ist für alle die lesen können und wollen! gross und deutlich beschrieben, dass das springen ins Wasser vom Beckenrand zu unterlassen sei. Soweit die Theorie während unseres Aufenthaltes konnte ich mehrmals feststellen warum es Kinderfreie Hotels gibt und die Nachfrage steigt. Zu diesem Thema möchte ich gar nicht mehr schreiben, nur dass wir auch mit einem 12 Jährigen Sohn unterwegs waren. Die Parkplatzsituation hat sich entspannt seit noch mehr Plätze befestigt wurden, der neue Aussenpool fügt sich sehr harmonisch in die gesamte Anlage ein. Es ist höchste Zeit in manchen öffentlichen Bereichen die Teppichböden entweder auszutauschen oder eine Generalreinigung durchzuführen, auf jedenfall sollte sehr bald etwas geschehen. Auch haben etliche Stühle im Gastraum ihre besten Zeiten hinter sich.
Wir hatten den Zimmertyp Liebstöckel Richtung Aussenpool, diese Lage wollten wir auch und haben das bei der Buchung angegeben. Diese Zimmer bieten schön viel Platz und sind gut eingerichtet und bieten auf einer Umschwebe nochmals Platz für zweit Personen bzw. Kinder die über eine Platzspartreppe(kann beleuchtet werden) erreicht werden, der grösste Nachteil dieses Zimmers ist, dass es sehr warm werden kann in diesem Zimmer und im oberen Bereich keine Möglichkeit besteht zu lüften. Jedenfalls waren meine Nächte sicher kein Höhepunkt in diesem Hotel, dazu hat auch die viel zu dicke und warme Bettdecke beigetragen. Wegen den Schnaken konnten wir über Nacht die Balkontür nicht richtig öffenen wir wurden so schon zerstochen.
Der Speiseraum ist unterteilt in verschiedene Bereiche, von denen natürlich einge schöner und weniger schöner sind jedenfalls ist der Speiseraum mir generell zu wenig hell. Was mich jeden morgen genervt hat, war diese billigste Papierserviette, die schon zerbröselt wenn man sie nur anschaut. Dagegen überzeugen die angebotenen Speisen sowohl in der Auswahl als auch in der Qualität, hervorzuheben, die Qualität des Brotes und der Wecken auch die angebotete Dauerwürste sind sehr gut. Ebenso gibt es die Möglichkeit sich selber aus Saftorangen einen Orangensaft zu pressen. Das angebotene Mittagsmenü reicht vollkommen in der Auswahl und auch die Qualität ist vollkommen in Ordnung, ausser die der angebotenen Kuchen. An 3 Tagen habe ich versucht mich mit diesen Kuchen anzufreunden aber dann habe ich es gelassen, da gehen mein Geschmack und die Richtung der Küche des Hotels Lindenwirt in verschiedene Richtungen, für mich kann ich nur sagen lieber gar kein Kuchen als dieser. So nun zum Abendessen, hier gab es die grössten Schwankungen, hier gab es ja schon etwas wie Sterneküche zu lesen, nun dieses Niveau wird sicher nicht erreicht. Es kann ja auch gar nicht sein, wenn man für ein 5 gängiges Menü im Sternelokal 150 Euro bezahlen muss, kann ein Hotel niemals auf so einem Niveau kochen. Die Quantität der Hauptgerichte hat auf jedenfall Sternenieveau, aber keine Angst satt wird man auf jedenfall. Was ich nicht erwartet habe waren viel zu weiche Pasta, oder eine Suppe die von der Schärfe vollig daneben war, dagegen war das Vorspeisebuffet am Freitag sehr gut. Zu den Getränkepreisen ist zu sagen, gerade noch angemessen.
Beim Thema Service kommt es drauf an welchen Teil man im Hotel aufsucht. Fangen wir mit der Rezeption an, auch beim zweiten Aufenthalt habe ich festgestellt, dass ich mit diesen Damen nicht klarkomme. Warum weßhalb kann ich gar nicht sagen, nur dass es Hotels gibt wo ich mit der Rezeption klarkomme. Die Damen und Herren im Service sind sehr bemüht es gut und richtig zu machen, allerdings sind für meinen Geschmack immer zuwenig unterwegs. Das Personal im Wellnessbereich ist sehr Leistungsorientiert und bemüht eine schöne Stimmung zu erzeugen, sicher die Abteilung in diesem Hotel die den Gedanken des Gastgebers am besten verinnerlicht hat. Das Inhaberehepaar war diesesmal sehr unterschiedlich präsent, während die Inhaberin jeden Tag vor Ort war und auch zum Beispiel im Service ausgeholfen hat, sah ich ihren Mann nur kurz für ein paar Minuten bei der Gästebegrüssung, während der Woche in der wir im Hotel waren.
Das Hotel liegt in Unterried, nicht in Drachselsried und nicht in direkter nähe zu einer Bundes-oder Landstrasse neben einem Landwirtschaftlichen Betrieb, für Geruchsempfindlichen Nasen hin und wieder störend. Diese Naturnahe Lage wird wohl auch unser Schnakenproblem erklären wir alle drei wurden in den Nächten öfters gestochen. Das Hotel ist allerdings ruhig gelegen im Gegensatz zu manch anderem Hotel in dieser Gegend.
Beliebte Aktivitäten
- Wellness
- Sport
Es gibt eine grosszügige Gartenanlage mit Bio-Schwimmteich das alles sehr schön angelegt und auch gepflegt aussieht, genügend Liegen etc., auch ein Spielplatz für kleinere Kinder ist vorhanden. Die Saunen haben grosszügige Betriebszeiten und auch schöne Ruhebereiche, allerdings wie im Hallenbad wurden Regeln nicht beachtet ich finde es halt nicht gut wenn Altersregeln nicht beachtet werden und plötzlich Kinder in der Sauna sitzen. Die Temperatur des Hallenbades fand ich sehr angegehm wohingegen der Aussenpool mir zu kalt war, was störend war, die ganze Woche über befanden sich Steinchen oder Sand auf dem Boden des Hallenbades. Das Hotel legt grossen Wert auf seinen Wellness-Spa Bereich und dieser ist auch von der Ausstattung und Architektur hochwertig ausgeführt worden. In der Zeit als ich dort war hatte ich 4 Massagen, 3 im Rahmen unseres Aufenthaltes und die 4 dazu gebucht, dabei handelte es sich um eine hochpreisige Ayurveda Massage 60 min zu 86 Euro. Die Spa Rezption ist rund 8-9 Stunden besetzt und von dort wird man dann in einen Ruheraum geleitet in dem man dann auf die Massage wartet. Von dort wird man dann im Normalfall in das jeweilige Behandlungszimmer geführt, meine Überraschung war sehr gross als meine Masseurin meinte ich soll ihr folgen wir müssten das Spa verlassen! also ging es durch das Hoteltreppenhaus einen Stock höher in ein Gästezimmer in dem provisorisch ein Massagetisch untergebracht ist, an der Massage selber gab es nichts auszusetzen wohl aber an den begleitenden Umständen, wenn ich so eine Massage mir leiste will ich nicht zuhören wie nebenan Staub gesaugt wird oder der Flur entlang gerannt wird. Das hat mir den Genuss an der Massage massiv verdorben.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 1 Woche im August 2016 |
| Reisegrund: | Wandern und Wellness |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Johannes |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 17 |


