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Katja & Nancy (31-35)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • September 2007 • 2 Wochen • Strand
In Bulgarien ist nicht alles günstig
2,2 / 6

Allgemein

Das Hotel ist eine 5 stöckige Anlage und wenn man im 5. Stock ist, hat man einen superschönen Meerblick (z. B. Zimmer 505). Die Anlage an sich ist recht klein aber dadurch übersichtlich. Das Hotel selbst bietet nicht viel: Keine Unterhaltung, keine Animation, 1 Außenbar und 1 Innenbar aber beide unbesetzt, die Rezeption hat einen ungünstigen Standort, da man durch den Fahrstuhl nicht vorbei kommt. Hinter der Rezeption rauchten die Angestellten sogar. Eine Wechselstube war im Hotel, was zwar gut war, aber Ende September wurde diese einfach geschlossen und wir mussten selbst sehen, wo wir unser Geld tauschten. Unverschämt fanden wir, das einige der Angestellten in dieser Wechselstube uns um Kleingeld betrogen haben, es wurde mit Beleg ausgegeben, aber eben nicht alles. Als wir darauf hingewiesen hatten, wurden wir unfreundlich abgefertigt und es wurde sich nicht entschuldigt. Aber in anderen Geschäften mussten wir auch feststellen, das Kleingeld einbehalten wird, ganz selbstverständlich. Der Pool am Hotel ist schön gemacht, aber das Wasser ist viel zu kalt gewesen. Es waren zwar Liegen vorhanden, aber keine Auflagen (Matten) oder Sonnenschirme und Ameisen wurden auch nicht bekämpft. Der Speisesaal war viel zu klein, obwohl nur die Hälfte des Hotels ausgebucht war, da möchte man nicht wissen was da los ist, wenn das Hotel voll belegt ist. Schade ist, das es keine Schwimmhalle gibt, obwohl es im Keller Räume gibt. Die Angestellten waren etwas unmotiviert, da es zum Saisonende ging. Gegen die Rauchbelästigung sollte wie in Deutschland vorgegangen werden. Geld nur im Hotel oder einfach in einem anderen Hotel tauschen, aber sofort nachzählen. Geld überall nachzählen, in jedem Geschäft. Überall muß man für die Toilettenbenutzung zahlen, also man ist da besser dran, wenn man in die umliegenden Hotels geht. Am Strand muß man für 2 Liegen, 2 Auflagen (Matten) und 1 Sonnenschirme 20 Leva (=10€) zahlen, das ist ein haufen Geld für dieses Land. Man muß energisch gegen Taxifahrer und Restaurantbesitzer vorgehen, also freundlich aber bestimmend, denn diese sind richtig belastend. An Bushaltestellen oder beim entlang laufen irgendwelcher Straßen wird man gnadenlos von Taxifahrern belästigt. Wir waren mit der Buslinie nach Varna gefahren, wussten aber nicht so wirklich, wo wir aussteigen mussten, da es keinen Busbahnhof gibt, wir sind am Museum (Kathedrale) ausgestiegen, also ein zentraler Platz. Wir wollten neben den Stadtbummel in den Zoo, das Aquarium und Delphinarium, nach ewigen Suchen haben wir alles gefunden. Das Delphinarium ist sehr unscheinbar und leicht zu übersehen, es ist aber einen Besuch nicht wert, denn für 20 Leva bekommt man da nicht viel geboten. Die Show ging nur 30 Minuten und wer im Freizeitpark so eine Show jemals gesehen hat, kann dort eine herbe Enttäuschung erleben. Das Aquarium war interessant, aber die Scheiben waren verschmutzt und es lagen tote Fische im Wasser. Der Zoo war leider geschlossen, der wäre sicher schön gewesen. Ausflüge: Wir hatten eine „Stadtrundfahrt nach Varna“ (13: 45 – 18: 00 Uhr) die war ganz interessant mit Museen und kostete 45 Leva (=23€). „Zauber des Nordens“ (8: 20-15: 00 Uhr) war auch schön am Kap Kaliakra und kostete 35 Leva (=18€). „Nessebar mit Essen“ war auch superschön für 57 Leva (=29€), bei diesem Ausflug rate ich dringend davon ab, ihn mit Essen zu buchen, also lieber „Nessebar ohne Essen“, denn was uns da geboten wurde, war eine riesengroße Sauerei, von wegen typisches einheimisches Essen, es war ein Essen extra für so große Reisegruppen also Massenabfertigung. Postkartenschreiben ist in Bulgarien sinnlos, denn es ist nirgendwo eine Karte angekommen und auf der Post in Bulgarien haben die mir noch die teuren Marken aufgeschwatzt, da es dann schneller gehen soll. Die geschriebenen Karten habe ich übrigens an der Rezeption abgegeben, dies wurde uns von der Reiseleitung vor Ort empfohlen!


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Die Zimmer haben uns positiv überrascht, sie sind sehr groß und geräumig und selbst der Kleiderschrank bietet gut Platz. Es gab noch 1 Sessel (mit Schlaffunktion) und 1 kleinen Tisch sowie ein Schminktisch mit Spiegel. Ein kleiner Fernseher war auch vorhanden, aber wir hörten erst den Ton und dann bewegte sich der Mund, also etwas verzögert, es gab ca. 4 Programme. Der kleine Kühlschrank ist im Sommer sicherlich super, aber wir brauchten ihn nicht, aber er summt Tag und Nacht, das ist belastend. Noch belastender war das gehobene Hotel Kempinsky, links vorne vom Balkon aus gesehen, auf diesem befindet sich irgendein Rotor und das geht Tag und Nacht, das ist echt belastend. Die Klimaanlage benötigten wir nicht. Die Betten wurden für uns auseinandergestellt, da wir Geschwister sind hatten wir das so gewünscht. Der Ausblick war superschön auf das Meer. Der Balkon hat eine halbrunde Ausstülpung was super aussieht und praktisch ist, es gab 2 Stühle und 1 kleiner Tisch. Das Bad war ausreichend groß und unsere Hygieneartikel konnten wir auf der Badewanne verstauen, da das Regal über den Waschbecken zu klein war. Einige lockere Fliesen gab es an der Wand und auch Schimmel und der Duschvorhang sah eklig aus. Zwar gab es 1 Wanne, aber darin sitzen muß man nicht wirklich.


    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
  • Das Essen war schrecklich, wir können es wirklich nicht anders beschreiben. Es lag sicher auch ein wenig an dem Auslaufen der Saison. Frühstück: So alte Brötchen hab ich noch nie gegessen, die sind schon beim aufschneiden zerfallen. Es gab aufgeschnittene Gurken und Tomaten, welche tagelang rumlagen, die waren schon schrumpelig. Marmelade gab es 1 Tag rote und 1 Tag gelbe, herausschmecken konnte man nicht wirklich die Sorte. Die Eier gab es gekocht, als Rührei und als Spiegelei, aber leider sehr wabbelig und nicht richtig durchgebraten. Wurstsorten gab es 2, aber diese nur im täglichen Wechsel. Käse gab es jeden Tag 2 Sorten, also immer das Gleiche. Bananen war das einige Obst und selbst diese wurden halbiert und sahen schon sehr mitgenommen aus und färbten sich braun, also vom Vortag. Gebäck gab es ca. 4 verschiedene Sorten, aber dieses war auch schon einige Tage alt. Crepes hat uns geschmeckt, aber irgendwann hatten die zu viel Teig in die Pfanne gehaun, dann war es ein Eierkuchen, aber dieser war leider nicht durch. Weißbrot wurde neben den 2 Brötchensorten angeboten, welches sich schon wellte und weiße Flecken hatte, der Toaster hat da auch nicht viel geholfen. Kaffe war sehr stark, aber konnte mit warmer Milch oder heißem Wasser verdünnt werden. Heißes Wasser stand bereit für 2 Teesorten, wo man nicht wusste was es für eine Sorte war. Es gab in der 1. Woche einen Saftspender, dieser war aus Konzentrat und hat eigenartig geschmeckt, dieser war in der 2. Woche alle und wurde auch nicht aufgefüllt. In der 2. Woche war ebenso das Kakaopulver alle und es wurde auch beim Ansprechen des Personals nicht nachgefüllt, so das wir uns selbst Kakao im Supermarkt kauften. Die Milch war meistens nicht zu genießen, da Klumpen drin schwammen, wir denken die haben die jeden Tag neu aufgekocht und das über Tage. Abendbrot: Es gab wenig Auswahl und kaum landestypische Mahlzeiten. Anfangs gab es 2 Suppen zur Auswahl, später nur Eine und am Ende gar keine Suppe mehr. Salate waren nur 2 Sorten (Gurkensalat und Tomatensalat) und auch immer dasselbe. Die Rester wurden geschickt zu hübschen Pasteten verarbeitet, welche aber nicht schmeckten. Schlabbrige Nudeln und lasche Pommes gab es täglich, man konnte nachvollziehen, wann es frisch war und wann schon älter. Der Rest des Essens wiederholte sich ständig und es gab nur ca. 4 verschiedene Angebote, welche nur selten schmeckten. Als Obst war nur der Apfel zur Auswahl, aber der sah außen scheußlich aus und innen noch schlimmer, manchmal gab es Weintrauben, welche schon überreif waren und dann auch noch mit vielen Kernen. Als Dessert gab es auch jeden Tag das Gleiche, nur in einer anderen Farbe, meist Pudding. Wir hatten mal Eis erfragt, da keines zum selbst Bedienen da stand, da haben die uns noch 2 Leva abkassiert!


    Service
  • Sehr schlecht
  • Die Wechselstube ist wohl der einzige Service im Hotel. Die Rezeption verkauft zwar Zeitungen, aber für einen seltsam hohen Umrechnungskurs, also wir haben umgerechnet über das Doppelte bezahlt. Der Tresor war hinter der Rezeption und auch nur von den Angestellten zu bedienen, das ist schlecht, diese gehören auf die Zimmer. Wir wussten ja nie, wie das Wetter wird und es war auch schwer einzuschätzen, also fragten wir an der Rezeption, die haben von jedem Wetter ein bisschen angegeben und das hat natürlich nie gestimmt und das Thermometer, welches von Hand bedient wurde, war die blanke Lüge, also die waren nicht in der Lage uns Auskunft zu geben. Unser Begrüßungsgespräch war auch ein Witz. Die zwar nette Dame hat alles doppelt erzählt und wollte uns unbedingt eine Diskotour aufschwatzen. Leider gab sie uns keine Tipps, was wirklich wichtig und interessant ist in Bulgarien. Sie war nur bedacht, die Ausflüge zu verkaufen. Wir hatten auch 3 Ausflüge gebucht, da das Wetter sich verschlechterte und es nur 17 Grad war und es nieselte. Zimmerreinigung: Das klappte gar nicht, wo wir das Zimmer bezogen, war alles super hübsch hergerichtet aber schon am 2. Tag wurden die Tagesdecken nicht mehr auf die Betten gelegt. Es wurden nur Betten gemacht und das war es auch schon. Wir hatten mal unter die Betten gucken müssen und das war echt widerlich, so viel Staub und Flusen. Die Waschbecken und Wanne wurden gar nicht gesäubert, Staub wurde nicht gewischt, die Betten wurden nicht neu bezogen und der Balkon wurde auch nie gereinigt. Die Handtücher wurden zwar ausgetauscht, aber die sahen aus wie Putzlappen.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Die Lage des Hotel Ljuljak fanden wir super, da es nicht an der Promenade liegt, man hat also seine Ruhe und ist trotzdem in 5 Minuten im Geschehen. Die Gegend ist sehr bergig, also man muß schon ein wenig krakseln. Das Hotel befindet sich in einer abgelegenen Seitenstraße, ist für Nachtschwärmer etwas gruselig. Supermarkt und Telefon befindet sich gleich neben dem Hotel. Am Goldstrand sind ein Hotel neben dem anderen, aber dennoch hat das Ljuljak den Vorteil, das noch freie Sicht zum Meer im 5. Stock ist.


    Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Wir haben 1 Billardtisch gesehen und 1 Tischtennisplatte, da haben die Angestellten sich meist vergnügt. Leider gibt es keine Animation, obwohl im Kellerbereich noch 1 großer Aufenthaltsraum ist.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im September 2007
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Katja & Nancy
    Alter:31-35
    Bewertungen:11