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Bernd (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Dezember 2003 • 2 Wochen • Strand
Freundliches Hotel, gutes Preis/Leistungsverhältnis
2,9 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Gut

Das Manisa besteht aus einem Hauptgebäude mit Lounge, Restaurant, einem Konferenz/Partyraum und 4 Zimmern im 1. Stock sowie ca. 20 Bungalows mit je 2 Zimmern in der sehr schönen und gepflegten Gartenanlage (näheres unter Zimmer). Dort befindet sich auch ein sehr sauberer Pool mittlerer Größe (ca. 10x4 m) mit Liegen, Tischen, Stühlen und Sonnenschirmen. Das Manisa ist nicht das Grand Hotel, und es ist auch nicht neu, aber es ist sauber, gut gepflegt, und hat ein gewisses Flair. So hängt zum Beispiel im Flur im 1.Stock des Haupthauses völlig ungesichert ein echtes Gemälde von Carlo Parisi! Neben vor allem deutschen und französischen Pauschalurlaubern steigen Reisende aus der Region (Réunion, Südafrika) dort ab, ansonsten findet man alles von der Familie mit Kleinkind bis zum Rentner-Single. Wir halten das Preis/Leistungsverhältnis des Hotels für gut. Das Manisa ist ein für Mauritius sehr billiges Hotel. Wir orientieren uns immer am Preis für einen Verlängerungstag mit Halbpension in der teuersten Reisezeit, und hier war das Manisa mit 22 Euro nach unseren Recherchen unschlagbar. Das nächst teurere Hotel kostete 45 Euro! Die Nebenkosten sind für ein Hotel dieser Kategorie recht hoch: z.B. Softdrink 45Rs, Bier 60Rs, Wasser 1 ltr. 45 Rs. Wir nutzen das Hotel bei unseren Reisen immer als " Basislager" , von dem aus wir das Land erkunden. Dafür ist das Manisa einfach ideal: Gute Infrasruktur vor Ort, etwa gleiche Entfernung zu den Reisezielen im Norden, Süden und Osten der Insel. Es eignet sich aber nicht für Reisende, die extensiven Service genießen und große Teile des Urlaubs am oder im Pool verbringen wollen. Touren: Nahbereich: Fahrrad. Fahrräder auch mit Kindersitz (praktisch für großen Rucksack mit Ausrüstung) gibt es für ca. 150 Rs/Tag (handeln!) im Wolmar Store ca. 10 min. zu Fuß vom Manisa Richtung Süden (Rezeption fragen). Schöne Tagestour: nach La Preneuse zum Schnorcheln. Weniger sportliche sollten die Steigungen unterwegs nicht unterschätzen. Wegen Tamarin River muß man einen weiten Umweg fahren: zuerst Richtung Quatre Borne, dann rechts ab Richtung Tamarin, im Dorf La Preneuse links großer Spar-Markt, dort Proviant fassen und auf der gegenüberliegenden Seite auf einer der kleinen Straßen zum Strand. Schnorcheln lohnt nur südlich der Treppe, dort in der Nähe der Riffkante schöne Korallen und Mördermuscheln. Bus: Busfahren ist besonders für mittlere Entfernungen zu empfehlen und ein Vergnügen an sich. Bei größeren Entfernungen wird es allerdings durch Wartezeiten beim Umsteigen uneffizient. Busse alle 15-30 min. direkt gegenüber dem Hotel (Rezeption fragen). Nach Quatre Bornes (Do. und So. Markt) ca 50 min., 17Rs. Nach Port Louis 45-75min (je nach Verkehr), 18Rs. Mietwagen/Taxi: Mietwagen: ca. 1200-1800 Rs/Tag + Benzin. Die billigeren sind oft ziemliche Gurken. Außerdem: Mauritius fährt links und ist ausgesprochen schlecht beschildert. Da geht oft viel Zeit für Suchen verloren. Besser (und billiger!): Ein Taxi tageweise mieten: ca. 1200-1500 Rs (je nach Fahrstrecke) alles inklusive. Wir sind mit Dev Bookun gefahren (Rezeption fragen). Dev ist 65, ein ruhiger Zeitgenosse, fährt oft Gäste für das Manisa und kennt die Insel wie seine Westentasche. Er setzt Euch punktgenau ab, paßt ggfs. auf Wertsachen auf, und erzählt Euch (wenn Ihr Interesse zeigt) in sehr gutem Englisch viel Wissenswertes über die Insel. Wahrscheinlich sind andere Taxifahrer auch ok, aber Dev war für uns ein echter Hauptgewinn. Beispiel: Wir hatten eine Tour zur Blue Bay (s.u.) vereinbart. Dev ließ uns am Vorabend über die Rezeption mitteilen, daß das Wetter am nächsten Tag nicht ideal sein würde und daß wir die Tour besser verschieben sollten. Schnorcheln: Insgesamt etwas enttäuschend, geringer Fischbestand. Hotelnah: Vor dem Villas Caroline liegt das sogenannte Aquarium: Viele bunte Kleinfische (Schmetterling, Wimpel, Koffer, Doktor, Drücker etc.), aber auch hin und wieder Schlangen, Muränen, Rotfeuerfische. Größere Fische sind hier sehr scheu und verstecken sich sofort, langsam schnorcheln! Bei sehr! ruhiger See (wenig Wind, Halbmond) und hohem Wasserstand (Gezeiten ca. 19.15 Uhr im Fernsehen) kann man über die Riffkante schnorcheln: Beobachten, wo die Wellen nicht brechen, dort ist ausreichende Wassertiefe: Leicht südlich vom Villas Caroline oder in der Bootsausfahrt zwischen Caroline und Klondike. Außen dann tieferes Wasser, schönere Korallen, größere Fische. Es gibt auch Bootstouren: Delfinbesichtigung und Schnorcheln im Außenbereich: Delfine sieht man im Bootsgetümmel bestenfalls von weitem, Schnorcheln mittelprächtig. 2500Rs, 2,5 Stunden, Geschmacksache. Blue Bay: Marines Naturschutzgebiet im SO der Insel. Lohnt sich, schöne Korallen. Dev's Sohn ist Profitaucher, hat sich mit Riffökologie beschäftigt und auch die Blue Bay erforscht. Er weiß, in welchen Bereichen der Bucht die meisten Fische leben. (Dev fragen) Weiterer Marinepark bei Balaclava südlich von Trou aux Biches, soll gut sein, wir konnten wegen Zyklon dort nicht schnorcheln. Tennis: Einziger frei zugänglicher Platz in der Gegend ist auf dem Gelände des Klondike Hotels 20 min. zu Fuß/Taxi 100Rs nördlich. 172,50Rs/Stunde, für Reservierung Rezeption fragen. Platz ist ok, sehr windanfällig, aber das Netz ist ziemlich marode: für kleinere Reparaturarbeiten (Drachen)schnur und stabile Nähnadel mitnehmen. Sonstiges: Klettertouren: Auf den Le Pousse, oder herunter zu den Tamarin Falls (Dev fragen). Konnten wir wegen Zyklon nicht mehr machen. Sagenhafte Modellschiffe aller Größen und Preisklassen bei Bobato Ltee, Curepipe (Dev fragen). Adressen: Manisa Hotel, Costal Road, Flic en Flac. Tel. 0230/4538558-60, Fax 0230/4538562. Email: manisa@intnet.mu Taxi: Dev Bookun, 35, Bassin Road, Quatre Bornes, Tel. 4244520, Cellular: 251-5079


Zimmer
  • Schlecht
  • Die Zimmer im Haupthaus (1.Stock, Nr. 111,222,333,444) sind größer als die in den Gartenbungalows, haben aber auch Nachteile: Besonders zur " Partyzeit" um Weihnachten finden am Pool bzw. im Partyraum im 1.Stock regelmäßig Hochzeiten (interessant!), Gebutstagsfeiern und ähnliches statt. Da man Musik erst gut findet, wenn die 500 Watt Peavey Boxen anfangen zu verzerren, wird es im Hauptgebäude oft sehr laut. Die Betten sind sehr klein. Nach heftigem Regen tropft es in 222 (an unkritischen Stellen) geringfügig durch die Decke, und der sehr schöne und große Balkon mit Blick über den Garten und aufs Meer steht zimmerseitig unter Wasser. Soll denmächst durch Dachsanierung behoben werden. In Nr. 333 und 444 hört man den Nightclub bei offenem Fenster deutlich. Wir empfehlen die Zimmer in der Gartenanlage: ausreichend groß, moderner eingerichet (Betten größer) und ruhig gelegen. Falls machbar, reserviert man Euch bestimmte Zimmer: Email manisa@intnet.mu Alle Zimmer haben Klimaanlage, TV, Kühlschrank.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Frühstück: Büffet: Saft, Kaffee, Tee. Toast, Baguette, Marmelade. Meist 2 Sorten Obst: Ananas, Mango, Papaya, Apfelsine, Litchie, Apfel (aber das ist sicher jahreszeitabhängig!). Blätterteiggebäck oder Kuchen. Cornflakes und Pops. Im täglichen Wechsel Joghurt oder Pudding. Eier in jeder erdenklichen Zubereitung auf Wunsch mit Würstchen/Speck. Abendessen: Büffet: Suppe. Salat, sehr gut und abwechslungsreich. Je ein Fleisch- und Fischgericht. 2 Sorten meist lokales Gemüse. Reis. Nachtisch: Im Wechsel Eis, Dosenobst, frittierte Bananen etc. Wir fanden das Essen gut: Es gab üppige lokale Kost, und das möchten wir uns auf unseren Reisen auch. Manchmal hätten wir uns eine schärfere Würzung gewünscht, aber das hätte einerseits sicher zu Beschwerden anderer Gäste geführt und andererseits wird auf Mauritius nicht so scharf gewürzt wie etwa in Indien. Zum Nachwürzen stand eine sehr scharfe Chilisoße sowie Mango/Zitronenchutney (sehr interessant!) zur Verfügung. Man sollte aber auch die leckeren Sachen " auf der Straße" probieren: Gegrilltes oder indisches (Dholl Purri, Roti...).


    Service
  • Eher gut
  • Der eigentliche Aktivposten des Hotels ist sein Personal. Die Rezeption ist freundlich, sehr hilfsbereit, kompetent und effizient. Das Personal im Restaurant aufmerksam und unaufdringlich. Alle sprechen (teilweise sehr gut) englisch. Die Zimmerreinigung war tadellos. Der Eigentümer ist oft im Hotel, erkundigt sich nach Befinden und Wünschen seiner Gäste und strahlt über's ganze Gesicht wenn alle zufrieden sind. Er ist sich auch nicht zu schade, schon mal hinter dem Buffet auszuhelfen. Ein Beispiel, das die Athmosphäre im Hotel beschreibt: Als ein Zyklon an der Insel vorbeizog und es einen Tag lang regnete, wurde spontan eine " Happy Hour" organisiert: Cola, Sprite, Saft, Whisky!!, leckere frittierte Snacks, scharfe Soßen (alles kostenlos natürlich) und hinter dem Tresen in der Lounge ein gutgelaunter Hoteleigentümer, der seine Gäste bedient. Sowas hatten wir noch nie erlebt.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Das Manisa liegt am südlichen Ende von Flic en Flac. Der Strand (über die Küstenstraße) ist von wechselnder Breite und Qualität. Gegenüber dem Manisa sorgt üppiger Baumbestand für Schatten, in dem sich an Sonn- und Feiertagen massenhaft Einheimische aus den umliegenden Ortschaften tummeln. Im Wasser gibt es dann besonders nachmittags nur noch Stehplätze. Mehr Platz findet man in Richtung Süden, wo sich auf 2.5 km Strand 5 Luxushotels aneinanderreihen. Dort allerdings herrscht im Wasser ein reger Bootsverkehr (Wasserski etc.), die entsprechende Geräuschkulisse stört. Noch weiter im Süden schließt sich im Süden die schöne und fast menschenleere Bucht von Tamarin an (ca. 1 Stunde Strandwanderung). Richtung Norden endet der Baumbestand nach ca. 500m, und beim Hotel Villas Caroline ist der Strand sehr breit und auch an Wochenenden leer: viel Platz für Frisbee, Lenkdrachen, Boccia etc. Gute Einkaufsmöglichkeiten im Ort: Großer, sehr günstiger Spar-Markt ca. 500 m Richtung Norden, dort auch ATM und Internet (40Rs/30min).


    Aktivitäten
  • Schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Keine Animation (glücklicherweise). In der Lounge ein ziemlich ramponiertes Billard. Fitnessraum/Sauna und Disco/Nightclub (beides nicht ausprobiert) in der Anlage.


    Preis-Leistungs-Verhältnis: Eher gutHotel entspricht der KatalogbeschreibungHotelsterne sind berechtigt
    Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Dezember 2003
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Bernd
    Alter:46-50
    Bewertungen:2