Pauschalreise vom 30.05. bis 13.06.2003 in die Türkei/Hotel Marti Myra Tekirova Im Jahr 2001 hatten wir bei Ihnen eine Pauschalreise in die Türkei gebucht und dort in der **** Ferienanlage Grida Village in Belek einen wunderbaren und erholsamen Urlaub verlebt. Nachdem sich aber durch die Euro-Umstellung die Preise fast verdoppelt hatten, verzichteten wir im Jahr 2002 auf eine Reise dorthin. Dieses Jahr wollten wir uns aber wieder einen Urlaub in der Türkei, unserem Lieblingsreiseland, gönnen. Da in unserem Wunschhotel Grida Village kein passendes Zimmer mehr zu buchen war, waren wir auf der Suche nach einer gleichwertigen ****Anlage, sowohl von den baulichen Gegebenheiten (weitläufige, gepflegte Anlage, Dorfstil, kleine Häuser) alsauch von der Poolanlage, Sportangebot , Ausstattung der Zimmer, Verpflegung usw. Unsere Wahl fiel deshalb auf das ****Marti Myra Holiday Village in Tekirova, weil es auch preislich dem vorgenannten Hotel gleichkam, im Gegenteil, wir erwarteten nach der Beschreibung im TUI-Katalog eigentlich noch eine gewisse Steigerung. Als wir per Zufall auf der TUI-Internet-Seite " Last minute and more" entdeckten, dass dieses Hotel zu einem günstigeren Angebotspreis als im Katalog offeriert wurde, glaubten wir, ein echtes Reiseschnäppchen gemacht zu haben, was auch unserer Urlaubskasse entgegenkommen sollte. Bei unserer Ankunft in Tekirova fiel uns als erstes der etwas triste Eingangsbereich auf. Obwohl unsere Familie (2 Erwachsene, 1 Kind mit 13 Jahren) die einzigen Gäste aus dem Tui-Bus für dieses Hotel waren und auch kein Betrieb an der Rezeption herrschte, wurden wir ohne einen Willkommensgruß wortlos " hingenommen" - was wir eigentlich von einem Hotel mit **** und besonders in der Türkei - bisher nicht gewohnt waren. Die unfreundliche Rezeptionistin reichte uns kommentarlos den Anmeldebogen - wir erwarten keineswegs, dass das Personal überall Deutsch spricht, aber auch auf Englisch war kein Gespräch möglich, was aber nicht an uns lag. Danach geschah erst einmal garnichts, sie verhandelte anscheinend mit anderen Angestellten hinter dem Tresen, gab etwas in den Computer ein, und ließ uns stehen. Später legte sie wortlos den Zimmerschlüssel auf den Tresen und rief den Kofferträger, der uns zu unsererm Zimmer bringen sollte. Der Weg dorthin führte durch einen Teil der Anlage, durch die jede Menge Enten, Hühner, Schildkröten und Tauben herumkreuchten und fleuchten, ab und zu musste man vor ihnen in Deckung gehen oder ihren Exkrementen auf den Wegen ausweichen. Die angelegten Bachläufe wirkten furchtbar schmutzig, teilweise waren sie kaum mit " Wasser" gefüllt. Die Pinienbäume waren wohl schon eine ganze Weile nicht mehr geschnitten worden, so dass man auf den Wegen zeitweise den Kopf einziehen musste, um gehen zu können. Die gesamte Anlage wirkte ungepflegt und ziemlich schmuddelig. Unser Zimmer befand sich dann im ersten Stock eines zweistöckigen Gebäudes älterer Bauart, dass eher an eine düstere Kaserne als an die türkische Bauweise erinnerte. Als der Kofferträger die Tür aufschloss, blieb uns erst einmal im wahrsten Sinne des Wortes die Luft weg! Das Zimmer war im Katalog als " freundlich eingerichtet" beschrieben worden. Im Hotelprospekt war auch eine wunderschöne Hochglanzabbildung des Zimmers (vermutlich gleich nach Fertigstellung vor nicht wenigen Jahren) mit der Unterschrift, dass in diesem Hotel " sowohl Standardzimmer alsauch Familienzimmer über eine ungewöhnliche Geräumigkeit und einen 5- Sterne-Komfort verfügen" . Wir waren ganz schön geschockt! Der muffige Geruch, der uns entgegenschlug, war nach dem nächtlichen Abflug und der 1 1/2 stündigen Busfahrt eine einzige Zumutung. Die Aufstellung der Möbel entsprach zwar noch der ursprünglichen Abbildung, sie waren aber sofort auf den ersten Blick als reichlich abgewohnt und verschlissen zu erkennen. Das Zimmer machte den Eindruck, als sei es in den letzten Wochen nicht gereinigt worden. Auf dem aus einfachen, weiß gestrichenen Brettern zusammengeschraub-ten " Nachttisch" waren allerdings nicht wie auf der Abbildung Blumen, sondern Schmutzränder von Gläsern, die Oberfläche war klebrig. Der Balkon war zwar geräumig, aber total verdreckt, von der " Ausicht" in eine Art " Kasernenhof" ganz zu schweigen. In dem Zimmer befand sich noch eine Art " Anrichte" , ebenfalls aus weiß gestrichenem Holz, die Schubläden hingen schief in den Verankerungen. Als wir die Betten begutachten wollten und die Bettdecke anhoben, mussten wir feststellen, dass die Bettwäsche nicht geraden den hygienischsten Anforderungen entsprach, d. h. sie war teilweise fleckig. Die Bettkästen, die laut Bild ehemals mit blauem Stoff bezogen waren, waren verschlissen und hatten überall schmutzige Ränder. Zwischen und unter den Betten lag dicker Staub. Zu allem Übel kam uns dann auch noch ein nicht näher zu identifizierender Käfer entgegen. Neugierig geworden, wagten wir dann auch einen Blick ins Badezimmer, dass vielleicht vor 15 Jahren einmal in gutem Zustand gewesen sein könnte und bei entsprechender Pflege....? Der Duschvorhang hing an einer teilweise losen Stange, der Schimmel am Rand des Einbauwasch- beckens hatte eine Breite von fast 1 cm! Obwohl wir das Zimmer für 3 Personen gebucht hatten, war das 3. Bett nicht gerichtet. Wir stellten daraufhin unsere Koffer ab und stellten uns vor, in diesem Zimmer und dieser Anlage unseren heißersehnten und verdienten Jahresurlaub von 14 Tagen verbringen zu müssen. (Wie steht es so treffend im Hotelprospekt: " So gemütlich wie in Ihrem eigenen Haus" !!! Gegen diese Unterstellung verwahren wir uns hiermit ausdrücklich!) Daraufhin beschlossen wir, die Tui-Reiseleitung unter der angegebenen Nummer zu erreichen und zu informieren. Leider gelang uns das telefonisch nicht. Wir konnten aber der schriftlichen Reiseinfo entnehmen, dass der für uns zuständige Reiseleiter just an diesem Tag das Hotel besuche. Wir konnten Herrn H. D. dann gegen 11.00 Uhr kennenlernen und ihm unser Anliegen vortragen. Er bat uns noch um etwas Geduld, da er zuerst den Begrüßungcocktail für andere Gäste abhalten müsse. Wir sollten doch in der Zwischenzeit etwas essen oder trinken gehen. Wir gingen auf das Angebot ein und konnten so auch gleich den Speiseraum mit Terrasse von Marti Myra kennenlernen. Ein solches Tohowabohu war uns allerdings in der Türkei und auch anderwo noch nie untergekommen. Der Raum und die Terrasse waren gut besucht bis voll. Es herrschte ziemlicher Lärm, herumspringende Kinder, dazwischen Kellner, die mehr oder minder gelangweilt hin- und herräumten und uns auch nicht weiter beachteten, als wir auf der Suche nach einem freien Tisch waren - nach unserer bisherigen Erfahrungen in zwei verschiedenen **** Hotels in der Türkei- , ganz ungewöhnlich. Die wenigen freien Tische waren entweder nicht abgeräumt, von Krümeln und Essenresten übersäht oder die Tischdecken sahen so verschmutzt aus, dass man sich nicht daran setzen mochte ( vom Fußboden um die Tische herum ganz zu schweigen). Unser Sohn suchte am Buffet nach einem Brötchen, außer Weißbrot zum Selbstabschneiden war aber nichts zu finden. Auf der Terrasse drängten sich Erwachsene wie Kinder um eine mechanische Orangensaftpresse - man konnte selbst Saft pressen! Der Tisch und die Umgebung waren mit Orangensaft und Orangenschalen bedeckt und verklebt, das ganze würde ich als einzige Schweinerei bezeichnen! Aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen hatten wir uns natürlich auch auf das gute Essen in der Türkei gefreut - reichhaltige Buffets, liebevoll hergerichtet, waren eigentlich immer an der Tagesordnung. Wir verzichteten daraufhin auf den " kulinarischen Genuss" und beschlossen nur einen Kaffee zu trinken. Wir entdeckten nach längerem Suchen in einer Ecke einen Kaffeeautomaten, wo man selber Kaffee zapfen konnte. Auf dem Automat stand " Dallmayr" ! Was sich dann allerdings in den Tassen befand, war irgendeine braune, vor allem aber geschmacklose Flüssigkeit. Das Haus Dallmayr wird dies sicher nicht als Werbung betrachten.Übrigens: guter türkischer Kaffee wäre uns lieber gewesen! Danach beschossen wir die restliche Zeit zu nützen, und einen Rundgang durch den Rest der Anlage zu machen. Die Außenanlagen wirkten genauso wie alles, was wir bisher gesehen hatten: rundum renovierungsbedürftig und abgenutzt. Der Strand ist extrem ungepflegt! Als wir dann auf Herrn D. trafen, waren wir alle ziemlich deprimiert und machten ihm klar, dass wir aus den oben genannten Gründen nicht in diesem Hotel bleiben wollten. Er war sehr freundlich und hilfsbereit , hörte unsere Beschwerden an und schlug uns vor, ein Ersatzhotel für uns zu finden. Wir baten Ihn, eventuell für uns ein Zimmer in Belek im Grida Village zu finden, da wir das Hotel schon kennen würden, und wir auch kein weiteres Risiko mehr eingehen wollten. Wir wären auch bereit gewesen, den Transport dorthin selbst zu organisieren. Leider war es nach einigen Telefonaten nicht möglich, dort ein passendes Zimmer zu finden.Er schlug uns daraufhin vor, ins Hotel Rixos, ebenfalls in Tekirova, umzuziehen. Allerdings müssten wir dann einen Aufpreis von EUR 900,00 zahlen. Da dies die einzige Möglichkeit für uns war, das Hotel zu wechseln, bezahlten wir den geforderten Betrag unter Protest per Kreditkarte. Wie wiesen Herrn D. darauf hin, dass wir den Betrag nach Rückkunft in Deutschland von der Tui zurückfordern würden. Notfalls auch gerichtlich. Wir baten Herrn D., dies schriftlich festzuhalten und an die Tui Deutschland weiter zu leiten.Wir hatten aufgrund der Einstufung als ****Anlage in der Katalogbeschreibung das Hotel Marti Myra gebucht. Ein Hotel unter **** wäre für uns nie in Frage gekommen. Die Darstellung im Katalog entspricht in keinster Weise dem wirklichen Zustand dieser Anlage, noch weniger, wenn man das gleich eingestufte Grida Village oder andere Hotels dieser Kategorie kennt. Das war der Komfort und die Sauberkeit, die wir erwartet und gebucht hatten, weil wir uns auf die Klassifizierung der Tui verlassen hatten, bisher auch immer mit guten Erfahrungen. Unseren Reisebericht werden wir auf alle Fälle ins Internet stellen, damit andere Urlauber nicht in die gleiche Falle tappen. Wir mögen es sehr, wenn in einem Urlaubhotel national gemischtes Publikum vertreten ist. Wir können uns gut auf Englisch verständigen,deshalb war für uns in vorhergegangenen Urlauben immer mit netten Kontakten und Erlebnissen verbunden. Wir hatten aber den Eindruck, dass dieses Hotel rein auf russische Urlauber ausgerichtet und eingestellt ist. Die allgemeine Sprache, die in jeder Lautstärke zu hören war, war Russisch, so kommt man sich doch etwas isoliert vor. Unser Ersatzhotel hatte nach dem TUI-Katalog " nur" 4 1/2 Sterne, war aber um viele Klassen besser und auf keine Weise zu vergleichen. Die Einstufung im Katalog müsste dringend überprüft werden, da die Hotels alle im gleichen Preissegment liegen.
Unser Zimmer befand sich dann im ersten Stock eines zweistöckigen Gebäudes älterer Bauart, dass eher an eine düstere Kaserne als an die türkische Bauweise erinnerte. Als der Kofferträger die Tür aufschloss, blieb uns erst einmal im wahrsten Sinne des Wortes die Luft weg! Das Zimmer war im Katalog als " freundlich eingerichtet" beschrieben worden. Im Hotelprospekt war auch eine wunderschöne Hochglanzabbildung des Zimmers (vermutlich gleich nach Fertigstellung vor nicht wenigen Jahren) mit der Unterschrift, dass in diesem Hotel " sowohl Standardzimmer alsauch Familienzimmer über eine ungewöhnliche Geräumigkeit und einen 5- Sterne-Komfort verfügen" . Wir waren ganz schön geschockt! Der muffige Geruch, der uns entgegenschlug, war nach dem nächtlichen Abflug und der 1 1/2 stündigen Busfahrt eine einzige Zumutung. Die Aufstellung der Möbel entsprach zwar noch der ursprünglichen Abbildung, sie waren aber sofort auf den ersten Blick als reichlich abgewohnt und verschlissen zu erkennen. Das Zimmer machte den Eindruck, als sei es in den letzten Wochen nicht gereinigt worden. Auf dem aus einfachen, weiß gestrichenen Brettern zusammengeschraub-ten " Nachttisch" waren allerdings nicht wie auf der Abbildung Blumen, sondern Schmutzränder von Gläsern, die Oberfläche war klebrig. Der Balkon war zwar geräumig, aber total verdreckt, von der " Ausicht" in eine Art " Kasernenhof" ganz zu schweigen. In dem Zimmer befand sich noch eine Art " Anrichte" , ebenfalls aus weiß gestrichenem Holz, die Schubläden hingen schief in den Verankerungen. Als wir die Betten begutachten wollten und die Bettdecke anhoben, mussten wir feststellen, dass die Bettwäsche nicht geraden den hygienischsten Anforderungen entsprach, d. h. sie war teilweise fleckig. Die Bettkästen, die laut Bild ehemals mit blauem Stoff bezogen waren, waren verschlissen und hatten überall schmutzige Ränder. Zwischen und unter den Betten lag dicker Staub. Zu allem Übel kam uns dann auch noch ein nicht näher zu identifizierender Käfer entgegen. Neugierig geworden, wagten wir dann auch einen Blick ins Badezimmer, dass vielleicht vor 15 Jahren einmal in gutem Zustand gewesen sein könnte und bei entsprechender Pflege....? Der Duschvorhang hing an einer teilweise losen Stange, der Schimmel am Rand des Einbauwasch- beckens hatte eine Breite von fast 1 cm! Obwohl wir das Zimmer für 3 Personen gebucht hatten, war das 3. Bett nicht gerichtet.
Es herrschte ziemlicher Lärm, herumspringende Kinder, dazwischen Kellner, die mehr oder minder gelangweilt hin- und herräumten und uns auch nicht weiter beachteten, als wir auf der Suche nach einem freien Tisch waren - nach unserer bisherigen Erfahrungen in zwei verschiedenen **** Hotels in der Türkei- , ganz ungewöhnlich. Die wenigen freien Tische waren entweder nicht abgeräumt, von Krümeln und Essenresten übersäht oder die Tischdecken sahen so verschmutzt aus, dass man sich nicht daran setzen mochte ( vom Fußboden um die Tische herum ganz zu schweigen). Unser Sohn suchte am Buffet nach einem Brötchen, außer Weißbrot zum Selbstabschneiden war aber nichts zu finden.
Obwohl unsere Familie (2 Erwachsene, 1 Kind mit 13 Jahren) die einzigen Gäste aus dem Tui-Bus für dieses Hotel waren und auch kein Betrieb an der Rezeption herrschte, wurden wir ohne einen Willkommensgruß wortlos " hingenommen" - was wir eigentlich von einem Hotel mit **** und besonders in der Türkei - bisher nicht gewohnt waren. Die unfreundliche Rezeptionistin reichte uns kommentarlos den Anmeldebogen - wir erwarten keineswegs, dass das Personal überall Deutsch spricht, aber auch auf Englisch war kein Gespräch möglich, was aber nicht an uns lag. Danach geschah erst einmal garnichts, sie verhandelte anscheinend mit anderen Angestellten hinter dem Tresen, gab etwas in den Computer ein, und ließ uns stehen. Später legte sie wortlos den Zimmerschlüssel auf den Tresen und rief den Kofferträger, der uns zu unsererm Zimmer bringen sollte. Es herrschte ziemlicher Lärm, herumspringende Kinder, dazwischen Kellner, die mehr oder minder gelangweilt hin- und herräumten und uns auch nicht weiter beachteten, als wir auf der Suche nach einem freien Tisch waren - nach unserer bisherigen Erfahrungen in zwei verschiedenen **** Hotels in der Türkei- , ganz ungewöhnlich. Die wenigen freien Tische waren entweder nicht abgeräumt, von Krümeln und Essenresten übersäht oder die Tischdecken sahen so verschmutzt aus, dass man sich nicht daran setzen mochte ( vom Fußboden um die Tische herum ganz zu schweigen
Die Außenanlagen wirkten genauso wie alles, was wir bisher gesehen hatten: rundum renovierungsbedürftig und abgenutzt. Der Strand ist extrem ungepflegt
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Keine Angaben
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im Februar 2003 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Angelika |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 1 |


