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Claudia + Martin (31-35)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • September 2004 • 1 Woche • Strand
Ausführlicher Bericht von zwei zufriedenen Urlaubern!
3,8 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Eher gut

Es handelt sich um eine großzügig angelegte Hotelanlage mit insgesamt ca. 350 Zimmern. Die Anlage besteht aus einem Haupthaus mit ansprechender Lobby, in welcher man gemütliche Sitzgelegenheiten, die Rezeption, eine Lobby-Bar, diverse Geschäfte, ein Internet-Café, eine Bank und die Disco findet. Von der Lobby aus führen zwei schön geschwungene Marmortreppen hinunter ins Hauptrestaurant, in welchem die Mahlzeiten eingenommen werden. Vom Restaurant aus kommt man in die terrassenförmig angelegte Hotelanlage. Über die (abendlich aktive) Animationsbühne und ein Außencafé führen mehrere Wege an den verschiedenen Wohnhäusern mit je ca. 30 Zimmern vorbei hinunter zur großen Poollandschaft (Liegen und Schirme incl.) und weiter zur Strand-Animationsfläche mit DJ und Schnorchelschule hin zum breiten Strandabschnitt, wo Liegen und Schirme kostenlos in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Für Familien mit kleinen Kindern ist dieses Hotel absolut nicht zu empfehlen, da der Miniclub wie gesagt von deutschen Kindern nicht genutzt werden kann und auch das Meer von der Strandseite her durch versteinerte Korallenbänke etc. nicht zum Baden geeignet ist. Unbedingt Schwimmschuhe kaufen, wenn Sie ins Meer wollen oder am Strand spazieren möchten, viele Felsen und spitze Steine und Korallen am Strand! Wem das Schnorcheln am Außenriff zu anstrengend oder unsicher ist (wegen der Strömung und dem fehlenden Untergrund zum Hinstellen), dem sei folgender Tipp gegeben: Wenn man den Strand rechts entlang am Sea Life vorbei ungefähr 2 km entlang läuft bis zu einem im Wasser gestrandeten halbverrosteten Boot, findet man ein herrliches Schnorchelparadies. Hier kann man vom Strand aus bis zur Innenseite des Riffs schnorcheln, dabei ist das Wasser zwischen 1-5 Meter tief und glasklar mit herrlichen Fischen, wie wir sie am Außenriff gar nicht zu sehen bekommen haben (Rochen, Korallenfische, Moränen uvm.). Durch die einsame Lage hat man dort auch kaum andere Schnorchler gesehen. Nur bedenken Sie, dass auch der Rückweg zum Hotel wieder 2 km beträgt, also nicht all zu sehr verausgaben beim Schnorcheln, der Rückweg zieht sich. ;o) Man sollte dahin auch keine Wertgegenstände mitnehmen, nichts am Strand liegen lassen beim Schnorcheln, vor allem nicht, wenn auf dem Weg dorthin Einheimische am Strand saßen - dann sind die Sachen garantiert weg, wenn Sie wieder aus dem Wasser kommen! Also Kameras, Cappies u.a. lieber im Hotel lassen!


Zimmer
  • Eher gut
  • Die Zimmer sind sehr geräumig und großzügig mit Bad und Dusche, genügend Schränke und Stauraum sind vorhanden. Fast alle Zimmer haben Meerblick oder seitlichen Meerblick, sie befinden sich in einzelnen Wohngebäuden, welche ägyptische Namen wie Cleopatra oder Aton tragen, und terrassenförmig vom Haupthaus über die Poollandschaft bis hinunter zum Strand angeordnet sind. Wir hatten ein Zimmer im Haus "Cleopatra" mit seitlichem Meerblick auf Poolebene, welches schön ruhig gelegen war, sodass wir weder von der Disco im Haupthaus noch von der wöchentlich stattfindenden Beachparty Geräusche mitbekommen haben. Die Einrichtung der Zimmer ist zweckmäßig incl. Sat-TV (RTL + VOX), Kühlschrank, Fön und großer Loggia. Es könnte noch ein bisschen wohnlicher hergerichtet werden, 1 kleiner Teppich vor dem Bett und 1 kleines Bild an der Wand wirkten recht spartanisch, und auch die Möbel hatten schon bessere Zeiten gesehen in ihrem Eiche-Rustikal-Look. Ansonsten war das Zimmer aber schön sauber und groß.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Das Essen war sehr gut und reichlich morgens, mittags und abends in Buffetform, wenn es auch nicht immer abwechslungsreich war. Morgens wird das Frühstück bis 10:30 Uhr im Hauptrestaurant eingenommen. Es gab über Brötchen, Brot, frische Omelettes und Crepes, Müsli, Joghurt, Obstsalat, Säfte, Salat, Wurst, Käse, Marmelade, Honig usw. so ziemlich alles, was das Herz begehrt. Der "Kaffeeboy" kam zwar meist nur ein Mal von sich aus an den Tisch, aber man musste sich auch nicht gerade den Arm ausrenken beim Winken, um eine zweite Tasse eingeschenkt zu bekommen. Nach dem Frühstück bietet die Poolbar bis mittags kleine Snacks an. Mittags kann man dann entweder im Hauptrestaurant oder im Fischrestaurant essen. Letzteres bietet keine große Auswahl, da gibt es eigentlich jeden Tag immer dasselbe (Salat, Pizza, Pasta und Obst), aber dafür sitzt man dort sehr nett draußen am Strand, während das Hauptrestaurant dagegen doch mehr Kantinenathmosphäre aufkommen lässt. Durch die vielen italienischen Gäste gibt es täglich mittags und abends Pasta im Angebot, d.h. wenn man mal gar nichts anderes findet, Nudeln gehen und gibt's immer. Nachmittags gibt es dann Snacks an der Pool- und an der Beach-Bar. Abends nimmt man das Essen wieder im Hauptrestaurant ein (das Fischrestaurant hat dann auch geöffnet, für AI-Gäste aber nur gegen Anmeldung und Gebühr), dort ist dann jeden Abend ein anderes Thema angeschlagen: Italian Night, Egyptian Night, Far East Night, American Barbecue, Gala Diner u.a., zu jedem Thema werden die Tische anders dekoriert, die Ober tragen entsprechend andere Anzüge bzw. Kostüme und das Buffet bietet entsprechende Gaumenfreuden passend zum Thema. Naja, und wer's nicht mag, wie gesagt, Nudeln gibt's auch dann immer satt! ;o)


    Service
  • Eher gut
  • Das Personal ist in diesem Hotel besonders auf die zu ca. 90% vertretenen italienischen Gäste eingestellt, d.h. man spricht italienisch und natürlich englisch. Mit deutsch kommt man hier nicht weiter, darauf sollte man sich von Anfang an gefasst machen, und auch die Englischkenntnisse des Personals, sogar an der Rezeption, sind oftmals nur gebrochen. Mit Händen und Füßen kommt man aber eigentlich immer zu einer Verständigung und Einigung. Ansonsten ist das Personal sehr freundlich und bemüht, selbst dann, wenn man nicht ständig "Bakschisch" rüberwachsen lässt. Wir haben dem einen oder anderen Mitarbeiter ab und zu 1-2 EURO zugesteckt, wenn er uns durch besondere Aufmerksamkeit und Freundlichkeit aufgefallen ist. Dem Zimmerservice sollte man auch zu Anfang des Urlaubs einen kleinen Obolus hinlegen. Wir haben 5 EUR für 1 Woche Zimmerservice hingelegt, dafür gab es dann ab und zu Blümchen vom Service aufs Zimmer und die Handtücher wurden manchmal zu schwanenartigen Gebilden geformt auf den Betten drapiert. Es war immer alles sauber und ordentlich, nicht nur in den Zimmern sondern in der gesamten Anlage.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Die Anlage liegt an der Naama Bay ca. 15 Fahrtminuten vom Flughafen Sharm El Sheikh direkt am Sandstrand mit hauseigenem Riff. Ansonsten befindet sich nebenan nur noch das Nachbar- und Partnerhotel "Sea Life", fußläufig sind darüber hinaus keine weiteren Hotels in näherer Umgebung gelegen. Es befinden sich aber rund um die Anlage, wie in Ägypten oft zu sehen, viele angefangene Bauwerke und Bauruinen, sodass davon auszugehen ist, dass die Nachbarschaft des Sea Club Hotels sich in den nächsten Jahren sicher noch vergrößern wird. Durch die Nähe zum Flughafen muss in und um Naama Bay immer mit Fluglärm gerechnet werden, so auch bei diesem Hotel. Nur zwischen 2 - 6 Uhr nachts haben wir keine Flugzeuge gehört, anscheinend herrscht dann Flugverbot, ansonsten fliegen in schöner Regelmäßigkeit ca. alle 30 Minuten und teilweise ganz schön tief die ankommenden und abfliegenden Flugzeuge über die Anlage. Uns hat es zwar nicht so gestört, aber gesagt werden sollte es ja doch.


    Aktivitäten
  • Eher schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Vor dem Hotel befindet sich ein langgezogenes Korallenriff, dessen sehenswerte Außenseite man über einen langen Steg zum Schnorcheln erreicht. Schnorcheln und Schwimmen ist hier jedoch nur für geübte ausdauernde Schwimmer empfehlenswert, denn die Strömung (Ebbe und Flut) ist allgegenwärtig und man muss manchmal ganz schön paddeln, da man dort nirgendwo stehen kann. Man kann auch direkt vom Strand aus ins Wasser gehen, dort sind jedoch bei Ebbe nur Pfützen, und auch bei Flut ist das kein Vergleich zur Fischwelt an der Außenseite. Darüber hinaus findet täglich viel und reichlich Animation am Pool und Strand statt, von Wassergymnastik, Boccia, Volleyball, Wasserball, Aerobic und sonstigen Spielchen - alles satt. Leider ist auch das Animationsprogramm komplett auf die italienischen Gäste abgestimmt, d.h. wenn man kein italienisch kann, steht man dumm da und versteht die Ansagen der Animateure erst gar nicht, und kann auch teilweise nicht mitspielen, wenn man nicht versteht, was einem gesagt wird. :o( Somit ist es zwangsläufig so, dass die Nicht-Italienischen Gäste mehr oder minder bewusst aus der Animation ausgeschlossen sind, man wird auch gar nicht erst angesprochen und zum Mitmachen aufgefordert, wenn die Animateure das All-Inclusiv-Bändchen am Arm sehen (die Italienier haben kein All Inclusiv). Man kann zwar mitmachen, wenn man möchte, muss dann aber schon von sich aus den Kontakt zum Animationsteam suchen und auch dann braucht man nicht mit einer Extrawurst in Sachen "englischer Animation" zu rechnen. Einen Miniclub gibt es auch, ebenfalls rein italienisch. Bis 13 Uhr werden den ganzen Vormittag über Pool- und Strandbereich mit schmissigen italienischen Ohrwürmern beschallt. Ab 13 bis ca. 16 Uhr ist es dann herrlich ruhig, denn die Italiener halten dann Siesta, d.h. die Musik ist aus, das Animationsteam hält Ruhezeit und man kann schön in Ruhe am Strand dösen, essen und hat fast den Strand für sich allein. Ab 16 Uhr geht es dann aber wieder los. Abends findet dann noch von 21-22 Uhr Kinderanimation und von 22-23 Uhr das Bühnenprogramm (alles ebenfalls nur italienisch) statt. Letzteres haben wir uns trotzdem regelmäßig angeguckt, weil es teilweise schon lustig und erstaunlich war, wie die Italiener sich so von der Animation mitreißen lassen. Da wird dann sogar am Ende der Bühnenshow gemeinsam zum Lied des Reiseveranstalters "Franco Rosso" gesungen und getanzt (das muss man sich ungefähr so vorstellen, als würden 200 Deutsche ausflippen und singend und tanzend auf die Stühle springen, wenn eine Werbehymne von Neckermann erschallt). Um 23 Uhr eröffnet dann die Jungle-Disco im Haupthaus ihre Tore, wer's ruhig mag, sollte also besser keine Zimmer nahe dem Haupthaus beziehen. ;o) Statt Disco haben wir 2x lieber das "Ali Baba"-Beduinen-Café oberhalb des Pools genutzt, wo man Wasserpfeife rauchen kann (nicht AI, kostet 4 EUR / Pfeife), was immer sehr lustig war!


    Preis-Leistungs-Verhältnis: AngemessenHotel entspricht der KatalogbeschreibungHotelsterne sind berechtigt
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im September 2004
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Claudia + Martin
    Alter:31-35
    Bewertungen:2