Nettes kleines Hotel in Norden von La Digue. Getränke kauft man am besten im Ort in einem der kleinen Läden oder Supermärkte. Anse Source D’Argent ist natürlich ein Muss. Der Eintritt kostet 10 EUR, beim dritten Mal ist er umsonst. Also die Eintrittskarten aufheben.
Die Zimmer waren nicht sehr groß. Die Kleiderschränke waren in Bad untergebracht, waren auch sehr geräumig, aber ich habe ein Problem damit meine Kleidung in Bad zu hängen, also haben wir die paar Tage aus dem Koffer gelebt – und so viele Klamotten brauchte man ja auch nicht. Das Bad war relativ groß mit zwei Waschbecken und einer großen Doppeldusche. Das machte einen sehr neuen und modernen Eindruck. Das Zimmer hatte ein Doppelbett mit einem super Ausblick! Die Klimaanlage war die beste, die wir je hatten. Völlig zugfrei und sehr, sehr leise. Die vorhandene Minibar haben wir nicht genutzt. Wir haben aber auch nicht so schöne Zimmer gesehen!
Nach schon zwei Tagen hatten wir das süße Frühstück satt. Die Marmeladen waren sehr lecker, aber wer gern etwas kräftig frühstückt kommt hier nicht auf seine Kosten, wenn man von den frisch zubereiteten Eierspeisen mal absieht. Unangenehm aufgefallen ist uns auch der Chef des Hauses. Der stand nur rum, hat abends beim Buffet den Gästen auf den Teller gestarrt, ob sie auch ja nicht zu viel aufgetan haben und „motivierte“ seine Angestellten mit mürrischen Blicken. Der sollte besser in seinem Büro bleiben, dann läuft alles entspannter. Abendessen konnte man im Hotel – verglichen mit den Preisen auf Praslin und Mahe, war das Essen hier recht preiswert (ca.45 EUR für 2 Personen). Meist gab es Buffet, wenn es das nicht gab, konnte man aus der Karte bestellen oder das Tagesmenü essen.
Über die Ordnung und Sauberkeit im Zimmer konnten wir uns nicht beschweren. Die Damen an der Rezeption hingegen könnten etwas mehr Freundlichkeit an den Tag legen. Man hatte oft den Eindruck, man störte bei der Arbeit – nur frage ich mich, was sie dort gearbeitet haben!? Dagegen war die Chefin super nett. Immer freundlich, immer ein Lächeln im Gesicht – es ist besser man wendet sich direkt an sie, wenn man eine Frage hat. Es war auch überhaupt kein Problem, am Abreisetag länger im Zimmer zu bleiben und das ohne (!) Aufpreis.
Die Rezeption mit Restaurant liegt direkt an der Klippe – sehr schöner Ausblick. Die Zimmer sind in Bungalows untergebracht, die sich meist zwei Parteien teilen. Den Nachbarn hört man aber nicht – es sei denn, er sitzt auch auf dem Balkon. Die Bungalows sind durch eine kleine Straße von der Rezeption getrennt und an einen Berg gebaut. Wir haben ganz oben im Superior-Zimmer gewohnt. Der Hotelstrand sieht optisch sehr schön aus, aber bei Flut gibt es keinen Strand. Baden war wegen der Brandung und der vielen Felsen nur sehr schwer möglich.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Am Restaurant war der Pool. Sah sehr nett aus, haben wir aber nicht genutzt. Fahrräder konnte man sich ausleihen, kosten 10 EUR pro Rad. So richtig was zum Baden ist La Digue nicht. Wer gern schnorchelt, sollte bei Mason’s den Schnorchelausflug buchen. Mit dem Motorboot geht es zu den Schnorchelinseln – man sieht viele bunte Fische. Vielleicht wird das Boot sogar von ein paar Delphinen begleitet. Jedoch sollte man von der Unterwasserwelt nicht zu viel erwarten – wer die Malediven kennt, wird hier enttäuscht werden!
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 3-5 Tage im September 2010 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Ilka |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 55 |


