Das Hotel liegt am Noderzipfel der Insel, dahinter kommt nichts mehr. Das Haupthaus liegt direkt am Meer, oberhalb der Klippen. Die Zimmer sind auf Bungalows verteilt über die Straße am Hang gelegen. Nichts für Invaliden, man kommt gut ins schnaufen. Frühstück ist okay, allerdings wird alles sehr lieblos angepriesen, die Bedienung könnte freundlicher sein. Wir trafen auf Deutsche, Italiener und Franzosen. Es ist nicht unbedingt als sauber und gepflegt zu bezeichnen. La Digue ist sehr klein, ein Tagesausflug reicht aus. Mit dem Fahrrad hat man an einem halben Tag alles erkundet, L'Union Estate Park ist ganz nett, die dortige Unterbringung der Riesenschildkröten allerdings grenzwertig. Anse S'ource D'Argent kann man angucken, ist aber ab 11 Uhr recht voll. Zum baden nicht so gut geeignet, da sehr flach und voller Felsen. Grand Anse ist grandios, Baden verboten, extreme Brandung. Überhaupt hat La Digue wenig schöne Strände, die auch mal zum Baden einladen.
Das Superiorzimmer lag ganz oben am Hang, es sind meist zwei oder drei Bungalows nebeneinader mit eigenem Zugang. Zimmer recht klein, kaum Ablagemöglichkeiten. Minibar war voll, hatten für unserer eigenen Getränke kaum Platz - war auch eigentlich verboten, Eigenes darin zu kühlen - nun ja. Es gibt keinen Safe im Zimmer, lediglich an der Rezeption, die aber oft nicht besetzt war. Das Bad ist riesig, mit Doppelwaschtisch und schönen Granitwaschbecken. Dazu eine riesige Doppeldusche. der Wasserdruck ist allerdings lächerlich - egal, wann man duscht. Die Lampen erhellen den Raum nicht wirklich, zum Lesen braucht man eine Taschenlampe. Unsere Nachtischlampen funktionierten zunächst nicht, da die Kabel einfach durchgeschnitten waren, ein Tag vor unserer Abreise wurden sie repariert, heller war es trotzdem nicht.
Es gibt ein Restaurant, Angebot Frühstück: Tee, Kaffee, Milch, zwei Fertigsäfte, Croissants, Toast, Rührei, Wurst, Käse. Ein Koch brät auf Wunsch Omelettes, Spiegelei, Speck, alles sehr lustlos. Das Abendessen ist okay, nichts berauschendes. Meist wird Büffet angeboten, die Salate sind ganz lecker, Fisch und Fleisch wird frisch gebraten. Die Büffetzeile könnte sauberer sein, die Bratfläche trieft vor Öl, drumherum sieht es nicht besser aus. Nicht sehr lecker. Auf dei Preise werden noch Trinkgeld und Steuer raufgeschlagen, das sagt einem aber niemand, sind dann nochmal satte 30 % mehr - happig.
Die Rezeptionsdamen könnten netter sein, man spricht englisch und französisch. Die Zimmer sind sauber. Im Restaurant könnte es besser laufen, der Service läuft nicht so gut, sicher verbesserungswürdig.
Der "Strand" besteht aus einem ca. 10 m langen und 5 m breiten Abschnitt, man kann Baden, aber aufgrund der Beandung und der vielen Felsen recht gefährlich. Idyllisch ist er nicht zu nennen, denn die Straße führt direkt daneben entlang. Zum Ort La Passe sind es 1,2 km, kann man zu Fuß zurücklegen. Nur dort bekommt man alles , es gibt mehrere gut sortierte Supermärkte und Geldautomaten. Ausflug mit dem Rad empfehlenswert, sonst läuft man sich die Beine in den Bauch. Fahrräder aber nicht im Hotel mieten, ersten zu teuer und zweitens Schrotträder! Lieber nach La Passe gehen und dort mieten. Ausflüge zur L'Union Estate und Grand Anse lohnen sich.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Sportangebot lediglich schrottreife Fahrräder für 10 € am Tag. Lieber in La Passe mieten. Der Pool liegt direkt vor dem Restaurant, mit kleiner Brücke drüber. Er ist recht klein und immer leer. Davor stehen ein paar abgenutzte Liegen, von denen man aber einen sehr schönen Blick hat. der Garten ist lieblos angelegt, viele Tische und Stühle stehen kaputt herum. Handtücher gibt es an der Rezeption. Internetzugang wird versprochen, war aber bei unserem Besuch not available.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 3-5 Tage im September 2010 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Biene |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 13 |

