- Preis-Leistungs-VerhältnisSehr schlecht
Beim Punta Bonita handelt es sich um eine verhältnismäßig kleine Anlage mit etwa 80 Zimmern. Die einzelnen Häuser mit den Zimmern liegen in einer gut gepflegten Anlage. Die zweistöckigen Gebäude gehören unterschiedlichen Bauzeiten an und sind daher auch in unterschiedlich gutem Zustand. Wir hatten Glück und haben in einem neueren Gebäude gewohnt, die älteren Häuser sollen aber weniger gut gepflegt gewesen sein. Die Häuser sind im karibischen Stil errichtet. Die Gäste stammen hauptsächlich aus Frankreich und Deutschland, der Altersdurchschnitt der Gäste liegt bei etwa 50 Jahren. Behindertergerecht ist das Hotel durch einige hinderliche Treppen nicht. Zusammenfassend kann man sagen, dass das Hotel insgesamt akzeptabel ist. Da für uns aber gutes Essen zur Erholung und zu einem guten Urlaub gehören, können wir das Hotel nicht weiterempfehlen.
Die Zimmer waren groß, sauber und in gutem Zustand. Als unsere Nachbarn abgereist sind, hatten wir die Möglichkeit die gründliche Säuberung zu beobachten. Viele Möbelstücke wurden herausgetragen, repariert und neu gestrichen und es wurde auch ein Kammerjäger durch das Zimmer geschickt (obwohl ich kein Ungeziefer bemerkt habe). Die Zimmer sind recht gut durchlüftet. Die Türen zum Balkon und die Eingangstür hatten nur oben Glas und waren mit Insektennetzen versehene Lamellen, daher war das Zimmer abends angenehm kühl. Der Nachteil bei den Lamellen ist natürlich, dass man die Geräusche von draußen recht gut hören kann, was je nach Lautstärke der letzten Diskobesucher störend sein kann. Oben im Zimmer gibt es einen kaminartigen Luftabzug, der ebenfalls für frische Luft sorgt. Da er aber mit dem Luiftabzug des Nebenzimmers verbunden ist kann man jedes Geräusch aus diesem Zimmer sehr gut hören. Um die Steckdosen benutzen zu können, benötigt man einen Adapter. Die Spannung ist allerdings nicht besonders hoch, so dass der Fön,den wir mitgenommen haben, nur sehr langsam lief und andere Geräte (CD-Player) gar nicht funktionierten. Wir waren also mit unserem Zimmer zufrieden, weisen aber daraufhin, dass andere Gäste mehrmals ihr Zimmer gewechselt haben, da sie durch die Lautstärke aus der Disko gestört wurden bzw. Schimmel im Zimmer hatten.
Leider kann man nicht noch weniger Sonnen geben. Denn die Küche ist das wirklich große Manko dieses Hotels. Es gibt ein Hauptrestaurant mit Buffet und ein A-la-carte Restaurant, das von der Qualität dem Buffetrestaurant nicht überlegen ist. Die Küche ist -wahrscheinlich- landestypisch, aber nicht gut gekocht. Wir haben keine deutsche Küche erwartet, aber doch das man das Essen identifizieren kann. Das Frühstück ist zwar abwechslungsreich, aber bei den Getränken wird ordentlich gespart. Es gibt nur Konzentrat und keine frischen Säfte, der Kaffee ist Instantkaffee. Auch scheint das Konzentrat nicht besonders frisch zu sein, da sich bereits nach 6 Stunden Schimmel auf einem O-Saft gebildet hat, den wir mit aufs Zimmer genommen hatten. Anders als wir erwartet hatten, gibt es nur wenig Obst, überwiegend Ananas oder überreife Orangen. Mittag und Abendessen sind zwar abwechslungsreich, aber geschmacklich und qualitativ minderwertig. Es wird viel frittiert (Süßkartoffen, Auberginen), diese Beilagen schmecken dann aber stark nach altem Fett. Wer mehr als drei Bier im Restaurant trinkt, darf sich am nächsten Tag nur in Toilettennähe aufhalten. Auch gab es bei vielen Gästen häufig Magenprobleme, was nicht gerade auf eine gute Küche schließen lässt. Die Getränke außerhalb des Restaurants gab es nur in Plastikbechern (Cocktails eingeschlossen). Die Snacks (Pizza etc.) waren aufgrund der schlechten Hauptgerichte meist schnell vergriffen.
Der Empfang an der Rezeption war nicht gerade von Freundlichkiet geprägt, auch bekamen wir keine Einweisung in die Hotelanlage (Essenszeiten etc.). Obwohl das Hotel unter deutsch Leitung steht sprechen die meisten Hotelangestellten spanisch. Auch englische bringt einen nicht weiter. Ein Kellner bemüht sich immer mit einem Lächeln auf dem Gesicht ein paar deutsche Brocken zu verstehen und zu sprechen. Lediglich der Animateur Giovanni spricht gut deutsch. Giovanni ist einer von zwei Animateuren, der sich angenehm im Hintergrund hält, aber auch immer bereit ist etwas für die Unterhaltung zu tun. Der andere Animateur ist eine reine Nervensäge, der mit seiner Trillenpfeife und ständigen "Oeepa" - Rufen durch die Anlage geht und tierisch nervt! An der Animation kann man Spiele und Schorchelausrüstung leihen. Aber das Schnorcheln lohnt sich nicht so besonders, da auf der einen Seite die Strömung zu stark ist man der anderen Seite zu weit aufs offene Meer hinausschwimmen müsste. Die Zimmerreinigung war perfekt, es hat nur manchmal bis etw 17 Uhr gedauert bis die Putzfrauen mit der gesamten Anlage fertig waren. Es stehen jedem Gast ausreichend Handtücher für Pool und Strand zur Verfügung. Die im Katalog genannte Boutique hat selten geöffnet und fast nichts zu verkaufen.
Das Hotel liegt recht abseits von Las Terrenas und nur durch eine schmale Sand und Lehmpiste mit vielen Schlaglöchern zu erreichen. Der Transfer vom Flughafen dauert etwa 3,5 Stunden und man muss zwischenzeitlich in einen anderen Bus umsteigen. Dies ist, wenn man spät abends landet, eher abenteuerlich. Der Ort, der zu Fuß in etwa 50 Minuten zu erreichen ist, bietet wenig abwechslung. Wie fast jeder Ort ist auch Las Terrenas recht dreckig. Die Luft ist tagsüber durch die Abgase verpestet und in den Straßengräben liegt Müll. Ein Ausflug dorthin lohnt sich unserer Meinung nach nicht. Die Entfernung vom Hotel zum Strand ist minimal. Denn dieser ist nur durch die wenig befahrene Piste vom Hotel getrennt. Wer eine rauere See mit viel Wind mag, bleibt direkt am Hotelstrand, an dem Liegen zur Vefügung stehen. Wen es eher in eine ruhige Badebucht zieht, der geht vom Hotel aus fünf Minuten den Strand entlag und gelangt in eine Bucht. Nur Wochenende ist der Strand durch die Einheimischen sehr belebt. Es muss sich wohl um einen auch für karibische Verhältnisse sehr schönen Strand handeln, da dort auch ab und an eine Reisegruppe pausiert. Durch die Abgelegenheit des Hotels ist es ideal für Personen, die einen ruhigen Strandurlaub verbringen wollen. Wer aber abends feiern will, ist mit dem Punta bonuta Beach Resort nicht gut bedient. Es gibt einige von den Reiseveranstaltern angebotene Ausflugsmöglichkeiten, von denen wir aufgrund der Inkompetenz der Reiseleitung leider keine wahrnehmen konnten. Denn unser Walausflug scheitert zuerst am schlechten Wetter (was natürlich passieren kann) und dann daran, dass die Reiseleitung uns einfach vergessen hatte umzubuchen. Wir wurden dann am morgen der Abfahrt einfach nicht mitgenommen. Der Service von Tjaereborg (=ITS & Jahn-Reisen) ist wirklich miserabel gewesen. Entschuldigt hat sich bei uns niemand. Außerdem sind die Waltouren, wie wir aber erst nach dem Buchen erfahren haben, im Januar fast ohne Wale. Der Großteil der Tier erscheint erst Mitte Februar und ist bis Mitte März in der Bucht von Samana. Wer zu dieser Zeit dort ist kann die Tiere auch für weniger Geld sehen, da er eine Tour über den Animateur Giovanni buchen kann.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Der Pool ist sauber und etwa 1,40 tief und mit ausreichend Liegen umgeben. Am Strand kann Beachvolleyvall (leider nicht im Sand, sondern auf unebener Erde) gespielt werden. Abends gibt es ein kleineres Animationsangebot in der Disko.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im Januar 2005 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Jan |
Alter: | 19-25 |
Bewertungen: | 2 |