Die durchweg positiven Erfahrungen die hier beschrieben werden kann ich leider nicht teilen. Der krönende Abschluss unseres Aufenthaltes war mit Sicherheit die Aufforderung 5 Tischdecken a 45 Euro zu bezahlen, da diese Brandflecken aufwiesen. Ich bin mir nicht Sicher, ob so etwas nicht mit einkalkuliert werden muss, aber auch hier ist es wie so häufig die Art und Weise mit der man die Dinge kommuniziert. Denn "Die Hochzeitsgesellschaft hätte ja den ganzen Abend schon nicht das gemacht was das Personal ihnen gesagt hätte" ist mit Sicherheit nicht die Art und Weise solche Dinge zu beprechen oder mit Gästen umzugehen. Im Allgemeinen denke ich das Hotel war in den 70ger Jahren bestimmt eines mit hohem Standard und macht auch heute einen gepflegten wenn auch zum Teil altmodisch/ kitschigen Eindruck. Und vielleicht ergeht es Einzelreisenden auch ganz anders. Die Rezeptinistin am nächsten morgen war zumindest sehr freundlich. Im Allgemeinen denke ich das Hotel war in den 70ger Jahren bestimmt eines mit hohem Standard und macht auch heute einen gepflegten wenn auch zum Teil altmodisch/ kitschigen Eindruck. Und vielleicht ergeht es Einzelreisenden auch ganz anders. Die Rezeptinistin am nächsten morgen war zumindest sehr freundlich.
Unser Zimmer war sauber, hatte eine angenehme Größe und entspricht einem mittelklasse Hotel. Wie oben beschrieben hatten jedoch nicht alle Gäste dieses Glück.
Das zu dem nicht herausragenden, aber grundsätzlich ordentlichen Hochzeitsessen, der falsche Rotwein serviert wurde, liegt freilich daran das die Brautleute die Bestellung nicht noch einmal kontrolliert hatten bevor sie selbige unterschrieben, dennoch frage ich mich wie man als Gastronom von Merlot auf Trollinger- Lemberger kommt. Die Nachfrage von Gästen ob man nicht doch noch einen trockenen Rotwein bekommen könnte, man würde ihn auch separat bezahlen, wurde zunächst mit der schnippischen Antwort bedacht "Also Merlot haben wir ja schonmal gar nicht, das kann ich ihnen jetzt schon sagen. Aber ich kann ja mal im Keller nachschauen." Es gab anscheinend im ganzen Haus keinen trockenen Rotwein, was nicht gerade für das zum Hotel angeschlossenen Restaurant spricht. Die Tatsache, das man den gesamten Abend das Gefühl hatte das Personal zu nerven wurde nur durch einen jungen Aushilfskellner/ oder Azubi etwas gemildert, der sichtlich bemüht war. Das Frühstücksbuffet hingegen war ohne Zweifel umfangreich und sehr lecker und wir konnten feststellen das es im Haus tatsächlich Salz und Pfefferstreuer gab und nicht nur Tütchen wie eir sie am Abend zuvor zum Essen bekamen.
Die erste Irritierung folgte bereits an der Rezeption, wo sich herausstellte das schlichtweg drei unserer Resevierungen "vergessen/ unter den Tisch gefallen" waren und nun nach einer Lösung gesucht werden musste. Man sollte annehmen, dass das Hotel bei einer Hochzeitsgesellschaft die (neben den Kosten für das Hochzeitsessen/Saal etc.) mindestens 20 Zimmer gebucht hatte und damit für einen nicht geringen Umsatz sorgte zuvorkommend sein müsste, was jedoch nicht der Fall war. Das Elternpaar der Braut bekam erst nach langem hin und her wenigstens ein Einzelzimmer gestellt, bei welchem sich das Hotel jedoch nicht in der Lage sah ein Beistellbett zur Verfügung zu stellen und die Brautmutter schließlich entnervt aufgab (um schließlich auf einer Luftmatratze zu schlafen). Ein anderes Paar teilte sich ein "Doppelzimmer" in dem die Betten durch eine Trennwand voneinander getrennt waren. Zwei der Brüder des Bräutigams bekamen nach langem hin und her dann doch noch zwei Einzelzimmer statt des gebuchten Doppelzimmers. Der krönende Abschluss unseres Aufenthaltes war mit Sicherheit die Aufforderung 5 Tischdecken a 45 Euro zu bezahlen, da diese Brandflecken aufwiesen. Ich bin mir nicht Sicher, ob so etwas nicht mit einkalkuliert werden muss, aber auch hier ist es wie so häufig die Art und Weise mit der man die Dinge kommuniziert. Denn "Die Hochzeitsgesellschaft hätte ja den ganzen Abend schon nicht das gemacht was das Personal ihnen gesagt hätte" ist mit Sicherheit nicht die Art und Weise solche Dinge zu beprechen oder mit Gästen umzugehen. Was demnach den Umgang mit Beschwerden und die Freudlichkeit des Personals angeht kann ich überhaupt kein positives Resümee ziehen. Denn wie ich zudem im Nachhinein erfahren habe waren mein Bruder und seine Frau bereits einen Monat vor der Hochzeit kurz davor die Buchung zu stonieren, nachdem die verantwortliche Person sie vor einem vereinbarten Besprechungstermin eine halbe Stunde warten ließ, weil sie sich noch um andere Dinge hatte kümmern müssen.
Unser Aufenthalt im Hotel beschränkte sich lediglich auf eine Nacht, da wir im Hotel die Hochzeit meines Bruders feierten. Der erste Eindruck des Hotels war durchaus positiv. Ein gepflegtes, schönes Hotel, wenn auch sehr verwinkelt, aufgrund dessen Hanglage. In einer wirklich schönen Umgebung.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 1-3 Tage im August 2011 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Johanna |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 1 |


