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Petra Sabine (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Alleinreisend • Juli 2013 • 3-5 Tage • Wandern und Wellness
Leider etwas nachgelassen - wir hoffen auf Besseru
4,0 / 6

Allgemein

Bequem mit Bahn und Bus zu erreichen (bis Bahnhof Horb/Neckar oder Bahnhof Freudenstadt), findet man dieses nette ***Superior-Hotel, gut gelegen in Waldachtal/Lützenhardt. Der Eingangsbereich ist übersichtlich und modern, eine kleine Lobby mit Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein. Ein Infoständer informiert über aktuelle Angebote des Hauses und der Gegend. Im Haus findet man noch einen Frühstücksraum und das Abend-Restaurant „Hannikel“, welches in mehrere Räume unterteilt ist. Der Wellness-Bereich im Haupthaus ist klein, fein und übersichtlich aber sauber. Im Dachgeschoss gibt es eine Außenterrasse, mehrere Aufenthaltsräume, die „Gäste-Lounge“ mit kostenfreien Heißgetränken und Gästekühlschrank (z.B. 0,5l Wasser 1,50€). Es besteht die Möglichkeit für Tischtennis, Kicker und Billard, leider haben die 3 vorhandenen Queues keine Spitzen mehr und man spielt mit dem blanken Holz. Außerdem gibt es, in den Räumen des Hotels integriert, einen Beautysalon, der extern betrieben wird. Im Außenbereich des Hotels befindet sich ein hübscher kleiner Garten mit einem kleinen Teich und Springbrunnen. Im Gästehaus „Himmelreich“ gibt es eine weitere „Gästelounge“ mit kostenfreien Heißgetränken und Gästekühlschrank. Im Untergeschoss gibt es ein Schwimmbad mit Whirlpool, außerdem einen Ruheraum und einen kleinen Fitnessbereich mit Stepper und Crosstrainer. Unterhalb des Hotels sind Tennisplätze, die haben uns aber nicht weiter interessiert. Während unserer 5 Tage ist das Hotel sehr gut besucht, überwiegend Deutsche, Belgier, Niederländer und Engländer aller Altersklassen (20-80), einige Business-Reisende und ein paar Familien mit Kindern. Wirklich behindertengerecht ist das Hotel nicht, es gibt zwar einen ebenerdigen Hintereingang und einen an der Treppe angebrachten Rolli-Lift, das scheint mir aber eher „Pflichtprogramm“ für die hohen DEHOGA-Anforderungen zu sein. Es gibt insgesamt 2 Fahrstühle, die die verschiedenen Hausflügel und Etagen miteinander verbinden. Dass das Hotel sehr verwinkelt ist, können wir nur bestätigen! Unserer Meinung nach nix für Leute die schlecht zu Fuß sind oder Probleme mit der Orientierung haben. Das Schwarzwald-Wetter war vergangene Woche tropisch heiß, wie fast überall in Deutschland, zwischendurch gab es sturmflutartige Unwetter, die allerdings nur wenig Abkühlung brachten. Der Handy-Empfang war zu jeder Zeit einwandfrei. Einen Internetterminal gibt es leider nicht mehr, man kann aber wohl einen Laptop an der Rezeption ausleihen, diesen Service haben wir aber nicht genutzt. Wir kommen auf jeden Fall wieder nach Lützenhardt, auch gerne wieder in das Hotel Waldachtal und hoffen sehr, dass es die kleinen „Schwächeleien“ wieder in den Griff bekommt!


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Wie bei unserem letzen Aufenthalt, hatten wir auch dieses Mal wieder 2 Einzelzimmer mit Balkon (Wunschzimmer) und waren damit zufrieden. Die Zimmer auf der 2. Etage sind zwar sehr hellhörig (man weiß genau wann der Zimmernachbar auf’s WC geht) aber großzügig geschnitten (ca. 16qm). Die Zimmer sind immer noch im 70er Jahre Stil eingerichtet, mit abgewohnten und dunklen Holzmöbeln, Teppich sowie Gardinen und den obligatorischen Retro-Kacheln in den Bädern, welche dieses Mal leider auch nicht sehr gepflegt und sauber waren! In den Zimmern gab es Spinnweben, in unseren Bädern waren noch Haare vom „Vormieter“ und die Tischdecke auf unserem gemeinsamen Balkon stand vor Dreck, auch der Balkonboden gehört mal gefegt und gewischt. Zur Begrüßung gab es eine kostenlose Fl. Wasser und einen kl. Obstkorb (Apfel, Trauben, Kiwi, Banane). In den Zimmern gab jeweils ein Einzelbett (90x200), einen Flachbild-Fernseher mit ausreichend Programmen und kostenlosem Sky-TV, einen Kleiderschrank und einen kleinen Beistelltisch mit Sitzgelegenheit. Im Zimmer gibt es kein Telefon und keinen Safe! Eines unserer Bäder war im Miniaturformat, ca. 1qm, mit Dusche/WC, ohne Fenster. Das zweite Bad war sehr großzügig mit Tageslicht und Badewanne. Es gibt einen Fön, Kleenex, Handseife und ein Tütchen Duschgel. Das Wasser ist zu jeder Tageszeit heiß, mit einem ordentlichen Strahl. Warum es immer noch Duschvorhänge in Hotels gibt, ist uns ein Rätsel. Zu wissen, dass der Vorhang vorher schon 100 anderen Gästen am Hintern geklebt hat, ist wirklich unangenehm. Eine Plexiglas-Trennwand wäre sehr viel praktischer! Das Zimmer wurde täglich „kontrolliert“ (Bett geschüttelt, Müll geleert, Handtücher aufgehängt), gesaugt wurde nicht und auch die Bettwäsche wurde nicht gewechselt.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Im Haus findet man einen Frühstücksraum, hell und gemütlich sowie das Abend-Restaurant „Hannikel“, welches in mehrere Räume unterteilt ist. Einer der Räume grenzt offen an den Rezeptionsbereich und ist mit dunklen Holz-Möbeln sehr modern eingerichtet. Die Tische zum Abendessen sind ordentlich eingedeckt. Zum Frühstück steht einen Besteckhalter auf dem Tisch, zum selber bedienen, Tassen, Teller und Gläser muss man sich selber am Büffet holen. Zu den Frühstücks- und Abendessenszeiten ist das Restaurant bis auf den letzten Tisch besetzt. Beim Frühstück mussten wir mehrfach auf das Restaurant „Hannikel“ ausweichen, was den Frühstücks-Damen allerdings gar nicht recht war und die dieses auch laut und unfreundlich Kund getan haben. Diesen Ton fanden wir sehr frech und unangebracht, schließlich sind wir zahlende Gäste, haben unsere Tische selber eingedeckt und nur nach einem Zuckerstreuer gefragt. Um auch anderen Hotelgästen diese unangenehme Situation zu ersparen, sollte man den vorderen Bereich des „Hannikel“ einfach noch zum Frühstück eindecken. Dann muss man zwar mit seinem Frühstücksteller einmal quer durch die Lobby laufen, uns hat das allerdings nicht gestört! Die reguläre Abend-Speisekarte ist übersichtlich, Klassiker wie Schnitzel „Wiener Art“, Zwiebelrostbraten, Käsespätzle, Salate... Mittagstisch wird in diesem Hotel nicht angeboten! Das Frühstück-Angebot ist gut: 2 Sorten Wurst, Schinken und 2 Sorten Käse. Brötchen, Brot und Toast liegen in einem Korb. LEIDER gibt es keine Croissants, Rührkuchen, Hefezopf oder Plunderteilchen! Es gibt 2 Sorten Joghurt und angemachtes Bircher Müsli, versch. Cerealien sowie Obstsalat zum Selbstbedienen. Die 3 Sorten Marmelade und der Honig sind OK. Nutella, Frischkäse, Butter und Margarine sind abgepackt. Frühstück gibt es von 8-10 Uhr, Abendessen von 18-19.30 Uhr. Das Service-Personal ist dieses Mal leider wenig freundlich und reagiert oft patzig und genervt. Besonders positiv aufgefallen sind uns der kräftige (Frühstücks)-Koch und ein paar junge Aushilfen/Azubis. Die 4-Gänge-Abendmenüs waren leider auch nicht mehr so lecker, wie im letzen Jahr. Die Portionen waren OK: Vorsuppe, Salat, 3 Hauptgänge und 2 Desserts zur Wahl. Uns haben dieses Mal regionale Spezialitäten gefehlt (z.B. Maultaschen, Käsespätzle, Rostbraten, Kraut-Schupfnudeln, Würzbacher Forelle, Linsen mit Spätzle, Vesperteller mit Schwarzwälder Schinken...). Auch an der Qualität und dem Geschmack wurde leider gespart, man musste wirklich alles nachsalzen, sehr schade! Die Spätzle waren fad und trocken, die Knödel wabbelig und ungewürzt, der Hirschbraten zart aber trocken, die Röstis ein TK-Fertigprodukt... An den Büffetabenden (Do. & Fr.) außer Haus, gab es versch. frische und angemachte Salate sowie Antipasti, versch. Fleischgerichte, 2 versch. Fische, Beilagen wie Kartoffeln, Pommes, Spätzle und Gemüse. Die Auswahl war groß und für jeden Geschmack etwas dabei. Zum Dessert gab es versch. Cremes & Eis, geschmolzene Schokolade, Obst, Gebäck, Rote Grütze und Ofenschlupfer mit Vanillesoße. Die Anzahl der Gäste und deren Verhalten am Büffet war etwas abschreckend, teilweise ist man sich vorgekommen wie an der Autobahn-Raststätte zur Sommerferien-Hochsaison. Im Restaurant „Hannikel“ und dem Büffet-Restaurant waren wir außerdem sehr überrascht, über die Bekleidung der Gäste. Eigentlich gibt es doch so etwas wie eine „ungeschriebene“ Abendgarderobe-Etikette; Badelatschen, Shorts und Achsel-Shirt müssen wirklich nicht sein.


    Service
  • Eher gut
  • Wir waren nun das 2. Mal im Hotel Waldachtal und haben bei der Buchung einen Zimmerwunsch geäußert, dem auch entsprochen wurde – ganz toll! Bei Anreise hat uns die Rezeptionistin weniger freundlich begrüßt, das Anmeldeformular vorgelegt und die Gästekarte ausgehändigt. Da wir kurz vor 15 Uhr angereist sind, mussten wir noch auf den Check-In warten, das wurde uns allerdings mit einem Begrüßungsdrink „versüßt“. Außerdem wurden wir über das Halbpensions-Arrangement und die Essenszeiten informiert. Infos über die Wellnessbereiche in beiden Häusern oder den Beautysalon wurden auch diesmal nicht erteilt. Es gibt 2 Lifts, einem am Haupteingang und noch einen im hinteren/oberen Bereich des Hauses, so muss man seine Koffer nicht die Treppen rauf tragen. Bei diesem Aufenthalt wurden uns bereits Bademantel und Saunatuch auf die Zimmer gelegt. Wir empfehlen das eigene Kopfkissen mitzubringen, wir haben die Kissen als sehr hart empfunden und die Füllung war styroporähnlich. Beauty- & Massage-Infos liegen vor dem Beautysalon bereit. Wir sind mit einem kleinen Hund (5kg) gereist, für den wir 10€ p.N. an Extrakosten zahlen mussten. Wir haben einige Hotelgäste kennen gelernt, die ihren Hund aufgrund der hohen Zusatzkosten zuhause gelassen haben. Da sollte sich das Management vielleicht überlegen, ob die 10€ wirklich sein müssen, 5€ täten es auch! Das Hotel hat einen Gästewaschraum mit Bügelstation, den wir aber nicht genutzt haben. Zu den Büffet-Abenden (Do., Fr., So.) im 2,5km entfernten „Feriendorf Waldachtal“, fährt kostenfrei ein Hotel-Shuttle, hin 17.30-18.30 Uhr, zurück 19.30-21.30 Uhr.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Das Hotel ist zentral, Nähe des Busbahnhofs und einer Tankstelle gelegen, parallel zur Hauptstraße. Die Zimmer zur Vorderseite sind trotz der nahen Hauptstraße nicht laut. Die Zimmer „hinten raus“, haben Blick auf den Hotel-Garten. In Lützenhardt selber findet man ein kleines Touristenbüro, nur ca. 250 Meter vom Hotel entfernt, ansonsten gibt es versch. Geschäfte (z.B. Supermarkt, Kosmetikstudio, Schreibwaren, Friseur und Backwaren). Der Ort ist klein und innerhalb von 10min. zu erlaufen. Wir haben mehrere Ausflüge mit dem kostenlosen KONUS (Bus & Bahn) gemacht (Freudenstadt, Nagold, Horb und Offenburg), die Fahrten waren dank der Konus-Karte kostenfrei, sonst ist das Busfahren in der Gegend seeeeehr teuer. Die Wanderwege rund um Lützenhardt sind super beschildert, uns hat besonders gut der Wellness-Wald-Rundgang, mit ca. 4km Länge, gefallen. Die Wege sind für alle Generationen geeignet, auch für Anfänger oder Gelegenheits-Wanderer.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Wellness
    • Sport

    Der Wellness-Bereich im Haupthaus ist klein und übersichtlich aber sauber, er verfügt über eine Infrarotkabine mit Farblichtwechsler für bis zu 4 Personen, eine Sauna für bis zu 8 Personen, einen Ruheraum und Sanitäranlagen. Bademantel und Saunatuch gibt es kostenfrei an der Rezeption! Außerdem gibt es, in den Räumen des Hotels integriert, einen Beautysalon, der extern betrieben wird. Im Dachgeschoss gibt es eine Außenterrasse, mehrere Aufenthaltsräume, die „Gäste-Lounge“ mit kostenfreien Heißgetränken und Gästekühlschrank (z.B. 0,5l Wasser 1,50€). Es besteht die Möglichkeit für Tischtennis, Kicker und Billard, leider haben die 3 vorhandenen Queues keine Spitzen mehr und man spielt mit dem blanken Holz - sehr schade! Im Außenbereich des Hotels befindet sich ein netter Garten mit einem kleinen Teich, Springbrunnen, 10 Sonneliegen und Sitzgelegenheiten. Im Gästehaus „Himmelreich“ gibt es eine weitere „Gästelounge“ mit kostenfreien Heißgetränken und Gästekühlschrank. Im Untergeschoss gibt es ein Schwimmbad mit Whirlpool, außerdem einen Ruheraum und einen kleinen Fitnessbereich mit Stepper und Crosstrainer (diesen Bereich haben wir nicht genutzt). Das Hotel vermietet E-Bikes und Smart-Cabrios! Unterhalb des Hotels sind noch Tennisplätze, die haben uns aber nicht weiter interessiert. Einen großen aber leider heruntergekommenen Kinderspielplatz gibt es unterhalb des Gästehauses „Himmelreich“.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Alleinreisend
    Dauer:3-5 Tage im Juli 2013
    Reisegrund:Wandern und Wellness
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Petra Sabine
    Alter:36-40
    Bewertungen:38