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ClaWe (56-60)
ÖsterreichAus Österreich
Verreist als Paar • September 2016 • 3 Wochen • Strand
Das war unser letzter Besuch
2,0 / 6

Allgemein

Wir fahren nun bereits seit über 20 Jahren auf die Kanaren, 11 Jahre davon nach Fuerteventura - 6 Jahre davon ins Riu Palace. Von Jahr zu Jahr müssen wir feststellen, dass sowohl der Service als auch die Qualität des Hotels immer weiter abnimmt und dieses Jahr mehrere unrühmliche Höhepunkte erreichte, die es uns unmöglich machen, je wieder in dieses Hotel zu fahren. Kurzfassung: Umgebung, Strand, Atlantik: top Service (Rezeption, Restaurant, Reinigung): unterirdisch (siehe unten) Zimmer: groß, laut, altmodisch, Ungeziefer (siehe unten) Sicherheit: keine Notbeleuchtung vorhanden - Sicherheitsmängel auf Kosten der Gesundheit der Gäste würden bei uns zu einer sofortigen Schließung des Hotels führen (siehe unten) Essen: auf den erst Blick viel - Qualität durchschnittlich, verfaultes Obst, immer dasselbe (siehe unten) Preis/Leistungsverhältnis: stimmt schon seit Jahren nicht mehr - wird immer schlechter - man lebt vom Ruf längst vergangener Jahre und handelt nicht modern und zeitgemäß sondern Verharrend im So-wie-immer , Insgesamt verstärkte sich bei uns der Eindruck, dass an allen Ecken und Enden gespart wird und Leistung, Service, Freundlichkeit und Höflichkeit reine Makulatur sind. -Besser früher als später eine umfassende Sanierung der Halle, Gänge, Zimmer, Einrichtung - die Architektur mitten im Felsen ist ja wunderschön und einzigartig, es darf aber nicht sein, dass u.a. die Sicherheit (Brandschutz, wackelige Fliesen, Notbeleuchtung, normale Beleuchtung, usw.) so vernachlässigt und mit Füßen getreten wird (siehe oben) -Barrierefreiheit leider nicht gegeben -Das Konzept manche Hotelgänge mit Plastikpflanzen aufzuhübschen hat uns negativ berührt - wir bewunderten Jahr für Jahr die Vegetation und nun so etwas geschmackloses - spart möglicherweise wieder einen Gärtner ein -Die Beleuchtung der Wendeltreppe zum Strand fiel noch vor den beiden Stromausfällen an zwei Tagen aus - bevor sich jemand um eine Reparatur bemühte - der Ab- und Aufstieg war stockdunkel.


Zimmer
  • Eher schlecht
  • Zimmer Zimmer sehr groß, Bett riesig, Matratzen ok, Möbel durchgesessen, Mobiliar altmodisch, Vorhänge schmutzig, staubig und teilweise zerrrissen, nicht auf dem neuesten technischen Stand (Föhn, Wassermischbatterie). Ungeziefer Wir hatten seit der Ankunft massenweise Ameisen in der Badezimmerwanne. Eine Zumutung - das hätte dem Reinigungsservice auffallen müssen. Wir haben diese ständig in den Abfluss gespült, am nächsten Morgen/Abend waren sie wieder da. Warum wir nichts gesagt haben: wir hatten vor Jahren das größere Zimmer im D-Block mit großer Terrasse (beim Panorama-Aufzug - nicht empfehlenswert, weil laut) - und in diesem waren extrem viele Kakerlaken und sonstiges Krabbelgetier, das sich in alle möglichen und unmöglichen Nischen und Bodenritzen flüchtete, sobald man das Licht anmachte. Nachdem wir dies gemeldet hatten, stank das Zimmer täglich so ekelerregend nach Desinfektionsmitteln und sonstigen giftigen Mitteln - ohne Auswirkung auf das Getier - sodass wir uns diesen olfaktorischen und Schleimhaut reizenden Genuss dieses Mal ersparen wollten. Loggia hat eine angenehme Größe und ist mit zwei Plastiksesseln mit Auflage und einem Tischchen ausgestattet. Außerdem gibt es eine Vorrichtung zum Trocknen der Badehosen. Wunderbarer Blick auf den Strand und Atlantik. Lärm Mit Ruhestörung durch Gäste hatten wir nie ein Problem. Seit letztem Jahr und auch in diesem Jahr wurden wir jedoch mehrmals durch rücksichtslose Nachbarn mitten in der Nacht geweckt - da man alles durch die Wände durchhört. Die Balkontüre ist leider auch sehr geräuschdurchlässig. Besonders angenehm, wenn Gäste glauben nach 23 Uhr noch lautstark auf der Loggia Gespräche führen zu müssen. Nachdem wir die ersten zwei Jahre im C-Block verbrachten (im ersten Jahr direkt neben dem geräuschvollen Aufzug - nicht empfehlenswert), wechselten wir im Folgejahr aufgrund des extrem lauten Geräuschpegels des angrenzenden Robinson-Clubs in den D-Block, wo man diesen nicht so laut hört. Der D-Block liegt relativ ruhig über der Promenade und war die letzten Jahre meistens ruhig ab ca. 23:00 Uhr, sodass wir ungestört bei offener Balkontüre schlafen konnten. Doch dieses Jahr hatten wir in den drei Wochen unseres Urlaubes keine 5 Tage, wo vor dem Hotel Ruhe war. Nein, es war nicht der Robinson-Club - den hörten wir dieses Jahr gar nicht. Mehrmals in der Nacht (bevorzugt bis 22 Uhr und dann wieder ab 23:00) und in den frühen Morgenstunden (bevorzugt gg. 4 und 5 Uhr) fanden auf der Promenade ohrenbetäubende Kokosnuss-Abschuss-Wettbewerbe der Dorfjugend auf die Kokospalmen statt. Des Weiteren durften wir uns danach oder währenddessen deren stundenlangen Brüllduelle am Strand anhören. Vier Stromausfälle Zwei Allgemeine Stromausfälle im Verlauf unseres Aufenthaltes fiel in ganz Morro und somit auch im Hotel der Strom zwei Mal aus. Kann passieren. Was nicht passieren darf, ist dass die Notbeleuchtung nicht funktioniert und die Gänge im Hotel stockdunkel sind. Auch beim zweiten Stromausfall funktionierte die Notbeleuchtung immer noch nicht! Dass der Online Reputation Manager in der Beantwortung der anderen Bewertungen vom September 2016 schreibt "unser Hotel erfüllt alle Sicherheitsstandards" kann in diesem Zusammenhang nur als dreiste Schutzbehauptung und Tatsachenverdrängung verstanden werden. Wir haben mit mehreren Gästen gesprochen, die wie wir über viele Verschlechterungen im Verlauf der Jahre hinweggesehen haben, aber bei der Sicherheit hört sich der Spaß auf und alle waren wie wir empört und erschrocken, dass der übliche Sicherheitsstandard wiederholt nicht gegeben ist. Das alleine ist schon ein riesen Grund für uns, dieses Hotel nicht mehr aufzusuchen. Was viele (ältere) Gäste auch ärgerte, war der Umstand, dass Sie keine Hilfe von der Rezeption bekamen, als sie nach einer Taschenlampe, Kerzen, usw. anfragten. Wir hatten Gott-sei-Dank unsere voll geladenen Smartphones. Die nicht vorhandene Informationspolitik (Schweigen) des Hotels, ist ein weiteres Manko und entspricht der Verleugnung der Tatsachen "es kann eben nicht sein, was nicht sein darf". Zwei zusätzliche Stromausfälle im Zimmer Vor den beiden Stromausfällen, die ganz Morro Jable betrafen hatten wir auch einen Gesamt-Stromausfall nur in unserem Zimmer - dieser wurde zwar behoben, kostete aber unsere Zeit und Ärger. Danach hatten wir nach den drei Stromausfällen wieder einen Teilstromausfall in unserem Zimmer. Es fielen der Safe (kein Strom um diesen zu öffnen) als auch die Klimaanlage (Totalausfall im ganzen Hotel, was wir aber zu diesem Zeitpunkt nicht wussten) bei uns am Zimmer aus. Nach Anruf bei der Rezeption gg. 21:45 teilte man uns mit, dass man einen Techniker schicke würde. Gg. 22:30 rief man uns an und teilte uns mit, der Techniker sei nicht mehr da und wir sollten, sollte der Safe sich wider Erwarten öffnen, diesen offen lassen, der Techniker würde sich diesen dann irgendwann am nächsten Tag ansehen. Wir trauten unserem Ohren nicht - wofür hat man einen Safe - um diesen geöffnet zu lassen - abgesehen davon, dass dieser "tot" war? Am nächsten Morgen merkten wir, dass die Klimaanlage im gesamten Hotel ausgefallen war - im Frühstücksraum war es schwül-heiß und auch andere Gäste hatten eine heiße Nacht hinter sich - also kein Zufall - schön, dass die Rezeption uns in dem Glauben ließ, nur bei uns im Zimmer gäbe es keine Klimaanlage und wir abends vergeblich eine 3/4 Stunde auf den Techniker warteten. Wenigsten war am nächsten Tag der Safe wieder "unter Strom". Der leistungsschwache Föhn scheint aus dem letzten Jahrhundert zu sein - er wird extrem heiß, föhnt aber nur marginal - eilig sollte man es nicht haben.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • -Die Speisen wiederholen sich ständig, kaum Highlights (es gab in drei Wochen abends ein Mal eine Erdbeertorte, ein Mal Rindercarpaccio, nie ein großes Käsebuffet, wie die Jahre zuvor, usw.), -ansonsten immer wieder dasselbe und auffällig viel Resteverwertung. -Das Nachspeisenbuffet ist das einfallsloseste, das wir je gesehen haben -Es ist einem bewusst, dass man nicht in Italien oder Frankreich is(s)t, jedoch die Fleischqualität, -zubereitung und der Geschmack ist schrecklich - obwohl die Köche unsere vollste Hochachtung haben - diese leisten live unglaubliches - nur schmeckte das Fleisch noch nie (fade, flachsig, zäh, fettig, usw.) -Die warmen Fischgerichte und die Hühnerfleischgerichte sind fast immer gut gelungen (Lachs, Hühnernaturschnitzel) -Mehrmals schimmliges Obst (Pfirsiche) -Mehrmals gärendes Obst (Melone) -Mehrmals saurer Kakao, (Beleidigtes Reagieren beim Abservieren - am nächsten Tag war der Kakao wieder sauer - nochmals freundlich darauf hingewiesen - diesmal Schulterzucken beim Personal - haben dann aus Ekel darauf verzichtet) Besonders vermiest hat uns aber das zum Vorjahr neue / ausgetauschte (?) Personal im Speisesaal (siehe oben), das weder einem 4 noch einem 1 Stern-Hotel entspricht.


    Service
  • Sehr schlecht
  • Allgemein empfanden wir, dass in allen Personalbereichen eine schlechte Stimmung herrschte. Die Aussage des Riu Palace "Service ist einer der Schlüsselwerte unseres Unternehmens und unsere Angestellten werden stetig weitergebildet, um optimale Standards zu halten." empfinden wir als Leerformel und Überschätzung der Realität. Zimmerservice: -je nachdem wer reinigt und wann gereinigt wird (Wochenende) ist das Ergebnis von gut bis weniger gut. -Ameisen (siehe oben) , -täglicher Handtuchservice funktioniert noch, -Bettlaken, die auf den Boden hängen, sind hygienisch widerlich, -anscheinend wird nun auch bei kleinen (günstigen) Dingen, die einfach Freude machen gespart - den kleinen Kosmetikartikeln (Kamm, Seife, Schuhputzzeug) - in drei Wochen wurden diese lediglich 4 Mal nachgelegt, -wir haben ein Mal aus den Gläsern getrunken (vorher ausgewaschen, weil schmutzig) - am nächsten Tag waren diese zwar ausgespült, aber schmutzig -Das Tablett mit dem "Obstkorb" samt Besteck und Tellern blieb drei Wochen am Zimmer und wurde nicht weggeräumt, obwohl nach 5 Tagen nur noch das Besteck und Teller vom Willkommensgruß übrig waren (bekommen die nächsten Gäste dieses wieder vorgesetzt?) -Früher wurde aus Handtüchern hübsche Dekorationen gebastelt - kleine Bonbons nach einem Trinkgeld auf das Nachtkästchen gelegt, usw. diese netten und Freude verbreitenden Herzlichkeiten gab es auch nicht mehr Rezeption -Am Ankunftstag sagte man uns, wir sollten am nächsten Tag in der Früh beim Oberkellner bekanntgeben (war früher nie so), wann wir abends essen wollen, obwohl wir schon eine Karte mit 20:00 ausgefüllt bekamen, was unserem Wunsch entsprach. Eine Falschmeldung, wie sich herausstellt. Da wir in der Früh den Oberkellner nicht sahen, gingen wir am nächsten Morgen zur Rezeption, damit diese die Essenszeit zur Planung für den Restaurantbereich bekannt geben konnte. Die Dame hörte uns zu - tat als ob sie verstünde, telefonierte und sagte dann es ginge in Ordnung, dass wir um 18:00 Uhr essen könnten. Nachdem wir Ihr sagten, dass wir bei 20:00 bleiben wollten und nochmals unser Anliegen vorbrachten, war die Dame beleidigt...... -Am Abreisetag stimmte die Rechnung nicht - die obligatorische Konsumation aus der Minibar, die niemals stattgefunden hat - stand auf der Rechnung - der Posten wurde gestrichen - man reagierte wieder beleidigt..... -Ausfall der Klimaanlage und Safe (siehe oben) ohne Behebung -Am Ankunftstag um 21:30 wäre es sehr nett gewesen, wenn wir vom Bus zum Hotel Hilfe mit den Koffern gehabt hätten - dasselbe gilt für den Abreisetag - war früher Standard - auch hier wird gespart. Restaurant Ankunftstag Wir kamen gg. 21:30 im Hotel an - um 22:00 so sagte man uns sei ein kleines Abendessen für uns im Speisesaal vorbereite. Abgesehen davon dass dieses eine Verhöhnung war (2/3 des Tellers war grüner Salt mit Karotten, 2 kleine Stückchen Käse und drei Ministückchen (2x2 cm) undefinierbares Fleisch und ein Stück Gebäck), standen zwei Glasflaschen Wasser am Tisch, jedoch keine Flaschenöffner. Im hintersten Teil des Restaurants deckten zwei junge Männer die Tische ein, eine Reinigungsdame putzte die Kühltheke. Nach einiger Zeit bemerkten wir eine bekannte Kellnerin (es stellte sich später heraus, dass diese die Stellvertreterin der interimistisch eingesetzten Restaurantleiterin war) - diese sah uns, wir grüßten, lächelten und hoben die Flaschen in die Höhe, sie drehte sich weg und ging grußlos an uns vorbei. Ein wenig später kam die übergangsweise eingesetzte Restaurantleiterin vorbei - das gleiche Spiel - wir wurden einfach ignoriert. Diese Szene wiederholte sich noch ein paar Mal - immer mit demselben Ergebnis: totales Ignorieren. Letztendlich baten wir die Reinigungsdame um einen Flaschenöffner. Unser Fazit: Freundlichkeit des Personals darf man von nun an nur noch während der offiziellen Öffnungszeiten erwarten - danach wird die - ohnehin oftmals aufgesetzte Freundlichkeit - einfach ausgeknipst. Übrigens waren am nächsten Morgen um 8:30 zum Frühstück alle Tische der Spätangekommenen bis 9:30 noch immer unaufgeräumt - abgesehen, dass das schlampig und unhygienisch ist, ist es kein Wunder, wenn das Ungeziefer anlockt Die ersten 5 Tage Wir bekamen einen Tisch im hintersten Bereich des Restaurants (fensterlose Teil) mitten im Raum umringt von anderen Tischen bei einer Säule - das ist nicht der begehrteste Bereich, aber wir waren zufrieden, da es dort etwas leiser ist als im Hauptbereich, wir nicht mitten im Geschehen sein müssen und wollen und uns beim Essen miteinander unterhalten möchten. Wir bestellten unsere Getränke (bei einem ziemlich unfreundlichen Kellner - maßen diesem Herren aber keine Bedeutung zu) und holten uns unser Essen. Da wir beide unsere Getränke nicht zu kalt möchten, stellten wir die Flaschen aus dem Kühlkübel auf den Tisch. Daraufhin kam dieser Kellner und zeigte entrüstet auf die Flaschen - wir wussten im ersten Moment nicht, was ihn so erregte. Jedenfalls stürmte er davon und als wir wieder vom Buffet zurückkamen standen unsere Flaschen auf Untersetzern. Wir fahren nun seit 6 Jahren ins Riu Palace - es war noch nie ein Problem, die Flaschen auf den Tisch zu stellen - für diesen Kellner stellte dies aber anscheinend ein Mega-Problem dar. Noch maßen wird dem aber keine Bedeutung zu. Die nächsten Tage wurden wir mehrmals von den Kellnern beim Essen am Sessel angerempelt. Zuerst gab es noch ein flappsiges "sorry", danach nicht mehr. Jetzt könnte man das auf die engen Platzverhältnisse schieben - wir maßen dem noch immer keine Bedeutung zu - fanden es aber sehr unangenehm und wunderten uns nur noch. Was uns nicht gefiel, war dass das Personal in unserem Bereich mehrfach einfach herumstand, sich lautstark miteinander unterhielt und mehrmals die Teller nicht abgeräumt wurden. Da unser Tisch sehr klein war, ein Problem, da kaum Platz war, diese auf die Seite zu stellen, wenn man vom Buffet mit neuem Teller zurückkam. Oftmals wurde beim Abräumen der Teller quer über den Tisch über uns und unser Essen gegriffen, oder man wurde von hinten angesprochen und der Teller weggezogen - oder man erwartete, dass wir dem Kellner quer über den Tisch unsere Teller aushändigten - eine unglaublich schlechter und respektloser Service. Am 5. Abend - alles war wie immer - stürmte plötzlich der unfreundliche Kellner mit 2 Untertassen auf unseren Tisch zu, knallte dies geräuschvoll auf den Tisch und knallte unsere beiden Flaschen mit einem Klirren auf diese Untersetzer. Nicht nur dass er die Flaschen an der Ausgussöffnung anfasste, was ein Fauxpas ist, grinste er uns triumphierend an, nuschelte aggressiv irgendetwas Unverständliches und zog von dannen. Wir sahen uns beide an und fragten uns, ob das nun der neue Stil im Riu Palace sei. Nach dem negativen Erlebnis am Ankunftstag und der wenigen Tage, die wir nun den schlechten Service genießen durften, schlossen wir, dass irgendetwas bei dem Personal im Argen liegen müsse und diese ihre Unzufriedenheit an den Gästen auslassen. Gegen 20:40 holten wir uns unsere Nachspeise und als wird diese gerade verzehrten, nahm der Kellner, der gerade den Tisch vor uns eindeckte, die Vase, Tischnummer und beide Gewürzstreuer dieses Tisches und knallte diese auf unseren Tisch, grinste uns an, drehte sich um und legte das Tischtuch des anderen Tisches zurecht. Nun war es mit unserer Geduld vorbei. Wir sprachen den Kellner an, er drehte sich grinsend um, nahm Vase, Schild und Gewürze, deckte den Tisch ein und verschwand. Daraufhin meldeten wir diesen Vorfall bei einem anderen Kollegen. Dieser meinte nur gelangweilt, wir können uns ja bei der Chefin beschweren....... Dies taten wir am nächsten Tag nach dem Frühstück - um es kurz zu machen bei der interimistischen Restaurantleiterin - die anscheinend kein Wort verstand und uns allen Ernstes fragte, ob wir um 18:00 essen möchten......... Letztendlich bekamen wir einen anderen Tisch in einem anderen Bereich, doch damit sollte die Farce noch nicht zu Ende sein. Die Farce geht weiter Man ließ uns wiederholt auf die Getränkerechnung warten. Als langjähriger Riu-Gast weiß man, dass das Personal grundsätzlich (über-)freundlich, (über-)aufmerksam und bemüht um den Gast ist - es also sehr unwahrscheinlich ist, dass man so lange übersehen wird. Ganz offensichtlich sollten wir büßen, dass wir den nicht vorhandenen adäquaten Service beanstandeten, denn als wir aufstanden und gingen, lief uns der Kellner in der Sekunde nach wegen der Rechnung. Wir zogen aus dieser Behandlung unsere Konsequenzen. Wohl wissend, dass das Hotel weder arm noch reich durch unsere Konsumation wird, stellten wir unseren Getränkekonsum abends vollständig ein. An den nächsten Abenden bekamen wir kein Besteck, dann keine Brötchen, usw. Da uns diese unverhohlenen Frechheiten nur noch anwiderten, holten wir uns das Besteck und unser Brot selbst und blendeten die Dreistigkeiten so gut es ging aus. Ein paar Tage später - wir waren gerade am Buffet - sprach uns die interimistische Restaurantleitung von hinten an (besonders unhöfliche Kontaktaufnahme - warum kam sie nicht an unseren Tisch?) und meinte flapsig, "Hallo, alles gut!" Dass nicht alles gut ist, nahm sie gespielt erstaunt zur Kenntnis - ob die Dame irgendetwas verstanden hat, müssen wir genauso bezweifeln, wie man bezweifeln muss, dass sie die Mannschaft im Speisesaal im Griff hat. Für uns war damit die Sache nicht vergessen aber erledigt. Zum Frühstück wählten wir -wann immer es möglich war- einen anderen Bereich mit altbekanntem, freundlich zurückhaltendem Personal und einem außerordentlich zuvorkommenden jungen Mann, die (von sich aus) unter vorgehaltener Hand im Gespräch bekannten, dass das Verhalten der Kollegen und der derzeitigen Restaurantleiterin eine Zumutung sei. Der gute Herr Direktor hat sich übrigens nicht blicken lassen und ist uns aus dem Weg gegangen. Nicht dass wir ihn vermisst hätten - wir hätten ihn bei Gelegenheit gerne gefragt, ob er diesen neuen Stil billigt und für angebracht erachtet. Des Weiteren waren sowohl die Tischdecken als auch die Stoffservietten so gut wie täglich zerschlissen und/oder durchlöchert. Tassen und Teller beschädigt und öfters auch ungewaschen, Gläser ausgeschlagen - also insgesamt ein maroder Eindruck. Übertroffen wurde dies durch massenhaft auftretendes winzig kleines Ungeziefer auf den Tischdecken, sodass wir mehrmals in der Früh unseren Platz wechselten. Allgemein herrschte abends im Speisesaal Bierzeltatmosphäre - es war aufgrund so mancher aufdringlicher Kellner, die sich täglich selbst lautstark feierten, anstatt einen unaufdringlichen, kompetenten und freundlichen Service zu bieten, unangenehm und ungemütlich. Es wird uns in Zukunft nicht mehr betreffen, da das Riu Palace für uns Geschichte ist, doch sollte die jahrelang von uns beobachtete Praxis der Trinkgeldgeilheit und das Erkaufen von besseren Tischen, von der Führung sofort abgestellt werden. Stattdessen wäre eine allgemeine Trinkgeldbox von Nöten, um allen Beteiligten (Köchen, Abwäschern, Reinigung, usw.) etwas zukommen zu lassen und nicht ein paar wenigen Kellnern die sich in den Vordergrund drängen und nur dann einen halbwegs guten Service bereit sind zu leisten, wenn man sie regelmäßig "kauft" - das ist unwürdig und außer in diesem Riu Palace haben wir so etwas weltweit noch nie erlebt.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Transfer vom Flughafen ca. 11/2 bis 2 Stunden, je nachdem wie viele Hotels angefahren werden, stört uns aber nicht, da wir uns immer wieder gerne ansehen, wie sich die Umgebung verändert hat und immer wieder Neues entdecken. Hotel liegt bequem direkt am weitläufigen Sandstrand direkt am Atlantik - das (und nicht das Hotel selbst) war bisher der wesentlichste Grund, warum wir das Riu Palace buchten. Jedoch nimmt der Lärm immer mehr zu (siehe unten) Ein (ziemlich kleiner) Schirm (schlechter Qualität) und zwei (mäßig bequeme) Betten am Strand kosten wohlfeile Euro 13,50 pro Tag. Wenn man eine Woche bezahlt, bekommt man einen Tag gratis. Wir haben uns an diese Abzocke zähneknirschend gewöhnt und wenigstens hat dieses Jahr die Dusche alle drei Wochen funktioniert. Die unisex-WC-Anlage am Strand ist eine hygienische Zumutung. Dieses Jahr setzte sich fort, was letztes Jahr begann: es gab es kaum einen Tag, an dem nicht fast alle Sonnenschirme besetzt waren - die Masse an Gästen ist enorm und Fuerte leider kein Geheimtipp mehr. Wenn der Strand, der Atlantik und das Klima nicht so wunderschön wären, weder das Riu Palace, noch die Abzocke am Strand würden uns dazu veranlassen ein weiteres Mal hierher zu kommen.


    Aktivitäten
  • Sehr schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Den Pool nutzten wird in den letzten Jahren erst ein Mal (am Abreisetag für 2 Stunden), weil wir das Meer und den wunderbaren Strand bevorzugen und uns die Atmosphäre am Pool nicht zusagt (zu eng stehende Liegen, zu wenig Platz, Minipool) . Abends gibt es diverse musikalische Darbietungen, welche wir noch nie besucht haben (aber unfreiwillig ein wenig auf dem Balkon mithören können) und somit nicht bewerten können, ebenso die Sportmöglichkeiten, die wir nicht nutzten. Nett wäre das spanische Duo welches ein Mal in der Woche im Speisesaal musiziert - denn im Speisesaal finden wir die Darbietung ziemlich deplatziert - ansonsten gefällt uns die Musik und da hätten wir uns gerne eine Darbietung länger abends an der Poolbar angehört.


    Preis-Leistung
  • Sehr schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:3 Wochen im September 2016
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:ClaWe
    Alter:56-60
    Bewertungen:1
    Kommentar des Hoteliers

    Sehr geehrter Gast, Vielen Dank, dass Sie unser Hotel ein weiteres Mal für Ihren Aufenthalt ausgewählt haben. Es tut uns leid, dass Sie diesen Urlaub nicht so sehr genießen konnten, wie die Urlaube zuvor. Als serviceorientierte Hotelkette macht es uns sehr traurig zu lesen, dass Sie mit diesem nicht zufrieden waren. Service ist einer der Schlüsselwerte unseres Unternehmens und unser Personal wird stetig fortgebildet, um optimale Standards zu erfüllen. Das Ethos der Ausbildung unserer Mitarbeiter beinhaltet einen hilfsbereiten, freundlichen und sehr zuvorkommenden Service zu jeder Zeit. Wir bedauern, dass Sie unser Hotel mit einem anderen Eindruck verlassen haben. Es würde uns sehr freuen, wenn Sie sich dazu entscheiden eins unserer RIU Hotels ein weiteres Mal zu besuchen und uns so die Chance geben Sie, wie schon in der Vergangenheit, von unserem Service und der Qualität zu überzeugen. Mit den besten Grüßen, Riu Palace Jandia Online Reputation Manager