Wir waren als Familie zum vierten Mal in diesem Hotel. Unser persönliches Highlight ist die Lage am wunderschönen, kilometerlangen Sandstrand von Jandia. Erwähnt werden sollte, dass man, sollte man sich für dieses Hotel entscheiden, recht gut zu Fuß sein sollte, da man viele Treppen steigen muss, um den Weg zum Strand und zurück zu absolvieren. Dies sorgt auf jeden Fall für etwas Bewegung, um die Folgen des wunderbaren Buffets am Morgen und Abend, in Grenzen zu halten. Das Hotel selbst ist tagsüber recht ruhig (wenn man die Geräuschen, die die Mitreisenden am Pool verursachen und die man natürlich nicht beeinflussen kann, absieht). Wer sich also reichlich Animation und Musik am Pool wünscht, wäre mit der Buchung dieses Hotels wahrscheinlich nicht glücklich. Es gibt jedoch viele Möglichkeiten in der Umgebung, sein eigenes Freizeitprogramm zu gestalten (Surfen, Stand-up-Paddling, Tauchen, Wellenreiten). Wir haben uns im RIU Palace Jandia wiederum sehr wohl gefühlt, und es wird sicher nicht unser letzter Aufenthalt dort gewesen sein.
Die Zimmer des Hotels sind sehr großzügig und nahezu alle haben Meerblick von einem ebenfalls gut dimensionierten Balkon aus. Das Mobiliar ist eher rustikal gehalten, zum Teil schon etwas in die Jahre gekommen (Federung des Ausziehsofas), aber insgesamt haben wir bisher immer saubere und gepflegte Räumlichkeiten angetroffen. Es gibt reichlich Staumöglichkeiten (zwei große Enbaukleiderschränke, zwei Nachttischchen mit drei Schubladen und eine Kommode mit weiteren Schubladen). Integriert in die Kommode befindet sich die Minibar. Ferner gabe es einen kleinen Flachbildfernseher mit ca 5-6 deutschen Sendern. Für manche Mitreisende gewöhnungsbedürftig war die Tatsache, dass der Waschtisch in den Schlafraum integriert ist, wobei die Badewanne und die Toilette separiert sind. Insgesamt finden ganz offenkundig kontinuierliche Wartungs- und Verschönerungsarbeiten (Anstrich, Reinigung der Markisen etc.) statt, ohne dass es während unserer Aufenthalte zu damit verbundenen Lärmbelästigungen gekommen wäre.
Es gab im RIU Palace ein reichhaltiges Frühstücksbuffett und wechselnde Abendbüffets mti einer großen Auswahl an frisch zubereiteten Speisen (großes Salat- und Vorspeisenbuffet, Paella, zwei Suppen. Täglich wechslend mehrere Sorten Pizza und Crostini, drei Sorten frisch zubereitete Nudeln, Täglich frisch gegrillter und gedünsteter Fisch in unterschiedlichen Saucen, täglich wechselnde 2-3 Fleischgerichte ( Die Nudeln, Fisch- und Fleichgerichte wurden als show cooking zubereitet), täglich 5-6 Gemüse und unterschiedlich zubereitete Kartoffelgerichte. Ferner gab es ein variationsreiches Nachspeisenbuffett (4-6 Sorten Früchte, Kuchen- Cremes und 4-5 Sorten Eis mit Garnitur). Das besondere Highlight für unsere Söhne war allabendlich das Erscheinen einer Mitarbeiterin die Eis mit warmer Schokoladensauce und wechselnden geschmorten Früchten in Sauce oder Eis mit Baiser anbot. Sowohl die Auswahl, die Qualität und die Zubereitung der Speisen ließen bei uns keine Wünsche offen.
Das Personal des Hotels haben wir stets als sehr freundlich und zuvorkommend erlebt. Man ist bemühmt, dem Gast jeden erdenklichen (Sonder-) Wunsch zu erfüllen. Wir können uns hinsichltich des Servicepersonals an keine Episode erinnern, die uns negativ in Erinnerung geblieben wäre. Einzig die seit diesem Aufenthalt neu eingesetzten Lifeguards am Pool erscheinen mitunter etwas übereifrig zu sein (zumindest einer von ihnen), indem z.B. selbst die erwachsenen Gäste gemaßregelt wurden. So erhielt mein Mann einen "Rüffel", weil er beim Wasserball mit den eigenen Kindern angeblich den Ball zu fest geworfen hätte (Unsere beiden Söhne hingegen haben sich nicht beschwert und empfanden dies überhaupt nicht so). Im Wiederholungsfall (aus Sicht des Bademeisters) sollte mein Mann "zur Strafe" den Ball abgeben. Dies fanden wir persönlich etwas übertrieben und unangemessen. Die Situation betraf aber, wie erwähnt, nicht das unmittelbare Servicepersonal, sondern einen einzelnen Lifeguard am Pool.
Der Transfer vom Flughafen dauert circa 1,5 Stunden mit dem Bus (je nachdem, wieviele Hotels zuvor angefahren werden müssen). Das Hotel liegt am langen, feinsandigen Strand von Jandia, nur getrennt durch die Promenade. Wenige hundert Meter entfernt befindet sich der kleine Ort Morro Jable, der einen kleinen Hafen mit einer Schildkrötenaufzuchtstation und einer größeren Anzahl kleiner Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten aufweist, die auch von den Einheimischen offensichtlich gern besucht werden. Entlang der Hauptstrasse gen Norden finden sich ferner zahlreiche Geschäfte, die eher von Touristen besucht werden und in denen man Mode, Schmuck und Kosmetik zu recht günstigen Preisen kaufen kann. Empfehlenswert ist es, sich ein Auto zu mieten, um die Orte im Landesinneren, die man nicht gut mit dem Bus erreichen kann, etwas kennenzulerenen. Besonders gefallen hat uns die frühere Hauptstadt der Insel Betancuria und der Ort Ajui, in dem man frühere Piratenhöhlen erkunden kann. Wie bereits anfangs erwähnt, gibt es außerdem viele Möglichkeiten, sportliche Aktivitäten vor Ort zu buchen. So haben unsere Söhne im benachbarten Robinson Club einen Tauchkurs und Surfkurse besucht, wobei wir das Geühl hatten, dass die beiden wirklich gut betreut und gut aufgehoben waren. Auch der Kurs im Wellenreiten bei einem örtlichen Anbieter aus Costa Calma (waveguru), der unser Kind vom Hotel abholte und zurückbrachte, hat unserem 13-jährigen Sohn gut gefallen. (Ein Elternteil durfte natürlich mitfahren, um Fotos für Familienalbum zu machen, wenn die Kapazität im Auto dies zuließ).
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Wurde bereits in der Einführung und unter der Rubrik "Lage & Umgebung" thematisiert.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im August 2016 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Christiane |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 4 |


