Das Highlight des Hotels war die gute Lage: strandnah, Nähe zum Hafen (15-20 min Fußweg), Nähe zur Einkaufspromenade. Auch war das Hotel weder zu groß noch zu klein, also keine Gefahr sich zu verlaufen und groß genug um den Gästen Platz für den Urlaub und Serviceleistungen (Pool, Snackbar, etc.) zu bieten. Das Hotel war sauber und von dem Ambiente her für ein 4 Sterne Hotel gut/okay.
Das Zimmer war groß und gut gelegen. Zimmer mit Meerblick, schönem Balkon, Klimaanlage (wichtig) und insgesamt ein gepflegter Eindruck. Die Badewanne war riesig und das Doppelbett würde auch 3 Personen Platz bieten. Einzige Kritikpunkte waren der Föhn mit gefühltem 1 Watt Leistung (für lange Haare ungeeignet), die Schränke mit absolut zu wenig Platz um Bekleidung hineinzulegen (zu wenig Einlegeböden?!) und ich finde eigentlich wäre auch ein Seifenspender mit Flüssigseife äußerst praktisch (anstatt die kleinen Seifen, bei denen niemand weiß, wo man sie gut nach Benutzung hinlegen soll).
Wir hatten Halbpension gebucht. Beim Frühstück hat man Alles gefunden, was man so braucht. Englisch Breakfast, Kaffee, Tee, Sekt, Brötchen, Toast, Brot, Müsli, Obst, Joghurt, frische Eierkuchen/Pfannkuchen, French Toast, Salat, Aufschnitt, Eierspeisen (Rührei, Tortillas, Spiegelei), div. Marmeladen, Nougat-Cremes, süßes Gebäck .... also für herzhaftes und süßes Frühstück war unserer Meinung nach Alles parat. Zum Abendessen. Es gab 2 Essenszeiten (18.30 und 20.30), was wir vorher noch nicht kannten, aber letzten Endes eigentlich als ganz sinnvoll empfanden. Es gab 2 Themenabende pro Woche (kanarischer Abend mit typischen lokalen Speisen und Riu-Reiseziele-Abend mit internationalen Speisen). Insgesamt war aber jeden Abend für jeden Gast etwas dabei. Salattheke, Suppen, kanarische Ecke, vegetarische Speisen, Show-Küche, Live-Grill, Fisch, Fleisch, Käseecke und Desserts en masse (Eis, Cremes, Törtchen, Brownies, Obst). Auch an Gäste, die weniger experimentierfreudig bzgl. des Essens sind wurde gedacht (was natürlich auch für Kinder Vorteile hat): es gab Nudeln mit verschiedenen Soßen, Pommes, Kroketten, Reis, Nuggets, Hot Dogs, und Hamburger. Für Wasser und andere Getränke (Softdrinks, Wein, Bier usw.) wird abends gezahlt, was bei HP aber normal ist.
Beim Service können wir uns absolut nicht beschweren. Wir wurden angerufen, ob wir gut im Zimmer angekommen sind und auf den ersten Blick zufrieden wären. Dann war mal ein Stuhl auf dem Balkon kaputt und dieser wurde auch recht schnell ersetzt. Dazu auch wieder ein Anruf, ob dies wirklich geschehen ist. Dann wurden wir an einem Tag schon 8.10 Uhr zu einer Tour abgeholt und es war kein Problem nach Anfrage auch vor der üblichen Frühstückszeit (8.00) zu frühstücken etc. Vom Service waren wir also sehr positiv angetan.
Von Ankunft am Flughafen bis zum Hotel sollte man schon etwa 1-1,5 h einplanen, da sich das Hotel im Süden der Insel befindet. Diese Fahrtzeit lohnt sich allerdings, da man vom kargen Wüstenbereich in das freundliche und grüne Jandia mit einem weitläufigen Strand gelangt. Defintifiv sind Morro del Jable und Jandia mit die schönsten Urlaubsorte auf der Insel. Die Umgebung ist sehr vom deutschen Tourismus geprägt, was uns erst überraschte, aber falls man wirklich Entspannung und kein Abenteuer sucht ist es doch nett weniger Sprachbarrieren zu haben (auch wenn wir absolut keine Probleme haben uns auf Englisch oder etwas Spanisch zu verständigen). Vom Hotel aus musste man nur ein paar Treppchen hinabgehen und schon war man am schönen Strand, wo 2 Liegen mit Schirm zwar 13,50 Euro kosten, aber 1-2 mal geht das schon. Auch der Weg zur Strandpromenade mit vielen Einkaufsmöglichkeiten für den Alltag (Hiper Dino), für Postkarten und Mitbringsel oder Mode und Parfüm sind im Rahmen von 5-30 min erreichbar, je nachdem, wie weit man eben laufen möchte. Dazu finden sich an der Promenade Auto-/Quad-Verleih, deutsche Tauchschulen, deutsche Ärzte, Spa-Angebote (z.b. Fisch-Spa) und Gastronomie (Restaurants, Bars, Eiscafés). Zum Hafen von Morro del Jable läuft man Richtung Westen etwa 15-20 min und kann nebenbei noch die Kirche anschauen oder die Boote auf dem Meer betrachten. Zum Oasis Park fährt ein kostenloser Bus, den man aber nicht verpassen sollte, denn mit dem Taxi zahlt man etwa 30-35 Euro (einfache Fahrt). Den Rest der Insel sollte man dann mit Mietwagen oder einer Inselrundfahrt erkunden. Wir haben uns für letzteres entschieden und fanden es sehr schön und äußerst informativ.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die Poolanlage war sauber. Für die Anzahl der Gäste ist der Pool vielleicht zu klein. Kostenlos konnte man Tischtennis spielen oder das Fitnesstudio benutzen, wobei der Fitnessraum klein und nicht ganz so modern ausgestattet ist (läd nicht zum Sport machen ein). Optional hätte man auch noch Tischfußball oder Billard spielen können (aber grad unsicher ob das gekostet hätte). Animationsprogramm gab es irgendwie gar nicht und wenn, dann war es wohl ausschließlich für Kinder. Hat seine Vor- und Nachteile. Wer möchte kann natürlich eine Massage oder andere Anwendungen im hauseigenen SPA buchen, was wir aber nicht in Anspruch genommen haben.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im August 2016 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Etienne |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 69 |


