Alles in allem kann man nichts großes beanstanden. Es war sehr sauber, es wurde täglich mehrmals geputzt. Da jedoch alles gefließt war, musste man aufpassen nicht auszurutschen. Es wurden jedoch nach dem Putzen überall entsprechende Warnschilder aufgestellt. Die Zimmer waren sehr groß, es gab eine Minibar welche kostenlos aufgefüllt wurde, eine Kafeemaschine mit kostenlosem Kaffee, ein kleiner Kühlschrank dessen Inhalt täglich aufgefüllt wurde und genügend frische Handtücher. WiFi war auch vorhanden und auch meist auf den Zimmer gut empfangbar. Jedoch zu Stoßzeiten war es kaum möglich zu nutzen da es überlastet war. Auch wenn es geregnet hat, war eine Verbindng mit dem Internet nicht möglich da dort wohl Satelitten oder andere Richtfunk technik verwendet wurde die bei diesem Wetter dann versagte. Ein großer Teil der Gäste waren Deutsche, wahrscheinlich weil TUI ein 50%iger Anteilseigner der Hotelkette RIU ist. Außerdem waren relativ viele US-Amerikaner aber auch Gäste aus dem russischsprachigen Raum vertreten, aber es gab auch einige Gäste aus Venezuela. Vom Alter her war alles vertreten, jedoch weniger Familien hatte ich den Eindruck. Aufgefallen sind mir auch einige ältere Gäste auch wenn diese nicht dominierend waren.
Die Zimmer waren geräumig. Es gab einen Vorraum mit Minibar, Kühlschrank und Kleiderschrank sowie einen kleinen Frensehbereich mit Couch und Tischchen und einer Komode. Das TV-Gerät war auf dem neusten Stand der Technik und beinhaltete sogar einen zusätzlichen HDMI-Anschluss für eigene Geräte. Auch gab es viele ausländische Sender, auch deutschsprachige wie DW, ARD oder Sky! Nur die Qualität der Ausstrahlung bzw. des Bilds ließ etwas zu wünschen übrig. Eine Klimaanlage war natürlich ebenso vorhanden wie ein Deckenventilator, ein Telefon und auch ein Balkon. Das Bad war ausgestattet mit einem Fön und Badewanne (Dusche) und wurde ebenso täglich geputzt. Einzig der Wasserdruck der Toiletten war niedrig so dass man schon aufpassen musste diese nicht zu verstopfen. Immerhin konnte man das Klopapier in die Toilette werden und musste dies nicht gesondert in einem Mülleimer entsorgen wie es sonst wohl üblich ist in dem Land.
Es gab 2 Buffet-Restaurants und 3 oder 4 zusätzliche welche eine Reservierung am Morgen erforderten. Es wurde eine riesige Auswahl unterschiedlichster Speisen geboten wie ich sie selten gesehen habe. Man hätte diese kaum besser zubereiten können. Von Gemüse, Obst, Fleisch und Fischgerichte wie auch Brot und Joghurt war echt alles vertreten. Selbst einheimisches wie Maniok oder Süßkartoffeln war dort zu finden. Einziges Manko waren die angebotenen teils nicht so reifen Früchte (Mango, Maracuja, Melonen). Da hätte ich etwas mehr erwartet da diese ja in dem Land selber angebaut werden. Als Trinkgeld wurde in etwa 1-2 USD erwartet, jedoch wurde dies nicht von allen Gästen hinterlegt. Alle Speisen und Getränke auch in der Hotelbar sowie der Bar im Pool waren in diesem Hotel für die Gäste inklusive.
Das Personal war stets sehr freundlich und hat selbst die unmöglichsten Wünsche erfüllt. Auch konnte man sich zumindest mit dem Personal an der Rezeption und den Restaurants mindestens auf englisch, meist jedoch auch auf deutsch verständigen. Die Zimmer wurden täglcih gereinigt, sogar Kekskrümmel auf dem Teppisch wurden entfernt was mich schon erstaunte. Ich hatte da nichts zu bemängeln.
Der Strand war direkt vor dem Hotel. Es gab auch immer genügend liegen sowohl am Strand wie auch am Pool. Am Strand und auch teilweise am Pool haben Palmen Schatten gespendet. Leider war das Meer rund um die Hotels sehr belebt was Motorboote anging die Leute an Gleitschirmen oder auf Gummibanannen gezogen haben. Diese haben schon eine teils sehr starke Geruchsbelästigung verursacht. Zu bestimmten Tageszeiten konnte man diese Abgase ständig deutlich wahrnehmen. 2-3 km Richtung Westen den Strand entlang konnte man jedoch Strandabschnitte finden wo die Hotels aufhörten und wo das Wasser wunderbar sauber war. Dort war teils kein Mensch zu sehen. Ebenso fand ich waren die Motorboote zu dicht am Strand. Ich hätte die Absperrung weitere 50-100 m ins Meer hineinverschoben. Es gab zwar sowohl auf dem Hotelgelände wie auch etwas außerhalb (jedoch dazugehörend) diverse kleine Geschäfte die allerlei Zeug anboten wie Rum, Zigarren, Schmuck, Strandschuhe usw. jedoch gab es keine wirkliche Stadt in der Nähe in die man hätte Shoppen gehen können. Das nächstgrößere Shoppingcenter war ca. 20 Minuten entfernt. Dort gab es aber großteils westliche Waren zu Preisen die mindestens ähnlich hoch waren wie zu Hause. Immerhin war der Transfer dorthin kostenlos und wenn man dort etwas gekauft hat auch der Transfer zurück zum Hotel. Wer Nightlife und Shopping außerhalb des Hotels sucht ist hier vielleicht etwas fehl am Platz sofern die eigenen Hotelangebote einem nicht ausreichen. Öffentliche Verkehrsmittel sollen auch sehr teuer sein auch wenn ich keines in Anspruch genommen habe.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Freunde |
| Dauer: | 1 Woche im September 2014 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Ralf |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 1 |

