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Angelika (51-55)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Februar 2008 • 2 Wochen • Strand
Traumurlaub mit geringer Beanstandung
5,7 / 6

Allgemein

Das Hotel besteht nun im 3. Jahr. Es ist eine große Anlage, was uns aber durch die Weitläufigkeit nicht gestört hat. Es ist sozusagen in Hufeisenform und architektonisch sehr schön gebaut. Die Eingangshalle ist u. E. sehr pompös. Die Suiten befinden sich auf langen Fluren. Die Zimmertüren gehen jedoch NICHT direkt vom Flur weg, sondern es gibt sog. Miniflure, von denen jeweils zur rechten und linken Seite eine Suite weggeht. Die Suiten haben unterschiedliche Größen(siehe Zimmer). Der gesamte Hotelbereich ist sehr sauber. Doch leider lässt sich eine gewisse Feuchtigkeit nicht verleugnen. Vielleicht hat man die Anlage nach Fertigstellung nicht lange genug austrocknen lassen. In unserer Suite war dies allerdings nicht sonderlich zu spüren. In dem Veranstaltungsaal war es deutlich an den Decken zu sehen. Zu buchen als AI. Es gibt eine sehr schöne, extrem gepflege Gartenanlage mit einer ebenfalls schönen Poollandschaft. Ob das Haus durchgängig behindertengerecht ist, entzieht sich meiner Kenntnis (Rampen und Fahrstühle vorhanden). Es waren aber einige Rollstuhlfahrer vor Ort. Zu unserem Reisezeitraum (Ende Februar und eine Woche im März) waren nur sehr wenige Kinder dort. Was uns sehr gestört hat, waren die Klimaanlagen und die gleichzeitige Einschaltung fast aller sehr großen Ventilatoren. Für Leute, die dies aus gesundheitlichen Gründen nicht vertragen, ein Manko. Auch auf den Fluren waren schöne Dekorationen zu finden. Die Gästestruktur war nicht gut gemischt. Es waren insbes. in der 2. Woche überwiegend Kanadier/US-Bürger dort (leider doch so einige mit sehr schlechten Manieren). Für ganz junge Leute ist dieses Haus eher nicht zu empfehlen. Ganz allgemein: Wer in die DomRep fliegt und einen Traumurlaub verbringen möchte, sollte sich ein wenig von der deutschen Mentalität verabschieden und sich etwas in die Geschichte einlesen (dauert vielleicht 10 Min - Internet). Dann versteht man diese Menschen auch viel besser. Auch sollte man bitte auf oben ohne" verzichten. Die Dominikaner sind fast alle arm, dennoch sehr fröhlich, aber auch stolz. Das sollte man akzeptieren und respektieren. Sie freuen sich riesig, wenn man mit ihnen mal ein persönliches Wort spricht. Aufgrund ihrer Armut freuen sie sich sehr und sind dankbar über ab und an ein Trinkgeld. Hier genügend Ein-Dollar-Scheine im Vorfeld besorgen. Hier in diesem Hotel hat man wirklich alles AI. Wir haben gerne Trinkgeld gegeben, die Dankbarkeit der Menschen hat uns bestätigt. Wir haben US-Dollar, Kreditkarte und ein paar Euro in bar mitgenommen. Unser Handy funktioniert einwandfrei. Für eine SMS haben wir 0, 39 Euro bezahlt. Wir hatten an Reisemedizin alles mit, haben aber nichts gebraucht. Es gab keine Ungeziefer etc. Sonnenschutz sollte man von daheim mitbringen (ist auf der DomRep sehr teuer). Raucher: genügend Zigaretten mitnehmen. 1 Schachtel kostet hier 9 US-Dollar, einheimnische 5 US-Dollar. Das Wetter war für uns gut. Es gab noch nicht eine so hohe Luftfeuchtigkeit. Wir hatten keine Probleme nach der Ankunft in der DomRep. Es war zwar öfter bewölkt, wir konnten aber immer zum Strand. Es war warm genug. Ab und zu gab es mal einen heftigen, aber kurzen Regenguss. Wir haben die organisierte Eco-Karabik-Tour gemacht (89 US-Dollar). Hier sieht man ein wenig von Land und Leute. Die Tour war ihr Geld wert.


Zimmer
  • Sehr gut
  • Wir hätten gerne 6 Sonnen vergeben, doch aufgrund des Feuchtigkeitsproblems in einigen Suiten haben wir hier einen halben Punkt abgezogen. Wir bewohnten eine Suite mit jacuzzi auf dem 2. Balkon, zu dem eine Wendeltreppe führt. Oben sind auch 2 Liegen vorhanden. Von hier hat meinen herrlichen Blick. Die Wendeltreppe hat KEINE zusätzliche Absicherung und ist sehr schmal gehalten. Hier ist also schon aufpassen angesagt. Alles wir täglich geputzt. Die Suite ist groß mit einem kleinen Wohnbereich. Hier steht eine zweisitzige Couch, ein Tisch sowie eine Schubladenkommode mit Fernseher. Tel. vorhanden. Die 2 Betten sind groß genug. Jeder hat 2 Kopfkissen. Unsere Matratzen waren gut. Wir hatten nicht einmal Kreuzschmerzen. Wem es nachts zu kalt ist, hat die Möglichkeit, zusätzlich eine Wolldecke zu benutzen. Die kleine Diele hat einen großen, für 2 Personen ausreichenden Kleiderschrank mit genügend Kleiderbügeln. Im Schrank befindet sich auch ein Bügelbrett und ein Bügeleisen. Ferner steht hier ein Kühlschrank mit Wasser, Säften, Bier (wird täglich aufgefüllt). Wünsche werden erfüllt. Außerdem findet sich hier ein Getränkespender mit Gin, span. Weinbrand, Rum und noch einer Flasche, Inhalt ist mir entfallen. Das Bad ist wirklich ausreichend groß, hat u. a. 2 Waschbecken, einen großen Spiegel, einen Kosmetikspiegel, eine Hydromassagebadewanne. Miniflaschen mit Shampoo, Körpermilch und Seife sowie Kosmetiktücher gibt es ebenfalls. Wasser war immer vorhanden, auch immer heiß. Fön ist vorhanden. Einen kostenlosen Zimmersafe gibt es ebenfalls. Für die Stromversorgung braucht man den entsprechenden Zwischenstecker - der europäische funktioniert hier nicht. Die Wände waren in einem ordentlichen Zustand. Die Möbel sind aus dunklem Holz. Klimaanlage und Deckenventilator sind selbst ein-/ausschaltbar. Lichtquellen sind ebenfalls genügend vorhanden, auch im Bad ist es hell genug. Auf dem Balkon befinden sich 2 Stühle und ein kleiner Tisch sowie an die Wand montierte Wäscheleinen. Die normalen Suiten sind insgesamt kleiner, aber auch ausreichend für 2 Personen.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Neben dem Hauptrestaurant (Don Manuel) gab es noch 4 weitere Restaurants (Gourmet, italienisch, japanisch und brasilianisch - gegen Voranmeldung), die von uns nicht besucht wurden. Uns reichte das Haupt- sowie für mittags das Strandrestaurant. Im Hauptrestaurant konnte man drinnen und draußen auf der Terrasse sitzen. Geraucht werden durfte auf der Terrasse. Ferner schloss sich der Empfangshalle eine sehr schöne Bar an und es gab die sog. Sportsbar sowie die Poolbar. Sauberkeit und Hygiene wird hier überall groß geschrieben. Das gesamte Essen war in Buffetform und es gab das Show-Cooking. Ob beim Frühstück, beim Mittag- oder Abendessen: Es gab immer eine riesengroße Auswahl. Unserer Meinung nach hat es an nichts gefehlt. Auch hat es uns immer sehr gut geschmeckt. Für jeden Geschmack gab es etwas. Und es wurde stets alles zügig wieder aufgefüllt. z. B. Bis um 22h konnte man im Hauptrestaurant zu Abend essen. Selbst um 21. 50h wurden noch neue Platten gebracht - mehr geht wirklich nicht. Da gab es kein weg ist weg. Zum Frühstück gab es immer frisch gepresste Säfte und frisches Obst. Auch Sekt stand parat. Diverse Brotsorten, Toast, kleine verschiedene Kuchen und, und, und. Kaffee, Tee, Milch, Kakao - kein Problem. Ein Teil des Morgenbuffets war amerikanisch ausgerichtet, hat uns nicht gestört, weil es wirklich genügend anderes gab. Der Kaffee wurde in Warmhaltekannen gebracht. Mittag-, Abendessen: Suppe, Nudelgerichte, verschiedene Fleischsorten, Fischarten, Krabben, Muscheln, schwarzer und roter Kaviar, verschiedenes Gemüse, Kartoffel, Pommes usw. ein sehr großes Salatbuffet und Nachtischbuffet mit viel frischem Obst (Ananas, Papayas, Mango....), vielen Kuchen, Pudding, Käse usw. Auch wurden Kontrollen durchgeführt. Wir selbst konnten mitverfolgen, wie jemand von der Küche die Temperatur des Thunfisches kontrollierte. Im Hauptrestaurant konnte man sich mittags, als auch abends alles an Getränken bestellen, auch internationale. Die Tische wurden stets mit neuen Decken und Servietten gedeckt. Am Abend kamen z. B. auch nicht benutzte Decken in die Wäsche. Die Gläser spiegelten. Wir haben nicht einmal ein Glas gehabt, dass nicht super sauber war oder gar eine Macke hatte. Gleiches gilt für Tassen und Teller sowie Besteck. Gestört haben uns auf der Terrasse die vielen Ventilatoren, zumal es abends doch recht windig war. Im Strandrestaurant wurde es etwas schlichter gehalten. Hier gab es Getränkespender. Wein konnte man sich aber auch gesondert bestellen (ohne Kosten). Auch hier gab es alles in Buffetform. Auch hier gab es manchmal Show-Cooking, z. B. Paella. Die Krabben etc. waren in einer gesonderten Pfanne, so dass man sich hier nehmen konnte, so viel man wollte. Es gab auch Nudeln, bei denen man sich die diversen Zutaten zuvor auf einen Teller zusammenstellte. Dann gings ab in die Pfanne. Jede Pfanne wurde nach einmaligem Gebrauch ganz sauber ausgeputzt. Bei dem Show-Cooking musste man sich aufgrund der Schlange etwas in Geduld üben. Als Gläser gab es hier besonders stabile Becher aus Kunststoff, abgesehen vom Wein. Die Auswahl war etwas kleiner, aber es hat uns alles geschmeckt. Abends diente das Restaurant als Steakhaus. Die Sportsbar hat durchgängig geöffnet. Hier gibt es auch ein paar Spielautomaten, Billard. Wer in der Nacht Hunger verspürt, kann sich hier noch mit Obst, chips und heiße Würstchen versorgen. Diese Bar ist sehr einfach gehalten. Es sei noch angemerkt, dass es keine "feste" Bedienung an den Tischen gab.


    Service
  • Sehr gut
  • Der Check-In verlief reibungslos. Die Koffer wurden auf das Zimmer gebracht. Wenngleich die Mitarbeiter der Rezeption etwas an Freundlichkeit zu wünschen übrig ließen, haben wir 6 Sonnen vergeben, da alle anderen dies weg machten. Zu uns war man sehr freundlich und bemüht. Ich möchte aus gegebenem Anlass vermerken, dass das AI-Paket NICHT die Bediensteten betrifft, was leider einige der Touristen meinten. Die Landessprache ist spanisch, es wird aber auch Englisch verstanden. Deutsch verstehen nur wenige der Bediensteten. Die Zimmerreinigung war absolut topp, nicht ein Stäubchen war zu finden. Auch nicht Benutztes wurde täglich gesäubert. Es gab täglich neue Hand- und Badetücher, manchmal auch abends noch einmal. Wenn man den Zimmermädchen mit wenig Trinkgeld dankte, gab es zusätzlich schöne Handtuchdekorationen mit frischen Blüten. Zwischen 20 und 22h kam jemand vorbei und erkundigte sich, ob alles in Ordnung ist oder ob man noch etwas benötigt. Hängt man das "Bitte nicht stören"-Schild an die Tür, erfolgte dies natürlich nicht. Wäscherei (gegen Bezahlung) war vorhanden, wurde aber von uns nicht genutzt. Die Bediensteten in den Restaurants gaben sich ebenfalls große Mühe, die Wünsche zu erfüllen. Bei den Bediensteten war ein hierarchisches System nicht zu übersehen (kein Namensschild, Namensschild und die Kleidung). Verständnis sollte man schon aufbringen, wenn z. B. ganz junge Bedienstete, die noch lernen, etwas nicht gleich verstehen oder nicht ganz korrekt ausführen. Beschwerden hatten wir keine. Frühstück aufs Zimmer ist im AI-Preis enthalten (einfach klasse!). Wenngleich es für so viele Menschen nur wenig allgemeine Toiletten gab: kein Stau, immer sehr sauber. Auch bei den Spiegel und Waschbecken wurde auf Sauberkeit geachtet.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Die Transferzeit lag bei etwa 40 Minuten. Auf der Fahrt zum Hotel gibt es einige extrem tiefe Bodenwellen. Das Hotel liegt direkt am superschönen fast weißen Sandstrand mit vielen Palmen. Barfußgehen kein Problem. Auch hier wird für Sauberkeit gesorgt. Liegen sind sowohl am Pool als auch am Strand genügend vorhanden. Pro Person gibt es täglich ein großes Strandtuch (kostenlos). Die schlechte Angewohnheit einiger Urlauber, Liegen in aller Frühe mit einem Handtuch zu belegen (insbes. am Pool), zeigte sich auch hier. Dennoch gab es auch am späten Vormittag noch Liegen. Wer im Schatten unter Palmen liegen wollte, kein Problem. Das Meer zeigt sich in den typischen Karibik-Farben. Es ist schon ein besonderes Gefühl am Strand zu stehen und aufs Meer zu blicken. Es gibt hier immer leichte Wellen. Während unseres Aufenthaltes hing überwiegend die rote Fahne. Auch ins Meer konnte man Barfuß gehen. Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten sind nur sehr beschränkt zu finden. Es gibt gleich neben dem Hotel eine kleine Straße mit ein paar Boutiquen und kleinen Geschäften und dem SPA Haus (Kosmetik, Sauna, Massagen usw). Dann gibt es noch etwas weiter weg die sog. Karibische Straße (am Strand gepflasterter Weg). Die Karibische Straße wurde uns auch am Abend als sicher benannt. Auch hier gibt es einige kleine Geschäfte und eine Disco (Eintritt für die Gäste des Palace frei - wir waren nicht dort). Wenn man am Strand rechts runter geht, findet man Strandbuden (nicht ganz so nah). Die Geschäfte sind nicht mit deutschen zu vergleichen. Rechts und links vom Palace stehen weitere Hotels. Die anderen RIU Hotels dürfen zum Essen/Trinken genutzt werden. In direkter Umgebung gibt es keine Ausflugsmöglichkeiten. Hier muss man organisierte Fahrten machen oder privat mit einem Taxi oder Bus fahren. Nach Santa Domingo beträgt eine Strecke etwa 3 bis 3, 5 Std. Busfahrt.


    Aktivitäten
  • Sehr gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Im Hotel gibt es Internetzugang, einen Show-Bühnensaal, eine ganz kleine Boutique, einen Mini-Supermarkt sowie einen Juwelier. Die Animation war sehr gut. Alle Animateure waren sehr freundlich und bemüht. Die Animation fand an verschiedenen Stellen statt, so dass wir diese nicht als störend empfunden haben. Auch gab es kein großes Geschreie oder ähnliches. Die Animation begang morgens um 10h und ging bis zum frühen Abend. Mittags war natürlich Ruhe. So gab es u. a. Stretching, Salsa- und Merenque-Tanz, Hufeisenwerfen, Dart, Wassergymnastik, sog. Minigolf usw. Bingo gab es täglich an der Poolbar, aber nur für etwa 30-45 Minuten. Es gab diverse Wassersportarten, die wir allerdings nicht nutzten. Strand und Meer waren super. Sollten sich mal Algen am Strand zeigen, so wurde diese rasch wieder entfernt. Die Liegestühle waren gut. Am Pool gab es Sonnenschirme. An der Poolbar waren einige Tische aufgestellt. Die Stühle waren relativ schwer und machten entsprechend Krach beim Hin- und Herschieben (gewöhnungsbedürftig). Es gab hier kalte und warme Getränke. Auch internat. Getränke konnte man erhalten. Dann musste man sie allerdings genau bezeichnen. Der Service war auch hier gut. Wer im Pool verweilen wollte und trotzdem an der Bar sitzen wollte, konnte dies tun. Hier waren die Barhocker allerdings sehr gefragt. Einen Kinderpool sowie einen Kinderspielplatz waren vorhanden, ebenso Duschen und eine Umkleidekabine (mehr haben wir nicht gesehen). Am Strand gab es kleine Häuschen, in denen man sich massieren lassen konnte (Teilmassage 40 US-Dollar, Ganzmassage 60 US-Dollar). Zum Abendessen spielte ein Band. Um 21. 30h gab es Veranstaltungen auf der Showbühne.


    Preis-Leistung
  • Gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:2 Wochen im Februar 2008
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Angelika
    Alter:51-55
    Bewertungen:13