Die Hotelanlage ist groß aber übersichtlich. Es gibt ein Hauptgebäude indem sich Rezeptipn mit Lobby und Bar befinden, mehrere Läden und zwei Restaurants sowie der Saal für das Abendessen. Wir waren dort All inclusive, was in Kuba sehr zu empfehlen ist. Man kann nicht nur kostenlos seine Mineralwasserflaschen überall auffüllen lassen sondern wirklich, wenn einem danach ist, jeden Cocktail auf der Karte durchprobieren. Am meisten triift man auf Spanier und Südamerikaner, es gibt auch Italiener und Kanadier und natürlcih einige Deutsche. Alle Altersklassen. Telefonieren sollte man ganz vermeiden. Das Hotel ist teurer als der Handyanbieter. Das Klima war tropisch und am Anfang sehr schwer zu ertragen, da man frisch aus der Dusche gehüpft sofort wieder geschwitzt hat aber es ist ja Urlaub. Durchfallprobleme hatten wir zum Glück keine aber es empfiehlt sich eine Reiseapotheke mit zu haben. Abschließend bleibt die Bewunderung für Kuba und seine Leute. Letzte Sozialistsche Bastion hin oder her. Die Leute sind gepflegt, freundlich und höflich, natürlich ist das Land an manchen Stellen etwas runtergekommen aber größtenteils wunderschön. Wenn man bedenkt, dass die DDR der Musterstaat des gesamten Ostblocks war, dann hat wohl niemand Kuba betrachtet. Hätten sie sich damals eine große Scheibe abschneiden können in Bezug auf Sauberkeit und Pflege ihres Landes. Aber dies ist ja kein Politikforum :-)
Es gibt desweiteren elf Bungalow-Anlagen mit ca 20 Zimmern, diese Anlagen sind zweigeschossig und sehen von außen ein bißchen runtergekommen aus. Die Zimmer an sich sind gepflegt und komfortabel. Klimaanlage, Kühlschrank und TV sind vorhanden, Safe kostet ca 2 Euro am Tag. Nach dem Urlaub musste ich anhand des Geruchs meiner Wäsche feststellen, dass es in dem Zimmer geschimmelt hat. Ich bin Asthmatiker und hatte komischer- und glücklicherweise vor Ort keine Probleme im Zimmer. Die Putzfrauen sind gut, schnell und unaufdringlich. Wer Angst vor Eidechsen hat, sollte auf ganz Varadero aufpassen, da diese Tierchen überall im Freien anzutreffen sind und auch nicht gerade Scheu sind aber sie sind keine Plage.
Das liebe Essen. Ich bin kein anspruchsvoller Esser. Essen wird ausser in den drei a la carte Restaurants immer in Form eines Buffets angerichtet. Dort gibt es wirklich alles was das Herz begehrt. Besonders angetan waren wir von der Riesenauswahl an exotischem Obst. Ist man dann mal eine Woche da merkt man, dass es doch etwas eintönig ist und die letzten beiden Tage konnten wir das Essen kaum noch sehen. Auf jeden Fall wird man satt. wir haben zwei Restaurants probiert, die auch all inclusive sind, allerdings muss man diese bestenfalls zwei Tage vorher reservieren. Die waren echt gut. Trinkgeld wird natürlcih gerne gesehen aber nirgends im Hotel offensiv verlangt. Alle paar Tage ein paar Pesos für die Putzfrau oder an den Bars sind ok denke ich. Ein Pesos convertibles entspricht fast einem Euro und lässt sich im Hotel zu einem guten Kurs umtauschen.
Kubaner sind relativ zurückhaltend wenn man sie z.B. mit Ägyptern vergleicht, die ja eine regelrechte Pest sind wenn man nur man in den Läden shcauen will. Ab und an wird man angesprochen ob man privat Zigarren kaufen will, hierzu ist nicht zu raten, da man oft nur getrocknete bananenblätter bekommt. Die Hotelangestellten können alle mindestens englisch, viele sogar deutsch. Man wird zwar oft nicht zuvorkommend behandelt aber man bekommt immer das was man will. Es geht halt alles etwas gemächlicher zu als in Deutschland. Pünktlichkeit ist nun mal nicht ihr Ding. Aber man ist ja im Utraub und nicht auf der Arbeit. Es gibt einen Waschservice und einen Hotelarzt. So weot ich weiß existiert auch eine Kinderbetreuung, müsste man im Bedarfsfall aber nochmal prüfen.
Der Strand befindet sich direkt hinter dem Hotel und nach Lage des Bungalows ist man in vier Minuten bis 30 Sekunden am Strand. Er ist atemberaubend. Türkisfarbenes Wasser, fast weisser Sand und Palmen, Palmen, Palmen. Es ist nicht der geäumigste Strand aber er war nie überlaufen und Sonnenschirme hatte auch jeder der einen wollte. Handtücher gibt es für ca 10 Euro Pfand. Die Stadt Varadero ist nicht besonders sehenswert, es sei denn man braucht Souvenirs. Ist halt eine Touristenstadt mit wenig flair. Man sollte auch nie vergessen, dass man sich in einem sozialistischen Land befindet, denn wir hatten eine odyseehafte Suche als wir dringend und dummerweise Tampons gesucht hatten, die gabs dann in einer internationalen Klinik zum dreifachen Preis. In Deutschland sollte man schon diverse Ausflüge buchen, da sie in Kuba mindestens das Dopppelte kosten. Wir waren drei Tage in Havanna und Umgebung, untergebracht in einem prächtigen **** Hotel (Occidental Miramar). Havanna darf man sich nicht entgehen lassen, genauso wenig wie das Pinar del Rio, eine Landschaft wie aus einem Vietnam-Film. ganz klasse.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Es gibt Tennisplätze, allerdings ist das Klima, ausser ganz früh morgens zu kräftezehrend. Am Pool gibt´s den ganzen Tag Animtaion. Jedoch habe ich den Pool meist nur aus der Ferne gesehen, da sich hier gerne die "Assis" aus der ganzen Welt betrinken und rumgröhlen. Hört sich jetzt wohl schlimmer an als es ist. Aber der Pool an sich ist nur ca 1m tief und warm wie ein Dampfbad. Da der Strand so herrlich war, sahen wir keine Veranlassung in Poll zu gehen. Am Meer kann man kostenlos Tretboot und Kajak fahren. Für 15 Pesos gehts mit dem Katamaran an ein Korallenriff mit tollen, vielen Fischen, die einem aus der Hand fressen. War sehr schön. In der Nähe des Hotels ist ein kleiner Yachthafen. Dort sind wir z.B. Jetski gefahren. Nicht der Brüller aber ganz nett.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Juli 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Dennis |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 2 |

