- Preis-Leistungs-VerhältnisSchlecht
Wenn man das Sawasdee betritt, denkt man im ersten Moment wow..Was die Idee bzw. den Stil des Hauses betrifft: ganz o. k.. Die Gartenanlage incl. ihrer Teichanlagen ist ein echter Hingucker. Es gibt nur ca. 40 Zimmer alle im ebenerdigen Bereich. Im Außenbereich sieht alles gepflegt und ordentlich aus. Gebucht hatten wir ÜF. Laßt euch bloß nicht blenden von all den schönen Photos aus Reisekatalogen und Internet, welche primär den Gartenbereich, das Restaurant und den Spa-Bereich hervorheben. Wir haben uns bei unserer Buchung auch von den - bislang überwiegend - positiven Bewertungen in Holidaycheck (ver)leiten lassen. Bis heute können wir nicht verstehen, wie es vor allem Honeymooner in dieses Hotel verschlagen kann (Thailandnovizen??). Verbringen die Ihre Nächte im Garten??? Für so viel Geld bekommt man Exklusiveres!
Nachdem wir das Zimmer betreten hatten, hatten wir verstanden, warum eine Hotelkritik mit "was für ein Albtraum" überschrieben war. Die Zimmer sind zwar sauber, aber sehr klein, hellhörig und dunkel. Für Partylöwen, die tagsüber schlafen, vielleicht keine schlechte Wahl. Fenster gibts jedenfalls nur eins gleich direkt neben dem Eingang. Bad/Wc sind nach hinten versetzt, beides ist nicht größer als ein geräumiges Dixiklo. Die Einrichtung dürfte aus den 80iger Jahren sein und sieht für ein 4* Haus dementsprechend abgewohnt aus. Der von allen Romantikern so gelobte Lemongrassduft ist ein Insektenspray gegen die allgegenwärtigen Moskitos. Eine Renovierung wäre nicht von Nachteil. Der weiße Kühlschrank und der gut gemeinte PC mit Internetzugang (zugleich auch Fernseher) harmonieren nicht wirklich mit der übrigen "Einrichtung". Vor dem Zimmereingang gibt es eine kleine Eckbank auf einer noch kleineren "Terasse", welche man nur mit dem ortsüblichen Moskitospray nützen sollte. Vielleicht klappts dann ja auch mit den Nachbarn!
Das Restaurant ist sehr stilvoll eingerichtet, geräumig und sehr sauber. Frühstücksbuffet war reichlich, aber nicht übermäßig. Bar gibt es eine kleine im und am Pool.
Check In war erst spät abends, so daß wir von den benachbarten Baustellen nichts hörten - anders am nächsten Morgen: hämmer hämmer klopf klopf... Gott sei Dank haben wir das Formular, welches als Entschuldigung für den Baulärm galt, beim einchecken nicht unterschrieben. Als Entschädigung wurde uns einmal täglich Kaffee und Kuchen angeboten. Ob es sich dabei um italienischen Espresso handelte, konnten wir nicht prüfen, da wir das Hotel nach nur einer Nacht wieder verließen und sofort nach Khao Lak zurück fuhren. Bedanken möchten wir uns noch bei unserer Reisebetreuerin Heidi Legein von Th. Cook, die uns bei der Umbuchung nach Khao Lak freundlicherweise unterstützte.
Die Lage des Hotels läßt allerdings zu wünschen übrig: "In the Ghetto" erhält eine völlig neue Bedeutung.. unmittelbar nach dem Verlassen des Sawasdee eröffnet sich eine Welt mit Ramschläden, Motorradverleih, Massagestudios usw. und deren aufdringlichem Personal. Auf dem Weg zum Strand ist man gezwungen, einen Abwasserkanal zu überqueren - Luftholen an dieser Stelle dürfte Ihre Gesundheit gefährden; nicht umsonst fahren viele Thais auf Phuket nur mit Mundschutz durch die Gegend. Ist man erst mal an der ersten Querstrasse angelangt steht man vor der grauenhaften Rückwand des Club Med. Man kann jetzt zwischen links oder rechts entlang der Mauer wählen, um endlich an den Strand zu gelangen. Wer das ganze umgehen möchte, bevorzugt den Shuttleservice, der dann aber nur stündlich verkehrt. Am großen Kata Beach gibts viele viele Liegen, Sonneschirme und hunderte Touristen. Wesentl. schöner sollen angeblich der kleine Kata Beach, der Surin Beach und der Nai Harn Beach sein. Allgemein herrscht in den meisten Bezirken Phukets Ballermann-Feeling pur. Wer so etwas bevorzugt, braucht sich nicht über zehn Stunden in ein Flugzeug zu setzen. Wer das richtige Thailand kennenlernen will, das ist unsere Meinung, der ist in Phuket am falschen Fleck.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Der Pool ist, so wie aus den Photos ersichtlich, sehr klein. Liegen gibt es ganze 8 Stück, die übrigen "Liegen" sind einfache Sonnenstühle.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Paar |
Dauer: | 2 Wochen im Januar 2008 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Susanne & Norbert |
Alter: | 36-40 |
Bewertungen: | 1 |