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Stephan (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Juni 2010 • 1 Woche • Wandern und Wellness
Insgesamt waren wir enttäuscht
4,0 / 6

Allgemein

Beim Hotel Seespitz handelt es sich um ein größeres Hotel mit mehreren Etagen (Aufzug vorhanden). Verschiedene Zimmerkategorien sind wählbar und unterscheiden sich natürlich preislich. Die Sauberkeit ist deutlich verbesserungsfähig (Staub im Zimmer, Kot in der öffentlich zugänglichen Toilette im Erdgeschoss). Eingeschlossen im Preis war bei unserer Buchung über TUI Halbpension. Auch gehörte bei TUI pro Vollzahler je eine Massage im Wert von 30 EUR zum Leistungsspektrum. Die Gäste sind eher älter, was wir aber als angenehm empfinden. Neben deutschsprachigen Gästen verbrachten auch einige englisch sprechende Gäste ihren Urlaub in diesem Hotel. Das allgemeine Preis-Leistungsverhältnis erachten wir als eher schlecht (siehe auch Getränkekosten). Es gibt günstigere oder preislich ähnliche Hotels in Seefeld. Wenn man, wie wir, schon viele Jahre Urlaub in Seefeld gemacht hat, kann man direkte Vergleiche setzen. Hierbei sind wir schnell zu dem Entschluss gekommen, demnächst wieder unser in den letzten Jahren aufgesuchtes Hotel zu buchen. Ausflugstipps: siehe Abschnitt "Lage und Umgebung". Handyerreichbarkeit ist voll gegeben. Wer den Sommer in Seefeld genießen möchte, sollte als Reisezeit den Juli oder August wählen, da Seefeld aufgrund seiner Höhe (1200 m) immer einige Grad kühler ist als im Tal. Den Temperaturunterschied bemerkt man deutlich bei einer Fahrt nach Innsbruck, welches im Tal liegt. Seefeld als Ort, auch aufgrund der vielen Wander- und Ausflugsmöglichkeiten sowie der guten Anreisemöglichkeiten mit der Bahn (Direktverbindung von München mehrmals täglich und einmal wöchentlich sogar mit dem ICE aus Berlin) können wir wämstens empfehlen.


Zimmer
  • Gut
  • Eigentlich haben wir ein Standardzimmer zur Ostseite gebucht. Erhalten haben wir netterweise ein größeres "STAR-I-Zimmer" mit 45 m². Dusche und Badewanne waren vorhanden. Ebenfalls befand sich ein Fernseher im Zimmer (viele deutschsprachige Programme, z.B. ARD und ZDF). Einen Kühlschrank gab es leider nicht. Die Einrichtung war recht neu und modern. Zur Einrichtung gehörten zudem Safe und Telefon, wobei wir nur unser Handy benutzten, was sicherlich günstiger war. Zur bemängelnden Sauberkeit (Staub) im Zimmer habe ich bereits im Abschnitt "Service" einiges geschrieben. Obwohl das Hotel mit Ruhe wirbt ("Lauschen Sie dem Klang der Stille"), drangen doch deutliche Geräusche von der Durchgangsstraße auch bei geschlossenem Fenster in das Zimmer hinein.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Unser Abendessen begann mit einer Enttäuschung: Da der Hotelier anscheinend eine größere Gesellschaft (eine Feierlichkeit o.ä.) im ansprechenden Restaurant bedienen ließ, mussten die Hotelgäste im Bereich der Bar und des überhitzten Wintergartens Platz nehmen. Ein, unserer Meinung nach, notdürftig aufgestelltes Buffet mit dem Charme der Verköstigung von Messegästen in einem 3-Sterne-Großstadthotel, musste an diesem Abend ausreichen. Sämtliche (!) Gänge hatte der Gast selbst am Buffet abzuholen und teilweise in einer längeren Schlange anzustehen. Ich war so bitter enttäuscht, dass ich am liebsten in unser früheres Stammhotel (Schönruh) zum Essen gegangen wäre. Nebenbei sei vermerkt, dass wir nach sieben Urlauben im Hotel Schönruh einfach mal etwas Anderes ausprobieren wollten. Leider stellte sich dieser Versuch für uns per Saldo als Fehlgriff heraus. Zum Glück konnten wir an den restlichen Abenden im eigentlichen Restaurant sitzen. Dabei gestaltete es sich für uns häufig schwierig, etwas zu finden, was uns schmeckte, weil das Speisenangebot doch manchmal eher speziell war (z.B. Ente, Hirsch, Forelle, Lamm, Ziegenkäse). Beim hoch gepriesenen "Gala-Dinner" gab es KEINERLEI Auswahlmöglichkeiten!!! Alle Speisen waren vorgegeben. Weil wir sonst nur mit Suppe und Nachtisch zu Bett hätten gehen müssen, baten wir um teilweise andere Speisen und erhielten ein Risotto (Angebot des Kellners). Mit einem "Gala(!)-Dinner" verbinden wir etwas Anderes... Am letzten Abend erfolgte wieder ein Vollbuffet - alle Speisegänge mussten mit teilweiser langen Wartezeit jeweils selbst geholt werden. Als wir am Morgen zuvor das Vollbuffet als Ankündigung bemerkten, sprach ich den Restaurantleiter an. Mit leicht klagendem Ton fragte ich, ob es denn üblich sei, häufig Vollbuffets zu veranstalten. Er antwortete mit einem "Ja.". Ergänzend fügte ich hinzu, dass man ja im Urlaub sei und dann für alle vier Gänge sich anstellen müsse. Seine Antwort war, der Weg sei ja nicht weit... Die Getränkepreise empfinden wir zum Teil als recht "gesalzen": So kostet eine 0,75 - Literflasche Mineralwasser 5,50 EUR! Es handelt sich dabei übrigens um ein normales österreichisches Mineralwasser, das es in fast jedem Supermarkt gibt. Die 1,5 (!) - Literflasche kostet dort ca. 60 Cent... Beim Frühstück erwartete uns, was wir von durchschnittlichen Hotels her kennen - aber leider nichts Außergewöhnliches. Vorhanden waren z.B. Aufschnitt, Käse, Joghurt, Obstsalat (ob alles bei dem Obstsalat frisch war vermerke ich mit einem Fragezeichen), Brötchen, Standardteesorten in Beuteln und Fertigsäfte aus dem Spender. Von dem anderen Hotel (Schönruh), welches wir mehrfach in den Jahren zuvor aufgesucht hatten, kannten wir folgendes, was es aber im Seespitz NICHT gab: Aufgeschnittene Obstplatten am Buffet (mit Melonen, Kiwis etc.), losen Tee mit besonderen Sorten (z.B. aromatisierter Grüntee, mehrere frische Kräutertees etc.) und v.a. FRISCHE Säfte (Orange, Karotte und Apfel). Nur auf Anfrage erhielten wir morgens einen kleinen Teller mit aufgeschnittener Melone und Kiwi. Auch Cappuccino wurde uns NICHT als Teil des Frühstücks (kostenfrei) angeboten. Alles in allem also für uns eine Enttäuschung! Leid tat uns unsere Kellnerin. Schon früh morgens arbeitete die sehr nette Dame aus der Slowakei im Frühstücksbereich. Am Abend servierte sie das Abendessen. Als wir zur Mittagszeit im Außenpool schwammen, beobachteten wir, wie die arme Frau die großen Fenster des Speisesaals putzte.


    Service
  • Eher gut
  • Das Personal war uns gegenüber höflich. Vor allem bezüglich der Sauberkeit gibt es leider einige Mankos festzustellen. So fand ich beispielsweise die öffentliche Hoteltoilette im Erdgeschoss in einem bekoteten Zustand vor. Unser Zimmer wurde zwar oberflächlich gesäubert, allerdings nicht an allen Stellen. Schon bei der Anreise war beispielsweise der Kosmetikspiegel dick mit Staub belegt (ein Foto füge ich bei). Ähnliches war auch an anderen Stellen zu bemängeln. Abends (bei Einschalten des Lichtes) konnte man Staubschichten an den Wänden erkennen. Als ich eines Nachts das Bad aufsuchte, befand sich im Waschtisch ein Tierchen. Ich glaube, es handelt sich um ein Silberfischchen (auch hier liegt ein Foto bei). Fünf Tage lang wurde das Zimmer nicht gesaugt; erst am sechsten Tag fand eine oberflächliche Reinigung des Bodens im Schlafbereich statt. Am vorletzten Tag bat ich an der Rezeption darum, uns im Falle von Regen bei unserer Abreise doch bitte zum Bahnhof zu fahren. Dies war bei unseren früheren Aufenthalten in einem anderen Seefelder Hotel derselben Preiskategorie eine Selbstverständlichkeit. Am Tag der Abreise teilte uns die Dame an der Rezeption lapidar mit, dass eine Fahrt zum Bahnhof nicht möglich sei. Sie könne uns höchstens ein (natürlich kostenpflichtiges) Taxi bestellen. Wir haben uns sehr geärgert und gingen den Weg zum Bahnhof bei zum Glück nur weinigen Tropfen Niederschlag zu Fuß.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Das Hotel liegt einerseits direkt am kleinen Wildsee, andererseits aber an einer eher lauten (!) Durchgangsstraße gegenüber einer Tankstelle und eines Supermarktes. Der Bahnhof ist fußläufig erreichbar (etwa 300 m vom Hotel entfernt). Im Ort Seefeld gibt es Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf (etwa Lebensmittel und Bekleidung). Auch sind diverse Unterhaltungslokalitäten und Restaurants im Ort vorhanden. Ausflugsmöglichkeiten bestehen viele, z.B. leichte Wanderungen nach Reith oder Mösern (behindertengerechter Wanderweg nach Mösern) zum dortigen See mit Gastronomie, ein Aufstieg auf die Reither Jochalm oder zur Rosshütte (geht auch mit der teuren Standseilbahn), ein Rundgang um den am Hotel liegenden Wildsee mit Fütterung der zahmen Eichhörnchen (Dauer ca. 45 - 60 Min.). Ein Ausflug mit dem Zug nach Innsbruck oder ins deutsche Mittenwald kann v.a. einem verregneten Tag Ablenkung verschaffen. Ebenfalls sehenswert ist das Swarovski Museum in Wattens. Öffentliche Verkehrsmittel (Zug nach Innsbruck und dann Umstieg in einen Bus -> Info am Bahnhof Seefeld) sind günstiger als die angebotenen Bustouren. Außerdem hat man hier die Vorteile, die Dauer des Aufenthaltes im Museum frei zu bestimmen und bei der Rückfahrt einen Halt in Innsbruck zum Bummeln einzulegen, was bei der organisierten Bustour nicht möglich ist. Zuletzt sei der Tipp gegeben, den Alpenzoo in Innsbruck (wunderschön auf einem Berg gelegen) zu besuchen. Für die Fahrt zum Zoo vom Innsbrucker Zentrum aus empfiehlt sich das günstige Kombiticket der Hungerburg-Standseilbahn mit Eintritt in den Zoo.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Wellness
    • Sport

    Zum Hotel gehört ein größerer Außenpool mit Einstieg von innen. Der Pool ist beheizt (ob es wirklich die angegebenen 30° Celsius waren, glaube ich nicht - ich schätze ca. 26°). Innen und außen befinden sich mehrere Ruheliegen. Duschen und Saunen runden das Wellnessangebot ab. Ebenso besteht die Möglichkeit, Massagen in Anspruch zu nehmen, die allerdings recht hochpreisig sind (eine Stunde ca. 75 EUR). Als TUI-Gast erhielten wir je eine Massage im Wert von 33 EUR gratis. Der Gutschein beläuft sich eigentlich auf 30 EUR. Trotzdem wurde die Differenz freundlicherweise nicht berechnet. Im Wellnessbereich steht ein Saftspender zur Verfügung. Als dieser bei Betreten des Bereiches leer war, meldete ich es einem Mitarbeiter des Hotels, der versprach, den Mangel sofort weiterzuleiten. Nach einer Stunde war der Spender allerdings noch immer nicht befüllt...


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im Juni 2010
    Reisegrund:Wandern und Wellness
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Stephan
    Alter:36-40
    Bewertungen:41
    Kommentar des Hoteliers

    Sehr geehrter Herr Stephan, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, unser Hotel zu bewerten. Wir bedauern es sehr, wenn ein Gast unser Hotel derart unzufrieden verlässt. Da während des Aufenthalts Ihrerseits keine Beschwerden oder Anregungen bei uns angebracht wurden, konnten wir leider nicht umgehend auf Ihre Anliegen reagieren. Wir hätten sicher einige Punkte sofort in Ihrem Sinne beheben können, was zur Zeit der Abreise nicht mehr möglich war. Ich kann Ihnen versichern, dass es sich bei Ihren Beobachtungen um Einzelfälle handelt. Die vielen positiven Bewertungen bei Holidaycheck und anderen Bewertungsplattformen sowie die immer wiederkehrenden Stammgäste bestärken uns in unserem Tun und wir arbeiten stets daran, unsere Qualität weiter zu steigern. Unser Reinigungspersonal arbeitet sehr sauber und gewissenhaft und so müssen wir Ihre Behauptung dementieren, dass das Staubsaugen und sonstige Grundregeln einer für uns selbstverständlichen Hotelhygiene vernachlässigt wurden. Wir finden, dass auch auf Ihren Fotos nichts Gegenteiliges zu sehen ist und ein einzelnes Silberfischchen ist kein Hinweis auf mangelnde Hygiene, sondern ein Phänomen, das bei uns im Alpenraum (leider) gelegentlich vorkommen kann. Unser Speisenangebot und unsere Buffets werden allgemein sehr gut aufgenommen und wir freuen uns, unseren Gästen eine derart große Auswahl bieten zu können. Natürlich ist der Kunde bei uns außerdem König und es ist ihm daher jederzeit möglich, ein anderes Gericht zu ordern, wenn die Speisenauswahl beim Gala-Dinner nicht den Vorstellungen entspricht. Gerne hätten wir die Gelegenheit gehabt, auf Ihre individuellen Wünsche einzugehen. Wir bedauern, dass unsere Buffets keinen Anklang bei Ihnen gefunden haben, zumal sich diese sonst großer Beliebtheit erfreuen. Aufgrund der Größe des Hotels und die Fokussierung auf eine möglichst große Auswahl für unsere Gäste bieten sich Vollbuffets an. Wie wir feststellen, sind diese aber nicht jedermanns Sache. Ich kann Ihnen aber versichern, dass wir hier sehr flexibel sind und bei rechtzeitiger Reklamation in der Lage gewesen wären, eine befriedigende Lösung zu finden. Mit freundlichen Grüßen, Hubert Wimmer