- Preis-Leistungs-VerhältnisSchlecht
Das Hotel macht auf den ersten Blick einen sehr guten Eindruck mit freundlichem hellem Empfangsbereich und großer Lobby. Über Fahrstühle oder breite Treppen kann man mit Leichtigkeit die weiteren Etagen erreichen. Internetecke und Spabereich sind vorhanden, angeblich auch ein "Themenrestaurant", was aber auf Anfrage dementiert wurde. Die Familienzimmer sind sauber, hell und geräumig mit jeweils eigener Terrasse. Das Hotel wird von italienischen Gästen dominiert, was sich auch bei der Auswahl der Speisen und in der Animation (hier besonders in der Lautstärke) niederschlägt. Morgens stehen in der kompletten Anlage leere Gläser und Teller mit Speiseresten herum, besonders letzteres ist bei den hohen Temperaturen dann gegen Mittag etwas eklig. Wer Griechenland erleben will muss ein anderes Hotel wählen.
Wir hatten ein Familienzimmer mit seperatem Schlafraum gebucht, welches ausreichend groß, hell und zweckmäßig eingerichtet war. Zwei Fernseher von denen einer defekt war (aber wir waren ja nicht zum Fernsehen da), Klimaanlage, Safe, Kühlschrank und Wasserkocher. Im Badezimmer ist ein Fön vorhanden. Die Betten sind ausreichend groß und die Matratzen bequem. Auf der Terrasse befindet sich ein Tisch und vier Stühle sowie ein Wäschetrockner wo man seine Badesachen aufhängen kann. Das Badezimmer ist mit Dusche und Badewanne ausgestattet und ebenso ausreichend groß. Die Zimmer werden täglich gereinigt und die Handtücher werden bei Bedarf ausgetauscht.
Es gibt ein Restaurant, in dem die Mahlzeiten in Buffetform eingenommen werden können. Das Frühstück ist extrem eintönig und nach ein paar Tagen kann man keine Eier mehr sehen. Schön ist die Tatsache, dass kein Essen weggeworfen wird. Alles wird verwertet und das Essen vom Vortag findet sich dann als Beimengung im Reis, als Pizzabelag oder im Salat wieder. Griechisches Essen ist Fehlanzeige, einmal die Woche Gyros, Tsatsiki gibt es jeden Tag, zweimal gab es sogar Riesenbohnen als Salat. Ansonsten gibt es eigenlich ausschließlich italienisches Essen, da die mehrheit der zahlenden Gäste aus Italienern besteht. Schade, dass man seine Authentizität so aufgeben kann. Das Restaurant wird vor den Mahlzeiten gereinigt und die Tische sind sauber eingedeckt. Tassen und Gläser sollte man sich vor der Benutzung etwas genauer ansehen.
Die Damen im Restaurant und an der Poolbar sind sehr bemüht, fleißig und freundlich. Allerdings wird man nur einmal nach einem Getränk befragt aber wenn man mit seinem leeren Glas zielstrebig zu den Mädels hinläuft bekommt man schnell Ersatz. Englisch spricht fast jeder, der unfreundliche Manager des Hotels spricht sogar recht gut deutsch. Das Zimmer wird jeden Tag gereinigt, jedoch meist im Schnelldurchgang. Die angebotene Kinderbetreuung muss auf dem Spielplatz hinter dem Hotel selbst organisiert werden. Es gibt zwar pro forma einen Miniclub, in diesem hält sich aber meist niemand (geschweige denn das "ausgebildete Personal") auf. Minidisco findet ebenfalls nur in italienischer Sprache statt. Kleinere Mängel werden schnell und kompetent behoben.
Die Transferzeit vom Flughafen beträgt etwa eine dreiviertel Stunde. Die Fahrzeit nach Kos-Stadt beträgt mit dem Bus, der direkt vor dem Hotel etwa alle zehn Minuten abfährt, etwa zehn Minuten. Dort gibt es neben einigen Ramschläden auch einiges Sehenswertes und schöne kleine Kneipen mit feinem griechischen Essen. Ausflüge werden über den Reiseveranstalter und einigen "Agenturen" angeboten, sind aber für locker die Hälfte weniger direkt am Hafen buchbar. Ein Ausflug nach Bodrum ist empfehlenswert.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Animation am Pool ist zu laut und störend, da es nur einen Pool gibt und man dort dann mit Technomusik zugeballert wird während der Animation. Der Strand besteht aus sehr groben Kies und großen Steinen. Ein Streifen von ca. 10 m Breite ist mit Sandsäcken eingefasst und mit Sand aufgeschüttet. Badeschuhe sind auf jeden Fall ein muss. Das all-inclusive-Angebot am Strand beschränkt sich auf zwei blaue Kühlboxen mit antialkoholischen lokalen Getränken, die aber mittags meist leer sind. Selbstbedienung mit Plastikbechern. In einer ausrangierten Kühlbox befinden sich Bocciakugeln, die man sich ebenso selbst rausnehmen kann. Toiletten gibt es am Strand nicht. Am Pool und am Strand sind genügend Liegen und Sonnenschirme vorhanden.
Infos zur Reise | |
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Verreist als: | Familie |
Dauer: | 1 Woche im August 2011 |
Reisegrund: | Strand |
Infos zum Bewerter | |
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Vorname: | Marco |
Alter: | 36-40 |
Bewertungen: | 2 |