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Maximilian (19-25)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Freunde • September 2012 • 3-5 Tage • Sonstige
Große Enttäuschung auf meinem Schulausflug
1,8 / 6

Allgemein

Es handelt sich bei dem Tahiti Playa um ein sehr großes (Block-)Hotel, welches für mich persönlich optisch absolut nicht ansprechend aber in so beliebten Urlausbgegenden leider keine Seltenheit ist. Unter den Gästen waren überdurchschnittlich viele junge Leute, weshalb ich mich sehr wundern muss weshalb deren typisches Urlaubsverhalten in diesem Hotel nicht toleriert wird. Ich war während einer schulischen Veranstaltung dort und nach einer erfolgten Ermahnung sind wird alle Nacht für Nacht so leise es ging in die Zimmer geschlichen wenn wir aus den Clubs kamen. Da sich ein(!) anderer Hotelbewohner dennoch weiterhin über angeblichen Lärm beschwert hat wurden wir schließlich mit 50 Leuten aus dem Hotel geworfen, da wir uns geweigert hatten 20€ extra Kaution pro Nase zu zahlen. Ich nenne das Abzocke! Es handelt sich beim Tahiti PLaya um ein Low-Budged Hotel, welches absolut nicht kundenorientiert handelt. Aus genannten Gründen ist das Hotel für keine Art von Urlaub wirklich geeignet: Für Familien und alte Menschen ist es zu groß und laut, für einen Badeurlaub ist der Strand zu mies und junge Leute wie meine Reisegruppe, die das Nachtleben auskosten wollen, wofür das Hotel eine gute Lage hat, werden einfach herausgeworfen.


Zimmer
  • Schlecht
  • Mein Zimmer war in einem absolut miserablen Zustand: Lampen teilweise kaputt (Eine Röhre hat nicht gebrannt und wurde auch nie erstezt, die dimmende Glasabdeckung über den Röhren war nur bei den meisten Lampen nur noch halb in der Fassung). Das Bad war nicht blitzblank, aber für niedrige Ansprüche okay. Der Fernseher hatte leider nur ca. 5 deutsche Programme. Die Betten sind für mich (knapp 190cm groß) zu kurz. Die Tür zum Balkon war nicht mehr verriegelbar - da fühlt man sich sicher. Es gibt nur zwei Steckdosen: Eine die vom Fernseher belegt ist und eine im Bad.


    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
  • Ich hatte Halbpension und das Essen war leider wirklich schlecht. Die Speisen waren teilweise kalt und von schlechter Qualität, nicht einmal guten Fisch gab es am Meer. Genervt hat auch, dass man eine Essenskarte brauchte um ins Restaurant zu kommen, wovon es dann pro Zimmer nur eine gab. Eine Unterscheidung der Gäste nach Halb- und Vollpension hätte man auch aufgrund der seltsamen Armbänder vornehmen können, die wir sowieso unverständlicherweise zu tragen hatten. Da freue ich mich richtig mal wieder in ein kleines Hotel mit familiärer Atmosphere zu kommen, wo die nette Dame an der Rezeption die Gäste nach einem Tag mit Namen kennt. Armbänder und Karten kann man sich da sparen.


    Service
  • Sehr schlecht
  • Zum Service fällt mir als erstes ein, dass die Putzfrau die blöde Angewohntheit hatte alle Flip-Flops unter dem Bett zu verstecken. Wenn man sie einmal gefunden hat muss man "nur" jeden Morgen drunterkrabbel (unter den Betten war übrigens nicht geputzt worden, seit Jahren nicht). In unserem Bad lagen 2 Kulturbeutel, die das Hotel uns "freundlicherweise" spendiert hat, dumm nur, dass wir zu viert in dem Zimmer geschlafen haben, auch wenn es eigentlich nur für 2 Leute gedacht war. Weiteren Service habe ich in diesem Hotel nicht wirklich erfahren, wenn man einen Schlüssel an der Rezeption abgeben oder holen wollte war das manchmal schon zu viel verlangt, was das Personal unverschämterweise zum Ausdruck brachte. Sprüche wie "I´m buisy here" habe ich sonst noch nie hören müssen. Wenn ein Gast aufkreuzt dann hat das Personal die Aufgaben die der Gast stellt. Der PC kann warten, der zahlt nicht so viel. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass vereinzelte Angestellte des Security-Personals weder Englisch noch Deutsch konnten, was deren Effektivität sehr in Frage stellt.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Das Hotel steht direkt am Meer, am Strand ist man quasi sobald man das Hotelgelände verlässt. Für uns war ausserdem praktisch, dass das Nachtleben direkt gegenüber stattfand. Nervig und ein riesen Nachteil für Familien mit kleinen Kindern ist aber, dass bis 22Uhr die Straße und damit die gesamte Umgebung beschallt wird. Mein Ausblick auf dem Balkon war leider das benachbarte Hotel, welches genau wie das Tahiti nicht gerade ein sehenswertes Gebäude ist. Von der schönen Landschaft in Spanien hat man in Santa Susanna wegen der großen Hotels leider nicht viel. Ich möchte auch noch darauf hinweisen, dass die Gegend nicht ganz ungefährlich zu sein scheint, ein Feund von mir wurde gewaltsam ausgeraubt. Im Dunkeln sollte man sich daher nur in Gruppen bewegen. Trotz der Kritikpunkte war die Lage des Hotels das einzig Gute.


    Aktivitäten
  • Schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Sonstiges

    Der Pool ist groß und es gibt ausreichend Liegeplätze. Leider merkt man auch hier wieder wie groß das Hotel ist: In der Menge der Leute die am Pool lag werde ich mich nie entspannen können. Positiv möchte ich bei diesem Punkt anmerken, dass es jeden Abend eine Kinderunterhaltung gab, auch wenn mich das weniger interessiert hat. Negatves findet sich allerdings etwas mehr: Der Strand ist mit sehr grobem Material aufgefüllt, da gibt es Sandstrände mit deutlich besserer Qualität. Am Strand lagen ausserdem Kippen und Scherben herum. Der Internetzugang im Hotel war sehr teuer, W-Lan hätte für eine Woche über 30 Euro gekostet. Insgesamt war die Unterhaltung, die das Hotel bot, eher mau.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Freunde
    Dauer:3-5 Tage im September 2012
    Reisegrund:Sonstige
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Maximilian
    Alter:19-25
    Bewertungen:1