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Dennis (19-25)
DeutschlandAus Deutschland
Alleinreisend • September 2012 • 1 Woche • Strand
Völlig überbewertet
1,7 / 6

Allgemein

Als sparsamer Single auf Partyurlaub war ich im ersten Moment beeindruckt von den Bildern und den positiven Bewertungen, der Lage und dem dazugehörigen Preis. Doch relativ stellte sich heraus, dass nicht alles, was glänzt, Gold ist. Die Bilder, die ich von der Hotelanlage sah, spiegelten kaum die Wahrheit wieder, die Glanzzeiten des Hotels scheinen bereits vorbei oder per Photoshop vorgetäuscht. Trotz des scheinbar riesigen Hotelkomplexes bekam es die Hotelleitung nicht hin, eine 4-köpfige Gruppe in den bestellten zwei Doppelzimmern unterzubringen. Stattdessen wurden wir dann in ein viel zu kleines Zimmer eingepfercht, das -nach der Anzahl der Lampen über dem Bett und der Zahnputzbecher, die bereitgestellt wurden- ursprünglich ein Zweibettzimmer gewesen sein muss. Die Sauberkeit war in Ordnung, wenn man nicht zu genau hingesehen hat, ansonsten hätte man nämlich leichten Schimmel in den Fugen im Bad oder verdreckte Tische und Stühle auf dem Balkon gefunden. Wie zu erwarten war, waren die wenigsten Gäste spanisch, was allerdings das Personal nicht sprachlich wiederspiegelte, die konnten nämlich teilweise nicht mal Englisch und das sollte ja das mindeste sein. Rentner-Hotel. Für einen Wellness- oder gar für einen Partyurlaub schlicht ungeeignet. Letzten Endes war nicht mal das Preis-Leistungsverhältnis gut. Das Beste am ganzen Urlaub war noch das Wetter, lange Hosen können Sie sich im Normalfall sparen.


Zimmer
  • Schlecht
  • Viiiiieeel zu klein, da hier ganz klar aus einem Zweierzimmer durch ein weiteres Klappbett und ein Sofa ein Viererzimmer improvisiert wurde. Immerhin gab es einen Fernseher, der allerdings auch nur bis zu einer gewissen Lautstärke aufgedreht werden konnte, sodass abends, während Kinderdisco angesagt war, fernsehen unmöglich war. Weitere negative Aspekte waren neben der zu niedrigen Trennwand zwischen den Balkonen auch die 10€ Benutzungsgebühr für den Safe und vor allem, dass sich das Bad nicht abschließen ließ. Ein positiver Aspekt ist allerdings ganz klar die Aussicht und, dass es einigermaßen sauber war.


    Restaurant & Bars
  • Schlecht
  • An sich war das Essen eigentlich in Ordnung, zumindest optisch. Fakt war aber, dass das Essen immer kalt und schlicht ungewürzt war. Man hatte den Eindruck, dass es einfach aufgetaut wurde. Zudem, gab es zum Frühstück eigentlich immer dasselbe. Erfreulich war die Hygiene im Restaurant. Weniger hingegen, dass es keine typisch spanische Küche gab.


    Service
  • Sehr schlecht
  • Ebenfalls traurig, das Personal duldet seine Gäste wohl nur, wenn es ab elf Uhr im Bett liegt, danach war es einigen Anwohnern offenbar schon zu laut, wenn man von der Disco kam und an die Tür seines Zimmers klopfte. Sogar sich nachts auf Zimmerlautstärke zu unterhalten war wohl untersagt, auch deswegen wurden wir verwarnt. Schlicht und einfach frech, weil die Wände, wie bereits erwähnt, aus Gips und so dünn waren, dass man sie vermutlich hätte eintreten können. Ebenfalls erwähnt hatte ich bereits die, vom Essenspersonal abgesehen, zweifelhaften Fremdsprachenkenntnisse des Personals, das sich anscheinend auf spanische Hotelgäste spezialisiert hat. Umso überraschter war ich, als einige sogar deutsch konnten. Die Zimmerreinigung war in Ordnung, Handtücher wurden jeden Tag ausgetauscht. Auch keine Probleme gab es im Umgang mit Beschwerden - zumindest bei meinen Zimmernachbarn. Die schienen wohl nur ausschließlich aus Rentnern oder Familien zu bestehen und erwirkten letztendlich sogar einen Rauswurf. Die Hotelleitung war nicht kompromissbereit und ignorierte unsere Argumente gekonnt.


    Lage & Umgebung
  • Schlecht
  • Der Vorteil der Lage ist der Supermarkt und die QK-Disco direkt gegenüber. Daraus ergibt sich allerdings auch, dass man nachts zwingend feiern muss, an Schlaf ist nämlich bei diesen dünnen Papp-Wänden kaum zu denken und der Club lärmt immerhin bis um halb 6 Uhr nachts! Ein weiterer Vorteil war natürlich auch die direkte Nähe zum Strand. Die ist auch nicht gelogen, nur von dem Strand hatte ich mir mehr erwartet. Es gab keine Möglichkeit zum Beachvolleyballspielen, was allerdings sowieso keinen Sinn gehabt hätte, weil man sich an dem dermaßen grobkörnigen Sand, der an Kieselsteine erinnert, sowieso alles aufgerissen hätte. Zu aller Enttäuschung gab es in der ganzen Woche nur einen Tag, an dem die Wellen groß genug waren, dass man auch mit ihnen Spaß haben konnte. Und dazu kommt, dass das Wasser auch nicht immer ganz so sauber war. Ich habe den Vergleich, ich war bereits in Tahiti und Rio de Janeiro.


    Aktivitäten
  • Sehr schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Das Pool macht durchaus was her, auch wenn es ziemlich viel Chlor enthielt und ab 19:00 Uhr nicht mehr benutzt werden durfte. Ein Manko war allerdings, das es neben dem Pool keine weiteren Freizeitmöglichkeiten wie zum Beispiel ein Fitnessraum oder Tischtennis gab. Höchstens ein Billard-Tisch, den man natürlich bezahlen musste. Außerdem war es oft so, dass die Hälfte aller Liegen unerlaubterweise schon um acht Uhr morgens vorsichtshalber durch Handtücher reserviert wurden. Kinderdisco gab es so gegen 21:00 Uhr, allerdings eben auch nur für Kleinkinder bis bestenfalls 10 Jahre. Diese 13 Kinder, die in dieser Zeit ihren Spaß hatten, raubten dafür dem Rest des Hotels den Schlaf, wenn man mal früher ins Bett gehen wollte, weil die dazu laufende Musik einfach zu laut dafür war.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Alleinreisend
    Dauer:1 Woche im September 2012
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Dennis
    Alter:19-25
    Bewertungen:1