- BehindertenfreundlichkeitSehr gut
- Zustand des HotelsSehr gut
- Allgemeine SauberkeitSehr gut
Unser Zimmer war nicht in Liftnähe und wir mussten zwei Mal um die Ecke gehen, um zu unserem Zimmer zu kommen. Die Gehzeit war rund 2 Minuten. Der Gang war freundlich gestaltet, mit weißen Wänden, großen Deckenleuchten und einem ockernen Teppich mit einem optischen Läuferimitat mit einer blau-ockernen Bordüre. Der innere Cremeteil hatte ein karoartiges Muster. Wir machten die mittelbraune Türe mit der Zimmerkarte auf und steckten sie gleich in den Schlitz an der Wand, um den Stromfluss zu aktivieren. Gleichzeitig ging die stufenlos verstellbare Klimaanlage an, die wir sofort deaktivierten. Das erste, was wir bemerkten, war die Größe des Zimmers. Die war mit 36 m² nicht allzu klein und schon fast eine Junior Suite. Irgendwie erinnerte mich der Vorraum und der Weg ins Bad schon an eine eigene, kleine Wohnung. Vom Vorraum, der dunkelbraun gehalten wude, ging es nach rechts zum Bad. In diesem rechten, kurzen Gang befanden sich linkerhand zwei verspiegelte Türen, die aber die vom Kasten waren. In diesem gab es mehr als genug Stauraum und auch eine größere Anzahl von Kleiderbügeln und einen kostenfreien Zahlensafe. Ich glaubte zuerst, dass die verspiegelte Türe rechterhand auch ein Kasten wäre. Irrtum, das war die Klotüre. Dort gab es in einem kleinen, länglichen Raum ein sauberes WC und gegenüber auch ein Bidet mit einem kleinen Handtuch an der Wandhalterung. Die Wand war dort in blaugrauer Farbe gehalten, was mit dem Boden gut kontrastierte, aber den Raum dunkler erscheinen ließ. Das Bad sah ich gleich vom Vorraum aus. Dies hätte auch anders kommen können, denn das Bad ließ sich mittels Schiebetüre schließen. Der Boden war mit karoartigen, Quadratfliesen in weiß-grauer Farbe ausgelegt. Der schwarze Marmoroptik Schreibtisch war gar nicht mal so dick uns stand auf einem komplizierten Metallgestell mit acht Beinen. Das Problem war hier, dass man beim Anstoßen am Gestell auch die Wand dahinter erschütterte und dies laut zu hören war. Auf der Waschplatte standen Conditioner, Shower Gel und Shampoo sowie eine Seifenschale mit einer länglichen, blattartigen, grünen Seife. Das Waschbecken war weiß und hing fast bis zur Stange für die beiden weißen Handtücher hinunter. Die Wasserhähe waren getrennt und noch zum Aufdrehen. Das Wasser erschien mir ein bisschen trüb und schmeckte nicht sehr köstlich. Dafür bekamen wir eine kleine 0,5 Liter Wasserflasche pro Tag gratis ins Zimmer. Unter dem Gestell befand sich noch der lästige Tretmistkübel aus Metall, der immer beim Öffnen schepperte. Leider gab es im Bad keinen Kosmetikspiegel, was ich für ein 5 Sterne Hotel schon sehr schade fand. Dafür gab es einen hochgestellten, elliptischen Spiegel, der von zwei länglichen Leuchtstoffröhren flankiert wurde und recht gut ausgeleuchtet wurde. Im Badzimmer befanden sind linkerhand eine weiße, doch schmälere Badewanne und rechterhand eine Duschkabine mit Handdusche und großer Regendusche. Diese befand sich hinter Glas und war mittels einer großen Glastüre mit großer Metallstange zu betreten. Auch drinnen gab es an der weißen Fliesenwand noch eine große Metallhalterung, damit man sich wo anhalten konnte. Die Regendusche habe ich gleich ausprobiert und diese war sehr groß und lieferte größere Tropfen. An der Regelung konnte ich zwischen Regendusche und Handdusche wählen und auch die Wassertemperatur einstellen. Die Badewanne selbst war blütenweiß, aber nicht allzu breit. Die Umrandung und die Wandverfliesung erinnerten mich an Cremefarbe und die graue und schwarze Mosaikbordüre brachte ein bisschen Abwechslung mit hinein. Wichtig fand ich die diagonale Metallstange, die den Einstieg in die Wanne erleichterte. Auch ein weißer Wannenvorleger war vorhanden. Die Armatur sah irgendwie nostalgisch aus. Der Duschkopf im 90 Grad Winkel an der breiten, weißen Handhalterung angebracht, sah insgesamt aus wie ein alter Telefonhörer. Alles im Badzimmer war sehr sauber: das Waschbecken, die Wanne und auch die Duschkabine. Der Wohnraum erschien mir sehr groß. Dieser hatte einen ockernen Teppichboden mit einem braunen Muster und eine braun-cremefarben vertikal gestreifte Tapete. Links an der Wand stand mal der Kofferständer, den wir aber nicht verwendeten. Dieser wurde gefolgt von einem dunkelbraunen Kasten, der zwei Türen hatte. In diesem befand sich rechts die prallgefüllte Minibar in Kühlschrankform mit vielen Getränken, von denen wir aber keines konsumierten. In der linken Seite waren ein kostenpflichtiger Müsliriegel und die Kaffeemaschine zu finden. Diese musste man aber aus dem Kasten herausnehme und am Nachtkästchen anschließen. Diese sah noch sehr passabel aus und es gab Teesorten im feineren Beutel und Kaffeeeinlagen dafür. Auf diesem stand auch der schwarze Flatscreen mit seinen grauen Seitenrändern. Der war von Philips und ließ sich leicht über die Fernbedienung bedienen. Das einzige Ärgernis war, dass nach dem Einschalten irgendwas über Housekeeping kam und man sollte dort einen Code eingeben. Diesen Part habe ich nicht gebraucht noch gewusst, welche Nummer ich eingeben hätte sollen. Daher drückte ich fest auf die TV Taste bis das Programm kam. 23 war ZDF, 24 war SAT 1 und 26 RTL. Der Rest waren zumeist spanische Sender und auch noch ein paar italienische und englische Nachrichtensender. Links von der Kommode stand noch eins schwarzer Mistkübel mit zwei Fächern für generellen Müll und für Wiederverwertbares. Die beiden Zimmerfenster hatten sehr lange, weiße Vorhänge und hellbraun-schwarz gestreifte, mit denen ich das Zimmer völlig verdunkeln konnte. Die Aussicht auf nichtssagende Gebäude war sowieso nicht das Gelbe vom Ei ! Dort beim linken Fenster befand sich auch der dunkelbraune Schreibtisch aus Holz mit einer Glasplatte. Auf der befand sich die hellbraune Hotelmappe mit allen Informationen, Briefpapier und Kuverts. Auch eine hohe Stehlampe mit silbernem Metallfuß war vorhanden. Komplettiert wurde das Ensemble durch zwei dunkelbraune Holzsessel mit hellbrauner Lederoptik Polsterung. Am Schreibtisch konnte ich sehr gut arbeiten, weil der Lichteinfall durchs Fenster optimal war. Auch der Mistkübel unter dem Schreibtisch kam mir sehr gelegen ! An der rechten Wand beim zweiten Fenster ging es auch gleich mit der Gemütlichkeit weiter. Dort wartete ein geschwungenes, ockernes Sofa auf uns - mit hoher, runder Rückenlehne und auch noch angenehmen Armlehnen. Dort saßen wir abends gut gepolstert und aßen unsere Naschereien, die wir vorher beim Corte Ingles, der rund 15 Gehminuten vom Hotel weit weg lag, verspeisten. Auch waren die beiden quadratischen Polster mit den braunen Mustern sehr gut zum Anlehnen des Rückens. Auf den elliptischen Couchtisch mit der Glasplatte auf dem dunkelbraunen Holz stellten wir unsere Getränke, Brot und den gekauften Käse. Für noch mehr Licht sorgte eine Stehlampe hinter dem gemütlichen Sofa. Einen großen Part des Raums nahm natürlich das Doppelbett ein. Dies hatte eine neue Matratze, die aber schon einen Tick zu hart war. Ich sank fast nicht ein und konnte auch nicht ganz gut schlafen. Ich mag zu harte Matratzen nicht, dann lieber etwas weicher. Außerdem kamen von oben nachts Geräusche, als ob man Möbel verschieben würde. Was dies genau war, konnten wir aber nicht eruieren. Das Bettzeug war aber blütenweiß und die alleinige Decke groß genug für zwei Leute. Dazu gab es für jeden von uns zwei große Polster, die sich aber auch nicht so ganz leicht bändigen ließen. Kurz gesagt, das Bett blieb mir nicht so gut in Erinnerung, obwohl der hohe Kopfteil an der Wand sehr gut gepolstert war. Auch zwei flexible Leselampen waren über dem Bett angebracht und dies zusätzlich zu den beiden Nachttischlampen links und rechts. Die Nachtkästchen hatten immer zwei cremefarbenen Schubladen und einen schwarzen Rahmen. Das Zimmer war sehr gut ausgeleuchtet und hatte viele Lichtquellen neben dem Tageslicht durch die beiden Fenster. Auch war die Klimaanlage ein neues Modell und war leicht verständlich. Nur mit dem Einheizen haben wir nicht so ganz geschafft. Im Vorraum gab es einen Lautsprecher in der Decke, aus dem ständig leise Beruhigungsmusik strömte. Ich wollte diese abschalten, aber der Schalter im Bad mit Volumen reagierte leider nicht. Das Hotelzimmer hat mir sehr gut gefallen, weil es sehr geräumig war und fast wie eine Wohnung ausgesehen hatte.
- ZimmergrößeSehr gut
- SauberkeitSehr gut
- Ausstattung des ZimmersSehr gut
- Atmosphäre & EinrichtungGut
- Sauberkeit im Restaurant & am TischSehr gut
- EssensauswahlGut
- GeschmackGut
- Freundlichkeit & HilfsbereitschaftSehr gut
- Rezeption, Check-in & Check-outGut
- FamilienfreundlichkeitSehr gut
- Einkaufsmöglichkeiten in UmgebungGut
- Restaurants & Bars in der NäheGut
Beliebte Aktivitäten
- Kultur & Erlebnis
- Ausgehen & Nightlife
- Lage für SehenswürdigkeitenGut
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1-3 Tage im November 2013 |
| Reisegrund: | Stadt |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Michael Celles |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 548 |


