Es handelt sich um ein dreistöckiges Gebäude, das ursprünglich im alpenländischen Stil mit Schrägdach erbaut, jedoch sehr stylisch umgestaltet war und nun in dunklen Grautönen imponiert. Das ganze Gebäude ist dunkelgrau gestrichen, Wände, wie Holzelemente. Man betritt es von der Straße durch eine offenstehende Tür und befindet sich in einem Frühstücksraum mit einer kleinen Rezeption. Eine weitere Tür führt ins Treppenhaus in die Etagen. Einen Lift gab es nicht. Dort oder im Frühstücksraum lag meist ein älterer Hund, der vor sich hindöste. Das Treppenhaus ist wenig stylisch mit alt wirkenden braunen Kachelstufen ausgestattet. An den Wänden hängt moderne Kunst, auch liegen Kunstbücher zur Einsicht aus. Die Zimmer tragen alle Namen von Weltstädten. Das Publikum war international, individuell, nicht sehr viele Gäste. Insgesamt ein stylisches Hotel, billiger als die Großhotels am Ort. Es gab in dem Hotel kein Fitness- und kein Wellnessangebot.
- ZimmergrößeSchlecht
- SchlafqualitätGut
- SauberkeitGut
Mein Zimmer lag im zweiten Stock und hieß „Zürich“. Es war sehr klein und eng aber durchaus stylisch und zugleich gemütlich. Auch das Zimmer war in dunklen Tönen mit viel Grau designed, hatte einen grauen flauschigen Teppichboden, eine graue Wandtapete – über dem Bett war eine Wildallegorie abgebildet, eine offene Garderobe und einen kleinen Schreibtisch. Zudem stand eine schwarze Kommode in dem Zimmer. Vor dem Schreibtisch stand ein Sesselstuhl, mit grauem Velour bezogen. Das WLAN auf dem Zimmer funktioniert gut. Es lagen graue Handtücher bereit. Auch stand ein Wasserkocher mit Tee und Kaffee bereit. Und es gab einen sehr kleinen Kühlschrank mit einer kostenlosen Flasche Sprudelwasser und einer kostenlosen Flasche stillem Wasser darin. Das Bett bestand aus zwei zusammengelegten Matratzen. Es war soweit bequem auch die Kissen waren weich. Die Decken waren für die Jahreszeit zu dünn, ich benötigte zwei davon. Die Heizung im Zimmer lief bei meiner Ankunft gut, versagte dann aber nachts und ließ sich auch nicht regeln. Ich mußte mit meinem Heizlüfter zuheizen. Das Zimmer hatte ein breites Fenster mit Blick auf die Berge sowie eine Balkontür, die auf einen kleinen Balkon führte, auf dem sich ein Metalltisch und zwei Klappstühle befanden. Auf dem hölzernen Balkon galt Rauchverbot. Vom Balkon aus sah man die Karwendelbahn, im übrigen blickte man auf umliegende Häuser, ins Gebirge und in den Garten des Anwesens, in dem sich ein Schupfen befand, von dem nachmittags leider diverse Lärmgeräusche ausgingen. Die Fenster hatten leider keine richtige Verdunkelungsmöglichkeit, nur lichtdurchlässige graue Vorhänge. Das Bad war ebenfalls sehr stylisch und modern mit großen Wand- und Bodenfliesen mit mehrfarbigen Blumenmotiven versehen. Es war aber ebenfalls sehr eng und klein. Das Bad hatte eine gläserne Duschkabine, deren Tür nicht ganz dicht schloß. In der Kabine gab es eine Handbrause und eine Regendusche. Es gab ein stylisches weißes Waschbecken aus Keramik. Mir fehlten jedoch komplett Ablageflächen. Der Haarfön funktionierte dreistufig sehr gut. Es gab auch einen an der Wand fixierten Hängehakenbaum, der im Prinzip beheizbar war, doch funktionierte die Beheizung nicht. Es gab keine zusätzlichen Pflegeprodukte im Bad. Es gab zu wenig Toilettenpapier im Bad.
Im Erdgeschoß gab es einen Frühstücksraum und im Prinzip auch so etwas wie eine Bar. Es fehlte aber das Personal. Nur zur Frühstückszeit sah ich überhaupt Personal in dem Hotel. Daher gab es de facto keine Gastronomie. Schade, denn hier hätte man etwas offerieren können. Das Frühstücksbuffet war gut, mit Lachs und allem sonst Üblichen. Semmeln waren frisch. Eier waren vorgebraten und daher nicht frisch, was gerade bei den Spiegeleiern nicht gut war; diese waren hart und kalt. Unangenehm fand ich auch, daß der Hund an den Tischen gebettelt hat. Gut war, daß ich am Abreisetag bereits um 7.40 Uhr frühstücken konnte obwohl es offiziell erst ab 8 Uhr Frühstück gab.
Der Service war sehr reduziert. Als ich gegen 18.45 Uhr ankam, war die kleine Rezeption nicht besetzt. Schlüsselkarten der anreisenden Gäste lagen auf dem Tisch daneben. Erst morgens zum Frühstück gab es dann eine Frau, die abkassierte. Sie war sehr freundlich, sprach aber nur schlecht Deutsch. Sie gab mir einen Rabatt auf das Zimmer von ungefähr 20 Prozent, was ich toll fand, zumal ich über eine Buchungsplattform gebucht hatte. Der Check-out bestand darin, daß ich der Dame Servicekraft im Frühstücksraum meine Zimmerkarten aushändigte.
- Lage für SehenswürdigkeitenEher gut
ÖPNV-Erreichbar
- Ja
Das Hotel liegt im westlichen Teil von Pertisau in einer Nebenstraße. Es ist mit dem Bus ab den drei bis fünf Fußminuten vom Hotel entfernten Haltestellen „Klausenhof“ oder „Karwendeltäler“ erreichbar. Die Busse fahren die Karwendelbahn an und enden entweder in Maurach oder in Jenbach. Es gibt auch einen durchgehenden Bus bis nach Tegernsee über Achenkirch. In den Ort kann man theoretisch in der Gegenrichtung in wenigen Minuten ebenfalls mit dem Bus fahren oder aber in rund 15 Minuten laufen. Am Bootshaus gibt es eine Anlegestelle für die Achenseeschiffahrt. Von dort kann man nach Norden in Richtung Scholastika (Achenkirch) und nach Süden Richtung Seespitz (Maurach) fahren. Zudem führt die Karwendelbahn auf den Zwölferkopf. Rund um das Hotel gab es keine Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten. Generell sind diese in Pertisau begrenzt. Es gibt in der Nähe der Information und dem Bootshaus einen Dorfladen mit begrenztem Angebot. Da die meisten Hotels große Speisesäle und Restaurants haben, gibt es auch kaum einzelne Lokale.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Alleinreisend |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | David |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 724 |


