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Bettina (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • März 2012 • 1-3 Tage • Wandern und Wellness
Schöner Kurzurlaub mit Schatten im Restaurant
4,7 / 6

Allgemein

Der Empfang war sehr freundlich und um guten Service bemüht. Das ganze Hotel ist im toskanischen Stil gehalten was auch konsequent umgesetzt wurde in den Dekoartikeln und der Farbgebung. Das Frühstück war im Buffetform und war gut sortiert mit Wurst, Käse, Lachs, Müslis, süßen Aufstrichen, klein geschnittenem Obst etc. Lediglich die Brötchen fanden wir nicht so prickelnd weil sie sehr trocken waren. Schade fanden wir auch, dass der Geburtstag meines Mannes ignoriert wurde, obwohl ich extra das Hotel vorweg per Mail entsprechend informiert hatte, In anderen Hotels haben wir dann mindestens ein Blümchen auf den Frühstückstisch gestellt bekommen etc. und es wurde gratuliert. Insgesamt kann man das Hotel auf jeden Fall empfehlen, nur das Restaurant würden wir beim nächsten Besuch nicht mehr besuchen. Als Tipp fürs Essen gehen können wir den Entenjakob in Brühl empfehlen, was nur einige Kilometer entfernt ist. Dort war Herr Rach als Restauranttester und es gibt dort leckere Entenspezialitäten und gutbürgerliche Küche zu fairen Preisen mit einem sehr persönlichen und authentischen Service durch das Inhaberehepaar. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt.


Zimmer
  • Gut
  • Das Zimmer (Casa Traditionale) war ausreichend groß, sauber und nicht mit pauschalen Einbaumöbeln vollgestellt sondern mit rustikalen Holzmöbeln, einem Metallbett und schönen Bildern bestückt. Das Bad war in guten Zustand und der Fön war wie so oft in Hotels ein laues Lüftchen ;-)


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Wir waren am ersten Abend im Restaurant Botticelli weil wir keine Lust mehr hatten irgendwo hinzufahren. Wir hatten extra reserviert, weil das auf der Internetseite angegeben war, jedoch war das Restaurant nur halb voll (war aber auch Donnerstag abend). Das Restaurant ist italienisch angehaucht und versucht den Anspruch von gehobener Küche zu vermitteln. Der Service war fast schon unangenehm überfreundlich (künstlich) und bestand überwiegend aus jungen Damen (vielleicht Auszubildende), bei denen sich dann doch organisatorische Mängel im Service gezeigt haben. Die Wartezeiten waren extrem lange. Nach dem Hauptgang saßen wir geschlagene 25 Minute vor dem leeren Teller weil der Service nicht in der Lage war an anderen Tischen Gänge zu servieren und auf dem Rückweg dann auch mal etwas Leergut mitzunehmen. Eine gestandene Restaurantfachkraft bzw. -leiter/in tut echt Not um das mittlere Chaos in die richtigen Bahnen zu lenken. Auf den Nachtisch haben wir dann nochmal über eine Stunde gewartet, obwohl dieser nur aus etwas Eis, einem kalten Schokoladenfrischkäsekuchen und kalten Blutorangengelee bestand. Also alles in der Kühlung vorhanden und sicherlich innerhalb von 20 Minuten anrichtbar. Es war nicht ersichtlich, warum das eine Stunde dauern musste. Auf meine Beschwerde wurde lediglich geäußert, dass der Koch der die Suppen anrichtet auch die Nachtische macht und eben nicht beides machen kann. Also schließe ich daraus, dass nicht nur der Service schlecht organisiert ist sondern auch in der Küche einigen suboptimal läuft. Man versucht ja über das Ambiente und die gehobenen Preise einen Feinschmeckereindruck zu erzielen, stellt aber ohne mit der Wimper zu zucken angedeppertes Geschirr auf den Tisch. Eine kleine Weinkaraffe war oben am Ausgießer angeschlagen und an einem Teller fehlte eine Ecke. Da passt dann doch Wunsch und Wirklichkeit nicht immer zusammen. Das Essen selbst war handwerklich nicht schlecht gemacht und man konnte auch eine Liebe zum Kochen und den Produkten erkennen. Ich hatte das Dolce Vita Menü. Die Vorspeise, eine Cannellinibohnensuppe war recht geschmacksneutral und musste nachgesalzen werden. Zumindest war sie sehr sättigend und von der Konsistenz her passend. Der Hauptgang bestand aus einem Steak was mit Marsala gespritzt war und leider nicht so zart war wie ich gehofft hatte. Geschmacklich aber gut. Dazu gab es selbst gemachte Gnoccis und Rotkohlespuma und da war ich dann doch froh, dass die Bohnensuppe so sättigend war, denn es gab lediglich 6-7 Gnoccis und einen größeren Fingerhut voll Rotkohlschaum mit einigen gebratenen Trauben. Geschmacklich und handwerklich aber ordentlich fabriziert. Den Nachtisch hatte ich schon kurz benannt und der war abgesehen von der ewigen Wartezeit wirklich lecker. Insgesamt fanden wir vom Preis-Leistung in Einbeziehung des Services nicht überzeugend,


    Service
  • Gut
  • Das Personal war sehr freundlich und man konnte sehr schnell mit einem Stadtplan von Heidelberg aushelfen. Die Zimmerreinigung war einwandfrei und gab zu Beanstandungen keinen Anlass.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Die Lage ist für Ausflüge nach Heidelberg oder Speyer ideal. Ansonsten ist die Lage eher unattraktiv und lädt nicht zu abendlichen Spaziergängen ein. Aber das war vorher bekannt und dann darf man daran auch nicht meckern.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Wellness
    • Sport

    Der Wellnessbereich ist überschaubar aber ausreichend und die Massage die sich mein Mann gegönnt hat war zufriedenstellend. Es handelst sich ja um keine reines Wellnesshotel aus unserer Sicht und von daher war es auf jeden Fall OK


    Preis-Leistung
  • Gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1-3 Tage im März 2012
    Reisegrund:Wandern und Wellness
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Bettina
    Alter:41-45
    Bewertungen:11