Das Hotel besteht aus zwei, durch eine öffentliche, spärlich befahrene Quartierstrasse getrennte Gebäuden, die unterirdisch verbunden sind. Die Suiten sind im neueren Teil untergebracht. Die Zufahrt einladend, die Parkmöglichkeiten (teilw. überdeckt) sehr grosszügig und die Tiefgarage für die Suiten im Preis inbegriffen. Die Gäste waren Paare in vorwiegend mittlerem Alter, aus Deutschland und Holland. Wir werden wieder kommen, denn wir haben uns wie zu Hause gefühlt!
Die grosszügige Suite ist ebenerdig mit einem Gartensitzplatz, farblich dezent und mit allem Notwendigen eingerichtet. Die freie Sicht auf Gampenkogel, Fleiding und Choralpe sind eindrücklich. Dass nicht nur am ersten Tag eine Süssigkeit auf dem Kopfkissen lag, sondern immer, ist eher selten, aber eine nette Geste der Aufmerksamkeit. Nicht nur die Suite, beide Häuser und die Umgebung sind sehr sauber und aufgeräumt.
Das Frühstück, serviert im Pavillon, ist ausgiebig und es fehlt an nichts, immer sehr schön präsentiert und ganz frisch. Speziell erwähnenswert ist die überdurchschnittliche Qualität der Früchte. Für das Nachtessen, in der Hubertus Stub’n, hat man die Qual der Wahl zwischen einem 3- oder 4-Gang-Menü (22/26 €) oder a la carte. Selbst jetzt beim Schreiben gerät man ins Schwärmen für die Speisen, denn es gibt nur ein Prädikat dazu: Absolut empfehlenswert.
Gastfreundschaft wird im Hubertus-Team sehr, sehr gross geschrieben und auch gelebt. Was wir in dem Haus erleben durften ist wirklich aussergewöhnlich und betrifft alle – wohlverstanden alle – von der Rezeption über das Zimmerpersonal, dem Servicepersonal bis zum „Gärtner“. Es gibt keinen gespielten Smalltalk, denn die Leute interessieren sich für den Gast und sein Wohlbefinden, diskret und unaufdringlich. Ein kleines Problem mit dem Safe im Zimmer wurde innert Minuten gelöst.
Die Gebäude liegen von der ehemaligen Durchgangsstrasse (heute ein Tunnel unter dem Dorf) zurückversetzt und durch einen kleinen Erdwall (Lärmschutz) abgetrennt, zwischen dem Dorfkern und den Talstationen der Gondelbahnen (je ca. 150 Meter) auf der Talebene.
Beliebte Aktivitäten
- Sport
Als aktive Skifahrer ist die Nähe zu den Gondelstationen optimal. Ski, Stöcke und auch Skischuhe können in den Depots in der Tal- oder Bergstation der Gondel deponiert werden (1 €) oder im hauseigenen Skiraum mit Heizung für die Skischuhe. Der Wellness-Bereich entspricht genau dem Haus: Klein aber fein und es mangelt an nichts, was Sauna oder Dampfbad zum Vergnügen macht. Kleiner „Schönheitsfehler“ ist der Tunnel zwischen den beiden Gebäuden, der doch etwas kühl ist nur im Bademantel.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 3-5 Tage im Januar 2011 |
| Reisegrund: | Winter |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Rolf |
| Alter: | 61-65 |
| Bewertungen: | 6 |


