Dieses Hotel hat katastrophale Sicherheitsmängel! Insbesondere Familien mit Kleinkindern sollten Abstand davon nehmen, hier zu übernachten. Die Hotelleitung ist arrogant und überheblich, Mängelrügen, Kritiken oder sonstige Beanstandungen werden irgnoriert, bzw. abgebügelt. Die Managerin gab offen zu, Bewertungen hier interessieren sie nicht, sie hätte ja seit 30 Jahren genug Stammkunden. Dies sollte man wissen, bevor man hier bucht. Wir wurden vom Reiseveranstalter mit insgesamt 773,50 Euro entschädigt. Welche Mängel es gab, wie mein Kind verletzt wurde und wie wir behandelt wurden, beschreibe ich weiter unten. Positiv möchte ich erwähnen, dass das Hotelpersonal ausnahmslos höflich und engagiert war. Die "Kinderbetreuung" sollte aber nicht ohne Aufsicht bescht werden, dort steht z.B. ein großes Puppenhaus aus Plastik, aus dem Teile herausgebrochen sind. Diese spitzen Kanten sind groß und sehr gefährlich.
Nach dem Check in stellte ich fest, dass das Telefon in unserem Zimmer nicht funktionierte. Ich teilte dies sofort der Rezeption mit, sagte auch, dass mir ein Telefon nicht besonders wichtig wäre (heute hat jeder ein Handy mit günstigen Roaminggebühren), dass wir aber ein Kleinkind dabei hätten und ich im Notfall gerne die Rezeption erreichen möchte. Was dann mit unserem Kind passiert ist, habe ich oben geschrieben. Ich kürze auch hier ab: Das Telefon wurde trotz zweimaliger Nachfrage während der gesamten Reisedauer nicht repariert. Nur am Rande sei erwähnt - auch wenn es für manche kleinlich klingt - ein Telefon ist Mindestkriterium für den dritten Stern eines Hotels. Fehlt ein Telefon, bleiben max. 2 Stern übrig. Der Kühlschrank im Zimmer war so laut, dass wir den Stecker ziehen mussten. Die Küche hatte kein Besteck und war praktisch unnutzbar. Das Zimmer roch muffig. Auch hier kann ich die Berichte andere voll bestätigen.
Das Essen wurde hier schon hinreichend als völlig abwechslungslos und fade beschrieben. Dem schließe ich mich vollumfänglich an!
Katastrophe: Mein 19 Monate alter Sohn stand vor der Badewann und sah seiner Mutter beim Baden zu. Plötzlich und unvermittelt und ohne äußeren Einfluss fiel die in etwa 2,10m Höhe nur notdürftig zwischen die Fliesen geklemmte Duschstange aus Metall samt Vorhang herunter und traf meinen Sohn direkt auf der Stirn. Er war damals kein 85 cm hoch. Jeder der Kinder hat, weiß, was das bei einem derart kleinen Kind auslöst und wie herzergreifend er vor Schmerz geweint hat. Auch bei uns ging das nicht spurlos vorbei. Neben einem Riss auf der Stirn, blieb ein großes Hämatom. Dies haben wir am nächsten Morgen an D. adressiert, nachdem am Abend das Management nicht mehr zu erreichen war. Statt einer Entschuldigung oder eines Wort des Bedauerns oder eine Nachfrage, wie es meinem Sohn ginge, teilte sie mir mit, alle Zimmer wären so ausgestattet, es sei noch nie etwas passiert. Mein Sohn müsse wohl an dem Vorhang gezogen haben, jedenfalls solle ich nicht so ein Drama daraus machen. Was für eine Ansage! Ich kontaktierte die Reiseleitung von 5vorFLug, die sehr hilfsbereit und freundlich war. Sie berichtete mir ebenfalls, dass es auch in der Vergangenheit zu Schwierigkeiten mit dem Management - da privat geführt - gekommen wäre. Aufgrund der sichtbaren Verletzungen meines Sohnen, der fehlenden Entschuldigung, der herablassenden Behandlung und aufgrund der Sicherheitsmängel teilte die Reiseleitung dem Hotel mit, als Schmerzensgeld 200 Euro für angemessen zu erachten. 3 Tage lies man uns warten, bevor die Hotelleitung 150 Euro anbot, aber nur, wenn diese von der Versicherung getragen werden sollten. Ich lehnte dankend ab und bat zu bedenken, dass die Angelegenheit von Deutschland aus geführt, weit höhere Kosten verursachen würde. Das Hotel lehnte jedes Zugeständnis ab. Ich kürze hier ab: Ich habe meine Ansprüche in Deutschland selbst erneut geltend gemacht: Für meinen Sohn wurde ein Schmerzensgeld in Höhe von 500 Euro gezahlt. Für alle weiteren Mängel (dazu unten bei Zimmer mehr) wurden weitere 273,50 Euro gezahlt. Mir wurde versichert, dass diese Summen dem Hotel in Rechnung gestellt werden. Ich hoffe sehr, dass das auch erfolgt.
Wie hier bereits beschrieben, ist der Stand weiter weg, als 950m. Wir hatten uns Fahrräder ausgeliehen, mit dem Buggy wären es ca. 15-20 Minuten Fußweg gewesen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die Anlagen für Kinder, wie Schaukel, Klettergerüst, Poolrand weisen erheblich Beschädigungen auf. Die Schaukeln waren teilweise völlig verrostet und ohne Schutz an Festhaltemöglichkeiten. Von der Rutsche blätterte die Farbe ab und das Geländer war übersät mit Holzsplittern.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 2 Wochen im Juni 2014 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Greg |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 15 |


