Das 8-stöckige Hotel wurde 2003 fertiggestellt, zeigt aber nach dieser kurzen Zeit beim genaueren Hinschauen schon einige bauliche Mängel. Die Empfangshalle ist recht prunkvoll im afrikanisch Stil ausgestattet. Das Personal war bemüht die Anlage sauber zu halten, was nicht immer gelang. Im Hotel waren 50 Prozent Engländer, der Rest Deutsche, Russen, Bulgaren und Skandinavier. Die Hotels im Norden vom Sonnenstrand sind fast alle neu gebaut, man sollte eins davon wählen, z.b. das Riu Helena Sands.
Die Zimmer waren sehr geräumig mit Sofa, Fernseher, Kühlschrank, Safe , Klimaanlage ausgestattet.Balkon hatten wir auch mit Meeblick. Wir hatten einen Kleinen Schimmelfleck an der Decke, als es eine Nacht lang regnete, wußten wir auch warum, am nächsten Tag hatten wir an der Stelle einen großen Wasserfleck. Das Badezimmer war ausgestattet mit Badewanne , Waschbecken, WC , Fön und Bidet. Zu den Hauptbenutzungszeiten früh und abends drang dann ein unangenehmer Geruch aus dem Abfluß. Die Lärmbelästigung war gering. Man sollte aber unbedingt ein Zimmer mit Merrblick buchen, denn die Aussicht zu den anderen Seiten ist nicht so toll.
Im Hotel gab es zwar 3 Restaurants, aber nur eins war geöffnet. Die besten Essenzeiten sind früh 8-8.30 Uhr und abends 18-18.30 Uhr. Da bekam man recht problemlos einen Tisch. Das Frühstück bestand aus Spiegel-,Rührei, Schinkenspeck, Bohnen(also recht englisch), Toast ,irgendwelchen komischen Brötchen, eine Sorte Marmelade etc. . Teesorten gab es nur Schwarztee oder Kamille. Der Kaffee war dünn. Das Abendbrot war auch jeden tag das Gleiche , manchmal nur eine Sorte Gemüse ( Mais), Rind-,Schweine-und Hühnerfleisch, Pommes und Kartoffelbrei , der nach nichts schmeckte .Empfehlung : immer einen Tisch mit Salz-und Pfefferstreuer suchen, ohne kann man sonst einiges nicht genießen. In der ersten Woche gab es keinerlei Soßen, was sich dann, warum auch immer, in der zweiten Woche änderte. Das Büffet war lieblos hingerichtet, alles in Warmhaltebehältern, aber trotdem nur lauwarm, aber es standen auch Mikrowellen zum Warmmachen da. Ein großes Bier und ein Wasser kostet im Restaurant 4,20 Lewa.
Da wir in der Nacht anreisten, konnten wir auch gleich in unser Zimmer( das Spätanreise -Abendessen bekamen wir in einem Beutel, es bestand aus einer Banane, einer kleinen Flasche Wasser und einem gefüllten Hörnchen)Die Freundlichkeit des Personals hielt sich in Grenzen.Am freundlichsten waren die Zimmermädchen, die aber kein deutsch verstanden( aber wozu hat man Hände und Füße). Die Zimmerreinigung war zufriedenstellend, die Handtücher wurden jeden Tag gewechselt, die Bettwäsche wurde in den 2 Wochen 3 mal gewechselt. Die Handtücher waren teilweise auch nach dem Waschen noch fleckig, da damit leider auch die Fenster von den Zimmermädchen gereinigt wurden. Einmal hatten wir einen Zimmerservice bestellt, der leider nie kam, wir warten heute noch. Die Bedienung im Restaurant war nicht gerade überfreundlich. Das Geschirr wurde aber immer sofort abgeräumt.
Das Hotel liegt nur durch die Promenade vom Strand getrennt am nördlichen Rand vom Sonnenstrand. Es ist recht ruhig gelegen. Bis ins Zentrum braucht man zu Fuß ca.20 Minuten, man kann aber auch mit der Minibahn alle 20 Min. ins Zentrum fahren (eine Fahrt kostet 1,50 Lewa). Die ganze Strandpromenade entlang gibt es ausreichend Einkaufs-und Unterhaltungsmöglichkeiten, sowie Bars und Restaurants. Die Transferzeit dauert ca. 45-60 Minuten, je nachdem wieviel Hotels angefahren werden. Der Strand ist sauber, aber mit kleineren Steinen übersäät, welche aber nicht störten. An manchen Tagen waren auch reichlich Quallen und Algen im Wasser. Die Wassertemperatur war angenehm. Liegstühle und Sonnenschirme am Strand mußte man bezahlen. Direkt vorm Hotel ist die Bootsanlegstelle wo halbstündlich die Boote nach Nessebar fahren.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Im Hotel gab es ein Fitnesscenter, einen Wellnessbereich und ein Internet-Raum. Sonstige Unterhaltungangebote gab es nicht, war aber im Katalog auch nicht anders ausgewiesen. Die Liegen am Pool waren schon 8 Uhr morgens alle besetzt. Aber nachdem wir gesehen hatten, wie die Poolanlage gesäubert wurde, waren wir froh das wir an den Strand konnten. Der Dreck wurde einfach mit einem Schrubber und einem Eimer Wasser in den Pool entsorgt, da wollten wir dann nicht mehr rein.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im August 2004 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Eric |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 1 |


