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Caroline (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Alleinreisend • Januar 2013 • 1 Woche • Strand
Schönes Hotel mit Einbußen am eigenen Strand
4,8 / 6

Allgemein

Die Hotelanlage ist weitläufig und wird durch die Parkanlage und die über ein Dutzend Pools aufgelockert. Die Räume - egal ob Lobby, Bar oder Restaurant - waren hoch und in ihrer Größe großzügig. Das Personal war überall freundlich und zuvorkommend. Nicht jeder des Personals hat Deutsch gesprochen, jedoch ist man mit Englisch auf alle Fälle weiter gekommen. Die Anlage ist als solches sehr gepflegt und sauber, daran gibt’s nichts auszusetzen. Man sieht den ganzen Tag über Mitarbeiter sich um den Garten, die Pools und den Service kümmern - jedesmal dezent zurückhaltend, um die Gäste nicht zu stören. Wenn Vorgesetzte dabei waren, die ihren täglichen Rundgang gemacht haben, wurde leise gesprochen, so dass man selbst in der Nähe stehend nur ein leises Murmeln mitbekommen hat. Das Hotel verfügt über ein Hauptrestaurant namens Topaz‘ (fürs Frühstück, Mittag- und Abendessen) und ein Buffetrestaurant dem 4 Courners‘ mit mediterranen, asiatischen, italienischen und orientalischen Speisen (Frühstück und Abendessen). Für beide Restaurants braucht man nicht vorreservieren. Es gibt vier à la carte Restaurants: dem La Rocca‘ (italienische Küche), Zytouna‘ (libanesische Küche), Ginger‘ (asiatische Küche) und dem Fischrestaurant Sennara‘. Für die à la carte Restaurants muss man sich vorher einen Tisch reservieren. Hierfür stehen im Lobbybereich zwei Computerterminals zur Verfügung, die sehr leicht zu bedienen sind. Bei der Reservierung wird auch gefragt, ob man mit Gästen anderer Zimmer gemeinsam in dieses Restaurant gehen möchte, dass man dann einen gemeinsamen Tisch bekommt. Ich habe das italienische und das libanesische Restaurant in der Woche ausprobiert und in beiden Fällen war das Essen sehr lecker und auch eine Abwechslung zum Hauptrestaurant. Im Hauptrestaurant hat man immer Bewegung im Raum durch die Selbstbedienung, was durchaus als unruhig wahrgenommen werden kann, wenn man in der Nähe der Gänge sitzt. Darüber hinaus gibt es bei der Lobby die Lobby Bar Fayrouz‘, wo es auch die Möglichkeit gibt sich kostenfrei ins WLAN-Netz einzuwählen. Das wird abends gerne genutzt und entsprechend voll ist diese Bar dann auch. Die Waves-Lobby-Bar zwischen dem Topaz‘ und dem 4 Corners‘ ist etwas ruhiger, nicht so sehr überlaufen wie das Fayrouz‘. Tagsüber haben am Schwimmbad Nummer 2 und am Strand die Pool Bar bzw. Beach Bar und die Snack Restaurants Paradiso‘ und La Perla‘ mit je eigener kleiner Karte geöffnet. Das Publikum war bunt gemischt, neben deutschen Gästen waren auch skandinavische Familien anwesend wie auch aus Belgien, Polen und Osteuropa. Es hat mich positiv überrascht, dass sich die russischen Gäste im Griff hatten und nicht negativ aufgefallen waren und das gängige Klischee bedient hatten. Typischerweise gibt bei diesem Strandhotel ein Tauch- und Surfcenter, die als Fremdleistungen gegen Gebühr angeboten werden. Ohne Gebühr kann ein Fitnessraum genutzt werden wie auch vier Tennishartplätze (lediglich das Flutlicht am Abend ist gegen Gebühr) und ein allgemeiner Sportplatz fürs Fußballspielen etc. liegen direkt nebeneinander. Einer der beiden Aquaparks mit mehreren Rutschen liegt direkt am Strand und der andere am anderen Ende der Anlage. Die Aquaparks sind nur zu bestimmten Zeiten geöffnet und es gibt zwischendurch eine Mittagsruhe. Im Rahmen der Animation werden tagsüber Aerobic, Wassergymnastik, Darts, Beachvolleyball, Wasserball und Boccia angeboten. Die Orte der Veranstaltungen verteilen sich auf die Anlage, so dass sich die Gäste auf der Anlage verteilen und manche Zimmer (zu den Hauptpools hin) nicht über Gebühr tagsüber mit der Begleitmusik und dem höheren Geräuschpegel gestört werden. Tischtennisschläger und -bälle können auch zu bestimmten Zeiten in der Nähe des Pools und der Tischtennisplatten ausgeliehen werden. In Strandnähe gibt es zwei Jaccuzzis, deren Benutzung im AI-Paket eingeschlossen ist. Hingegen sind Massagen, Beauty-, Körper- und Gesichtsbehandlungen nicht im Paket enthalten und sind gegen Gebühr buchbar. Das hoteleigene Fitnessstudio ist auch im Preis enthalten. Den ganzen Tag über gibt es an drei Standorten auf der Hotelanlage eine Kinderbetreuung und endet abends mit der Kinderdisco“ um 20 Uhr im Fantasia (Disco/Theater) für eine halbe Stunde. Tagsüber gibt es die Animationen am Strand bzw. am Pool 2 mit den bereits erwähnten sportlichen Betätigungen Aerobic und Wasseraerobic, Beachvolleyball etc. Für's Baden im Meer unbedingt Badeschuhe mitnehmen, da man 250 bis 300 Meter im knietiefen Wasser laufen muss, bis man zum entsprechend tiefen Wasser gelangt, um als Erwachsener schwimmen zu können.


Zimmer
  • Gut
  • Ich hatte während meines Aufenthaltes ein Standarddoppelzimmer mit rund 30 qm zur Alleinnutzung. Da ich mit niemandem das Zimmer zu teilen hatte, empfand ich die Zimmergröße mehr als ausreichend. Das Zimmer mit Balkon (ich hatte die Zimmernummer 3260) war so ausgestattet, wie auf der Hotel-Homepage beschrieben mit Dusche und Badewanne (beides getrennt voneinander, wobei die Badewanne nicht in jedem Standarddoppelzimmer vorhanden ist). Die Dusche hat in meinen Augen einen Nachteil, dass diese keine Tür hat und Spritzwasser auf den restlichen Boden des Bades gelangt (selbst dann, wenn man vorsichtig ist). Darüber hinaus war der Wasserstrahl etwas schwach, dass ich beim Duschen und Haare waschen länger gebraucht habe als sonst. Das war kein alleiniges Phänomen des 2. OGs, sondern auch in den Erdgeschoßzimmern in diesem Gebäudetrakt genauso. Da hatte ich mich ganz neugierig bei anderen Gästen erkundigt. Auf spezielle Anfrage hat man an der Rezeption folgende Dinge bekommen (laut einer ausgelegten Info im Schrank - auch in Englisch, Russisch, Polnisch und Französisch): Bügeleisen und Bügelbrett, Anti-Rutschmatten für Dusche und Badewanne, Adapter für die Steckdose, Schuh-Reinigungs-Schwämme, Kinder-WC-Sitze und einen Kindertritt für das Handwaschbecken. All diese Dinge habe ich während meines Aufenthalts nicht gebraucht. Neben zweier gläsernen Zahnputzbecher ist das Bad auch mit einer hoteleigenen kleinen Tube Shampoo, Duschgel, Conditioner, Duschhaube und einen Notfallset mit Nadel und Faden ausgestattet. An der Wand hängen nebeneinander der Fön und der Kosmetikspiegel. Vom Zimmer aus hatte ich einen Blick in die Hotelanlage und ein klein wenig aufs Meer. Das Zimmer war auf der zum Hauptpool abgewandten Seite, so dass das Zimmer dadurch auch ruhig war. Das Zimmer war auf den ersten Blick sauber, nur bei genauerem Hinsehen habe ich bemerkt, dass leider nur oberflächlich geputzt wurde. Im Kleiderschrank war in den Ablagefächern Staub und an den dunklen Schranktüren eine Vielzahl heller Hand- und Fingerabdrücken von vorherigen Gästen. Für mich sah es so aus, als hätten sich die vorherigen Gäste erst mit Sonnenmilch eingecremt und danach die Schranktüren an mehreren Stellen angefasst (gleiches gilt für die dunkle Zimmertür von innen). Staub habe ich auch auf der Kofferablage gesehen - auf dunklem Holz leider sehr gut sichtbar. Im Bad habe ich am zweiten Tag am Rand der Badewanne ein langes sehr dunkles Haar gefunden, das definitiv nicht von mir stammte, weil meine Haare nicht so lang sind wie das Haar noch sich um eine andere Haarfarbe handelt. Der Boden wurde zwar während meines Aufenthalts regelmäßig feucht durchgewischt, nur hat es neben dem einen Bettfuß nicht geholfen, denn dort war die ganze Zeit ein größerer Abdruck (sah aus wie Rostflecken) von einem Teil eines Bettfußes, wo dieser vorher stand. Obwohl das Hotel noch nicht sonderlich alt ist (ca. 5 Jahre), waren Abnutzungsspuren nicht zu übersehen. Die Stühle (Schreibtischstuhl, die beiden Sessel der Sitzecke und die Kissen der beiden Stühle auf dem Balkon) wiesen Verschleißerscheinungen beim Stoffbezug auf und waren auch schon durchgesessen. Bei den Stuhlbeinen hat schon teilweise die Farbe an den Kanten gefehlt. Einer der beiden Bettvorleger hat auch schon angefangen sich an einer Ecke aufzukordeln, was kein schöner Anblick war, weil man sich weder die Mühe gemacht hat, dieses Problem zu lösen noch der Roomboy sich nicht mal die Mühe gemacht hat, diesen Makel zu verstecken (wenn der Bettvorleger ein klein wenig anders hingelegt worden wäre, wäre diese Stelle unter dem Bett verschwunden und nicht mehr so deutlich zu sehen gewesen, wenn man den Bettvorleger weder austauscht, noch flicken lässt). An den Wänden wurde bereits teilweise nachgestrichen, dass die Wand an manchen Stellen erst recht fleckiger wirkte, als sie tatsächlich war. Darüber hinaus wurde bei den Malerarbeiten unsauber gearbeitet, am Schreibtisch hatten der Lichtschalter und die Steckdose teilweise die Farbe der hellblauen Wand. Im Bad wurden die Türrahmen nachgestrichen und die geflieste Wand hatte dabei mehr als nur einen Kleckser abbekommen. Schade eigentlich, denn das wäre bei einer entsprechenden Vorbereitung der Arbeit vermeidbar gewesen. Die Steinplatte der einen Kommode, auf der der Fernseher steht, hatte einen längeren Riss von über 20 cm, der nur schlecht repariert wurde. Darüber hinaus hatten die Holzmöbel diverse Schrammen, die mindestens einen halben Zentimeter groß waren. Den Zimmerservice habe ich nicht in Anspruch genommen, da ich nicht das Bedürfnis danach hatte, auf dem Zimmer etwas zu essen. Auf der Zimmerservicekarte standen Snacks, die man nicht als Hauptmalzeit bezeichnen kann. So standen bei meinem Besuch ein kontinentales Frühstück, sechs verschiedene Salate (u.a. ein grüner Salat, Salat Caprese, orientalischer und griechischer Salat), fünf verschiedene Sandwiches (u.a. Steak-, Hühnchen- und ein Thunfischsandwich), Hamburger, Fish und Chips und gegrilltes Hühnchen mit Pommes und als Nachtisch ein frischer Früchtesalat der Saison. Diese Gerichte sind bei einer All inclusive Pauschale nicht im Preis enthalten und müssen separat bezahlt werden. Darüber hinaus ist der Inhalt der Minibar ebenfalls nicht im Preis enthalten. Die Minibar ist bestückt mit Softdrinks, vier verschiedenen Säften, zwei Flaschen stillem Mineralwasser zu je einem halben Liter und je zwei Dosen Stella - und Heineken Bier. An Snacks gibt es jeweils eine kleine Packung Pistazien, Cashew Nüsse, Erdnüsse, Chips (die Packungen haben einen Inhalt von 28 bzw. 90 Gramm bei den Erdnüssen) und kleine Packungen (ca. 50-60 Gramm) Bounty, Mars, Snickers und M&M’s. Im All Inklusiv Paket ist wiederum die Kaffee- und Teebar auf dem Zimmer mit einer kleinen Auswahl an Tees (Anis, Pfefferminze, Hibiskusblüten und Yellow Label Tee von Lipton) und zwei Nescafé Classic Kaffeepulver. Normaler Zucker, Süßstoff und Kaffeeweißer in Portionsbeuteln waren auch mit enthalten. Dieser Vorrat soll täglich aufgefüllt werden bei mir wurde es bei einem einwöchigen Aufenthalt an zwei Tagen vergessen, den Verbrauch aufzufüllen. Der zur Verfügung gestellte Wasserkocher hatte bereits mehrere Rostflecken auf der Heizfläche. Durch die All Inklusive Verpflegung wurde mir jeden Tag eine 1,5 Liter Flasche stilles Mineralwasser von Nestlé aufs Zimmer gestellt. Am ersten Tag kamen auch eine 1 Liter Flasche Coca-Cola und eine 1 Liter Flasche Sprite hinzu, die auch inklusive waren. Mir haben beide Flaschen die eine Woche über gereicht. Mir als einzelne Person hat diese 1,5 Liter Flasche Wasser auf dem Zimmer großzügig gereicht und ich hatte am Ende des Aufenthalts noch etwa die Hälfte in der letzten Flasche übrig. Ich hatte mir aus Deutschland spezielle Calcium Brausetabletten mitgebracht und habe diese in einem der Zahnputzgläser aus dem Bad aufgelöst. In meiner (naiven) Vorstellung bin ich davon ausgegangen, dass die Kaffeetassen und auch die Zahnputzbecher im Bad, die verwendet wurden, gegen frische ausgetauscht werden und in einer Spülmaschine gereinigt werden. Da wurde ich eines Besseren belehrt, als ich zufälligerweise ins Zimmer kam, als ein Roomboy dabei war, sich um mein Zimmer zu kümmern. Das Zahnputzglas stand unter laufendem Wasser im Waschbecken des Bades. Als Gast wird man ermahnt, sparsam mit dem Wasser umzugehen, weil das Wasser aus dem Meer bezogen wird und aufwendig in einer Entsalzungsanlage aufbereitet wird. Ich war baff und sprachlos, weil das Glas direkt im Zimmer (scheinbar nur mit Wasser, Spülmittel habe ich nicht gesehen) gereinigt wird und dann noch dazu von einem Mitarbeiter mit Wasser verschwenderisch umgegangen wird. Neben dem Telefon lag auch zweisprachig (Deutsch und Englisch) der Hinweis, dass internationale Gespräche 2 Euro/min kosten. Ich hatte keinen Grund, nach Hause telefonieren zu wollen und habe mir diesen teuren Spaß auch verkniffen. Neben dem Fernseher lag auch eine Liste mit den vorhandenen internationalen Fernsehprogrammen. Neben dem Hotelinfokanal waren auf der Liste insgesamt weitere 38 Kanäle. An deutschsprachigen Programmen gab es folgende: ARD, ZDF, RTL, RTL2 und Arte. Die weiteren Programme waren u.a. arabische Sender (u.a. Dubai One, Aljazirah), amerikanische Sender (u.a. CNN, BBC World News), polnische, russische, italienische und slowenische Sender. Die Zimmer sind mit kleinen Safes ausgestattet, die in den Kleiderschränken fest verankert sind. Für normale Laptops sind diese Safes zu klein (von der Grundfläche her). Ich habe festgestellt, dass das Hotel mindestens zwei verschiedene Typen von Zimmersafes verwendet, denn es lag eine Beschreibung für einen anderen Safetyp neben meinem Safe. Der Safe, der in dem von mir bewohnten Zimmer eingebaut war, hatte neben dem Zahlenfeld auch eine Start“-Taste. Die Beschreibung (bebildert) bezog sich auf Safes, bei denen neben dem Zahlenfeld auch die Buchstaben A“ und B“ vorhanden sind. Ich hatte dies einem Mitarbeiter der Rezeption am Montag mitgeteilt, danach passierte diesbezüglich nichts. Am späten Dienstagnachmittag hatte eine deutschsprachige Mitarbeiterin der Gästebetreuung auf meinem Zimmer angerufen um sich zu erkundigen, ob alles o.k. sei. Ihr habe ich dieses Problem auch geschildert und sie wollte es weiter geben - von ihr habe ich dann nichts mehr gehört. Am Mittwochabend habe ich es dann dem Mitarbeiter des Reiseunternehmens erzählt und er hat dies dem einen Hotelmitarbeiter von der Rezeption auf Arabisch erzählt (ich stand daneben). Man hat sich für diesen Hinweis bedankt und versichert, dass man sich darum kümmern werde. Nun, bis ich am Sonntagmorgen abgereist bin, hat sich an dem ursprünglichen Zustand nichts geändert. Es ist mir persönlich schleierhaft, was daran so schwer ist, so eine schriftliche Safebeschreibung auf einem Zimmer auszutauschen.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Am Angebot in den Restaurants - egal ob das Hauptrestaurant Topaz, das 4 Corners oder die vier à la carte Restaurants - kann ich nicht meckern. Im Hauptrestaurant Topaz war ich meistens zum Essen, im 4 Corners abends einmal (hier gibt es nur Frühstück und Abendessen) und war nach Tischreservierung im italienischen und libanesischen Restaurant abends jeweils einmal essen. In den à la carte Restaurants gibt es Speisekarten und im Hauptrestaurant gibt es täglich wechselndes Essen - abends gibt’s was anderes als mittags. ;) Selbst die Snackbars am Strand und am Pool haben unterschiedliche Snacks auf den Karten. An der Vielfalt, Qualität und Arrangement der Speisen kann ich nichts bemängeln. Während meines Aufenthalts habe ich mich auch mit anderen Gästen unterhalten, denen teilweise das Essen nicht geschmeckt haben will. Was genau ihnen nicht geschmeckt hat (wie z.B. falsch gewürzt oder Mängel am Angebot), konnten sie mir selbst bei Nachfrage nicht beantwortet werden. Es blieb dabei, daß ihnen das Essen nicht schmecken würde. Ich für meinen Teil kann es nicht nachvollziehen, weil ich selbst nicht ganz einfach bin, was das Essen angeht (vermeide scharf gewürzte Speisen und esse sehr, sehr wenig Fisch) und habe dennoch immer was gefunden, was mir auch geschmeckt hat. Ich habe mich nicht verzweifelt 'nur' über Salat, Beilagen des Hauptgangs und Nachtisch hergemacht, um satt zu werden. Bei den nicht alkoholischen Getränken gab es Softdrinks eines großen US-amerikanischen Getränkeherstellers, verschiedene Säfte (u.a. Orangensaft), Tee und Kaffee. Neben bereits vorgebrühten Kaffee konnte man sich aus einem Vollautomaten extra Varianten wie Milchkaffee, Kaba und auch nur heißes Wasser raus lassen für Teebeuteltee. Eine größere Auswahl stand immer (zu jeder Mahlzeit) neben der Maschine einzelverpackt bereit. Dort bildete sich vor allem morgens eine etwas längere Schlange. Das Servicepersonal war sehr aufmerksam im Hauptrestaurant. Einmal auch etwas ZU aufmerksam am Morgen. Einmal saß ich nämlich morgens alleine an einem Tisch und bevor ich mir Nachschub vom Büffet holen wollte, habe ich mir einen frischen Kaffee und Orangensaft hingestellt und den benutzten Teller weiter weg. Bis ich wieder kam, war alles abgeräumt. :(( Hier hat man die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter bemerkt. Einer der Mitarbeiter hat mir frisches Besteck organisiert und mir höchstpersönlich einen neuen Kaffee geholt, als ich mir einen neuen Orangensaft geholt habe. In der übrigen Zeit gab es keine derartigen 'Zwischenfälle' mehr.


    Service
  • Gut
  • Siehe restliche Bewertung, dort ausführlich mitbewertet.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Das Hotel ist zwischen zwei anderen Hotels eingebettet, nur wenn man die Anlage verlässt, sieht man die schon trostlose Umgebung mit wenig grün und vor allem hellbrauner Erde und Sand und am Wegesrand Abfall rumliegen. Ein typisches Bild eben, wenn man Ägypten kennt, dass es ein Kontrast zu Europa darstellt. Auch die Hotelanlage ist schon ein Kontrast: sauber und ordentlich und nichts an Müll liegt im allgemeinen Bereich rum. Rund um das Hotel gab es während meines Aufenthalts keine Bauarbeiten, die den Aufenthalt beeinträchtigten könnten. Was die Verkehrsanbindung angeht, so gibt es zum Einen einen recht günstigen Shuttle ins Zentrum von Hurghada, der mit rund 3 Euro für Hin- und Rückfahrt recht günstig ist, denn man fährt gut 20 km je Richtung. Als Nachteil sehe ich an, dass morgens um 10:30 Uhr ein Shuttlebus reinfährt und abends um 20:30 Uhr zurückgefahren wird. Ich wüsste gar nicht, was ich in Sakalla und oder Ad-Dahar so lange machen soll. Entsprechend habe ich mich lieber mit einem Taxi fahren lassen. Hier hat man mir zu einem Taxi vom Hotel geraten - auch wenn das ein wenig teurer war als die orange-blauen Taxis, die zwischenzeitlich das Stadtbild prägen. Ich habe am Fahrverhalten des Taxifahrers nichts auszusetzen gewusst, dafür sind die anderen Autos und auch die orange-blauen Taxis gefahren wie die Henker. Angemerkt werden muss, dass der Preis des Hoteltaxis sich auf die Fahrt bezieht und nicht pro Person gerechnet wird. Auf der Hotelanlage gibt es nur wenige Möglichkeiten einkaufen zu gehen und dadurch ist das Angebot auch begrenzt. Wenn man zu Fuß in der näheren Umgebung (5-10 min. rechts und links vom Hotel entfernt) unterwegs ist, findet man typische Souvenirshops. Ein klein wenig weiter weg (ca. 20-30 min Fußweg) ist die Senzo Mall - hier muss man schon wissen, wo diese liegt, sonst verläuft man sich erfolgreich. Einfacher ist es auch hier, sich fahren zu lassen und sich nach einer bestimmten Zeit wieder abholen zu lassen, wenn man weiß, dass man mit größeren und schwereren Einkäufen wieder den Heimweg antritt. Im Hotel selbst gibt es ein Abendprogramm im Theater/Disco, nur habe ich mir dieses Programm nicht angetan, da ich einfach nur meine Ruhe haben wollte. Daher kann ich über dieses Programm keine Auskunft geben, wie auch zu einem Angebot in der Nähe des Hotels. Ob man in die Discos der um liegenden Hotels reingekommen wäre, wage ich zu bezweifeln, da es ja in erster Linie den eigenen Gäste vorbehalten ist. Ins Iberotel Aquamarin käme z.B. kein nicht-Übernachtungsgast einfach so rein und müsste sich erst an der Rezeption anmelden. Während meines Aufenthaltes hat mich lediglich der Strand sehr enttäuscht. Bis man die Möglichkeit hat als Erwachsener zu schwimmen, muss man erst einmal einen Fußmarsch von ca. 350 Meter durch fast knietiefes Wasser machen, bis das Wasser wirklich tief wird. Da der Boden nicht nur aus Sand besteht, sondern auch spitzes Gestein aus dem Boden ragt, empfiehlt es sich wegen der Verletzungsgefahr Badeschuhe anzuziehen. Der Strand selbst war äußerst grobkörnig (was ich von anderen Hotelstränden in Hurghada nicht kannte) und es war sehr ungemütlich dort barfuß zu laufen. Im sehr niedrigen Bereich im Strandbereich und auch beim äußersten Ende einer Landzunge war das Wasser klar und sauber. Mit einem gewissen Abstand zum Strand befanden sich die Liegen und man hatte diesen Bereich auch begrünt. Grundsätzlich ist das keine schlechte Idee, da man so auch barfuß besser laufen kann als auf dem Sand. Warum auch immer, ist die Grünfläche sehr wellig und man muss dennoch aufpassen, dass man sich nicht den Fuß umknickt, wenn man barfuß unterwegs ist - mit Schuhen geht es besser. Am Strand gab es ausreichend Liegen und es war dort auch vergleichsweise ruhig, weil sich so gut wie niemand ins Meer zum Baden verirrt hat.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Siehe restliche Bewertung, dort ausführlich mitbewertet. Selbst habe ich nur die Pools mit Liegen in Anspruch genommen. Nichts von der weiteren angebotenen Animation und Freizeitangeboten.


    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • Mehr Bilder(25)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Alleinreisend
    Dauer:1 Woche im Januar 2013
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Caroline
    Alter:36-40
    Bewertungen:8
    Kommentar des Hoteliers

    Sehr geehrte Gäste, vielen Dank für Ihre kritischen und motivierenden Kommentare, die wir über HolidayCheck bekommen haben. Diese sind für uns eine wichtige und positive Unterstützung in unserem Bestreben, unseren Service für Sie noch weiter auszubauen und dauerhaft zu verbessern. Vielen Dank, dass Sie in unserem Hotel zu Gast waren und nochmals vielen Dank für das Feedback, dass wir von Ihnen bekommen haben. Mit freundlichen Grüßen Hotel Management