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Frank (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Familie • Februar 2011 • 1 Woche • Winter
Vor Renovierung oder Betreiberwechsel
Das Hotel ging vor kurzem in komplett modernisiertem Zustand neu in Betrieb. (Quelle: Hotelier, Januar 2013)
Gästehaus JUFA St. Michael/Lungau
4,5 / 6

Allgemein
  • Behindertenfreundlichkeit
    Eher gut
  • Zustand des Hotels
    Eher schlecht
  • Allgemeine Sauberkeit
    Eher gut

Guten Tag, ich bin der Frank B. aus Deutschland und war im Februar mit meinen Kindern eine Woche im Jufa - Gästehaus in ST. Michael. Mit großer Verwunderung habe ich die Kritik gelesen und kann diese in keiner Weise teilen. Richtig ist, das der bauliche Zustand im und am Haus nicht dem heutigen Standart entspricht. Die gesamte Innenausstattung macht einen abgelebten Eindruck. Dieser Zustand kann aber keineswegs den Angestellten und der Leitung des Gästehauses zur Last gelegt werden. Die Kritik über diesen Zustand geht einzig und allein an die Geschäftsführung des „Jufa-Unternehmens“. Während meines Urlaubs in St.Michael waren auch Reisegruppen aus den Niederlanden zu Gast. Es handelte sich um Schülergruppen in Begleitung ihrer Lehrer. Das Alter der Jugendlichen lag etwa zwischen 15 und 18 Jahre. Das Verhalten der Schüler und Lehrer war so schlimm, das diese meiner Meinung nach nicht die Gastfreundschaft in diesem (wenn auch abgelebten Haus) verdient haben. Die Schüler spielten bis spät in die Nacht auf den Etagen Fußball, rissen Schranktüren heraus und warfen diese auf den Gang. Die Jugendlichen versorgten sich im gegenüberliegenden Supermarkt mit Alkohol und veranstalteten auf ihren Zimmern und Gängen Saufgelage bis spät in die Nacht. Jeden Morgen waren die Etagen mit Müll übersäht. Die betreuenden Lehrer haben nichts gegen diese haltlosen Zustände unternommen. Man bekommt den Eindruck, dass solche Zustände in den Niederlanden normal sind. Die Herbergsleiterin musste oft in der Nacht für Ruhe sorgen, nur ist eine Frau gegen eine Horde ausgeflippter Jugendlicher machtlos. Auf meine Frage, was die Leitung des Hauses dagegen unternimmt wurde mir gesagt, das man nichts machen darf. „Wir (die Leitung des Hauses) dürfen den Reisegruppen nur über die Rechnung, zum Beispiel, zusätzliche Reinigungskosten berechnen.“ Meiner Meinung nach gehören solche Gäste sofort ausquartiert, bei Berechnung des vollen Quartierentgeltes. Der Geschäftsführer soll eine Hausordnung erlassen, welche die Regeln des Zusammenlebens (auch in niederländisch) für alle Gäste verbindlich aufzeigt. Unter Anderem sollte es meiner Meinung nach ein absolutes Alkoholverbot in den Gästehäusern geben. Die niederländischen Gäste haben sich gegenüber den anderen Gästen, zum Beispiel Familien mit Kleinkindern, völlig rücksichtslos verhalten. Wird solchen Randalierern der Vorzug gegeben, so werde ich in einem Jufa-Gästehaus keinen Urlaub mehr verbringen. Und nun zu den Kritikpunkten. Das Haus ist abgelebt und wie bereits beschrieben verhalten sich verschiedene Gäste und Gästegruppen wie die Vandalen. Das Team des Gästehauses hat jedoch jeden Tag bestmöglich für Ordnung gesorgt. Jeden Tag wurden die Gänge, Toiletten und Waschräume gründlich gereinigt. Wer am Morgen die Toiletten, Waschräume und Gänge gesehen hat welche von den Reisegruppen aus den Niederlanden benutzt wurden, muss die fleißige Arbeit der Gästehausmitarbeiter nur bewundern. Auch das Zimmer meiner Familie wurde, wie in einem Hotel, jeden Tag von den Mitarbeitern kontrolliert. Das Frühstücksbüfett sowie das Abendessen war immer reichlich und auch geschmacklich zubereitet. Es stimmt nicht, das nur eine Sorte Brot angeboten wurde, wir hatten immer 3 Varianten zur Auswahl sowie verschiedene Aufstriche, Wurst und Käse sowieso. Das Abendessen konnte sich jeder nach eigenen Geschmack und Wunsch zusammenstellen. Das Salatbüfett mit 5 verschiedenen, schmackhaften Salaten war jeden Abend reichlich vorhanden. Das Abendessen wurde jeden Tag frisch zubereitet und war sehr lecker. Wir hatten auch kein Problem mit der Aufbewahrung unserer Schischuhe, denn dafür gibt es eine Familiengarderobe. Diese Garderobe kann verschlossen werden. Reisegruppen haben keinen Zutritt. Die Abende haben wir oft im Fernsehraum des Kellergeschosses verbracht. Der Raum ist gemütlich eingerichtet und das Bild des Fernsehers war ausgezeichnet. Ich wünsche dem gesamten Team des Gästehauses in St. Michael alles Gute und bedanke mich auch im Namen meiner Kinder für den angenehmen Aufenthalt in ihrem Haus. Mit freundlichen Grüßen Frank B.


Zimmer
  • Schlecht

  • Restaurant & Bars
  • Gut
    • Atmosphäre & Einrichtung
      Gut
    • Sauberkeit im Restaurant & am Tisch
      Gut
    • Essensauswahl
      Gut
    • Geschmack
      Gut

    Service
  • Sehr gut
    • Freundlichkeit & Hilfsbereitschaft
      Sehr gut
    • Rezeption, Check-in & Check-out
      Sehr gut

    Familien
    • Familienfreundlichkeit
      Eher gut

    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
    • Einkaufsmöglichkeiten in Umgebung
      Sehr gut
    • Restaurants & Bars in der Nähe
      Sehr gut

    Aktivitäten

    Beliebte Aktivitäten

    • Sport

    Sport
    • Entfernung zum Skilift
      Gut

    Verkehrsanbindung
    • Lage für Sehenswürdigkeiten
      Sehr gut

    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Familie
    Dauer:1 Woche im Februar 2011
    Reisegrund:Winter
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Frank
    Alter:41-45
    Bewertungen:1