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Steffi & Werner (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Oktober 2011 • 2 Wochen • Sonstige
Schöner Aufenthalt mit Verbesserungsvorschlägen
5,2 / 6

Allgemein

Gleich zu Beginn dieser Bewertung möchte ich darauf hinweisen, dass uns das Hotel sehr gut gefallen hat und wir jederzeit wiederkommen würden oder sogar werden. Wenn ich jetzt gleich ein paar negative Anmerkungen mache, so haben diese für uns absolut nicht dazu beigetragen, die Urlaubsfreude zu schmälern. Ich würde es bezeichnen als „Jammern auf hohem Niveau“. Ich denke, wenn man es genau nimmt, könnte man fast an jedem Hotel etwas aussetzen. Wir empfanden und empfinden im Nachhinein das Preis-Leistungs-Verhältnis gerecht und empfehlen das Hotel ausdrücklich weiter. Die beiden Hotels (Tenenguia Princess und La Palma) selbst haben zwar zwei unterschiedliche Eingänge und Hotelhallen, zu unserem Reisezeitpunkt, Ende September bis Mitte Oktober, war allerdings eine Hotelhalle gespenstisch verlassen und alle Gäste wurden über das Hotel Teneguia Princess abgewickelt. Dadurch war die Hotelrezeption, abhängig von den an- und abreisen Gästen, zwar ab und zu gut gefüllt, aber man ist ja schließlich im Urlaub und hat Zeit.


Zimmer
  • Gut
  • Die Zimmer sind sehr geräumig und sauber. Wir hatten ein Zimmer im OG von Block 4, der relativ nah am Haupthaus gelegen ist, aber dennoch so weit weg, dass man weder durch nächtlichen An- und Abreiseverkehr noch durch die Veranstaltungen in der Bar oder durch den Geräuschpegel am Pool belästigt wird. Der Weg zum Pool war zwar dann etwas weiter. Der Zimmersafe ist für die wichtigsten Dinge ausreichend groß und der Kühlschrank war voll funktionsfähig und ist von uns ausgiebig genutzt worden. Wir wurden in den 2 Wochen auch nie von irgendwelchem Ungeziefer belästigt.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Wir hatten lediglich Halbpension gebucht, weil wir hauptsächlich wandern gehen wollten und uns deshalb für eine Woche einen Mietwagen (über Ancar einen VW Polo) geliehen haben. Von dem abgesehen, dass wir später erfahren haben, dass man sich bei All inclusive auch hätte ein Lunchpaket bestellen können, hätte sich AI für uns nicht gerechnet. Der Aufpreis von HP auf AI wäre 20€ pro Person gewesen und 40€ am Tag hätten wir vertrunken. Trotzdem haben wir uns abends auch gerne mal eine Flasche Wein oder einen Cocktail gegönnt, sofern es denn möglich war. Und das ist bezüglich der Gastronomie das einzige Manko, das wir entdeckt haben: dadurch, dass zwischen AI (blaue Bänder) und HP (ohne Bändchen) bzw. HP mit unbegrenzt Getränke (grüne Bänder) unterschieden wurde, wurde man, warum auch immer, als HP-ler seltener bis gar nicht bedient. Die Trennung im Speisesaal zwischen AI und HP-ler fanden wir auch nicht ganz so toll und hat auch bei den Kellnern für Verwirrung gestiftet. Unklar war auch immer, ob man sich seine Getränke an der Bar selbst holen sollte oder gebracht werden. Mal haben wir sie selbst geholt und sind dann von einer Kellnerin angepfiffen worden, da „bedient“ wird, andererseits sind wir mehrmals da gesessen und kein Kellner weit und breit. Witzig fanden wir dann nur, dass sich die AI-ler beschwert haben, dass ihre Cocktails mit einheimischem Rum, unsere natürlich mit dem „Richtigen“ gemixt wurden und dass nicht alle Cocktails für die AI-ler frei waren. Ich denke das ist heutzutage gängige Praxis. Negativ müssen wir leider auch anmerken, dass es nach dem 5. Tag keine Möglichkeit mehr gab einen Mojito zu bekommen, weil der Rum aus war und im Restaurant relativ schnell bestimmte Weinsorten aus waren. Das ist schade und zeugt von keiner guten Logistik. Es kann durchaus mal etwas „aus“ gehen, aber dann sollte es auch spätestens am übernächsten Tag wieder zur Verfügung stehen. Die Getränke am Pool wurden aus Sicherheitsgründen in Pappbechern ausgegeben, die allerdings die negative Angewohnheit haben, im Leerzustand und nicht in den reichlich dafür bereitstehenden Mülleimern entsorgt, durch die Anlage zu segeln, was ein recht unschöner Anblick ist. Das kann man wiederum dem Hotel selbst nicht anrechnen, dass ist den Mitgästen vorbehalten, die scheinbar das Müllwegräumen auch all inclusive gebucht haben. Die Buffets waren durchaus abwechslungsreich und eigentlich müsste jeder dort etwas finden. Dass sich die Auswahl teilweise nach 1 Woche wiederholt, hat dem ganzen kein Abbruch getan. Jeden Abend wurden es auch immer ein bis zwei spanische Gerichte angeboten. Insbesondere gab es beim Frühstück sogar Vollkornbrot und Obst immer reichlich. Was vielleicht ein bisschen nervig ist, dass es beim Frühstück nur Kaffee aus der Automatenmaschine gab. Abgesehen davon, dass es bezüglich Kaffee ja die wildesten Geschmacks- und Stärkenvorstellungen gibt, ist es umständlich immer wieder mit seiner Tasse zum Automaten zu rennen. Kleine Thermoskannen zum Abfüllen wären vielleicht eine Alternative. Andererseits könnte man auch die Teekännchen entfremden. Leider hat es auch dieses Hotel durch dezente Hinweistafeln nicht geschafft, die Gäste dazu zu bewegen, dass die Herren zum Abendessen mit langen Hosen und Männlein wie Weiblein ohne Badelatschen ihr Stelldichein geben.


    Service
  • Gut
  • Das Personal an der Rezeption war immer sehr freundlich und hat, nachdem sich bei uns im Zimmer eine Geruchsbelästigung durch den Abfluss breit gemacht hatte, sich umgehend gekümmert und das Ganze abgestellt. Auch ein nicht funktionierender Tresor wurde sofort durch Umprogrammierung der Zimmerkarten behoben. Guter Service also und noch dazu oft in deutscher Sprache. Die Internetecke ist gut besucht und durch den Einwurf von 1€ oder 2 € konnte man für 10 bzw. 20 Minuten in einer normalen Geschwindigkeit im Internet surfen. Für alle Internetzfreaks: zum Download von Spielfilmen taugt die Geschwindigkeit allerdings nicht. Schade war, dass am Ende unseres Aufenthalts das Hotel nicht in der Lage war, das Internet für 3 Tage wieder in Betrieb zu nehmen.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Zur Lage und Umgebung kann man eigentlich das, was im Prospekt angepriesen wird, durchaus übernehmen. Die Anlage liegt abseits und um aus der Anlage herauszukommen, ist ein Mietwagen, die allerdings reichlich vorhanden sind, von unschätzbarem Wert und auch nicht überteuert. Das Panorama rund um die Anlage ist schon beeindruckend. Auf der einen Seite das endlose Meer, auf der anderen Seite der Steilabhang. Da das Hotel praktisch in einer Sackgasse liegt, gibt es keine Verkehrsbelästigung und vom Flugplatz war weder was zu sehen noch zu hören. Trotzdem hatte man die Annehmlichkeit einer Bushaltestelle direkt vor dem Hoteleingang. Ein Spaziergang von der Anlage zu den Leuchttürmen haben wir nach 1 ½ Stunden unter hoch stehender Sonne auf Asphalt zwischen den Bananenplantagen an grauen Betonmauern vorbei abgebrochen, nicht zu empfehlen (die Reiseleitung hatte uns vor dieser depressiv stimmenden Wanderung zwar gewarnt, sagte aber etwas von 1 Stunde Fußweg). Dagegen habe wir es uns zur Gewohnheit gemacht abends auf einem sehr schön beleuchteten Weg einen Rundgang um die Anlage zu machen, allerdings mit Hindernissen: wir konnten uns jeden Abend an dem Anblick eines spanischen Autowaschplatzes mit jeder Menge Müll und Plastik sowie an einem Container (!) mit Abfällen von den umliegenden Bananenplantagen erfreuen. Dort gelagert waren auch Restbestände von Bananen, die in der mittäglichen Sommerhitze nach 2 Wochen einen appetitanregenden Geruch entwickelt haben.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Sonstiges

    Die Animation war zurückhaltend. Täglich finden zwar Pooldurchsagen statt, aber den kann man an den Relaxpools entgehen, wenn man das möchte. Die Pools sind durchweg schön, wenn auch kalt, und werden zumindest augenscheinlich in der Wasserqualität von Socoristas überwacht. Leider ist auch hier in dieser Anlage das Liegenbelegen gang und gäbe, aber das wird man weder den zahlreichen deutschen und englischen Touristen austreiben können. Zu bemängeln hätten wir den Fitnessraum, der leicht verwahrlost, ungepflegt und vor allem „unbewacht“ versteckt am FKK-Bereich liegt. Unbewacht heißt dabei, dass sich Kinder in nassen Badesachen laut lärmend auf den Geräte tummeln und für diese Kundengruppe schon ein kleines Risiko darstellt, zumal etliche Hantelscheiben ungesichert in kindererreichbarer Höhe aufgestellt sind. Es wird zwar ein Handtuchspender zur Verfügung gestellt, Desinfektionsmittel scheint man nicht zu kennen. Am Rande sei noch die nervige Beschallung durch sich mehrmals wiederholende Lieder einer deutschen Rockgruppe genannt, was aber nicht allzu oft vorkam.


    Preis-Leistung
  • Sehr gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Oktober 2011
    Reisegrund:Sonstige
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Steffi & Werner
    Alter:41-45
    Bewertungen:2