Das Hotel hat 330 Zimmer die sich in zweistöckigen Gebäuden befinden, die sich ansprechend an einem Hügel gruppieren. Die relativ weiten, steilen Wege können (bis auf die Treppen) mit einem jederzeit verfügbaren Minibus bewältigt werden. Die Gartenanlage ist sehr gepflegt und artenreich bepflanzt, besonders fallen große Palmen und riesige Pampasgräser auf. Die gesamte Anlage macht einen gepflegten und sauberen Eindruck. Wenn man mal einen richtigen Strand (wie es viele auf Kos gibt) sehen will, sollte man mal nach Süden Richtung Robinson Club wandern. Mini-Markt - 1 l Wasser 0,50 €, 1 ½ l Wasser 0,80 € Im Supermarkt in Kardamena 6er Pack 1,5 l Wasser = 1,40 € Ausflug - Wir buchten einen Tagestrip nach Bodrum bei Ticket Travel in Kardamena zum Preis von 25 €. Wir wurden gegen 8:30 Uhr mit dem Bus vom Hotel abgeholt und nach Kos zum Fährhafen gebracht. Hier gab es ein chaotisches Warten vor der Pass/Ausweiskontrolle bevor man aufs Schiff gelangte, das etwa gegen 10:15 ablegte. Nach der 45 minütigen Überfahrt wurden wir in Bodrum von der örtlichen Reiseleitung in Empfang genommen. Es folgte ein kurzer Fußmarsch zu einem nahen Busparkplatz, von wo aus wir zu den Mühlen und dem Mindos Tor – alles gespickt mit interessanten Erklärungen – fuhren. Zum Abschluss ging es ins „Bodrum Gold Center“ wo eine kurze Einführung in die Welt der Edelsteine stattfand. Es wurde Orangensaft angeboten und keinerlei Kaufzwang ausgeübt. Nach der kurzen Fahrt zurück zur Stadt hatte man bis zur pünktlichen Abfahrt der Fähre um 16:45, Zeit zur freien Verfügung. Auf Kos dann wieder lange Schlangen vor der Passkontrolle und die Rückfahrt zum Hotel, wo wir gegen 19 Uhr eintrafen. Fazit: Alle versprochenen Leistungen wurden erbracht, der Preis ist angemessen.
Die Zimmer sind einwandfrei, haben ein nicht sehr großes Bad sowie (meistens) einen kleinen Balkon bzw. Terrasse. Der interne 24Std. Buszubringer stört gelegentlich, wenn er nachts vorm offenen Fenster vorbeifährt. Frühmorgens sammelt ein Kleinlaster die Wäschesäcke ein und dabei hält der Fahrer schon mal bei laufendem Motor ein kleines Pläuschchen mit der Putzfrau. Die Warmwasser-Versorgung fällt häufig gerade dann aus wenn man abends unter der Dusche steht. Kostenfreie LAN-Verbindung im Zimmer und WLAN im Haupthaus.
Restaurant Da der Geruch im Innenbereich recht unangenehm ist, zieht es viele auf die Terrasse. Dort ist aufgrund der starken Nachfrage nur schwer ein Plätzchen zu bekommen. Eine günstige Gelegenheit für die Kellner nach bester griechischer Manier ein kleines Fakelaki zu ergattern. Doch damit klappt es dann meistens. Im Restaurant und in den Bars ist ausschließlich Barzahlung möglich. Das Anschreiben auf die Zimmerrechnung und die Bezahlung bei Abreise ist nicht möglich. Eine 1 ½ l Flasche Wasser kostet im Restaurant 2,- €, ein Glas trinkbarer roter Hauswein ist für 2,50 € zu bekommen. Streunende Katzen im Garten mögen ja noch angehen – im Speisesaal und auf der Terrasse haben sie jedoch nichts zu suchen. Im Innenbereich des Restaurants ist rauchen untersagt auf der Terrasse überall erlaubt. Für Nichtraucher kann es jedoch auch hier recht störend sein wenn einem beim Essen ständig der Rauch vom nahen Nebentisch in die Nase steigt. Generell scheint im Restaurant ein gespanntes Arbeitsklima zu herrschen. Die Ursache dafür scheint der „ Begrüßungs-Chef“ an der Tür zu sein. Die höfliche Frage nach seinem Aufgabengebiet empfand er als persönliche Beleidigung. Wenn er nicht gerade an der Tür steht, streift er mit grimmigem Gesicht durch die Reihen und schurigelt die Kellner - die trotz seiner Anwesenheit ausgezeichnet arbeiten
Rezeption. Teilweise unfreundliches, anmaßendes osteuropäisches Personal. Obwohl die reguläre Check out Zeit 12 Uhr ist, wurden wir am Tag vor der Abreise mehrfach angerufen, zu welcher Zeit, wir denn das Haus verlassen würden. Strandhandtücher bekommt man nur an der Rezeption, wo man sie auch austauschen kann. Es ist eine Kaution von 15 € pro Stück sowie eine „Waschgebühr“ von 3 €/pro Woche zu zahlen.
Um zum Meer zu gelangen muss man die Anlage verlassen, eine Strasse überqueren und erreicht dann einen kleinen Strand. Die Einflugschneise führt recht nahe an der Anlage vorbei, was recht störend ist wenn man auf der Terrasse beim Frühstück oder Abendessen sitzt. Zudem ist die Flugfrequenz erstaunlich hoch (September) und der Flugbetrieb geht selbst bis 2 Uhr nachts.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Der Pool ist sehr groß, die Poolanlage weitläufig und von imposanten Bougainville-Büschen gesäumt. Der Strand ist recht schmal und die Liegen stehen dicht beieinander. Der Bereich zwischen Strand und Strasse fungiert als Parkplatz, sodass die letzten Liegenreihen recht dicht bei parkenden Autos stehen. Dahinter führt direkt die von Lieferwagen und Bussen zu den zahlreichen, nachfolgenden Hotels sowie den Mietwagen, Buggies und Scootern der Touristen befahrene Strasse entlang. Der Zugang ins Meer ist teilweise steinig, das Wasser ist bis weit hinaus, recht flach. Der Bereich rechts und links von der Hotelzone ist „naturbelassen“ und gleicht teilweise einer Müllhalde. Für 2 Liegen und einen Sonnenschirm am Strand muss man 6 €/Tag zahlen.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im September 2010 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Bob |
| Alter: | 41-45 |
| Bewertungen: | 6 |


