Eine große Anlage, welche kleinere Mängel/ Abnutzungserscheinungen aufweist, welche dem Alter und dem Baustil in eine Berglandschaft geschuldet sind. Die Mängel sind aber nicht der Rede wert und schmälern nicht den guten Eindruck der Anlage. Der Gesamtkomplex ist sehr gepflegt und viel Personal steht hilfsbereit zur Seite. Ein Herr an der Rezeption spricht gut deutsch, ansonsten ist durchgängig englisch als Kommunikationshilfe gefragt, aber für einen Jeden mit geringfügigen Kenntnissen machbar. Hauptsächlich fanden wir in der Anlage viele Engländer, gefolgt von Italienern sowie einem Nationalitäten-Mix aus Deutschen, Franzosen, Griechen etc., welche deutlich in der Unterzahl waren. Der Altersdurchnitt ist auch nicht pauschal zu definieren. Familienfreundlich ist das Hotel sicherlich, alleine schon von der Betreuung sowie vorhandenen Möglichkeiten für Kinder. Die Anlage hatte den Charme in gewisser Nähe zu Kardamena zu liegen, aber halt nicht mittendrin. So konnte man das Abenteuer schnell erreichen, hatte trotzdem Ruhe vor diesem, wenn man mehr Wert auf die erholende Komponente legen sollte. Handy Erreichbarkeit war gegeben und das Preis-Leistungsverhältnis war im Allgemeinen ok. Es war nicht billig, aber man wird auch nicht abgezockt! Das Wetter war Mitte August durchgängig bombe. Immer Mitte 30 Grad und Wolken sucht man dort vergebens. Als nützlich und weiterempfehlungswert erwies sich die Anmietung eines Rollers über die Rezeption für einige Tage. Die Insel war so leichter zu erkunden und der z. B. schöne Paradise Beach war in knapp 20 Minuten erreichbar. Die Spritkosten sind auch phänomenal! Zudem buchten wir eine 3-Insel Tour für angemessene 28,- € inkl. Mittagessen, welche einen schönen Tag brachte. Eine Woche war gut gefüllt und man hatte das Gefühl alles gesehen zu haben, ohne dass sich etwas Besonders wiederholen würde. Im Endeffekt ein gut gewählter Zeitraum für die Reise!
Die Zimmer sind ausreichend groß. Neben einem Doppelbett sind eine Zustellcoach, ein kleiner TV, für Frauen anscheinend wichtig ein Fön und wenig Schrank- Verstaumöglichkeiten gegeben. Gut sind die Klimaanlage sowie der Balkon mit Meerblick, auch wenn dieser nicht wirklich häufig genutzt wurde. Über den TV empfingen wir ARD sowie RTL. Das war es an deutschem TV und das Kabel musste in eine bestimmte Position gebracht werden, damit vernünftiger Empfang gewährleistet war. Dann war es ok! Im Bad ist eine Wanne, die Handtücher hier werden regelmäßig ausgetauscht. Hellhörigkeit ist, wie so oft, ein Problem, wobei die Häuser so gebaut sind, dass man von den Nachbarn wenig mitbekommt. Wenn dann kommen Geräusche eher von außerhalb (der Shuttle-Bus z. B.). Ab der Zimmerhöhe 300 sollte man sich anfreunden, dass der Shuttle-Bus benutzt werden sollte. Zu unserem Zimmer 454 waren es genau 141 Stufen rauf und ca. 15 runter. Das kann auf Dauer schon eine andere Art Extremsport werden.
Das Restaurant verfügt über einen Terrassenbereich sowie einen großzügigen Saal. Hier wird zügig ein Platz zugewiesen und Wert auf entsprechende Abendkleidung gelegt, was bei dem Publikum auch sinnvoll erschien. Das Essen war gut genießbar und in einer Woche auch einigermaßen abwechslungsreich. Das Frühstück wiederholte sich regelmäßig und war sehr Englisch aufgestellt. Hier konnte man nach 5 Tagen den Hals voll von haben, was man nicht vom Abendessen sagen konnte. Für Sauberkeit und Hygiene war ausreichend gesorgt. Wurde es mal voller, sorgten Goofy oder Speedy Sparkling (zwei von uns beobachtete und benannte Kellnerattraktionen) für schnellen Nachschub an sauber gedeckten Tischen. Der Küchenstil orientierte sich griechisch, europäisch. Es war immer für jeden etwas dabei. Ein Wasser mit Kohlensäure sowie eine Cola kosteten 2, ein Bierchen 2, 40 €. Angemessen. Trinkgeld war gerne gesehen und auch wohl verdient. Nur beim Zahlen musste man selber aktiv werden, um nicht einen Großteil des Abends zu verbringen.
Sehr viel nettes Personal von der Putzfrau bis zum Hotelmanager... Die Zimmer waren immer top und liebevoll gereinigt. Der Check-In ging schnell, zuvorkommend und ohne Komplikationen über die Bühne. Der Safe kostete 10,-€ die Woche, was angemessen im Preis ist. Der angebotene Shuttle-Bus erweckt zunächst einen witzigen Eindruck, aber nach wenigen Zimmerbesuchen ist man einerseits froh, dass er fährt und zudem auch 24 Stunden. Auch die Fahrer sind sehr nett.
Der Strand ist lediglich von einer für Kos-Verhältnisse größeren, aber wenig befahrenen, Straße getrennt. Zum Flughafen fährt man keine 10 Minuten, so dass ein schneller Transfer gewährleistet ist. Vom Fluglärm bekommt man wenig mit, sieht jedoch regelmäßig Flieger auf dem Wege der Landung vom Pool aus, was aber nicht als störend empfunden wurde. Ausflüge sollte man nicht über die Reisegesellschaft, sondern vielmehr über die Gesellschaften in Kardamena City oder über die Rezeption buchen. Hier ist in der Regel ordentlich Geld zu sparen. Einkaufen kann man zweckmäßig entweder in der Anlage oder Kardamena. Mit dem Taxi ist man für 6,-€ in Kardamena, zu Fuß in ca. 20 Minuten Spaziergangzeit. Nach Kos City muss man für eine Taxi-Fahrt schon mindestens 25,-€ investieren. Wir haben uns für 15,-€ pro Tag einen Roller geliehen und sind mit diesem in die City gefahren. Hoher Spaßfaktor, geringe Tankkosten sowie überschaubare Fahrtzeit mit 45 Minuten. Wesentlich schneller ist das Taxi auch nicht.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Es ist einiges vorhanden und Animation wird versucht, auch wenn sich nicht jeder angesprochen fühlt. Dafür ist sie nicht besonders aufdringlich und sympatisch, was auch viel wert ist! Der Pool ist großzügig, daneben sind einige Tennisplätze, ein Fussball-Hartplatz, eine TT-Platte, ein Beach-Volleyball Feld, Billard, Mini-Golf, ein Fitnessstudio und die üblichen Gelegenheiten vor Ort anzutreffen. Man fühlt sich, wenn man es möchte, ausreichend unterhalten und kann aktiv werden.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im August 2006 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Sebastian |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 13 |


