Die Anlage wurde im Bungalowstil in einen Hang gebaut. Zimmer ab der 4. Bungalowetage besitzen einen unvergesslichen Panoramablick über die Ägäis von der Türkei über Nissyros und bei guten Sichtverhältnissen auch über die restlichen Inseln der südlichen Dodekanes. Das Hotel ist ca. 8-10 Jahre alt. Fasst man den Aussichtsturm am Gipfel der Anlage näher ins Auge, so fällt auf, daß sich die Eigentümer wohl mit der Größe der Anlage etwas überschätzt haben, da hier bereits die Instandhaltung ausgesetzt hat. Die Treppenstufen sind u.a. nicht mehr beleuchtet (nachts gefährlich!). Überall bröckeltn Mauerstücken von den Wänden, etc. Das nahegelegene Dorf Kardamena ist nicht sehr einladend. Alles ist für den barbäuchigen Engländer, der gleich 3 Flaschen Alkohol auf einmal für sein gewohntes Pfund kaufen kann, ausgelegt. Gegenüberliegende Bars und Discotheken treten jeden Abend wieder zum Duell der stärkeren Musikanlage an. Kos Stadt bietet ein sowohl schöneres als auch kostengünstigeres Shoppingsortiment. Ausflüge: Wir haben den Ausflug nach Nissyros einschließlich Vulkanbesichtigung besucht, der für jeden, dem Schwefelgestank nichts ausmacht, eine absolute Epmfehlung ist (Nissyros (Mandraki))hat trotz des touristischen Andrangs, der natürlich auch möglichst ausgenutzt wird, noch etwas vom insgeheim erwarteten griechischen Dorfstil zu bieten, die Fahrt zum Vulkan ist einfach traumhaft, der Abstieg in den Krater etwas abenteuerlich). Wenn man das Hotel in östlicher Richtung verlässt, findet man direkt am Eingang Kardamenas die Autovermietung International Car Rent, die auch in Mastichari zu finden ist. Hier kann man im Vergleich zu den doch teuren Raten im Hotel recht kostengünstig ein vollversichertes Auto ohne Kilometerbegrenzung mieten (ca. 70 EUR für 2 Tage). Als Ausflugsziel können wir Kefalos und das umliegende gleichnamige Gebirge, Zia, Kos Stadt, Psalidi (traumhaftes Panorama auf die gegenüberliegende Türkei!) und die Thermen (Aghios Fokas) empfehlen. Die Orte Mastihari, Marmari und Tigaki lohnen sich eigentlich nur, wenn man sich die ansässigen Hotels näher anschauen möchte. Ein Besuch ist auch der Paradise Beach oder einer der benachbarten Buchten wert. Der Strand ist hier sehr flach abfallend und extrem feinsandig.
Alles nicht mehr ganz neu, aber sehr sauber und gepflegt. Das Bad ist für griechische Verhältnisse nahezu pompös, die Armaturen werden wohl jährlich gewechselt, so daß sich die üblichen Ablagerungen durch das lediglich gefilterte Meerwasser nicht bilden können. Der Duschvorhang wird regelmäßig gewechselt. Es gibt täglich neue Dusch-, Hand- und Gesichtstücher sowie eine neue Badematte, Duschgel und Bodylotion. Die Dusch-/Badewanne ist mit einer Anti-Rutsch-Matte ausgestattet, die ebenfalls täglich gereinigt wird und in jedem Falle benutzt werden sollte, da die Badewanne extrem rutschig ist. Es gibt eine Wäscheleine, die über der Badewanne ausgezogen werden kann (sehr praktisch) und einen Flaschenöffner im Bad (für den Engländer, der während des Geschäfts seinen Alkoholpegel halten muß?). Der Schlaf- und Wohnbereich ist relativ geräumig. Es gibt eine Menge Ablagen, 2 Sessel, einen kleinen Tisch mit Fernseher, einen Frisiertisch nebst Fön. Das Bett ist recht bequem, die Matratzen werden scheinbar regelmäßig (d.h. bei Gästewechsel) mit einem frischen, waschbaren Bezug ausgestattet. Jeden zweiten Tag wird die Bettwäsche gewechselt. Besonders bemerkenswert ist, dass unser Zimmer durch ein neben der Balkontür angeordnetes Fenster besonders hell und somit freundlich wirkte. Die Klimaanlage kann während der ganzen Saison kostenlos genutzt werden. Für die Steckdose im Badezimmer wird ein Adapter benötigt. Steckdose im Wohnbereich ist ohne Adapter nutzbar.
Frühstück - der absolute Hammer - auf jeden Fall erstklassig: Es gibt täglich frisch gebackenes (noch warm) Weiß- und Körnerbrot oder -brötchen aus der hoteleigenen Bäckerei. Viererlei Marmelade, Nutella, Honig, 6 verschiedene Sorten Müsli, Trocken- und Frischobst mit Joghurt, Nüsse, zweierlei Wurst und zweierlei Käse, Crepes mit Nutella oder Zimtzucker, Croissants, Apfeltaschen, Vanilletaschen, Schokoladenbrötchen, käseüberbackene Tomaten und natürlich für die englischsprachigen Gäste Ham&Eggs bzw. Würstchen. Hier hat man selbst nach 14 Tagen noch nicht alles probiert. Der Kaffee wird im übrigen am Tisch serviert, Orangen- bzw. Grapefruitsaft mit Eis gibt es am Buffet Abendessen - mal 4 Sterne würdig, mal nicht. Es gibt ein großes Salat Buffet mit Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Pepperoni, verschiedenen Oliven, Paprika, Fisch, gefüllten Weinblättern, verschiedenen Nudelsalaten, Fetakäse; täglich frisch gebackenes Weiß- und Körnerbrot (!) mit dreierlei Käse oder täglich wechselnder Suppe (Vorspeise); täglich ca. 3-4 verschiedene Hauptgericht mit jeweils Nudeln, Reis oder Kartoffeln als Beilage und ein Nachspeisenbuffet, welches durch die hoteleigene Konditorei täglich die Auseinandersetzung mit dem inneren Schweinehund klar für sich entscheidet. Es empfiehlt sich im übrigen seine Mahlzeiten auf der Terasse einzunehmen - so kann man den herrlichen Blick über die Ägäis genießen und entflieht dem doch etwas kalten kantinenartigen Speiseraum (und den Blicken der anderen Hotelgäste, die sich zu Essenszeiten auch bedingt durch die enge Anordnung der Tische mehr auf die Teller der umsitzenen Hotelgäste als auf Ihren eigenen Appetit konzentrieren. Plätze direkt am Buffet beobachten! Bei jedem vorbeigetragenen Teller wird die Nase gehoben und der Inhalt kritisch überprüft und im Nachhinein auf einer mir nicht bekannten Skala bewertet!)
Unser Zimmerwunsch bzgl. zweier nebeneinander liegender Doppelzimmer in der 1. Etage wurde ohne Probleme berücksichtigt. Wir bekamen sogar eine Familiensuite, bei der beide Doppelzimmer mit einer abschließbaren Durchgangstür, dessen Schlüssel uns aus irgendwelchen Gründen nicht ausgehändigt werden konnte und einem gemeinsamen großen Balkon ausgestattet war. Bei Ankunft werden die Koffer vom Hotelpersonal zum Zimmer gebracht und bei Abfahrt genauso wieder abgeholt. Dies ist, genauso wie der Shuttle Service durch die doch recht steilen Wege und Treppen zu den Zimmer mehr als Notwendigkeit zu bewerten. Die Bewirtung beim Frühstück und Abendessen ist teilweise sehr freundlich und zuvorkommend teilweise aber auch lustlos bis unverschämt. So kommt es schon mal vor, daß man den Teller unter der Nase weggezogen bekommt, obwohl man den letzten Bissen noch gar nicht im Mund hat oder der Aschenbecher während des Rauchens entfernt wird und kein neuer zur Verfügung gestellt wird.
Im gesamten Gebiet um Kardamena hat dieses Hotel wohl noch die beste Lage. Der hoteleigene Strand wird im Gegensatz zu den umliegenden Strandbereichen einigermaßen gepflegt. Die Beschaffenheit des Strandes ist für griechische Verhältnisse ok. Es gibt einen ca. 5-10m breiten Streifen, durch den man bequem ohne steinige Hindernisse ins Wasser gelangen kann. An den anderen Stellen ist je nach Seegang mal mehr mal weniger der Weg ins mehr durch äußerst rutschige Steinplatten verbaut, da sich die feine Sanddecke bei höheren Wellen doch relativ schnell ins Meer verabschiedet, was sich aber bei ruhigerer See genauso schnell wieder reguliert. Man kann Kardamena in östlicher Richtung innerhalb von ca. 15 Gehminuten oder für 90 cent per Bus erreichen. In westlicher Richtung folgen nach ca. 1 km die Hotels Porto Bello Royal und Porto Bello Beach bzw. Lakitira. Die Hotels östlich von Kardamena sind vergleichsweise noch weiter von Kardamena entfernt, so schätze ich die Entfernung vom Summer Palace bzw. Norida Beach nach Kardamena auf mind. 6 km. Ein abendlicher Spaziergang zum shoppen ist hier nahezu unmöglich, so daß man auf den Bus angewiesen ist.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Den Pool und die Animation haben wir den Engländern überlassen. Der Pool wurde soweit wir dies beobachten konnten täglich während der Frühstückszeiten gereinigt. Am Strand gab es die Möglichkeit Wassersport aller Art zu buchen, Boccia oder Beach Volleyball zu spielen. Im Poolbereich wird Minigolf, Dart, Tischtennis, Billard, Fußball, Wasserball angeboten. Liegen am Pool sind kostenfrei, am Strand verlangt ein hoteleigener Strandwärter 6 EUR für 2 Liegen und einen Schirm. Allerdings handelt es sich um einen Selbstbedienungsstrand, bei dem jeder Benutzer für den Aufbau und nachträglichen Abbau der Liegen und Schirme verantwortlich ist. Sollte sich bei heftigerem Wind nämlich mal ein Schirm aus den veralteten Verankerungen lösen und auf nichtsahnende Sonnenhungrige zusteuern, wird sich hierfür im Nachhinein weder der Strandwart noch die Hotelrezeption interessieren (zumindest solange niemand verletzt wurde).
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2004 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Marko |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 7 |


