Besteht aus Haupthaus und Anbau, macht auf den ersten Blick einen einladenden Eindruck. Nette Empfangshalle und eine helles sauberes Restaurant. Computernutzung kostenlos, aber veraltetes Betriebssystem und sehr langsam. Einzelgäste angenehm, aber ganze Busladungen sind dort willkommener. Bei Anfrage wird ein Angebot abgegeben, welches nur auf Übernachtung mit Halbpension zugeschnitten ist. Zu hauseigenen Sonderpauschalen muss man sich durchfragen und es wird versucht die Variante anzubieten, die teuer ist und wenig bietet. Man hat bei der Begrüßung schon das Gefühl nur Lückenfüller für die Bustouren zu sein, und fühlt sich zweitklassig behandelt. Zumindest trifft dieser Eindruck auf die Chefin des Hauses zu. So eine Unfreundlichkeit eines Gastgebers ist uns in noch keinem anderen Hotel begegnet. Da es an der Mosel genügend Unterkünfte gibt, die man sich auch vorher ansehen kann, ist es ratsam vor Ort die Übernachtungen zu suchen und sich nicht durch Festbuchung zu binden. Selbst Zimmer mit Frühstück bieten die Möglichkeit, das gegenüber einer Halbpension eingesparte Geld, in verschiedene urigen Weinlokalen auszugeben. Das Angebot ist riesig und für jeden Geschmack. Die Preise sind erschwinglich. Aber wenn Sie in diesem Hotel buchen wollen, dann bitten Sie um Komfortzimmer und die Unterbringung im Anbau.
Laut Prospekt und Bilder im Internet erhält man den Eindruck es handelt sich durchweg um Komfortzimmer, der Hotelkategorie entsprechend. Zimmer 61 z. B. ist sehr spartanisch eingerichtet, aber auch recht sauber. 3 Stühle, ein Tisch, ein Bücherschrank –ohne Schlüssel. Doppelbett und Nachtschränke, sowie ein Kleiderschrank und im Wandregal der Mini-Fernsehapparat in ca. 2, 20m Höhe. Fernsehen eigentlich nur vom Bett aus, aber wer will schon zu den 20. 00 Uhr Nachrichten im Bett liegen. Die Kopfkissen sollten mal wieder erneuert werden. Das Bad ist modern und sauber. Alle Zimmer im Altbau haben den großen Nachteil, dass sie sehr hellhörig sind. Da am Wochenende eine Tanzveranstaltung stattfindet kommt man vor 1, 30 Uhr nicht zum schlafen. Da die Bustouren sehr zeitig beginnen wird man schon ab 6, 30 Uhr mit Lärm auf den Fluren und Geräuschen, auch aus dem Restaurant, belästigt. Somit ist Ruhe und Erholung kaum möglich.
Das Frühstücksbüffet war reichlich und appetitlich angerichtet. Allerdings fehlte jede Art von frischem Obst. Bei einem 3-Sternehotel sollte so etwas zum Standard zählen. Das Abendessen bestand aus einem Drei-Gänge-Menü, keine Menüwahl. Es ist sehr abwechselungsreich und schmackhaft. Ein Lob an den Küchenchef. Allerdings ist die Vorsuppe mäßig und Maggi lässt grüßen. Nachspeise bestand hauptsächlich aus Pudding mit Sahnehäubchen.
Wenn man nicht das gesamte Rundumprogramm gebucht hat, muss man alles selbst erfragen. Sonst kann man die Kegelbahn nicht nutzen, weiß nicht welche Fahrräder zum Ausleihen sind, oder man verpasst die Weinprobe im Nachbarhaus. Das Bedienpersonal im Restaurant war stets freundlich und zuvorkommend, man wurde schnell und fachkundlich bedient.
Absolut ruhige Lage, wenn die Zimmer zum Weinberg liegen. Hotel gut erreichbar, Parkmöglichkeiten genügend vorhanden. Zum Ortskern ca. 1, 5 Km.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 3-5 Tage im September 2008 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Michael |
| Alter: | 56-60 |
| Bewertungen: | 4 |


