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Rebecca (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Freunde • September 2003 • 1 Woche • Strand
Gutes Hotel für Anspruchslose
2,8 / 6

Allgemein

Das Hotel Miami gehört zur Intertur-Gruppe, die einige Hotels auf Ibiza und Mallorca betreibt. Das Hotel Miami ist ungefähr 40 Busminuten vom Flughafen entfernt. Das Hotel ist mit über 400 Zimmern sehr groß und erinnert bei näherem Hinsehen an Plattenbauten. Der Eingangsbereich ist allerdings sehr einladend. Das Hotel ist in zwei Gebäudekomplexe, die im spitzen Winkel aufeinander zulaufen, aufgeteilt. Zu jedem Gebäude gibt es zwei sehr veraltete Aufzüge und Treppen, sowie sehr gut gekennzeichnete Nottreppen. In den Fluren des Hotels riecht es sehr streng nach Reinigungsmittel und dort sieht es auch nicht sehr freundlich aus: dreckiger Teppich, wenig bis keine Bilder an den Wänden, Kasernenähnlich. Im Hotel machen viele Familien Urlaub, obwohl die Kinderanimation stark zu wünschen übrig lässt. Für eine Woche Urlaub haben wir 339 Euro bezahlt und für den Preis kann man wohl nicht viel erwarten. Das Hotel war eigentlich in Ordnung, man konnte es eine Woche gut aushalten. Allerdings ist das Angebot im Ort sehr begrenzt im Herbst. Im Sommer ist bestimmt mehr los. Empfehlen kann ich einen Ausflug nach Formentera (19,50 Euro Hin- und Rückfahrt), die von der Reiseleitung angebotene Tour " Ibiza bei Nacht) kann man sich sparen, denn man wird nur im Dunkeln durch die Altstadt von Ibiza-Stadt geführt und das kann man auch auf eigene Faust erledigen. Unsere Reiseleitung war auch nicht sehr bemüht um uns, aber man kann die Insel gut auf eigene Faust erkunden und das Hotel Miami ist da sehr zentral gelegen. Einen Ausflug zum Hippie-Markt " Las Dalias" kann ich empfehlen, dafür muss man allerdings Taxi fahren, aber es lohnt sich. Zwei Wochen hätte ich nicht auf Ibiza im Hotel Miami bleiben wollen, aber eine Woche kann man es sich da ohne weiteres gutgehenlassen.


Zimmer
  • Schlecht
  • Ausstattung: zwei Feldbetten, ein Nachttisch, ein Schreibtisch mit Spiegel, ein Wandschrank, ein Tisch und ein Stuhl. Badezimmer: Badewanne mit Duschvorrichtung, Toilette, Bidet, Waschbecken und eine Steckdose (die einzige im Zimmer), kein Fön Balkon: sehr klein mit zwei Stühlen und einem Tisch. Die Zimmer waren sehr spartanisch eingerichtet und seit Bestehen des Hotels wohl nicht mehr verändert worden. Die Amaturen im Badezimmer waren leicht angelaufen, der Wandschrank ließ sich nur sehr schwer öffnen und die Betten quietschten und knarrten und waren auch ein wenig zu schmal. Die Zimmer wurden allerdings täglich gereinigt, was aber nur einmal durchkehren und Betten machen beinhaltete. Handtücher wurden unregelmäßig gewechselt. Beim Müllentsorgen waren die Zimmermädchen allerdings sehr fleißig. Lassen Sie besser keine Tüten mit Inhalt auf dem Boden liegen, sie könnten im Container landen. Unser Zimmer lag im 5. Stock und hatte Meerblick, der aber durch das laute rattern der Hotelklimaanlage strübt wurde. Die Klimaanlage im Zimmer funktionierte gut, war aber im September nicht mehr nötig. Das Zimmer hatte kein Radio, keinen Fernseher und keine Minibar. Der Tresor (3 Euro Kaution, 3,50 Euro Miete pro Tag) befand sich im Wanschrank und konnte nicht richtig geöffnet werden. Man musste jedesmal ertasten, was man gerade aus dem Tresor holt.


    Restaurant & Bars
  • Eher schlecht
  • Das Restaurant war klimatisiert und sehr sauber. Das Essen war in Ordnung, aber nicht weltbewegend. Es war mehr auf die englischen Gäste ausgelegt. Morgens gab es Bohnen und Speck, Rührei, Spiegelei, Wurst, Käse, Marmelade, Brötchen, Toast, Vollkornbrot, Joghurt, frische Früchte und süßen Kram wie Kuchen, Plätzchen und süße Brötchen. Außerdem wurden jeden morgen frische Crepes gemacht. Abends gab es meistens Pommes, Nudeln, verkochtes Gemüse und Fleisch (Truthahn oder Schwein). Ein kleines Vorspeisenbuffet gab es auch. Außerdem einen kleinen Teil mit einem extra Kindermenü. Das Essen war zwar wenig abwechslungsreich, aber doch immer lecker und ich bin eigentlich sehr verwöhnt und pingelig was Essen angelangt. Die Tische im Restaurant musste man meistens selbst decken, da nur selten Besteck und Servietten auf dem Tisch lagen. Diese Sachen bekam man an mehreren Besteckständen. Leider hat die Poolbar schon gegen 19 Uhr geschlossen, so dass man nach dem Essen nicht noch schön draußen etwas trinken konnte. Dafür musste man drinnen an die Bar gehen, wo die Cocktails sehr schlecht waren. Es wurde nichts frisch gemixt, sondern fertig aus der Flasche in ein Glas gegossen. Keine Spur von Alkohol und dafür zahlte man dann 3,90 Euro.


    Service
  • Eher schlecht
  • Das Personal war sehr bemüht deutsch zu sprechen und es den Gästen recht zu machen. Wir hatten keinerlei Beschwerden und zu uns waren die Angestellten stets freundlich. Beim Abendessen bekam man seine Getränke immer sehr schnell und auch beim Bezahlen gab es nie Probleme. An der Rezeption half man uns bei allen Fragen weiter. Wir wollten mit der Fähre nach Formentera und die Angestellte an der Rezeption hat uns gesagt wann die Fähre fährt, wie lange sie fährt und uns auch die Tickets verkauft. Alles hat super geklappt. Der Nachtportier war Deutscher und hat penibel darauf geachtet, dass wir ihm das Zimmerkärtchen zeigen, bevor er uns den Schlüssel gibt, denn schließlich könne sonst ja jeder den Schlüssel haben wollen. Dieses Verhalten fand ich sehr korrekt, denn es ist gut zu wissen, dass wirklich nur ich Zugang zu meinem Zimmer habe. Das Animationsprogramm war hingegen sehr dürftig. Mittags wurde Volley- oder Wasserball gespielt, abends gab es eine Kinderdisko und ab 22 Uhr dann Erwachsenenanimation. Es gab Sänger, Schwarzlichttheater, die Wahl der Miss Miami und sonstige " lustige" Shows. Das Ganze ging immer eine Stunde lang und ab 23 Uhr musste sich dann jeder mit sich selbst beschäftigen.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • In der Hochsaison ist die Lage des Hotels wahrscheinlich erste Sahne, aber in der Nachsaison ist in den Bars um das Hotel gar nichts los. Man muss schon 5 Minuten Fußweg nach Es Canar auf sich nehmen und sich dort in Bars oder Restaurants setzen oder mit dem Bus ca. 10 Minuten nach St. Eularia fahren. Eine einfache Busfahrt kostet 1,05 Euro, die Busse fahren normalerweise jede halbe Stunde. In der Saison fährt auch ein spezieller Diskobus, der die Nachtschwärmer nach Hause fährt. Das Hotel ist direkt am Strand gelegen, man muss nur einen kleinen Weg runtergehen und schon kann man im Meer baden. Der Strand ist sauber und gepflegt. Liegen kann man dort mieten, braucht man aber nicht, da man sich auf die Liegen am Pool legen kann und bei Bedarf zum Strand gehen kann. Supermärkte und Souveniershops befinden sich in unmittelbarer Nähe.


    Aktivitäten
  • Schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Liegen waren am Pool gerade genug für alle Gäste vorhanden. Rund um den Pool waren Liegen aufgestellt, auf einer höheren Ebene und auf einem kleinen Teil, der wie ein Sonnendeck aufgemacht war. Obwohl auf Tafeln darum gebeten wurde, sich keine Liegen mit seinen Handtüchern zu reservieren, waren noch vor dem Frühstück die besten Plätze belegt. Da ich aber eh lieber im Schatten liege, habe ich immer noch ein Plätzchen gefunden. Bis auf den " Krach" der Kinder, war es am Pool sehr ruhig und der Pool wurde auch nicht häufig genutzt. Es gab drei Becken: ein Kinderbecken, das mit einem Zaun abgetrennt war, ein Nichtschwimmerbecken mit 1,10 Meter Tiefe und ein großes Schwimmerbecken mit 1,70 bis 2 Meter Tiefe. Der Poll war sauber, aber das Wasser war eisig. In Poolnähe gab es ein Volleyballfeld und einen kleinen Kinderspielplatz, auf dem ich allerdings mein Kind nicht hätte spielen lassen. Der Platz war dreckig und die Spielmöglichkeiten veraltet und sehr begrenzt.


    Infos zur Reise
    Verreist als:Freunde
    Dauer:1 Woche im September 2003
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Rebecca
    Alter:26-30
    Bewertungen:1