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Simone (36-40)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Oktober 2006 • 1 Woche • Strand
Saubere Zimmer, Essen eine Zumutung
2,5 / 6

Allgemein

Gebucht wurde ein 4 Sterne Komforthotel, AI. Unterkunft konnte dies rechtfertigen, Gastronomie keinesfalls! Gäste kommen aus Russland (mind. 80%!!!), wenige Deutsche (jetzt wissen wir auch warum!), ein paar Franzosen und Skandinavier. Die Anlage ist groß und gepflegt.


Zimmer
  • Eher gut
  • Die Zimmer sind angenehm groß, der Zustand ist neuwertig. Zimmer verfügen über Klimaanlage und Balkon. Ein Telefon sowie auch ein TV sind vorhanden. Der Safe befindet sich an der Rezeption und ist gegen Gebühr. Eine kleiner Kühlschrank (Minibar) wird gegen Gebühr zur Verfügung gestellt. Betten sind angenehm groß und bequem. Das Badezimmer ist ausgestattet mit Badewanne inkl. Vorhang, Waschbecken und WC (nach dem Duschen schwimmt das Badezimmer, da die Abflüsse nicht richtig funktionieren bzw. nicht richtig eingebunden sind). Handtuchwechsel erfolgte auf Wunsch täglich. Bettwäsche aller zwei Tage. Die Bettvorleger waren schon bei der Ankunft nicht abgesaugt, das wurde auch während der gesamten Dauer des Aufenthaltes nicht erledigt. Ansonsten bemühte sich das Personal um Sauberkeit, mit Sagrotan im Reisegepäck kann nicht viel passieren.


    Restaurant & Bars
  • Sehr schlecht
  • Mit dem Essen kann ein ganzer Urlaub stehen und fallen - so auch der Eindruck vom Hotel. Die Empfangshalle und die Prospekte im Hotel vermitteln den Eindruck eines guten Hotels - aber die Gastronomie kann dies wahrlich nicht bestätigen!!!! Am Ankunftstag gingen wir gegen 19:30 Uhr zum sogenannten Bufett. Was wir sahen ließ uns nur den Kopf schütteln (Erfahrungen aus anderen Urlauben mit AI). Es gab ein sogenanntes Salatbufett, bestehend aus Krautsalat (schon leicht braun, da nicht frisch! - wurde von Tag zu Tag brauner!!!), Roter Beete, Nudelsalat, Reissalat, Karottensalat und aufgeschnittener Tomaten. Keine einzige Schüssel mit Blattsalat - geschweige denn irgend ein Dressing oder auch nur eine Menage mit Essig und Öl. Ketchup und Mayonnaise waren noch in einer Schüssel. In vier weiteren Schüsseln befand sich ein Wasser in welchem Gurkenstifte, Karottenstifte, Radieschen und Zwiebeln schwammen. Desweiteren gab es eine Platte mit Wurst (ähnlich Fleischwurst), eine Platte mit Fisch ( am letzten Tag des Aufenthaltes (7 Tage) war der Fisch schon braun!!! und mit Sicherheit nicht mehr unbedenklich genießbar!). Reste des Mittagessens wurden dann Abens mit Käse überbacken (vorzugsweise die Nudeln) oder Fleisch vom Mittag abends zum Geschnetzelten verarbeitet. Die "Speisen" wurden von oben beleuchtet, aber von unten nicht gewärmt, so dass sie nach kurzer Zeit kalt waren. Es gab auch noch ein sogenanntes Käsebufett!!!. Man stelle sich zwei große Blöcke Käse vor (wie im Supermarkt die Edamer Stangen in der Bedienungsabteilung, ca. 2,5 kg schwer - aber bitte genauso vorstellen - mit Folie drum!!!). Diese waren auf einem Brett positioniert, dahinter stand ein Angestellter der Küche und schnitt auf Verlangen ein ca. 20g schweres Stück Käse ab. Es gab auch keine Auswahl von Käse, immer diese zwei Sorten Schnittkäse. Mittags wurde dann an einem Posten gegrillt, einmal Leber, einmal Putensteak, einmal Rindfleisch. Das sah frisch aus, man(N) freute sich etwas essen zu können, bekam dann max. 2 Stücke so groß wie der Handteller einer Frau. Dann mußte man halt zwei oder dreimal gehen, erntete dafür aber auch dementsprechende Blicke. Brötchen zum Frühstück waren vorhanden, wenn auch nicht immer frisch, ansonsten gab es Früh, Mittags und Abends Weißbrot, allerdings wurde auch dies von Tag zu Tag trockener! Beim Frühstücksbufett darf nciht vergessen werden, dass man sich Omelett und Pfannkuchen backen lassen konnte. Auch waren Spiegeleier auf Wunsch zu bekommen. Ansonsten gab es in Fett schwimmende Würste? und Gebäck. Um das ganze noch abzurunden stelle man sich Glastische vor, auf ihnen lagen Platzdecken aus Plaste. Kam man nun im 2. Schwung zum Essen wurde man doch prompt an schmutzigen Platzdecken positioniert. Wollte man diese abgewischt haben, wurde das mit der für den Gast gedachten Serviette erledigt. Auf alle Fälle brauchte man keine Angst haben nach dem Urlaub zugenommen zu haben - wir haben uns von Pommes und Weißbrot ernährt! Übrigens wurde wenn doch mal etwas zur Neige ging (es war ja doch eine ausreichende Anzahl von Gästen vorhanden), kaum nachgefüllt. Eines vergaß ich noch, das Obstangebot bestand aus Pflaumen, Honigmelone, aller zwei Tage Birnen und Weintrauben ( waren aber z.T. nicht genießbar da aufgeplatzt und faul). Nachmittags gab es übrigens Snacks bestehend aus Pizza (ein viertel Stück einer kleinen Pizza Margherita - auf Papptellern oder Pommes im Papier). Getränke wurden in Plastebechern ausgeschenkt. Auf ausdrücklichen Wunsch bekam man abends Gläser, wenn man einmal eines hatte wollte der Schankkellner immer wieder das selbe Glas befüllen, egal ob da vorher Wasser, Bier oder Wein drin war. Freundlich war das Personal am Pool und an der Rezeption. Im Speisesaal konnte man eine Freundlichkeit nur erwarten, wenn man Trinkgeld gegeben hätte - aber das ließ einfach die Qualität der Speisen nicht zu. Also alles in allem, nur ungern einen Stern für die Gastronomie!!! Es schüttelt uns jetzt noch wenn wir daran denken!!! Noch eines - das Langschläferfrühstück war der Kracher! Es gab Kaffee in Metallkannen - der war natürlich irgend wann kalt, keinen Saft, nur Eier zum Selberkochen (Eierkocher), Feigenmarmelade, Weißbrot (mit Sicherheit vom Vortag), und zwei Sorten Plundergebäck.


    Service
  • Eher schlecht
  • Service kann man das nicht nennen, jedenfalls nicht in den Restaurantes. An den Poolbars bemühte man sich, genauso wie in der Bar in der Empfangshalle am Haupteingang. Man spricht perfekt französisch und russisch, leider wenig deutsch.


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Der Transfer vom Flughafen dauert ca. 30 Minuten - es sind jedoch nur sehr selten Maschienen zu hören. Die Anlage liegt direkt am feinen Sandstrand. Gut zu erreichen sind das Zentrum von Sousse und auch Port el Kantoui. Taxipreise sind sehr angenehm, aber Verhandlungssache (Zwischen 3 und 4 Dinar bis nach Sousse oder Kantoui).


    Aktivitäten
  • Schlecht
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Der Salzwasserpool inklusive Anlage ist neuwertig. Die Liegen und Auflagen stehen in ausreichender Anzahl zur Verfügung (um sicher zu gehen ein kleines Rinkgeld an den Poolboy und die Liegen inkl. Schirm sind täglich reserviert). Handtücher sind keine vorhanden. Wassersportanbieter sind am Strand in ausreichender Anzahl vorhanden. Am Strand sind die Liegen aus Eisen den Witterungseinflüssen ausgesetzt, so dass sie mehr als verrostet sind. Man kann auch nicht Liegen dazu sagen sondern eher Klappliegestuhl. Animation ist in dem Hotel beschränkt auf Bingo am Abend und laute Musik am Pool. Es wird in der Hauptsache auf russische Gäste eingegangen, welche ja auch in der Überzahl (mind. 80 % der Gäste!) vorhanden sind. Somit wird auch perfekt in russisch gesprochen, Deutsch kann man sich kaum verständigen Es gab einen Abend mit Fakirauftritt und einen Abend mit einem kurzen Auftritt einer Bauchtänzerin. Tagsüber am Pool wird auch von den Animateuren die russische Sprache bevorzugt, diese beherrschen sie perfekt, kaum allerdings die deutsche Sprache. Es sind in der Anlage zwei Minimärkte vorhanden, Massagen und Sauna werden angeboten. Auch steht ein Hallenbad zur Verfügung. Direkt beim Hotel ist noch eine Disco und ein größerer Einkaufsmarkt. Auch befindet sich vor dem Hotel ein Taxistand. Man kann günstig nach Sousse ins Zentrum und nach Port el Kantoui fahren (3-4 Dinar).


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:1 Woche im Oktober 2006
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Simone
    Alter:36-40
    Bewertungen:1