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Holger (46-50)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Oktober 2011 • 2 Wochen • Sonstige
Maritim Malta ist anders als Maritim Deutschland!
4,2 / 6

Allgemein

Das Hotel besteht aus zwei Gebäudeteilen, die sich beidseits der Hauptstraße von Mellieha befinden und durch einen unterirdischen Tunnel miteinander verbunden sind. Es hat 170 Zimmer. Im Großen und Ganzen macht das Hotel einen gepflegten Eindruck, und dies gilt sowohl für die allgemein zugänglichen Bereiche wie Eingangsbereich, Restaurants, Bars als auch die Zimmer. Das Hotel kann wahlweise mit Frühstück oder auch mit Halbpension gebucht werden. Die Gäste kommen vorwiegend aus Großbritannien, Italien, Deutschland sowie den französischsprachigen Staaten. Während unseres Aufenthalts waren insbesondere die Gäste aus dem Vereinigten Königreich problematisch. Das Hotel kann nichts dafür, aber einzelne Gästegruppen aus diesem Land waren angesichts ihres proletenhaften und absolut primitiven Auftretens sowie des äußeren Erscheinungsbildes Hotelgespräch bei den anderen Gästen. Wenn es nicht so traurig gewesen wäre, hätte man sich darüber lustig machen können. Für das Hotel ist zu hoffen, dass solche Gäste eher die Ausnahme sind. Das Hotel hat auch eine Tiefgarage. Diese ist nur bedingt zu empfehlen. Angeblich soll es dort 30 Plätze geben. Die Rampe hinunter ist sehr eng, so dass die Fahrt hinab selbst mit einem Kleinwagen nur mit komplizierten Rangiermanövern möglich ist. Dies ist nur wirklich ausgebufften Autofahrern zu empfehlen, allerdings gar nicht mit einem größeren Auto. Die Tiefgarage selbst scheint als Mülldeponie zu dienen. Durch Mülltonnen und Abfall, welche dort abgestellt waren, waren während unseres Aufenthalts allenfalls acht bis zehn Plätze für Pkw verfügbar. Wenn es im Hotel Maritim Antonine & Spa hinter den Kulissen immer so aussieht wie in der Tiefgarage, dann kann man sich vor einem Aufenthalt dort nur ekeln.


Zimmer
  • Eher gut
  • Wir hatten eine Juniorsuite, die sehr geräumig war. Abgesehen von der nächlässigen Zimmerreinigung in der zweiten Woche konnte man sich dort wohlfühlen. Es gab einen Schlafbereich und einen Wohnbereich mit Couch sowie einem Tisch mit Stühlen. Der Schrank war im Zimmer eingebaut und geräumig. Eine Minibar ist auch vorhanden. Das Zimmer hatte selbstverständlich einen Fernseher mit internationalem Fernsehprogramm, auch ein kleiner Balkon war vorhanden. Ein Warmwasserkocher sowie Tassen für die Zubereitung von Tee und löslichen Kaffee wurden ebenfalls bereitgestellt. Das Zimmer machte einen weitgehend gepflegten Eindruck. Wünschenswert wäre mehr Engagement der Servicekraft bei der Zimmerreinigung gewesen, aber dieses Verhalten war selbst nach entsprechender Intervention bei der Rezeption nícht zu ändern. Die Zimmer haben übrigens Ohren! Die Wände sind anscheinend so dünn, dass man hören kann, wenn im Nachbarzimmer der Fernseher läuft oder geduscht wird.


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Es gibt drei Restaurants und zwei Bars. Das Restaurant "Les Jardins" bietet alle Speisen in Büffeform an. Dort wird auch das Frühstück serviert. Das Restaurant "Al Ponte" hat den Charakter einer Pizzeria, aber es gibt auch andere Speisen als Pizzen und Nudelgerichte, z.. B. Fleisch- und Fischgerichte. Das Restaurant "The Arches" ist von den Halbpensionsgästen nur gegen einen saftigen Aufpreis zu nutzen. Über die Qualität des Essens dort können wir keine Angaben machen. Das Erscheingungsbild dieses Restaurants ist sehr edel, und dieser Eindruck wird durch das auf der ausgehängten Speisenkarte aufgeführte Speisenangebot noch verstärkt. Darüber hinaus gibt es zwei Bars, einmal die Bar "Mirage" sowie die "120 Bar", welche den Stil eines englischen Pub hat. Das Frühstück ist englisch dominiert. Es gibt ein großen Bereich an warmen Speisen mit Bratkartoffeln, Rühr- und Spiegeleiern, Rindswürstchen, Speck und gebackenen Bohnen in Tomatensauce. Darüber hinaus werden Brot und Brötchen angeboten. Das Wurstangebot ist im Vergleich zu Deutschland klein. Marmeladen werden in großen Töpfenbereit gehalten. Es gibt ein großes Angebot an Müsli, Cornflakes und Körnerprodukten. Quark (mit und ohne Fruchtbeimischung) sowie Kompott und Obstsalat gibt es ebenfalls. Die Säfte sind nicht individuell zubereitet. Der Mulitivitaminsaft hat einen gewöhnungsbedürftigen Geschmack. Tee und Kaffee wird angeboten, wobei der Kaffee einen ausgesprochen gruseligen Geschmack hat. Das Frühstück ist jeden Tag gleich. Abwechslung gibt es nicht. Das Abendessen im Restaurant "Les Jardins" wird ebenfalls regelmäßig in Büffetform angeboten. Neben einer Suppe gibt es regelmäßig zwei Gerichte mit Teigwaren. Im Regelfall werden vier Hauptspeisen (Fisch, Geflügel, Fleisch) sowie entsprechende Beilagen angeboten. Es gibt ein großes Salatbüffet, bei dem aber auch nur minimal im Angebot variiert wird. Bei den Büffets gibt es auch Themenabende, so einen italienischen und einen maltesischen Abend sowie ein Barbecue. Vorsicht bei den Ankündigungen auf den Speisekarten am Eingang zum Restaurant! Wir haben mehrfach festgestellt, dass die dortigen Angaben vom tatsächlichen Speisenangebot erheblich abwichen! Die Küche ist abwechslungsreich, und die Speisen sind von guter Qualität. In der zweiten Woche des Aufenthalts wurde die Selbstbedienung durch die Gäste geändert, und das Servicepersonal hinter der Theke teilte die warmen Speisen zu. Manchmal waren die auf den Teller gelegten Essensmengen durchaus knapp rationiert. Es empfiehlt sich, dann das Nachlegen weiterer Speisen zu verlangen! Das Dessertbüffet ist kuchenlastig. Wer nicht so sehr auf Kuchen steht, muss Obstsalat essen. Ab und zu gibt es "Mousse", aber dies sieht anders als in Frankreich oder bei uns aus, und es ist auch enorm süß. Der Speisesaal im Restaurant "Les Jardins" ist groß und keine besonders gemütliche Atmosphäre. Die Tische sind relativ klein. Größere Gruppen können nur beim Zusammenschieben zahlreicher Tische bewirtet werden. Das Restaurant "Al Ponte" ist eine typische Pizzeria. Das Essen ist natürlich italienisch dominiert, hat aber eine gute Qualität.


    Service
  • Eher schlecht
  • Hier bietet sich ein uneinheitliches Bild. Während unseres Aufenthalts im Oktober 2011 hatten wir den Eindruck, dass der Hotelbetrieb auf Nebensaison eingestellt war. Das Personal wirkte zum Teil abgekämpft, und entsprechend litten auch die Serviceleistungen. An der Rezeption wird mehrsprachiges und sehr kompetentes Personal eingesetzt. Englisch wird von allen Bediensteten gesprochen. Es gibt aber auch deutsche Mitarbeiter. Da viele Gäste aus Italien kommen, beherrschen die meisten Mitarbeiter auch Italienisch.Die Zimmerreinigung war in der zweiten Woche teilweise ausgesprochen nachlässig. Die Reinigung des Bodens im Badezimmer wurde vernachlässigt und die Bettwäsche wurde überhaupt nicht mehr gewechselt. Nachdem wir insbesondere den Bettwäschewechsel angemahnt hatten, verbesserte sich die Leistung nicht. Angeblich sollte die Bettwäsche regelmäßig nach drei Tagen gewechselt werden, in unserem Zimmer geschah dies noch nicht einmal nach fünf Tagen und danach auch nur nach Reklamation an der Rezeption. Am Ende unseres Aufenthalts wurde es sogar versäumt, das Zimmer vollständig mit Handtüchern zu versorgen, statt vier Tüchern gab es auch einmal nur drei, und zwei Tage wurde kein Toilettenpapier aufgefüllt. Abhilfe erfolgte erst nach einer erneuten Reklamation bei der Rezeption.Im Restaurant „Les Jardins“ hatten wir zeitweise den Eindruck, dass das dort eingesetzte Personal teilweise mit der Bedienung überfordert war. Sowohl beim Frühstück als auch beim Abendessen kam es immer wieder vor, dass beim Abräumen Besteck zu Boden fiel. Keine Mahlzeit konnte ohne Getöse eingenommen werden. Vorsicht übrigens, wenn man den Tisch verlässt! Wir konnten Gäste beobachten, die zum Büffet gingen und nach der Rückkehr einen vollständig abgeräumten Tisch vorfanden, obgleich sich noch halbvolle Flaschen und nicht ausgetrunkene Gläser auf dem Tisch befanden. Das Personal schwankte zwischen Lethargie und Übereifrigkeit, je nach Tagesform. Beim Abendessen kam es wiederholt dazu, dass Gäste, welche das Restaurant "Les Jardins" aufsuchen wollten, beim Zugang warten mussten, weil kein Tisch frei war. Wir waren auch einmal unmittelbar davon betroffen, und zwar am Abend des 23.Oktober 2011. Als wir an diesem Tag gegen 19.45 Uhr vor dem Restaurant eintrafen, wartete eine Schlange von etwa 30 Personen vor dem Restaurant. Zudem hielten sich in der Umgebung des Eingangs weitere Gruppen auf. Es handelte sich offensichtlich um einheimische Besucher, die – anscheinend aus Anlass einer Familienfeier – Plätze im Restaurant reserviert hatten. Diese Gruppen wurden dann separat in das Restaurant geführt, bei der Warteschlange tat sich etwa zwanzig Minuten so gut wie gar nichts. Ursache dafür war, abgesehen von der Zahl zusätzlicher Gäste auch die Tatsache, dass die im Restaurant befindlichen Restaurantgäste nicht im vom Personal erwarteten Umfang das Abendessen rasch beendeten und darüber hinaus auch der Umstand, dass frei werdende Tische auch nicht zügig neu eingedeckt wurden. Da das Restaurant nur bis 21.00 Uhr für die Einnahme des Abendessens geöffnet war, entschieden wir uns, das Restaurant „Al Ponte“, eine Pizzeria,m aufzusuchen. Zum Zeitpunkt unserer Entscheidung war uns nicht bewusst, dass Halbpensionsgäste nur von Montag bis Donnerstag dieses Restaurant unter Anrechnung des Halbpensionsbeitrags nutzen durften, so bedurfte es einiger Überredungskünste beim Restaurantchef, der sich aber überzeugen ließ, dass das Restaurant „Les Jardins“ überfüllt war. Auch Beschwerden änderten nichts. Wenn schon die Zeit des Abendessens auf den Zeitraum von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr beschränkt ist, wie es im Hotel Maritim der Fall ist, dann muss auch gewährleistet sein, dass man auch einmal nicht gleich zu Beginn der Öffnungszeit im Restaurant sein muss, um noch einen Platz zu ergattern. Letztendlich hat es deutlich zu wenige Plätze im Restaurant gegeben. Dies ist auf mangelnde Planung und Organisation zurückzuführen. Schließlich dürfte dem Restaurant bekannt sein, wie viele Gäste Halbpension gebucht haben. Natürlich steht es einem Restaurant frei, weitere Gäste zu bewirten oder auch Vorbestellungen entgegenzunehmen, aber es geht nicht an, dass mehr Gäste Reservierungen erhalten als es Plätze im Restaurant gibt. Dass das hier geschilderte Ereignis kein Einzelfall ist, bekamen wir am letzten Abend unseres Aufenthalts mit. Am 29.Oktober 2011 war das Restaurant erneut gut gefüllt. „Glücklicherweise“ waren wir schon um 19.00 Uhr im Restaurant. Als wir dieses gegen 20.15 Uhr verließen, warteten bereits 16 Personen darauf, im Restaurant einen Tisch zugewiesen zu bekommen. Auch an diesem Abend schien es wieder eine nicht unerhebliche Diskrepanz zwischen gebuchten Halbpensionsgästen und Restaurantkapazitäten zu geben. Auch in der Bar "Mirage" ist die Serviceleistung von den jeweils eingesetzten Bedienungen abhängig. Es gibt dort einige ganz faule Spezialisten, welche es schaffen, bei den wenigen Tischen in diesem Bereich Wartezeiten von fast einer halben Stunde bis zur Bestellung aufzubauen, indem immer erst ein Tisch aufgesucht und die Bestellung aufgenommen wird, dann an der Bar gewartet wird, bis der Barkeeper die Getränke bereitgestellt hat, und erst nach dem Servieren kommt dann ein anderer Tisch an die Reihe. Hier gilt es, Geduld zu haben. Die Bedienung erfolgt, wenn man einen von den Abenden mit dem Faulpelz erwischt hat, im Zeitlupentempo!


    Lage & Umgebung
  • Eher gut
  • Das Hotel liegt in Mellieha im Nordwesten von Malta. Von den oberen Stockwerken des Hotels kann man die benachbarten Inseln Gozo und Comino sehen. Die zwischen den Hotelteilen befindliche Hauptstraße ist zum Teil stark befahren. Wer sein Zimmer zur Straßenseite hat, muss mit Lärmbelästigungen rechnen. Ein Balkon zur Straßenseite ist nicht jedermanns Sache. Es empfiehlt sich, ein Hotelzimmer zur Gartenseite zu buchen. Malta ist eine kleine Insel, so dass die Entfernungen zur Hauptstadt Valletta, zum Flughafen oder den Sehenswürdigkeiten nur gering sind. Wer von Nordwesten nach Südosten fährt, kann maximal 35 km zurücklegen. Valletta sowie der Flughafen liegen etwa 20 bis 25 km vom Hotel entfernt. Vor dem Hotel befindet sich eine Bushaltestelle, auf der zwei Tageslinien verkehren, unter anderem zum Fähranleger nach Gozo sowie nach Valletta, sowie auch Nachtbusse. Da die Busse aber an allen Unterwegsstationen halten können, ist die Fahrzeit insbesondere nach Valletta durchaus lang. Das Hotel befindet sich im Ort selbst, welcher auf einem Hügel liegt. Der Mellieha-Strand, welcher sich nördlich des Hotels befindet, kann nur mit dem Bus, mit einem Auto (=Mietwagen) oder über einen längeren Fußmarsch, soll angeblich 30 Minuten dauern (wir haben es nicht ausprobiert), erreicht werden. Es ist darauf hinzuweisen, dass direkt hinter dem Mellieha-Strand die Straße liegt, welche zum Fähranleger noch Gozo führt. Der Mellieha-Strand soll zwar der größte in Malta sein, aber wer sich dort aufhält, muss mit Lärmbelästigungen rechnen. Andere kleinere Strände, z. B. Golden Bay oder Gnejna Bay, sind im Regefall nur mit dem Auto zu erreichen. Es gibt zwar Busverbindungen, aber durch häufiges Umsteigen sind die Fahrzeiten ausgesprochen lang. In Mellieha befinden sich zahlreiche Geschäfte, vorzugsweise Souvenirshops und Juweliere, aber auch Lebensmittel- sowie Obst- und Gemüseläden. Auch Restaurants und Bars sind vorhanden. Für einen Strandurlaub ist das Hotel Maritim nicht geeignet. Wer aber Malta kennenlernen will, hat von dort eine recht gute Ausgangsposition, zumal Mellieha im Vergleich zu dem Ballungsgebiet Sliema - St. Julian's - Paceville - Valletta geradezu kleinstädtischen Charakter hat. Da Malta eine kleine Insel ist, hat man nur die Wahl, ob man in der Einflugschneise wohnen oder die startenden Flugzeuge beobachten will. Mellieha liegt in der Einflugschneise, wobei die ankommenden Flugzeuge recht geräuschlos über das Hotel fliegen. In den Morgenstunden kann es aber auch passieren, dass man recht unsanft durch Lärm aus dem Schlaf geholt wird, denn regelmäßig wird am frühen Morgen das Altglas aus dem Hotel und dem Restaurants abgeholt, und auch dies geschieht mit entsprechenden "Nebengeräuschen" beim Entleeren der Container.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Sonstiges

    Das Hotel hat einen Garten, in dem sich auch ein Pool befindet. Der Garten selbst ist relativ klein, aber mit seinen Pflanzen liebevoll angelegt. Auch ein kleines Hallenbad exisitert, das Wasserbecken wirkt aber eher wie eine größere Badewanne. Im Keller befindet sich ein Wellness- und Fitnesszentrum, in dem Beauty- und Wellnessbehandlungen gegen Bezahlung angeboten werden. Der Fitnessraum und die Saunen können von den Hausgästen kostenfrei genutzt werden. Auf dem Dach des Hotels befindet sich auch eine Terrasse mit Pool und Liegestühlen. Im Prinzip ist es ganz erholsam, sich dort aufzuhalten, zumal im Vergleich zum Garten die "Bestrahlung" durch die Sonne dort länger dauert. Man muss allerdings damit leben, dass ständig Flugzeuge über die Dachterrasse hinwegfliegen (Einflugschneise). Auch sind die Abluftkamine auf dem Dach angebracht, und je nach Position kann man erschnuppern, was es denn zum Abend am Büffet geben wird. Animation gibt es im Hotel nicht. In der Bar "Mirage" gibt es Musikdarbietungen, meistens Klavierpieler, ab und zu auch Gitarrenspieler.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Oktober 2011
    Reisegrund:Sonstige
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Holger
    Alter:46-50
    Bewertungen:68