Zuerst als Erklärung, warum ich so kritisch bin: wir haben für eine Woche im November 1100 Euro pro Person bezahlt, entsprechend hoch waren die Erwartungen. Während meines Aufenthalts habe ich mir die Website angeschaut und festgestellt, dass der "Garden Room" direkt nur 116 Euro pro Tag mit Frühstück und 160 Euro mit HP gekostet hätte, und zwar insgesamt, nicht pro Person. Das ist angemessen für das, was sie bieten. Sauer bin ich auf die TUI, die den größten Teil des Reisepreises eingesackt hat - das war es dann einfach nicht wert. Für die tausend Euro hätte ich nämlich eigentlich erwartet: ein schönes, modernes, angemessen großes Zimmer mit Flatscreen-TV und einer netten Sitzgelegenheit, kuscheligen Bettdecken (es war ganz schön kühl nachts) ein modernes, geräumiges Bad und die Wände zu den Nachbarzimmern so isoliert, dass man die Gespräche nicht mitverfolgen kann. Was gab es für's Geld: ein kleines, nur teilweise modernisiertes Zimmerchen mit zwei Stühlen und einem Tisch, einem kleinen, alten Grundig-Fernseher, bei dem der Empfang nicht richtig funktionierte, im Erdgeschoss gelegen und ziemlich kalt. Die Zimmertür und die Tür zum Bad waren sehr alt und dünn, und haben gar keine Geräusche isoliert. Ganz ehrlich: in diese Ecke der Insel würden wir trotz der schönen Gartenanlage und des ganz guten Hotels nicht nochmals gehen, denn Wandern und Besichtigen kann man von anderen Orten aus besser.
Siehe oben - angesichts der Tatsache, dass man bei früher Dunkelheit abends viel Zeit auf dem Zimmer verbringt, hätte ich sie mir etwas freundlicher gewünscht.
Ich hätte mir gewünscht: ein schönes Restaurant, in dem man gerne etwas länger sitzt , halbwegs gut isst (keine Sterneküche) und eine Flasche Wein trinkt, mit aufmerksamem Personal. Was gab's: eine laute, vollgestopfte Ess-Halle, die für die vielen Leute nicht ausreichte, da es auf der Terrasse zu kalt war (außer für die hartgesottenen Raucher und die ganz Hungrigen). Wir wurden einige Male wieder rausgeschickt, weil es keinen Platz gab und mussten dann in der Bar sitzen. Mache ich eigentlich ganz gerne, aber dann müsste die Bar besser beheizt sein als 18 Grad. Wenn man dann einen Platz zum Essen ergattert hatte, war das mittendrin im Getümmel der Horden, die zum Buffet liefen und vom Buffet kamen, dazu die Zugluft von den offenen Terassentüren. Merke: Raucher machen nicht immer brav die Tür hinter sich zu, wenn sie ihre Teller in die Kälte schleppen. Sowie man eine Gabel beiseite legte, wurde einem der Teller schon vom Personal weggerupft, ganz gleich ob der Partner noch am Essen war. Dabei ist gar nicht zur Geltung gekommen, dass das Essen meistens gut war - ich wollte dann immer nur noch raus. Beim Frühstück war es viel angenehmer, da die Terrasse warm genug war und sich die Leute besser verteilten. Es war zudem sehr gut, viel frisches Obst, gutes Brot, es hat mir gefallen. Aber um doch noch was zu maulen: wenn man sich den Kaffee schon tassenweise selbst holen muss, könnte man auch eine Kaffeemaschine vom Standard einer Jura o. ä. hinstellen, die braune Plörre war nix. Wenn die Hotelleitung aber weiß, dass sich die Gäste bei kaltem Wetter drinnen drängen, könnte man schon besser organisieren: entweder mit Reservierungen (für Russentische ging das seltsamerweise, sonst nicht) oder mit Schichtbetrieb. Dass sie zur Entzerrung das Buffet schon um 18.00 Uhr geöffnet haben, haben sie nicht mitgeteilt, auf allen Tafeln stand 19.00 Uhr. Wir haben uns dann gewundert, warum um kurz nach sieben schon alles voll war...
Hm - die Leute waren kompetent, aber am Saisonende sichtlich etwas müde.
Die Strandseite: schön, mit wunderbar angelegtem Garten. Die Straßenseite: Ballermann auf britisch, aber zum Glück schon in der Winterruhe. Die Leute, die den gegenüberliegenden Supermarkt im Sommer leerkaufen, möchte ich nicht erleben. Schönste Warendarbietung: ein Ständer mit Flaschenöffnern, deren Griffe in Form eines "handlichen" Penis gestaltet waren, wahlweise mit oder ohne Hoden dran... Da fast alles geschlossen war, hatte das Ganze einen trüben Charme.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Auch hier eine fiese kalte-Jahreszeit-Bewertung: der Outdoor-Pool war furchtbar kalt (im Sommer ist er wohl sehr warm, deshalb ist er nicht beheizt), der Indoor-Pool war von der Temperatur her okay, aber die Luft dort eher zu kühl, als dass man sich an kühleren Tagen gerne auf den dortigen Liegestühlen aufgehalten hätte. Die morgendlichen Sportkurse auf dem unebenen, teilweise etwas lehmigen Rasen waren nicht so toll, das ginge besser.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 1 Woche im November 2011 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Katharina |
| Alter: | 46-50 |
| Bewertungen: | 1 |
[DE] Weiter bearbeiten Hallo und Gruesse nach Deutschland, trotz der geringen Punktebewertung hat unser Haus ja gar nicht so schlecht abgeschnitten. Am Wetter kann, auch ich noch nichts aendern, moechte aber an der Stelle sagen, dass es auch mir fuer November zu kalt war. Die vergangenen Jahre waren deutlich waermer. Was auch unsere Stammgaeste feststellen. Auch haben wir keinen Einfluss auf das Angebot in den Supermaerkten die nicht zum Hotel gehoeren. Leider habe diese negativen Eindruecke die gesamte Bewertung unseres Hause betroffen. Das reservieren von Tischen ist bei uns nicht ueblich, ausser bei Gruppen auf Anfrage. Zu Ihrer Reisezeit hatten wir eine Bridge Gruppe aus Oesterreich sowie eine weitere Reisegruppe aus Tirol. Diese Gruppen waren ueber das fruehe öffnen des Restaurants informiert, wenn wir alle Gaeste informiert haetten, haetten auch alle um 18:30 statt um 19:00 Uhr vor der Tuer gestanden. Wer vor dem Essen gemuetlich eine Aperitif getrunken hat und gegen 20:00 Uhr das Restaurant aufgesucht hat, brauchte weder warten, noch frieren. Schade, dass es Ihnen nicht gefallen hat. Sonnige Gruesse vom Nissi Beach Frank Durstewitz PR & Promotion Manager


