Hotel modernerer Bauart mit 17 Stockwerken. Auf jder Etage sind 11 Suiten. Zwei Fahrstühle (Baujahr 2002, recht laut, dafür schnell) stehen zur Verfügung. Hinter dem Eingang ist links eine kleine Theke, wo es kleine Getränke und kostenlos Kaffe, Tee, Zucker und Milchpulver für den Wasserkocher im Zimmer. Auf der rechten Seite stehen ein paar kleine Tische und Sessel, gradeaus sind zwei Computer (mit Drucker) verfügbar und die Rezeption mit bis zu zwei Plätzen. Man bekommt nach Ausfüllen er Anmeldung und der Bezahlung (man zahlt hier bereits beim Einchecken) seine Zimmerkarte, ohne die man die Fahrstühle nicht dazu bewegen kann, nach oben zu fahren (Fahrten ins EG gehen immer). Das Publikum ist bunt gemischt und mit "intenational" gut umschrieben. Das Frühstück (13 Euro) wird ebenfalls bei der Lobby eingenommen. Ich hatte es nicht, aber der Platz dort ist sehr eingeschränkt. Frühstück sparen und gegenüber in der Bäckerei essen, das ist besser und billiger. Als Familie (mit Kindern) würde ich dieses Hotel nicht besuchen. Auch seniorengerecht ist es nur bedingt.
Die Suiten sind jeweils 30qm groß und sind mit Sofa, Doppelbett, Schreibtisch und einer kleinen "Küche" mit Wasserkocher, Mikrowelle und einem MiniKühlschrank ausgerüstet. Zwei Telefone (am Bett und am Schreibtisch), einen Flatscreen mit kostenlosten Kinofilmen und Internetzugang (Wlan oder Kabel, Geschwindigkeit leider nicht sehr hoch), ein Zimmersafe und ausreichend Lichtschalter und Steckdosen runden das positive Bild auf technischer Seite ab. Die Möbel sind nicht ganz neu, aber modern. Der Zustand in meiner Suite (1501) war soweit gut, ein wenig Farbe oder Möbelpolitur wären wünschenswert. Das Bett hat keinen Lattenrost, sondern eine Spanplatte mit Matraze darauf... das ist für etwas schwerere Menschen und jene, die nicht gerne hart schlafen ein Problem. Trotzdem knarzt nichts. Der Schlafbereich lässt sich durch verschiebbare Textilvorhänge abtrennen. Die Fenster lassen sich öffnen, wobei auch im 15. Stock die Straße gut zu hören ist. Nun zu den Schattenseiten: einen Kleiderschrank gibt es nicht und das macht den längeren Aufehalt schwierig. Außergewöhnlich und sehr gewöhnungsbedürftig sind das Bad un das seperate WC. Vor allem das letztere versprüht den Charme eines Dixi-Klos, da alles aus Plastik besteht. Ebenfalls das Bad, das mit Badewanne und Dusche ausgestattet ist. Hier ist im Gegensatz zum WC etwas mehr Platz. Trotzdem kann man nicht duschen, ohne das Wasser durch die nicht gut schließenden Türen auf den Plastikboden kommt. Als Geschenk gab es einen Nassrasierer. Immerhin.
Ein Restaurant gibt es nicht. Aber da gibt es in HH genug andere Möglichkeiten.
Bei meinem Besuch war der Empfang in Ordnung. Mir wurde ein Stadtplan mitgegeben. Die Zimmereinigung war relativ gut, die Mitarbeiterinnen freundlich.
Die U-Bahn-Haltestelle Lohmühlenstrasse liegt direkt vor dem Hotel. Leider muss man meistens am HBF (800 Meter entfernt, 1 Station) umsteigen. Unpraktisch für Gehbehinderte Menschen: diese Haltstelle hat keine Rolltreppe oder Aufzug, daher ist es etwas schwierig. Ebenfalls an der U-Bahn ist die Haltestelle für die Schnellbuslinen 35 und 36 und des Nachtbusses 608. (Bitte bedenken: für Schnellbusse muss man entweder 1.60 Euro Zuschlag zahlen oder eine Fahrtkarte 1. Klasse lösen.. ausserdem: immer vorne einsteigen und die Karte vorzeigen) Die Umgebung ist nicht sehr familienfreundlich... der Steindamm ist hier etwas heruntergekommen und rundherum sind viele Büros (Haus der Gerichte, Verwaltungsgericht). Fürs parken gibt es wohl eine Tiefgarage, die habe ich allerdings nicht benutzt.
Beliebte Aktivitäten
- Kultur & Erlebnis
- Ausgehen & Nightlife
Es gibt einen Fitnessraum, der ist aber klein und wohl eher als Alibi für den dritten Stern gedacht.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Alleinreisend |
| Dauer: | 3-5 Tage im November 2011 |
| Reisegrund: | Stadt |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Alexander |
| Alter: | 36-40 |
| Bewertungen: | 1 |


