- BehindertenfreundlichkeitSchlecht
- Zustand des HotelsGut
- Allgemeine SauberkeitGut
Die Lage: Das Hotel liegt am nordöstlichen Ende des Steindamms, - einer stark befahrenen Ausfallstraße, unweit der Asklepios Klinik Sankt Georg und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (Campus Berliner Tor). Im Umfeld des Hotelhochhauses findet man zahlreiche Bürogebäude, ein Schulzenrum, das Amtsgericht Sankt Georg sowie mit dem ‚Motel One Hamburg Alster‘ noch ein zweites Hotel. Infrastruktur: Gleich neben dem Hotel befindet sich ein Backshop, schräg gegenüber, im Gebäude der Securvita Krankenkasse eine Filiale der Schanzenbäckerei; hier kann man auch ganz gut frühstücken und bekommt tagsüber Getränke und kleine Snacks. Quasi im Hotelgebäude befindet sich das eigenständig geführte, mittags und abends geöffnete recht einfache ‚Le Restaurant‘ mit asiatischer Küche. Weitere Einkaufsmöglichkeiten wie ein Lebensmittelladen oder auch eine nette Kneipe, in der man den abendlichen Absacker zu sich nehmen kann, sucht man unweit des Hotels vergebens. Für letzteres bleibt so nur die ganz gemütlich Hotelbar. Anbindung: Die Station Lohmühlenstraße der U-Bahn Linie 1 befindet sich quasi direkt am Hotel; nur vier Stationen (oder besser gesagt 7 Minuten Fahrzeit) trennen das Hotel vom Jungfernstieg, dem Dreh- und Angelpunkt Hamburgs. Das ist natürlich ideal und lässt das eher bescheidene Angebot im direkten Umfeld des Hotels vergessen. So sind wir morgens halt eben mal zum Frühstück ins Alsterhaus an den Jungfernstieg oder am Abend auf’n Bier ins Hofbräu an die Esplanade gefahren. Die HVV Tagestickets sind günstig, der Takt in dem die U-Bahnen rollen, kennt zumindest tagsüber kaum größere Wartezeiten. Das Hotel: Siebzehn Stockwerte hoch ist das Haus. Oben in schwindelerregender Höhe erwartet einen eine grandiose Aussicht in Richtung Alster. Die großzügig konzipierten Unterkünfte sind gut 30 m² groß und verfügen neben einem Doppelbett über bis zu zwei weitere Schlafmöglichkeiten. Während man auf der Liegefläche des Sofas ganz angenehm schlafen konnte, war die Liegefläche des Bettes schlicht und einfach zu hart – kein Wunder die ohnehin schon sehr feste Matratze lag ja auch direkt auf einer Spanplatte. Ein Lattenrost ist schlicht und einfach nicht vorhanden; nicht nur schlecht für die Ventilation und Hygiene der Matratze sondern auch für den Rücken. Offene Schränke und Ablagen, ein Safe, ein rollbarer Tisch sowie zwei Stühle waren vorhanden. Der Raum lässt sich durch einen Vorhang aus Bastmatten optisch splitten. Das Bad (mit Wanne und Dusche) und das WC sind baulich getrennt. Bad und WC sind Nasszellen aus einem Guss. Das Bad erinnerte mich an das einer Schiffskabine, die Toilette nicht nur von der Größe her an die in einem Flugzeug. Die Nassbereiche knarrten sobald diese betreten wurde, beim Duschen hatten die ‚Außengebliebenen‘ ein ‚Geräuscherlebnis‘ wie bei einem Gewitterguss mit Hagelschlag. Der Geruch: eine Mischung aus einem desinfizierten TOI TOI und einer gehörigen Portion Brackwasser, stach mir zumindest in der ersten Nacht mehrfach kräftig in die Nase. Eine Kleinküche mit Kühlschrank in Minibargröße und ‚gratis Mineralwasser‘ (d.h. hier eine Flasche eingesperrtes Wasser für drei Personen), Wasserkocher (kleines Instantkaffee- und Teesortiment wurde gestellt) und Mikrowelle stehen zur Verfügung. Gläser, Besteck, Tassen und Teller suchten wir vergebens, lediglich zwei Pappbecher und Holzsticks zum Umrühren waren vorhanden. – Bei einem Preis von zum Teil über 100 € die Nacht sollten eigentlich schon Porzellantassen und richtige Löffel drin sein! Ebenso sollte der Roomservice, der das Zimmer nur oberflächlich (was eben in 5 Minuten so machbar ist) reinigte, zumindest Becher und Kaffee wieder auffüllen … die leere Mineralwasserflasche stand auch am dritten Tag noch da. Die Zimmer sind klimatisiert; ein TV (Flachbildschirm), mit div. Fernseh- und Radiokanälen stand zur Verfügung. Die bei Buchung versprochen ‚Suitebox‘ mit der Musik und Video on Demand (darauf freute sich unsere Tochter, die abends auch mal daheim bleiben wollte) sowie Zugang zum Internet verfügbar gewesen wäre, ist zwischenzeitlich wohl auf Grund ständiger technischer Probleme abgeschafft worden. WiFi war hingegen frei verfügbar, - was nützt, wenn man kein Laptop dabei hat. Auf Nachfrage gab es nur eine schnippische Antwort der älteren blonden Rezeptionisten, die als einzige des Personals unfreundlich rüberkam. Die Zimmer wirken eher nüchtern; das ein oder andere Bild an der Wand würde bestimmt ‚Wunder‘ bewirken. Der Teppichboden unseres Zimmers 1110 zeigte den vergeblichen Versuch einen ordentlichen Flecken rückstandsfrei zu entfernen. Die Sockelleisten waren zum Teil kräftig ramponiert und gerade im Küchenbereich gehören die abgelösten Umleimer dringend erneuert. Im Erdgeschoss des Hauses befindet sich die Rezeption mit kleiner Lobby, dieser angeschlossen ist der durchaus einladende Barbereich, in der morgens das Frühstück zu haben ist. Coffee to go sowie kleine Muffins standen hier morgens gratis bereit. Auf das eigentliche Frühstück im Hause haben wir verzichtet. Mit 15 € erschien es mir für jemanden, dem eine Tasse Kaffee und ein belegtes Brötchen (war in der Bäckerei gegenüber zusammen für 3,20 € zu haben) und ggf. ein Glas Saft genügen, auch zu teuer. Darüber hinaus ging es im eindeutig viel zu klein bemessenen Frühstücksbereich des Hotels morgens auch noch zu wie im Taubenschlag – an ein ruhiges Anlaufen, so wie ich es im Urlaub mag, wäre nicht gar zu denken gewesen. Auch auf die Snacks und Speisen (meist tiefgefrorene Fertiggerichte), die es samt Plastikbesteck und Plastikteller aus der ‚Boutique Gourmande‘ zum Verzehr auf dem Zimmer gibt, konnte ich getrost verzichten. Das Gastro-Konzept konnte mich so auch nicht ansatzweise ansprechen. Fazit: Geräumige Unterkünfte mit bester Verkehrsanbindung. Komfort und Service a la Novotel brauchen Sie hingegen nicht zu erwarten. Da haben wir uns vom Namen wohl etwas verleiten lassen. - Deshalb auch nur: Bedingt empfehlenswert.
- ZimmergrößeGut
- SauberkeitEher gut
- Ausstattung des ZimmersGut
- Atmosphäre & EinrichtungGut
- EssensauswahlSchlecht
- Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)Eher schlecht
- Freundlichkeit & HilfsbereitschaftEher gut
- Rezeption, Check-in & Check-outGut
- FamilienfreundlichkeitGut
- Einkaufsmöglichkeiten in UmgebungEher schlecht
- Restaurants & Bars in der NäheSchlecht
Beliebte Aktivitäten
- Kultur & Erlebnis
- Ausgehen & Nightlife
- Lage für SehenswürdigkeitenSehr gut
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Familie |
| Dauer: | 3-5 Tage im April 2015 |
| Reisegrund: | Stadt |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Volker |
| Alter: | 51-55 |
| Bewertungen: | 152 |
Sehr geehrter Volker, herzlichen Dank für Ihr sehr ausführliches Feedback über Ihre Eindrücke von unserem Hotel. Schade, dass das Konzept Suite Novotel nicht ganz Ihren Erwartungen entsprochen hat. Ihre konstruktive Kritik ist für uns sehr wichtig, um die Qualität unserer Produkte künftig verbessern zu können. Wir hoffen dennoch, dass wir Sie bei Ihrem nächsten Hamburg Besuch wieder bei uns im Suite Novotel willkommen heißen dürfen. Herzlichst Ihr Team vom Suite Novotel Hamburg City

