Ein tolles Hotel im Ethno-Stil, liebevoll dekoriert. Große parkartige Anlage mit vielen Palmengruppen die Schatten spenden. Das Hotel ist zwar schon etwas in die Jahre gekommen, wird aber offensichtlich ständig verbessert / renoviert. Gästestruktur zum Zeitpunkt unseres Urlaubs geschätzte 90% Franzosen.
Wir hatten die Suite 201 mit direktem Meerblick, zwei Schlafzimmer, Wohnzimmer, separater Toilette und Badezimmer mit Wanne und super großer Dusche. Das Badezimmer sah frisch renoviert aus (neue Armaturen etc.). Alle Räume schön dekoriert und mit Teppichen ausgelegt. Unser Zimmermädchen Wassila hat zwar täglich den Kampf gegen den fliegenden Sand aufgenommen, war aber oft ohne Chance. Der offene Kamin sieht zwar schön aus, hat aber keine verschließbare Klappe zum Schornstein hin; da grenzt es m.E. schon an grobe Fahrlässigkeit, wenn das Hotelmanagement es zulässt (oder gar als "special service" anbietet !!) in den unten gelegenen Zimmern den Kamin zu befeuern mit dem Ergebnis, dass im oberen Zimmer der gesamte Rauch in´s Zimmer zieht !
In der ersten Woche war das essen etwas eintönig, steigerte sich dann aber. Meist landestypische Speisen, aber auch ein hervorragendes Roastbeef. Ich denke, da sollte für eden etwas dabei sein. Das fast alle Tische wackeln und auch schon ´mal kippen sollte doch besser behoben werden.
Wir machen jedes Jahr 1-2mal Urlaub in Nordafrika (Marokko, Ägypten, Tunesien) und waren bisher immer vom Service in diesen Ländern begeistert. Mit einem täglichen Trinkgeld für jeden Kellner und sonstigen hilfreichen "Geist" und ein paar arabische Sätze hatten wir bisher immer einen super Service. Im Odyssee Zarzis war das etwas anders: - Der Service im Restaurant war gewohnt gut. - Im Pool-Restaurant lief es nicht ganz so toll: Selbst nach 14 Tagen mußte man sich den Aschenbecher noch selber holen und wenn die gesamte Service-Truppe (zeitweise bis zu 10 Mann !) gerade eine interessante Diskussion laufen hatte, wurde auch schon mal eine Bestellung vergessen. Aber freundlich waren die immer. - Auch in der Lobby-Bar lief in der ersten Woche alles prima. Aber dann war "unser" Kellner nicht mehr da und wir wurden (trotz Trinkgeld) nur noch ignoriert: Die Kellner servieren links von uns, fragen rechts von uns ob es noch etwas sein darf, wir schauen ihnen fragend in´s Gesicht, heben die Hand, rufen dann nach 25-30 Minuten; Keine Reaktion. Ich stehe auf und spreche einen direkt an; Antwort: "Kollege kommt gleich". Die Krönung an unserem letzten Tag: Wir sitzen bereits seit fast 30 Minuten an einem Tisch in direkter Barnähe, die Kellner gehen im Minutentakt ohne Reaktion an uns vorbei, ein französiches Paar fragt bei uns nach ob sie sich zu uns setzen können. Noch bevor der Franzose Platz genommen hat ist ein Kellner zur Stelle und nimmt seinen Bestellung auf; UNS fragt er NICHT. Nach weiteren 10 Minuten (die Franzosen haben ihre Getränke zwischenzeitlich erhalten, wir wurden keines Blickes gewürdigt) hole ich unsere Gertränke selber. - Rezeption: Zweimal um Hilfe gebeten (auslaufendes Wasser in der Toilette und beißender Qualm aus dem offenen Kamin); beides mal mußten wir wiederholt nachfragen bis etwas passierte. Selbst mein Hinweis auf die Gefahr einer Rauchvergiftung schien niemanden zu interessieren. Da war das Fehlen eines Abschiedsgrußes beim Auschecken nur konsequent.
Direkt am Meer gelegen. Nur ca. 50m vom Haupttor entfernt ein kleiner "Supermarkt" mit einem sehr netten deutschsprachigen Besitzer. Die Stichstraße hoch einige Souvenirläden, Cafes etc. Die Umgebung kam uns aber selbst für nordafrikanische Verhältnisse recht "vermüllt" vor und lädt nicht gerade zum Spazieren ein.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Nette Poolanlage, immer ausreichend Liegestühle in der Anlage und am Strand. Das Thema "Seegras" wurde ja schon mehrfach behandelt.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Mai 2010 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Rudger |
| Alter: | 56-60 |
| Bewertungen: | 2 |


