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Will (66-70)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Freunde • September 2016 • 3 Wochen • Sonstige
Familienpension im angenehmsten Sinne des Wortes
6,0 / 6

Allgemein
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
    Sehr gut

Eine angenehme Pension, die von einer zuvorkommenden, deutsch sprechenden Familie geführt wird, die fast jeden Wunsch erfüllt. Obst und Gemüse wird teilweise im eigenen Garten angebaut. Die Großeltern arbeiten mit und haben jeder so seine Aufgaben. Wer selbst einen Garten hat, weiß, dass Gartenabfälle, Kompost, Eimer, Düngertüten Gerätschaften usw. herumstehen und dass es sich bei keineswegs um eine Ansammlung von Müll handelt. Alle Mitarbeiter sind ausgesprochen tierlieb. Anreise mit Hunden ist selbstredend möglich. Einige herrenlose Katzen und Hunde werden auf dem Gelände versorgt. Eine Hündin wurde nach einer Spendensammlung sterilisiert und ist jetzt der Hofhund. Einem vernachlässigten Esel in der Nachbarschaft wurde mittels Hufbehandlung das Leben erleichtert.


Zimmer
  • Gut
  • Klein, aber ausreichend, Toilette und Dusche vorhanden. Keine luxuriöse Ausstattung, aber dem Preis mehr als angemessen. In einigen Zimmern gibt es kleine Mängel an der Oberfläche, doch auch hier kann nicht erwartet werden, dass der Inhaber alle 2, 3 Jahre das Mobiliar austauscht. Witterungsbedingt steigt gelegentlich Abwassergeruch von dem feuchten Areal hinter dem Haus auf, was jedoch nach sehr kurzer Zeit wieder verschwindet. Dieser Geruch wurde in anderen Kritiken maßlos übertrieben. Er ist bei Besuchen auf dem Land oft vorhanden und nicht zu vermeiden, und jeder, der schon Ferien auf dem Bauernhof gemacht hat, kennt ihn. Wer nicht bereit ist, den kurzfristig auszuhalten, der kann in eine All-Inclusive-Ferienanlage ziehen, wo er nur Sonnenmilch, Autan und diverse Parfümnebel um die Nase hat. Und selbst dort haben wir bei kurzen Besichtigungen Gestank erlebt. Das scheint ein generelles griechisches Infrastrukturproblem zu sein.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Schlichtes, aber vollkommen ausreichendes Frühstück. In der Halbpension umfangreiches Angebot wechselnder Speisen aus traditioneller, griechischer Küche. Jeweils zwei Vorspeisen, eine Hauptspeise, die sich in 14 Tagen nicht wiederholt sowie einen Nachtisch. Auf besondere Wünsche wird eingegangen. Die Portionen sind ausreichend groß, so dass in der Mittagszeit nur ein kleiner Snack nötig ist Das Essen nimmt man in einem großzügigen, überdachten Raum in, der ein einem Winkel eine gepflegte Bar enthält oder in einem mit Sonnenschutz versehenen Vorbau. Nette, freundliche Atmosphäre, auch unter den Pensionsgästen. Es entstehen immer wieder anregende Gespräche, Informationen und Tipps werden ausgetauscht. Torkelnde, betrunkene Gestalten, wie in einer anderen Kritik erwähnt, habe ich in drei Aufenthalten à zwei Wochen nie gesehen. Von diesem Zehn-Stunden-Gast, der danach in der Lage war, eine zweistundenlange Kritik zu schreiben und mit schnellen, verfälschenden Bildern zu versehen (Beispiel: Selbst zerwühltes Bett aufgenommen statt den ordentlichen Zustand beim Betreten des Zimmers zu zeigen), muss man sich anhören lassen, dass es sich bei den länger bleibenden Gäste um solche aus dem untersten Niveau handelt.


    Service
  • Sehr gut
  • Fast jeder Wunsch, den man hat, wird bereitwillig umgesetzt. Keinerlei Beanstandungen. Alle Beschäftigte sind selbst am Saisonende freundlich und freudig engagiert, einem den Urlaub so schön wie möglich zu machen. Abendessen gibt es in der Regel bis 22 Uhr. Bei unserer ersten Ankunft kamen wir durch Verspätung und Verfahren erst um Mitternacht an. Die Wirte und der Koch warteten die ganze Zeit, um uns dann bestens zu versorgen. Auch der Transfer von und zum Flughafen wird organisiert zu einheimischen Konditionen. Selbst Hilfe in medizinisch misslichen Lagen leistet die Familie, z. B. haben wir eine Fahrt zu einem Arzt mitbekommen.


    Lage & Umgebung
  • Sehr gut
  • Die Pension liegt in dem ursprünglichen Fischerort Petriti, das vom Massentourismus erfreulicherweise verschont geblieben ist. Der Hafen dient mehr den Fischern als den Jachtbesitzern. Neben dem Hafen ist eine kleine Badebucht mit Sandstrand, der sehr allmählich abfällt und für Kinder besonders gut geeignet ist. Zu Fuß über einige Hügel zu erreichen gibt es weitere verschwiegene Badebuchten (Lotos-Bucht, Savvas), jeweils mit Tavernen für Speisen und Getränke. Nachteil, wie allerdings überall auf Korfu beobachtet, unregelmäßig verteilter Müll / Strandgut. Auch zu Fuß erreicht man das Bergdörfchen Korakades mit teils zerfallenden, teils bewohnten Häusern, einer schönen Kirche mit fantastischem Ausblick zur Küste sowie den kleinen Ort Boukaris mit hervorragenden Fischrestaurants. Deutlich anstrengender, aber machbar ist der Aufstieg zu dem Bergdorf Chlomos, wobei die Mühe aber unbedingt lohnt. Ganz sinnvoll ist ein Mietauto, um die umliegenden Städtchen und Küstenabschnitte zu besuchen.


    Aktivitäten
  • Sehr gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Sonstiges

    Tolles Pool, öffentlich zugänglich. In der Regel nicht häufig benutzt, so dass sich die Schwimmer nicht ins Gehege kommen. In einer Nachbartaverne landen in unregelmäßigen Abständen Jugendliche aus Neuseeland und Australien an, die dort über einen Veranstalter einen "Griechischen Abend" erleben. Die entdecken in der Regel sehr schnell dieses Pool und toben sich darin aus. Sie bringen jugendliches Leben in die Bude. Das kann natürlich bei entsprechend lebensfeindlich eingestellten Gästen durchaus Antipathien auslösen, allerdings werden sie um 19 Uhr abberufen zum Speisen uns Sirtaki-Schnellkursus. Für Kinder gibt es ein flaches Planschbecken als Ausbuchtung des Pools, abgetrennt durch ein Edelstahlgitter. Daneben gibt es eine Schaukel, eine Rutsche und Kinder-Tisch und -stuhl. Für die Großen: Man kann Spaziergänge und Wanderungen von leicht bis anstrengend unternehmen. Wassersport: Schwimmen, Tauchen, Tretbootsverleih in der Nähe. Kein Nachtleben, außer bei der erwähnten Veranstaltung in der Nachbar-Taverne, aber auch an diesen Tagen (max. 2mal pro Woche) ist gegen Mitternacht Schluss. Man hört bis dahin die Discomusik, die die Folklore ablöst, bis zur Pension dringen. Eine kleine Bibliothek, überwiegend mit deutschen Büchern, steht zur Verfügung. Die Pension organisiert Schiffs-Rundtouren um die Nachbarinseln Paxos und Antipaxos (sehr empfehlenswert).


    Preis-Leistungs-Verhältnis: Sehr gut
    Infos zur Reise
    Verreist als:Freunde
    Dauer:3 Wochen im September 2016
    Reisegrund:Sonstige
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Will
    Alter:66-70
    Bewertungen:1