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Antje (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • März 2014 • 2 Wochen • Strand
Ein Urlaub, der keiner Wiederholung bedarf
3,7 / 6

Allgemein

Es ist eine kleine, auf den ersten Blick hübsche Hotelanlage. Die Größe war für uns genau richtig (ca. 300 Zimmer). Wir durften aber 2 Nachbarhotels mit nutzen. Die waren riesig. Beim Betreten der Lobby fiel uns auf, dass hier die verschiedensten Möbelstücke zusammengestellt waren um einige Sitzgelegenheiten zu schaffen, glich eher einer Sperrmüllsammlung. Die Tische sahen teilweise ekelhaft und vergammelt aus. Eine alte staubig Glasvitrine neben der Rezeption rundete das Ganze ab. Naja, haben wir uns gedacht, ist ja nur die Lobby. Das sich jedoch dort An-/Abreise und Abendprogramm abspielten, erfuhren wir erst später. Die Grünanlagen waren wunderschön angelegt und gepflegt. Gäste verschiedener Nationalitäten (überwiegend aus Canada und Deutschland)- der Altersdurchschnitt lag bei 40 Jahren. Ist ein Hotel P18 (keine Kinder) In der Lobby kann man das Internet über einen HotSpot kostenlos mit seinem eigenen Gerät nutzen, allerdings nicht sehr schnell. Telefonieren ist vom Hotel aus sehr teuer, man sollte das Handy nutzen. Das Wetter war super, wir hatten nur einen Tag Regen. Die Temperaturen sind sehr angenehm mit 28 Grad. Wir haben festgestellt, dass man zwar all inclusiv hat, aber immer zu wenig Geld dabei. Dort ist alles drauf ausgerichtet einem die Dollars aus der Tasche zu ziehen. Wichtig wäre noch in Deutschland Euro in Dollars zu tauschen, denn dort wird man sonst abgezockt.


Zimmer
  • Eher gut
  • Das Zimmer war sauber und ordentlich und großzügig. Wir hattern nur das Pech, dass wir so ziemlich das letzte Zimmer am Ende des Hauses bekommen haben. Der idyllische Blick vom Balkon auf einen alten vergammelten Tennisplatz und das Büro des Gärtners (versiffterTisch mit umgefallenem Sonnenschirm) brachte uns das Hinterland näher.


    Restaurant & Bars
  • Eher gut
  • Nur wenige Kellner schienen Freude an ihrer Arbeit zu haben. Aber wir merkten schnell, mit ein paar Dollars konnte man auch dem letzten Kellner ein Lächeln entlocken. Beim Frühstück musste man immer aufpassen, dass einem der Kaffee nicht über die Hose geschüttet wird. Der wurde genauso lieblos in die Tassen geschüttet, wie alle anderen Getränke.Ganz gespannt waren wir auf die karibischen Cocktails mit Zuckerrand, Obst und Schirmchen. Das Ergebnis war ernüchternd. Eine abgegriffene Karte an der Lobbybar ließ uns noch nicht stutzig werden. Auch eine direkte Bedienung an den Tischen war eher die Ausnahme. Gespannt sahen wir über den Tresen, wie der Barkeeper die verschiedenenZutaten zusammenmischte, um diese dann lieblos in die Gläser schütten und die dann über den Tresen schob. Nix mit Schirmchen, da standen wir nun mit einem Glas, wo das Wasser vom Boden tropfte. Den Abend verbrachten wir meistens in der Strandbar. Auf den ersten Blick ein wunderschönes Fleckchen, dass nicht, wie die Lobby einer Bahnhofshalle glich. Tolle Korbmöbel, die zum gemütlichen Beisammensein einluden. Schade war nur, dass sich hier auf den Sitzpolstern tagsüber die Badegäste mit ihren nassen und sandigen Sachen tummelten, so dass die früher mal weißen Polster inzwischen völlig versifft und dauerfeucht waren. Wir nutzten dann meist die Korbstühle an der Bar, die hatten keine Sitzpolster und waren somit hygienischer, obwohl hier einige bereits durchlöchert waren, aber anscheinend interessierte es dort niemanden. Auch hier gab es meist keine Bedienung. Aber das war nicht so schlimm, wir holten unsere Getränke an der Bar. Wenn man vorher paar Dollars bezahlt hat, wurde man auch zuvorkommender bedient. Essen war ausreichend und gut, gab verschiedene Themenabende und es war für jeden was dabei. Dazu gab es noch verschiedene Restaurants im Gelände, die man besuchen konnte (Mexikaner, Italiener, Schweizer) Aber alle Restaurants waren sauber und ordentlich.


    Service
  • Eher gut
  • Sie waren nur freundlich, aber mehr auch nicht. Mit Englisch kann man sich gut verständigen und ein paar Brocken Deutsch können auch einige. Die Zimmerreinigung war ok, wie dies in südlichen Ländern nun mal so ist. Auch der technische Service war sofort zur Stelle - Dollars bereithalten.


    Lage & Umgebung
  • Eher schlecht
  • Vom Flughafen war es nur eine halbe Stunde mit dem Bus. Vor dem Hotel gibt es nix, da Punta Cana nur eine Urlaubsregion ist. Das Hotel liegt direkt am Strand je nach Wohnlage. Shopping sollte man besser lassen, ist alles viel teurer als in Deutschland. Auslfüge haben wir keine gemacht, sind unserer Meinung nach überteuert. Aber das muss jeder für sich entscheiden. Wer sich die Animation am Abend in der Lobby-Bar nicht antun möchte, der kann sich im Nachbarhotel die Abendshows anschauen, da gibt es ein ganz nettes Theater.


    Aktivitäten
  • Eher gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Der Pool verströmte eher Ballermann- statt Karibikflair. Wer also Party machen will, der ist hier richtig. Allerdings war hier eher das gesetztere Alter der treibende Keil. Die haben sich einfach nur volllaufen lassen und wohl so vom Alltag abgeschaltet. Der wunderschöne weiße Strand und der Blick auf das türkisfarbene Meer ließ endlich das erhoffte karibische Flair aufkommen. Eine besser Pflege der Schilfsonnenschirme hätte dieses noch besser rübergebracht. Denn einige waren kaum noch nutzbar, da man nur auf allen Vieren zu den Liegen kam. Den Kampf um die besten Liegen gab es natürlich auch, wie überall. Obwohl auch hier extra darauf hingewiesen wurde, keine Liegen zu besetzen. Am ersten Tag hatten wir uns dran gehalten, doch als wir am Strand bemerkten,dass fast alle Liegen bereits belegt waren und weit und breit keine Gäste dazu, entschieden wir uns am nächsten Tag auch dafür unsere Liegen zu reservieren. Als wir dann an den Strand kamen und unsere Handtücher entfernt wurden, erfuhren wir, wie das hier läuft. Der Strandboy nimmt ein paar Dollars und dann sind die Liegen sicher. Wir waren nicht gewillt auch nur einen Dollar dafür auszugeben und wir taten gut daran. Er hat es ja nicht mal für nötig gehalten, abends alle Liegen wieder an ihren Platz zu stellen und diese zu säubern, so dass nicht am nächsten Tag der ganze Sand noch drauf liegt. Die Liegen waren ansonsten i. O.


    Preis-Leistung
  • Schlecht

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im März 2014
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Antje
    Alter:41-45
    Bewertungen:3