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Jonas (26-30)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Dezember 2013 • 2 Wochen • Strand
Eine gute Wahl
5,5 / 6

Allgemein

Das Hotel ist eher klein, liegt aber in direkter Nachbarschaft zu den Schwesterhotels Bavaro Princess und Tropical Princess, die mitbenutzt werden können. Wie wir hörten, gilt für die ganze Region die Auflage, dass Hotelgebäude nicht höher als die Palmenwipfel gebaut werden dürfen. Daraus folgt, dass nirgendwo große Hoteltürme stehen. Hier haben die insgesamt 5 Zimmerblöcke je 2 Stockwerke. Die Farben der Zimmerblöcke und die landestypisch mit Strohdächern gebauten Ess- und Lobbyhäuser wirken schön karibisch. Sie fügen sich in eine sorgsam gestaltete Gartenanlage ein, die kleiner und wesentlich weniger "verwildert" ist als in den Schwesterhotels. Kurzum, die Hotelgestaltung ist durchweg stimmig. Anspruch ist ein karibisches Urlaubsflair und dazu passt alles hervorragend zusammen. Die Gästestruktur ist überwiegend deutsch (übrigens anders als in den Schwesterhotels), danach kommen US-Amerikaner und Angehörige von EU-Staaten. Wenig Russen. Die Altersstruktur ist sehr gemischt, beginnend Anfang 20 (keine Kinder, da das Hotel erst ab 18 gebucht werden kann) Es lohnt sich zwar, bei den einheimischen Verkäufern einzukaufen anstatt in den Hotelshops und in den Duty Free Shops des Flughafens, Vorsicht aber bei guten Zigarrenmarken, die führen die Einheimischen meistens nur als Fakes. Die Preise in den Touristengebieten werden durchweg in USD angegeben und ausgehandelt, auch bei den einheimischen Verkäufern. Man sollte also in USD und gar nicht erst in dominikanische Peso wechseln, ansonsten wird jeder Kauf um den recht freien Spread teurer, wenn die ausgehandelten Preise in Peso umgerechnet werden. Unbedingt auch raus aus der Anlage und in Ausflügen die Landschaft erkunden. Es lohnt sich.


Zimmer
  • Sehr gut
  • Eigentlich passen die allesamt frisch renovierten Zimmer gar nicht richtig in das Karibikkonzept. Das Design der Zimmer wirkt westlich und modern elegant. Sie sind geräumig, haben standardmäßig Couch, Schreibtisch, Flat-TV, Balkon, Minibar, die täglich kostenlos mit Wasser, Softdrinks und Bier aufgefüllt wird und als Highlight einen eigenen Whirlpool, der das Rundum-Wohlfühl-Feeling perfekt macht.


    Restaurant & Bars
  • Sehr gut
  • Das AI-Angebot ließ für uns keine Wünsche offen. Ein im Hauptrestaurant wahnsinnig reichhaltiges Buffet mit täglich wechselnden Hauptthemen, jeden Tag live cooking und live gepresste Fruchtsäfte, außerdem 4 á-la-carte Restaurants. Das "Mare Nostrum" Restaurant liegt direkt am Strand. Dort gibt es zusätzlich 24 Stunden Essen (wobei das Frühstück zwischen 5 und 7 Uhr von der Auswahl her noch etwas dürftig ist). An der angeschlossenen Cocktailbar sitzt man im Freien am Strand und genießt die überraschend guten Cocktails, an manchen Tagen wird hier auch zusätzlich ein Grillbuffet direkt im Strandsand aufgebaut. Wem das nicht reicht, kann zudem auch in die Restaurants der beiden größeren Schwesterhotels. Abgesehen von einigen persönlichen Geschmäckern empfanden wir die Qualität der Speisen durchgehend als hervorragend.


    Service
  • Gut
  • In PCP ist eine ganze Armada von Personal durchgehend damit beschäftigt, dem Gast einen rundum schönen Urlaub zu bereiten. Dieses Gefühl stellt sich beim Aufenthalt wirklich ein. Die hotelinterne Organisation scheint gut durchdacht zu sein und reibungslos zu funktionieren. Für einen Heiratsantrag habe ich unser Zimmer vorbereiten lassen. Den Wunsch habe ich relativ kurzfristig angetragen, habe mich aber super beraten gefühlt (Danke an Ruth ;)) und alles ist wirklich liebevoll und wie gewünscht umgesetzt worden. Alle Mitarbeiter sind durchweg freundlich, die Meisten sprechen auch gutes Englisch. Gärtner ernten von den hoteleigenen Palmen Kokosnüsse und verteilen sie an die Gäste. Bei der Qualität der Zimmerreinigung scheint es sehr darauf anzukommen, wer gerade Dienst hat. Manchmal war sie mehr als sorgfältig, es wurden Handtücher zu Schwänen gefaltet etc., einmal aber wurden zwar die schmutzigen Handtücher mitgenommen, die Neuen aber vergessen. Auch das Nachfüllen der Seife wurde schonmal vergessen.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Das Hotel liegt direkt (und direkt heißt hier auch direkt) am kilometerlangen, traumhaften, weißsandigen Strand der dominikanischen Ostküste, also da, wo der offene Atlantik in das karibische Meer übergeht. Die Hotels haben zwar grundsätzlich alle einen "eigenen" Strandbereich, aber man kann den Strand trotzdem stundenlang abgehen. Von überall bieten sich Postkartenmotive, nur menschenleer ist es natürlich nicht. Durch ein vorgelagertes Riff ist der Strand etwas geschützt vor den größten Brechern. Trotzdem ist das türkisfarbene Meer hier logischerweise nicht so ruhig wie an der Südküste, dadurch sandiger und nicht ganz so klar. Algen werden jeden Morgen durch Hotelpersonal entfernt. Trotz des Hotelnamens liegt das PCP nicht in Punta Cana, sondern nördlich davon bei Bavaró, einem kleinen Örtchen mit ein paar typischen Ausgeh- und Einkaufsmöglichkeiten. Bis dahin sind es allerdings ca. 20 Gehminuten. Sowohl in Bavaró als auch am Strand warten - natürlich - jede Menge mehr oder weniger aufdringliche Verkäufer mit einer Angebotspalette von Rum bis hin zu Ausflügen. Es lohnt sich, nach den üblichen Feilschgebaren erzielt man hier deutlich bessere Preise als in den Duty Free Shops des Flughafens. Vorsicht bei guten Zigarrenmarken, die führen die einheimischen Verkäufer meistens nur als Fakes.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Der Pool ist ansprechend gestaltet mit einer kleinen Insel und Strandnachbildungen. Leider ist direkt am Pool ein Verkaufsstand aufgebaut, der nicht zum Hotel gehört und recht kontaktfreudig ist. Natürlich sollte jeder Tourist wenn möglich Geld bei Einheimischen ausgeben aber innerhalb der Hotelanlage enpfanden wir das als störend. Ansonsten ist die Animation angenehm unaufdringlich, für Interessierte aber immer vorhanden. So gibt es eine Fülle von Spielen am Pool und am Strand, Bogenschießen, Tauchen etc. Es gibt spezielle VIP-Liegen, die gegen Aufpreis zugebucht werden können. Wie wir hörten, sind die bei US-Touristen schon inklusive. Vielleicht lohnt es sich also, von einer Bookingseite aus den USA zu buchen. Wir haben die Liegen aber nicht gegen Aufpreis zugebucht und empfanden sie überhaupt nicht als störend. Im Übrigen können wir die ganze Liegenproblematik, die teilweise in Vorbewertungen geschildert wurde, nicht nachvollziehen. Am Strand waren bis ca. 9 Uhr noch fast alle Liegen frei, ab dann füllte es sich langsam. Dabei könnte man noch die Zeitumstellung von 5 - 6 Stunden berücksichtigen, die uns Europäern einen wesentlichen gefühlten Zeitvorteil gegenüber den Amerikanern fürs Liegen reservieren gibt. Am Pool wurden die Handtücher sogar grundsätzlich nach 1 Stunde Abwesenheit durch das Personal entfernt (wird auch durchgezogen, können wir bestätigen ;))


    Preis-Leistung
  • Gut

  • Mehr Bilder(10)
    Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Dezember 2013
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Jonas
    Alter:26-30
    Bewertungen:36