Wie mehrfach erwähnt, pompöser Neubau mit rd. 350 Zimmern direkt an der D-400 , unweit der Flussmündung des Alara gegelegen. Dieser Fluss ist auch gleichzeitig eine Klimagrenze, was an der Pflanzenwelt zu sehen ist. ( Bananenstauden u. weitere subtropische Gewächse ab hier Richtung Alanya) Das Hotel wurde in der letzten vorhanden Baulücke errichtet und ist sehr schmal. Das Foyer ist in schwarz und weiss gehalten und wirkt sehr kalt. Daran ändern auch die Dekostücke, fast alle aus Plastik nichts. Links und rechts des Einganges stehen 2 Kunststoffpferde mit einem Lampenschirm auf dem Kopf die wie soviele Lampen im Hotel keinen Stromanschluss haben .Strom zu sparen scheint in dieser Anlage an errster Stelle zu stehen, so wurde auch der 2. vordere Lift einesTages abgeschaltet. Gebucht hatten wir AI. Die Altersstruktur war gemischt. Die Gäste stammten aus Holland, Norwegen,Österreich, Deutschland und einige Osteuropäer. Allerdings soll sich dass im Sommer ändern, wie man hört sollen bereits ganze Etagen von Osteuropäern gemietet worden sein. Der Neubau litt natürlich unter dem sehr starken Regen, aber warum nicht richtig geheitzt wurde ist uns ein Rätsel. Kalt und zugig war es, egal wo mann sich aufhielt (außer dem Zimmer) Auf Sauberkeit wurde im öffentlichen Bereich grossen Wert gelegt.. Diese Anlage ist für den Winter absolut nicht geeignet. Im Sommer für diejenige die keine Platzangst haben.
Die Grösse des Zimmers ist ausreichend, der Balkon eher klein. Warum allerdings ein drittes Bett vorhanden ist, sowie eine unbequeme Couch ist ein Rätsel. Dafür gab es keinen Tisch und nur einen Stuhl. Die Beleuchtung gleicht einem Dämmerlicht und ist zum lesen nicht geeignet. Wir haben uns damit geholfen, indem wir den Schirm der Stehlampe abschraubten. Im Badezimmer ist es genauso düster. schminken und rasieren unmöglich. Ansonsten war die Einrichtung neuwertig, die Schränke boten ausreichend Platz. Der Handtuchwechsel erfolgte täglich,obwohl um diese Jahreszeit nicht notwendig Die Zimmerreinigung bestand aus Bettenmachen und abwischen der Duschwand. Übrigens kann man den Duschknopf so einstellen, dass kein Wassertropfen aus der Wanne läuft. Teppichboden der nicht gesaugt wird , kein Staubwischen, zeugen nicht von einem guten Service
Das Essen war abwechsungsreich. Es gab jeweils Mittags und Abends 10 verschiedene warme Gerichte. Beilagen nicht mitgezählt. Das Salatbufet war ok genauso wie der Nachtisch. Nachgefüllt wurde ständig. Natürlich gab es auch Speisen vom Vortag die man dann am nächsten Tag am kalten Bufet wiederfand, eben wie zu Hause auch. Absolut fehl am Platze war beim verlassen des Speisesaals der Bettler an der Tipbox.Von diesem Geld sieht das Personal keinen Cent, es gehört alles dem Management. Also lieber den Servicekräften etwas direkt zustecken, es kommt dann an die richtige Adresse. In den Bars brannte kaum Licht alles war sehr düster,aber wer will schon in einem kalten Glashaus sitzen.
Hier wurden wir, je länger wir im Hotel waren immer enttäuschter. In den ersten 5 Tagen hätte das Personal Höchstnoten verdient, aber es ging ständig bergab. Man wurde nachlässig. Am Anfang wurden wir gefragt ob man nach dem Essen noch einen Kaffe wollte, dies blieb plötzlich aus. Einmal fehlten beim Frühstück die kleinen Abfallbehälter auf den Tischen, mal Kaffelöffel , dann wurden erst zur Nachspeise die Getränke gebracht, schmutziges Geschirr wurde erst nach Aufforderung abgeräumt.. Der Speisesaal ist dreimal unterteilt und unterschiedlich eingrichtet. Der Mittelteil entspricht mit seiner Plastikbestuhlung einem Bahnhofswartesaal. Ansonsten war dicke Kleidung angesagt, denn es war überall Zugluft zu spüren. Wir haben noch kein Hotel erlebt in dem Gäste soooo zum Essen erschienen.
Der Transfer beträgt ca. 1 3\4 Stunde.Die Anlage liegt direkt an einem steil abfallendem groben Kiesstrand. Für Kinder nicht unbedingt geeignet . Das überqueren der Strasse wird für Behinderte sowie für Eltern mit Kinderwagen zu einem Spiessrutenlaufen. Es sind zwar Unterführungen vorhanden aber keine Rampen. Die am Pool aufgereihten Liegen aus Kunstleder stehen jetzt schon sehr dicht. Im Sommer wird es zugehen wie in einer Robbenkolonie. Einkaufsmöglichkeiten sind 30 Geminuten entfernt, allerdings ist das Einkaufszentrum nicht zu empfehlen, da überteuert und keine Preisauszeichnungen vorhanden sind. Empfehlen können wir hier die Stadt Avsallar in 10 km Entfernung Richtung Alanya. Dort gibt es eine schön gestaltete Fussgängerzone mit Bars und Geschäften. Dort kann man mit Ruhe bummeln, ohne die aufdringliche Anmache. Auch sollte man sich dort einmal die herrlichen Sandstrände ansehen. Jeden Mittwoch ist in Avsallar Markttag rund um die Moschee. Warum alsonach Manavgat oder Alanya fahren. Wer Ausflüge unternemen will sollte die bei der öertlichen Reisleitung tun.Dies ist zwar teurer, aber es bleiben dafür die üblichen Abzockfahrten weitgehends aus.
Beliebte Aktivitäten
- Sonstiges
Die Animation war ein Witz,ohne Ideen, mit der Spezialität Bingo. Meist unterhielten sich die 2 mit Tischtennisspielen gegeeinander, oder man schlich sich, an auf Liegen schlafende Gäste und bohrte ihnen mit einem Grashalm ins Ohr. Die Musik war mehr als laut und wurde bei fast jedem Liedanfang aufs unerträgliche gesteigert. Auf Bitten etwas leiser zu stellen wurde mit affenartigen Gesten geantwortet. Dieses Team ist absolut nicht für ein Hotel geeignet. Spa-Center ist zwar vorhanden, wirkt aber abschreckend durch die blau-rote Lichtgestaltung. Man kam sich vor wie in einer Räuberhöhle, zumal am Eingang "Ali Baba" und seine Räuber jedermann aufdringlich anhaute der ihren Bereich betrat.. Seriöse Arbeit scheut kein helles Licht.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Januar 2012 |
| Reisegrund: | Sonstige |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Wolfgang |
| Alter: | 61-65 |
| Bewertungen: | 4 |


