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Peter (41-45)
DeutschlandAus Deutschland
Verreist als Paar • Mai 2008 • 2 Wochen • Strand
Nicht ganz 5 Sterne, aber ok
4,8 / 6

Allgemein

Über Größe und Architektur der Anlage wurde ja bereits ausführlich berichtet. Die Bepflanzungen werden vorbildlich gepflegt, alle Aussenbereiche werden penibel sauber und ordentlich gehalten. Das Hotel ist nichts für Fusslahme, die Wege sind teilweise ganz schön weit. Der Shuttlebus bzw. die Golf-Buggys helfen aber darüber hinweg, falls man wirklich zu faul zum laufen oder gehandicapt ist. Gästestruktur ist gut gemixt, Deutsche eher eine Minderheit. Engländer, Italiener und Osteuropäer sind am meisten vertreten, dazu Niederländer, Schweizer, Österreicher. Die Ragazzi haben in unserer ersten Woche doch ziemlich genervt, aber sonst war es mit allen anderen Gästen sehr angenehm. Alles in Allem waren wir sehr zufrieden und werden das Hotel sicher noch einmal buchen. Preis-/Leistungsverhältnis absolut okay für uns: 2 Wo. AI über Th. Cook für 1. 050,- € p. P. Noch ein Hinweis zu den Einkaufsmöglichkeiten in der kleinen Shopping-Mall im Hotel: der Kram ist da zwar teurer als in den Shops der Naáma Bay, aber man kann mit den Leutchen dort super plaudern und erhält dabei durchaus die eine oder andere Insider-Info. Besonders nett ists bei Zidane von dem Papyrus-Shop - aber Vorsicht: der Kerl ist ein Verkaufsgenie.


Zimmer
  • Gut
  • Die Zimmer sind groß, gut ausgestattet und mit ausreichend Stauraum. Gut: großer Einbausafe inkl., in den sogar (wenn auch knapp) ein 15, 4" Laptop passt. Betten sind superbreit und sehr bequem. Reinigung hatte ich weiter oben schon etwas zu geschrieben. Die bauliche Ausführung ist in Details ziemlich schlampig, aber das ist nunmal "andere Länder, andere Handwerker". Auch sehr angenehm: die Zimmer sind überhaupt nicht hellhörig, wir haben von den Nachbarn (teilweise mit Kleinkind) nicht einen Mucks gehört. Dafür gibts Mücken, die sich gern in den Vorhängen verstecken...


    Restaurant & Bars
  • Gut
  • Die Möglichkeiten eine Mahlzeit oder einen Snack zu sich zu nehmen, sind mannigfaltig. Frühstück / Abendessen gibts im Hauptrestaurant, dessen Atmosphäre allerdings nicht sehr heimelig ist. Klimaanlage ist viel zu kühl eingestellt, draussen 35° C., drin vielleicht 17° C. auf der umlaufenden Terasse ists netter, aber schwer einen Tisch zu bekommen. Darüber hinaus wird abends die Sunset-Bar zum BBQ-Restaurant umfunktioniert, man sitzt dort sehr nett am Rand des Pools. Snacks gibts tagsüber an allen Pools (ausser Relax-Pool) und am Strand. Die Qualität des Essens schwankt, aber man findet eigentlich immer etwas, das auch schmeckt. Hühnchen z. B. hat mir in keinem der Restaurants geschmeckt (und ich esse gern Huhn), die kurzgebratenen Rindersteaks dagegen hatten fast Filet-Qualität. Gemüse war nicht doll, Pasta solala. Im Hauptrest. gab es abends immer frisch aufgeschnittenes Fleich, mal Huhn, mal gefüllten Truthahn, mal Kalbskeule. Gut waren auch die vorab zu reservierenden Restaurants, jedenfalls das Fischrest. u. der Italiener. Hier konnte man zu den AI-Gerichten auch besondere Schmankerl gegen Berechnung haben, auch gute Weine. Bars: die Arena-Bar hat eine lockere Atmosphäre und eine gutgelaunte Barcrew. Leider sind die Jungs nicht so geübt im Cocktailmixen, da hab ich lieber Bier getrunken. Sehr schön ist Carribean-Terassenbar. Abends mit tollem Blick auf die Naáma Bay und vor allem mit einer tollen Crew. Die Mannschaft von Ahmed, Chicco und Bassan glänzt mit sehr gut gemixten Cocktails und Charme - wenn man nett zu ihnen ist! Aber dazu gehört nicht viel. Auch hier hilft ein Trinkgeld, das die Gläser immer gut gefüllt sind. Die Alkoholika sind einheimischer Herkunft. Kann man trinken, aber besser nicht zuviel von den Rum- oder Vodkacocktails. Nach dem 5ten Caipirinha droht Kopfdruck am nächsten Morgen! Das Bier ist immer kalt und erstaunlich gut trinkbar (läuft aber "durch"). Ab 23. 00 Uhr Disco in der Bar des Carribean, dessen Einrichtung an einen Kids-Club erinnert. Da ist der Innenarchitekt wohl ziemlich zugedröhnt gewesen...


    Service
  • Gut
  • Hinsichtlich Service gehen die Meinungen ja etwas auseinander. Der Service ist grundsätzlich sehr gut, die Mitarbeiter sind alle freundlich und zuvorkommend und bemühen sich nach aller Kraft, die Wünsche des Gastes zu erfüllen. Das dies oft nicht 100%ig klappt, liegt aber an der Organisation bzw. am Management. Der Service muss einfach besser koordiniert werden. M. E. hat das in unserer zweiten Aufenthaltswoche auch deutlich besser geklappt, allerdings waren da auch weniger Gäste da. Check-In + Check-Out klappte problemlos, das Personal an der Rezeption ist überaus zuvorkommend und kompetent. Zimmerreinigung ebenfalls ohne Tadel, ein Trinkgeld und ein paar nette Smalltalks optimieren das noch. Unser Zimmer war immer um spätestens 14 Uhr fertig. Die Room-Boys freuen sich echt über ein paar nette Worte und Anerkennung ihres 14-Std.-Jobs. Auf Englisch kann man sich eigentlich mit allen Angestellten dort gut verständigen.


    Lage & Umgebung
  • Gut
  • Der Weg zum Strand ist -gerade in der richtig heissen Zeit- beschwerlich. Der eigentlich geplante Aufzug, der die Gäste von der Hotelebene runter an den Strand bringen soll ist noch lange nicht fertig. Bin gespannt, ob das überhaupt realisiert wird. Angeblich soll die deutsche Herstellerfirma den Aufzug fehlerhaft geplant haben. Komisch, das nur der nackte Aufzugsturm steht, keinerlei vorbereitende Installationen zu sehen sind. Man kann vermuten, das das Projekt schlicht zu teuer geworden ist und daher fallen gelassen wurde. Der kleine Tuf-Tuf Shuttle-Bus fährt regelmäßig, kann aber nicht die volle Masse an Leuten bewältigen. Da es das Mittagsbuffet im Oceanic-Restaurant auf Strandebene gibt, ist das ein netter Marsch bei 40° C., wenn der Bus grad nicht verfügbar ist. Ansonsten gibts rund um das Hotel nix, mit dem Taxi oder Shuttlebus kann man nach Naáma Bay fahren, wenn man denn will. Verpassen tut man dort und auch in Sharm in den Basaren bzw. Einkaufszentren nicht viel. Das sagt sogar meine Frau und das will was heissen... ;-) Ausflüge kann man über die Reiseveranstalter buchen, sind aber recht teuer. Beispiel: "Beduinennacht" - 30 Min. Busfahrt in die Wüste, 3 KM Kamelritt in ein "Beduinenlager" (Ha, ha...), eintöniges Warten auf den Einbruch der Dunkelheit, ein kleiner Imbiss, etwas Folklore und dann 30-40 Min. Erläuterung des Sternenhimmels inkl. Teleskopbetrachtung. Kosten: 42, 00 EUR p. P.


    Aktivitäten
  • Gut
  • Beliebte Aktivitäten

    • Strand

    Pools gibt es reichlich im Reef. Einen großen für Familien mit Kids inkl. Riesenrutschen, Animation u. Buffta-Buffta-Beschallung, einen weiteren großen Relax-Pool an dem es sich sehr angenehm liegt = keine laute Musik, keine Kiddies. Das Personal rückt einem die Liegen u. Sonnenschirm zurecht, alles ok. Strand ist weitläufig und ausreichend mit Liegen u. Sonnenschirmen bestückt. Allerdings konzentriert sich die Masse der Leute um den Bereich der Strandbar u. des Stegs, so das es dort sehr wuselig u. eng ist. Da der Strandabschnitt ein umlaufendes Riffdach hat und die Angestellten sich dankenswerter Weise darum bemühen, das niemend auf dem Riff herumtrampelt, ist nur ein kleiner flacher Teil für Kinder abgetrennt, ansonsten Zugang ins Wasser nur über den schwimmenden Steg. Und damit sind wir beim für mich größten Ärgernis: dieses schwimmende Jetty ist eine Zumutung. Schwankend und viel zu klein, die Plattform hat ca. 6 x 8 Meter. An diesem Zwergensteg ist aber auch noch das Tauch- u. Wassersportcenter aktiv, d. h. da dümpeln Tret- und Elektroboote, Banana und Tube. Oft legen Motorboote an und wenn dann noch 8 Taucher in voller Montur aus dem Wasser kommen, passt keine Maus mehr auf das Teil. Da wird ein Superhotel mit allem erdenklichen Schnick-Schnack hingesetzt und für einen anständigen festen Steg mit ggf. zwei Ebenen war kein Geld mehr da... Hallo? Gehts noch? Ansonsten ist das Riff sehr schön, schnorcheln Pflicht. Aber bitte mit Flossen und nicht wild strampelnd, um sich dann zu wundern, das man (bzw. frau) keine Fische sieht... Wer weiter runter in Richtung des Sheraton schnorchelt, sieht ggf. auch mal einen Riesen-Napoleon, ansonsten Papagei-, Admiral-, Anemonenfische um nur weinge zu nennen. Toll! Wellness wird einiges geboten, nicht billig, aber das Geld wert. Tolles Gym mit Geräten nur von TechnoGym und Laufbändern mit Meerblick. Animationsteam macht abends an der Arena-Bar "lustige" Spielchen und Quiz mit den Gästen, mal gibts eine Folklore- bzw. Fakirshow. Ab und an im Amphietheater auch mal eine größere Show der Animateure, z. B. das immer wieder gern gequälte "Cats" oder "Grease". Haben wir uns nicht angesehen, daher keine Wertung dazu.


    Preis-Leistung
  • Eher gut

  • Infos zur Reise
    Verreist als:Paar
    Dauer:2 Wochen im Mai 2008
    Reisegrund:Strand
    Infos zum Bewerter
    Vorname:Peter
    Alter:41-45
    Bewertungen:8