Sehr große, gepflegte und architektonisch stimmige Anlage am Rand der Naama Bay. Wir sind am frühen Morgen gegen 3 Uhr nach 40minütigem Transfer (vorab wurden drei weitere Hotels angefahren) im Blue Bay angekommen und wurden herzlich empfangen. Obwohl wir „nur“ Superior gebucht hatten, gewährte uns das Management ein Upgrade auf ein Deluxe-Zimmer und VIP-Status (dazu später mehr). Da der Pub 24 Stunden geöffnet hat, war es trotz der frühen Stunde keine Problem, noch Getränke zu bekommen. Per Caddy wurden wir dann dann zum Zimmer gebracht und das Gepäck hinaufgetragen. Bereits im Vorfeld der Reise hatten wir Kontakt zur deutschsprachigen Gästebetreuung Chantal aufgenommen, die uns mit wertvollen Infos und Tipps per Mail versorgt hat, so dass uns das Resort nicht ganz fremd war.
Wir haben das Deluxe-Zimmer 3213 mit Blick auf den Relax Pool und seitlichem Meerblick bewohnt. Der gewünschte Balkon war ebenfalls vorhanden. Ruhige und trotzdem zentrale Lage. Das Zimmer selbst war groß mit sehr hoher Decke und zwei ultrabequemen Betten, die man zusammenschieben konnte. Sitzecke, genügend Stauraum, durchdachte Beleuchtung, Klimaanlage, Minibar (bei Ankunft einmalig gefüllt mit Wasser und Softdrinks), Telefon, kostenfreier Safe, Kaffee-/Teestation. Das Bad war ebenfalls großzügig mit begehbarer Dusche, Waschtisch, WC, Bidet, Gooddies und einem Fenster aus Glasbausteinen (also Tageslicht). Bademäntel und -schlappen gab es ebenso wie jeden Tag große und kleine Wasserflaschen. Unser Roomboy Ibrahim war sehr freundlich und hat sich mit seinen fantastischen Handtuch- und Blütenkreationen jeden Tag selbst übertroffen. Das Zimmer wurde täglich gesäubert, hätte aber eine ordentliche Grundreinigung vertragen können. Es gab insgesamt 3 riesige Spiegel, die alle nicht wirklich sauber waren, und die Sprossen der Badezimmertür waren wirklich schmutzig. Wir haben selbst feucht nachgewischt und gut war‘s. Der Balkon war auch geräumig und mit zwei Plastikstühlen und einem kleinen Tisch möbliert. Leider fehlte dort eine Trocknungsmöglichkeit, also kam die mitgebrachte Wäscheleine zum Einsatz. Die ausziehbare Leine in der Dusche reicht einfach nicht. Abgesehen von den kleinen Mängeln bei der Sauberkeit fehlten Wäschesack und -liste sowie die übliche Hotelmappe. Das ließ sich aber mit einem Anruf erledigen. Insgesamt hat uns das Zimmer gut gefallen und wir haben uns wohlgefühlt.
Das gastronomische Angebot ist umfangreich. Zu unserem Reisezeitpunkt geöffnet: Bay View Restaurant: Buffetrestaurant für Frühstück, Mittag- und Abendessen: Sehr laut, sehr unruhig, aber schmackhaftes Essen und auf der Terrasse konnte man auch ruhig sitzen und genießen. Trotz des offensichtlichen Stresses für die Angestellten wurden wir auch hier immer freundlich und zügig bedient. Vier á la carte-Restaurants, die man bei Reservierung von 10-16 Uhr bei der Gästebetreuung jeden Tag nutzen konnte. Es gibt besondere Weinkarten, man kann aber auch die AI-Getränke bestellen. Sunset Court: Buffetrestaurant mit asiatischem Einschlag, Sushi gegen Aufpreis Al Dente: Italienisches Restaurant mit umfangreicher Speisekarte, einige Gerichte gegen Aufpreis Fisherman's: Wie der Name schon sagt, gibt es Fisch und Meeresfrüchte, die in zwei Vitrinen (eine AI, eine gegen Zuzahlung) angeboten und live zubereitet werden. Dazu Salat- und Nachspeisenbuffet. Le Romantique: Speisen bei Kerzenschein und Livemusik, vieles gegen Aufpreis, aber man kann auch AI essen. Uns hat es bei Super-Service und reichhaltigen Portionen ÜBERALL sehr gut geschmeckt. Dank unseres VIP-Status durften wir im Sunset Court frühstücken und im Al Dente zusätzlich das Mittagessen bestellen, was wir auch ausgiebig genutzt haben, um dem Trubel des Hauptrestaurants zu entgehen. Für alle Restaurants habe ich Fotos der Speisekarten eingestellt. Im Blue Bay gibt es viele weitere Bars, an denen Getränke und Snacks ausgegeben werden. The Pub, Caribbean Bar, Panorama Terrace in zentraler Lage, Orientalisches Café (Shisha) und Arena Bar (Abendanimation) in der „Einkaufsstraße“ und weitere Bars an den schönen Pools. Eine Sonne muss ich dennoch abziehen für das Chaos an der Beach Bar, die Hektik und die Plastikbecher der Arena Bar und den nicht überwachten Dresscode beim Abendessen in den Restaurants. Manchmal schämt man sich wirklich fremd ...
Begonnen beim Check In an der Rezeption über die Gästebetreuung, den Concierge, die Security, den Busfahrer, die Gärtner und die Mitarbeiter in allen Restaurants und Bars wurden wir überaus freundlich und zuvorkommend behandelt. Wir hatten das Gefühl, schon oft dagewesen zu sein, obwohl es unser erster Besuch war. Am dritten Tag wusste jeder unsere bevorzugten Getränke, die morgendlichen Spiegeleier wurden auf Sichtkontakt zubereitet, eine kleine Geste genügte und das Gewünschte wurde sofort gebracht. Auch die Jungs vom Al Dente waren topp. Einfach toll Im Service und der Herzlichkeit des Personals liegt eine der großen Stärken des Blue Bay. Lieben Dank dafür, wir werden uns immer gern daran erinnern!
Den Transfer habe ich schon beschrieben. Das Blue Bay liegt am Rand der Naama Bay, die gut zu erreichen und einen Besuch wert ist. Der hoteleigene Fahrdienst verlangt 6 € für die einfache Strecke - zurück sind wir mit einem Taxi für 50 EGP (ca. 2,50 €) gefahren. Sehr wichtig für die riesige Anlage ist der umfahrende Hotelbus, denn ja nach Lage des Zimmers kommt man ganz schön ins Laufen.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Animation haben wir nicht genutzt, fand aber statt. Fitness/Spa haben wir ebenfalls nicht genutzt. Der Strand - Zugang über Rampe oder 4 schnelle Aufzüge - ist im vorderen Bereich überfüllt, in Richtung Volleyball-Platz gibt es freie Liegen. Toiletten, obwohl regelmäßig geputzt wurde, fast immer unsauber. Nur eine Duschsäule mit drei Duschköpfen und eine Umkleide vorhanden. Im Vergleich zu den Nachbarhotels ist das Hausriff an der Steilwand noch okay, stellenweise stark versandet. Es gibt drei winzige ausgekofferte "Badewannen" mit hüfthohem Wasser und ein kleines Badeplateau (Ponton), das von Tauchern, Schnorchlern und Badenden gleichzeitig als Einstieg genutzt wird. Dementsprechend chaotisch geht es dort zu und die paar hundert Meter, die man hin- und herschnorcheln kann, werden eingerahmt von lautstarken Badegästen, die an den Absperrseilen hängen. Wir waren vom Schnorcheln enttäuscht, haben aber wenigstens ein paar Pools kennengelernt, die wir sonst in Ägypten nie brauchen. Von Tauchern haben wir gehört, dass sich dies dort noch lohnt. Der Handtuchservice wurde zwischenzeitlich vom Zimmerservice abgekoppelt und findet jetzt wieder an den Towel-Stationen statt. Die Geschäfte in der "Einkaufsstraße" (Basar) waren (wie fast überall in den Hotelanlagen) völlig überteuert. Der Vodafone-Laden konnte oder wollte nicht einmal Rubbelkarten besorgen. Hier endet der Service.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im September 2018 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Andrea |
| Alter: | 56-60 |
| Bewertungen: | 36 |
Liebste Andrea, Danke fuer deine Bewertung. Deine Tipps und Anregungen wurden ans Managment weiter geleitet. Trotz alle dem, hoffen wir dennoch, dass ihr euren naechsten Urlaub auch wieder bei uns verbringen werdet. Danke noch einmal fuer das Feedback, Mit sonnigsten Gruessen Chantal


