Mehr Schein als sein. Wir würden es nicht noch einmal buchen. Erst recht nicht zu diesem Preis für eine Woche zu dritt, in der Vorsaison. Ostern machen sie halt Kasse. Vielleicht ist das Hotel in ein paar Wochen in vielen Bereichen weiter als im Moment. Alles fühlt sich noch wie im Trainee für Servicekräfte an. Wir sind Ostersonntag für eine Woche angereist. 2 Erwachsene 1 Jugendlicher 17 Jahre alt. Passend dazu, die 5 von 5 Sterne für Familien zwischen 13-17 Jahre. Kulinarik als einen der Schwerpunkte. Der Teenie Club, der ja bis 17 Jahre angeboten wird ist schwach, bis gar nicht vorhanden. Vielleicht sollte man die Jahrgänge nochmal teilen. Im Oktober in Sarigerme haben wir unseren Sohn im gesamten Urlaub nur mal kurz gesehen. Dieses Mal, war es anders. Abendshows finden fast gar nicht mehr statt. Muss wohl noch trainiert werden?!?Wenn es tagsüber regnet sind überdachte Plätze rar.
- ZimmergrößeSehr gut
- SchlafqualitätEher gut
- SauberkeitGut
Wir hatten eine Suite mit seitlichem Meerblick 1202. 60 qm Fläche, aber der Wohnraum, mit dem zusätzlichen Sofa, das als Bett für unseren Sohn diente, wirkt überdimensioniert groß und kalt. Die Schlafcouch muss man sich so vorstellen, man setzt sich darauf und das Kopfteil schwebt in der Luft, alles fühlt sich instabil und sehr wackelig an. Der direkte Weg zur Rezeption am selben Abend führte zu einem Zustellbett mit einer Größe für ein Kind im alter von max. 13-14 Jahren. Es erinnerte an ein Krankenbett und war deutlich kürzer als die Schlafcouch. Es war Übergangsweise als Notlösung und am nächsten Morgen war der Hausmeister da um alle Schrauben nachzuziehen. Es war danach besser, aber das Kopfteil war immer noch zu leicht um am Boden stehen zu bleiben. Es machte also Geräusche beim darauflegen. Die Vorhänge an den Fenstern reichten in der Breite nicht aus, wodurch es morgens nach Sonnenaufgang zum Lichteinfall im Zimmer führte. Der Zimmerservice findet zweimal am Tag statt, morgens und Abends. Kaffeekapseln sind auf den Suiten inclusive und die Minibar enthält täglich zwei Cola, eine Fanta und zwei Bier. Wasser gibt es auch. Leider gibt es nur einen Adapter für die nicht Europäischen Steckdosen. USB A war aber in ausreichender Form an den Steckdosen vorhanden. Im Badezimmer sollte man die 2 m Körpergröße nicht überschreiten. Die Decke ist sehr niedrig und dadurch wirkt der Raum gedrungen, wegen der zypriotischen Norm sind keine Steckdosen im Badezimmer erlaubt. Ein Föhn befindet sich in der Schreibtischschublade des Schlafzimmers. Die Ablüftung funktioniert eher schlecht, da nach dem duschen bei geschlossener Tür, der Raum eher an ein Dampfbad erinnert. Die Heizung und Klimaanlage funktionieren sehr gut, aber nur in den Wohnräumen. Badezimmer sehr kalt, außer man lässt die heiße Dusche vorher laufen. 🤣
- EssensauswahlEher schlecht
- GeschmackGut
Ambiente beim Essen
- Lange Hose
Kulinarik sollte, wie oben beschrieben ein Schwerpunkt dieses Clubs sein. Was erwartet man da? Gemütliche Restaurants mit nett angerichteten Tellern. Besondere Auswahl an Speisen. Kurz gesagt: Der Schwerpunkt Kulinarik bezeichnet eine bewusste Ausrichtung auf die Kochkunst, den Genuss und die hochwertige Zubereitung von Speisen. Er steht für Qualität, Geschmack und oft auch für regionale oder internationale Spezialitäten. Punkt! Was fanden wir vor? Robs, die hinter dem Kochfeld standen und gefühlt das erste Mal ein Spiegelei zubereiteten. Das Robs an den Kochstationen mitwirken, kennen wir, aber gefühlt waren alle noch im Training, nur jeder für sich alleine. Meeresfrüchte waren sporadisch zu finden und wenn, dann immer die gleiche Auswahl, alles wirkte einfach und unspektakuläre im Vergleich zu anderen Clubs, die nicht mit Kulinarik werben. Bei der Entnahmestation für die Teller bekam man fast durchweg nur kalte Teller. Warum? An der Teestation beim Frühstück fehlt der Honig und die Zitrone. Einige Teebehälter waren von innen nicht schön anzusehen. Die Teestation wirkte wie in einer Jugendherberge. Kleine Löffel wären auch nett, fehlten aber ebenso in diesem Bereich. Als Highlight in der Nachosterwoche waren Austern im Breeze, wo man aber den Prosecco extra zahlen sollte. Tomahawk-Steak, ebenfalls zum Mittag im Breeze, dem Strandrestaurant im Club. Wegen der kühlen Witterung konnte man an einigen Tagen draußen nicht zu Abend essen. Das führte zu Überfüllung und sehr lauter Akustik im Restaurant. Der Club stieß quasi an seine Grenzen. Es gibt einen kleinen Bereich nur für Erwachsene, dort ist es aber im Innenbereich auch nicht ruhiger. Fazit: Präsentation, Organisation und die gesamte Atmosphäre beim Frühstück als auch beim Abendessen hatten nichts mit Kulinarischen Genuss zu tun. Man wurde satt und der Großteil der Speisen war auch lecker. Wenn man aber Berge von Fleisch und Fisch unter der Wärmelampe stapelt, ist es irgendwann Schuhsohle. Das geht um ein vielfaches besser. Beim Frühstück hatte ich nach drei Tagen keine Lust mehr drauf. Zu eintönig und immer gleich. Wer fragt sich eigentlich, was zur Jogurtecke gehört? Die Beilagen dafür fand man an drei anderen Stationen. Obst, Honig, Cerealien usw. Man könnte immer so weiter machen. Salate, kann man auch anders präsentieren. Wohlgemerkt Kulinarik als einer der Schwerpunkte.
- DeutschkenntnisseGut
Kann man als Gast eine Entschuldigung erwarten, wenn Fehler im Service angefallen sind. Das mit dem Bett für unseren Sohn fand ich schon sehr eigenartig. Das muss doch jemanden bei der Abnahme der Suite auffallen? Danach hätte der Club viele Möglichkeiten gehabt sich für das Versehen zu entschuldigen. Robinson soll dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Beim Service am Tisch war das nicht allen Mitarbeitern bewusst, dass sie die Rolle eines Gastgebers haben. Die Robs sitzen teilweise mit mehreren eigenen Leuten an Tischen und genießen ihre Zeit. Einmal wurden sie von der Servicekraft darauf hingewiesen, das die Tische im Aussenbereich nur für Gäste sind. Enttäuscht zogen die vier wieder von dannen. Trainee in Vollendung. Bei der Abreise sieht man die entstandenen Nebenkosten auf dem Tablet, wird gefragt, wie man zahlen möchte und ob die Preisliste stimmt und fertig. Echt jetzt, kein wie war’s, wie hat es ihnen gefallen? Dies hätte man auch nach dem ersten Tag auf dem Zimmer gleich machen können, Feedback vom Gast holen. Den Gast mitnehmen. Alles noch ausbaufähig.
Alter der Kinder
- 16 +
Unerwartete Kosten
- Nein, keine unerwarteten Kosten.

