Zu Anfang ein traumhafter Urlaub, bis die Osteuropäer kamen und alles ruiniert haben. Als wir kamen war das Hotel zu 30 Prozent belegt, ein gesunder Mix aus Briten, Holländern, Belgiern, Österreichern, Schweizern und Deutschen. Ab Tag 6 war es die Hölle. Die Osteuropäer kamen und haben sich so furchtbar verhalten, dass wir froh darüber waren nicht länger gebucht zu haben und am Tag 9 endlich abreisen zu dürfen. Bis Tag 6 bekam man immer eine Liege und einen Schirm am Pool, danach war es vorbei. Es wurde ab 6 Uhr reserviert und das brauche ich in meinem Urlaub, wo ich mich erholen will, nun wirklich nicht. Durch Schmieren des Personals bekam man um 9 Uhr mit Ach und Krach eine Liege und einen Schirm gebracht. Die reservierten Liegen wurden meist den ganzen Tag nicht benutzt, da die Leute lieber an den Bars gesessen haben und sich ab morgens mit "Champanksy und Vodky" haben vollaufen lassen. Die Kinder wurden dann alleine gelassen und es war egal, ob diese unsere Luftmatratzen klauen und damit auf dem Wasser herumfahren. Auf Kleinkinder muss man wohl auch nicht aufpassen, die werden in eine Schwimminsel gesetzt und auf den Pool geschoben. Das man mit zwei Jahren schwimmen kann, wage ich zu bezweifeln. Nach dem Motto "Uns gehört alles". Das zog sich wie ein roter Faden durch den Urlaub ab Tag 6. Man drängelt, man stellt sich nicht an, man greift mit den Fingern im Buffet herum, man legt angebissene Hähnchenflügel wieder zurück in den Behälter, man baut Berge mit Essen auf den Tellern und lässt dann 95 % wegschmeißen, man betrinkt sich von morgens bis abends, man pöbelt, man kann nicht auf die Toilette gehen und pinkelt in die Gärten. Man denkt sich "Nach mir die Sintflut". Einige Mitarbeiter erzählten uns, dass sie dieses Verhalten auch nicht als posititv empfinden, aber man nichts dagegen machen könne, da alles versucht wird, um dieses Hotel nur irgendwie mit Gästen voll zu bekommen. Dann nimmt man wohl auch solche Gäste in Kauf. Als wir abreisten, waren von 1500 Gästen 1000 aus Osteuropa. Dies war laut Aussage zuvor anders, da konnten sich nur besser Betuchte mit Benehmen dieses Hotel leisten. Der Gipfel der Peinlichkeit waren die Damen, die meinten sie hätten gerade in Rumänien einen Model-Contest gewonnen und müssten sich mit ihren Telefonen im Pool gegenseitig in den anstößigsten Posen fotografieren. Als Schwimmflügel benutzt man wohl die Botox-Lippen. Ich habe mich darüber anfänglich köstlich amüsiert, aber mit der Zeit war ich genervt, da ich eigentlich ein Hotel gebucht hatte und keinen Aufenthalt im Rotlicht-Milieu. Das Hotel an sich ist ein Traum, nahezu perfekt. Die Architektur ist atemberaubend, die Anlage ist groß, das Hotel ist riesig, man benötigt quasi ein Navi, um sich zurecht zu finden. Das hat mich persönlich aber nicht gestört, da ich noch über zwei gesunde Beine verfüge. Das Hotel ist sehr kinderfreundlich und für Menschen mit Behinderung sehr gut geeignet. Es gibt bestimmte Liegen am Strand, die auch mit einem Rollstuhl zu erreichen sind. Die direkte Strandlage ist positiv. Das Hotel ist super gepflegt, die Reinigungskräfte arbeiten auf hohem Niveau und das Essen ist positiv. Ich persönlich bin nicht so leicht aus der Fassung zu bringen, aber das Publikum hat es tatsächlich geschafft. Ich möchte mich in meinem Jahresurlaub erholen und Energie tanken, was ab Tag 6 einfach nicht mehr möglich war. Es ist definitiv ein schlechtes Zeichen, wenn man sich nichts mehr wünscht, als das der Urlaub endlich zu Ende ist. Ich bin auch dieses Jahr wieder in die Türkei gereist, da ich das Land und die Landsleute sehr schätze. Die derzeitige politische Lage und die Angst vor Terror haben ihre Spuren hinterlassen. Die Basare sind leer, die Verkäufer haben Existenzängste und Urlaub zu Dumping-Preisen ist möglich. Aus unternehmerischer Sicht kann ich die Hotliers teilweise nachvollziehen, denn aufgrund des politischen Hintergrundes ist eine Kostendeckelung fast unmöglich. Daher ist es schade, dass die Stone Group den Anspruch so weit heruntersetzen muss und man nun auch Gäste mit negativen Umgangsformen aufnimmt. Für ein persönliches Gespräch war die Betriebsleitung übrigens nicht zu erreichen. Ich wiederhole nochmals, dass das Hotel an sich traumhaft ist, ich es aber aufgrund des Publikums niemandem weiterempfehlen kann.
Es gibt hinsichtlich der Zimmer und Sauberkeit nichts zu beanstanden. Die Zimmer sind super. Sehr groß und stilvoll eingerichtet. Habe selten so gut geschlafen, wie in diesen 9 Tagen. Die Putzfrauen machen einen ordentlichen Job, die Minibar wird täglich aufgefüllt, mit Soft-Drinks, Säften, Wasser und Bier. Zusätzlich hat man einen Wasserkocher, Kaffeepulver und Teebeutel auf dem Zimmer, man kann also auch in Ruhe ein Getränk auf dem Balkon einnehmen. Der Safe ist kostenlos und das Gratis-Wlan tut das, was es soll. Es ist nicht das schnellste, aber um mal eben in Deutschland per Whatsapp anzurufen oder die heimische Tageszeitung zu überfliegen reicht es. Ich persönlich kann im Urlaub auch sehr gut auf mein Smartphone verzichten.
Für mich persönlich gab es am Essen nichts auszusetzen. Das Frühstücksbuffet ist reichlich mit verschiedenen Backwaren, Pancakes, Cornflakes, Salaten, Aufschnitt und warmen Gerichten. Das Langschläfer-Frühstück ist in abgespeckter Form zu finden, aber dennoch reichlich und lecker. Wir haben fast immer draußen gefrühstückt, es gibt für mich einfach nichts schöneres, als bei angenehmen 30 Grad an der Luft zu sitzen und zu frühstücken. Mittags haben wir das Essen meist in der Amphi-Bar eingenommen. Hier gibt es frittierte Hähnchenflügel, Pommes, Salate, Pide und Desserts. An der Strandbar kann man sich Menues aussuchen, die dann an den Tisch gebracht werden (Cheeseburger, Hähnchenschnitzel, etc.), aber auch hier gibt es ein kleines Buffet. Alles in allem lecker. Nachmittags gibt es an der Amphi-Bar Eis, Sandwiches, belegte Brötchen, belgische Waffeln und Gebäck. Auch hier gibt es nichts zu beanstanden. Das Abendessen ist sehr üppig. Die verschiedenen Themen-Abende bieten genug Abwechslung. Für mich war immer etwas dabei und durchaus lecker. Meine Frau hingegen hatte es nicht so leicht, da sie keinen Fisch und kein Rind isst, aber auch sie hat immer etwas gefunden. Das Mitternachts-Buffet (0 Uhr bis 7Uhr) ist reichlich und gut. Summa Summarum bekommt man eigentlich immer etwas zu essen, es schmeckt, wird immer nachgefüllt, wir haben es sehr gut vertragen, man kann sich also überhaupt nicht beschweren. Die Service-Kräfte sind fleißig, jedoch waren sie ein wenig überfordert, als die Osteuropäer einfielen. Die alkoholischen Getränke waren gut, man kann die Cocktails nicht mit denen aus einer Cocktailbar vergleichen, aber dennoch war alles in Ordnung.
Der Service ist im Großen und Ganzen gut. Alle Mitarbeiter sprechen mehr oder weniger gut Deutsch. Der Empfang war freundlich. Der Service an den Bars ist unterschiedlich. Während man an der Pool Bar eher schleppend bedient wird und die Mitarbeiter teilweise einen Einlauf seitens des Chefs brauchen, bevor sie anfangen zu arbeiten, wird man an der Piano Bar hervorragend, schnell und kompetent bedient. Gewünscht hätte ich mir ein Durchgreifen gegenüber den Gästen ohne Umgangsformen.
An sich ist das Hotel ein wenig abgelegen, was ich persönlich aber für positiv empfinde, denn es ist bedeutend ruhiger als in anderen Orten. Mit dem Dolmus ist zusätzlich alles schnell erreichbar. Basare sind fußläufig auch sehr gut erreichbar.
Beliebte Aktivitäten
- Strand
Die Pool-Anlage ist wirklich sehr schön, sehr groß und gepflegt. Die Grünanlagen sind sehr schön, man sieht täglich Gärtner, die diese pflegen. Die Toiletten sind sehr gepflegt, nur schaffen es manche Osteuropäer nicht diese zu benutzen, sondern verrichten ihr Geschäft lieber in den Grünanlagen. Mir hat der Strand im Vergleich zu dem in Kumköy sehr gut gefallen. Er ist nicht so steinig, das Wasser ist nicht voller Algen und er ist super gepflegt. Ich persönlich bin kein Freund von Animation, ich kann sie daher auch nicht bewerten und würde sie als "soft" bezeichnen. Jeden Donnerstag gibt es eine White-Fassion Party. Den kleinen Freizeitpark haben wir nicht genutzt, er war aber schön anzusehen. Die Abend Vorstellungen haben wir auch nicht besucht, da wir den Abend nicht Hotel verbringen, sondern lieber über die Basare schlendern und danach noch auf das eine oder andere Getränk an einer der Bars einkehren.
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Juni 2016 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Pascal |
| Alter: | 26-30 |
| Bewertungen: | 3 |
Sehr geehrte Gäste , Wir bedanken uns als erstes dass Sie Zeit genommen haben um hier unser Haus zu bewerten. Wir hoffen Sie nochmals im Royal Alhambra Palace begrüssen zu dürfen und verbleiben, Mit freundlichen Grüssen Royal Alhambra Palace Team info@royalalhambrapalace.com


