- BehindertenfreundlichkeitGut
- Zustand des HotelsEher gut
- Allgemeine SauberkeitEher schlecht
Das Royal Hicacos gibt sich als 4, 5 Sterne Hotel aus, wovon es sehr sehr weit entfernt ist. Wir hatten uns auf einen Traumurlaub gefreut, dafür auch gerne ein wenig mehr auf den Tisch gelegt. Alles in der Hoffnung, den "Ballermann-Touristen" zu entkommen und dort "besseres" Publikum anzutreffen. Diese Hoffnung wurde auch von der Homepage des Hotels geschürt, auf der nachzulesen ist, dass man Wert darauf legt, dass man zu den Mahlzeiten in angemessener Kleidung erscheint. Was angemessen ist, scheint allerdings Auffassungssache zu sein und bei der Durchsetzung dieses hochgesteckten Zieles scheitert das Hotel leider kläglich. Leider war also alle Hoffnungen vergebens, denn die Hotelbesucher hatten wirklich kein Niveau - sehr viele Kanadier, eine wachsende Anzahl von Russen, aber auch Deutsche und alle aus einer Schicht, mit denen man schon bei sich zu Hause nichts zu tun haben möchte, geschweige denn im Urlaub. Da wird schon morgens mit eigens mitgebrachten Thermoskannen und -tassen kräftig getrunken und gefeiert, mit Handtüchern Liegen besetzt...eben alles, was man gar nicht braucht. Die Animation ist eher zurückhaltend, sprich dezent, was wir als positiv bewertet haben. FAZIT: Wenn jemand auf Urlaub mit Niveau Wert legt, ist er dort schlecht aufgehoben. Nach dem ersten Schock an der Rezeption - wir wurden wirklich sehr wenig herzlich empfangen - ließ der nächste nicht lange auf sich warten: Eklig fleckige Bettwäsche auf den frischbezogenen Betten - und dann noch an einer sehr prominenten Stelle, nämlich direkt oben neben dem Kopfkissen. Da wurde nichts vertuscht, indem man das Laken zum Beispiel wenigstens ans Fußteil packt- nein, da geht man ganz offen mit um. Das Zimmer selbst war nicht besonders sauber und die Mülleimer rosteten und sahen wirklich eklig aus. Verschiedene Dinge im Zimmer funktionieren einfach gar nicht...die Zimmermädchen sind sehr freundlich und bemüht. FAZIT: Wenn jemand auf Sauberkeit Wert legt, ist er dort Fehl am Platz . Im Hauptrestaurant kann man alle Mahlzeiten zu sich nehmen. Es gibt aber noch ein Strandrestaurant, sowie 2 weitere Restaurants. Das Hauptrestaurant kann eigentich nur als Kantine bezeichnet werden und genauso gehts dort auch zu. Das Essen wird in grossen Mengen in Metallträge geschüttet und nicht wirklich warmgehalten. Läßt man sich anfangs noch davon blenden, dass Fleisch und Fisch frisch gegrillt werden, merkt man leider sehr schnell, dass das Personal noch nicht mal dazu in der Lage ist. Aussen verbrannt, innen roh... Es gibt ein Vorspeisenbuffet mit Käse, Schinken etc, das OK ist (man versucht wirklich, soviel wie möglich anzubieten, was für Kuba nicht gerade einfach ist, da alles importiert werden muss), ein Salatbufett, das auch akzeptabel ist. Am ehesten kann man noch die Pizza essen, die man sich nach eigenen Wünschen direkt zubereiten lassen kann. Auch die Waffeln und Crepes, ebenfalls frisch zubereitet, gehen. Diese gibt es auch zum Frühstück, ausserdem kann man sich Eier frisch zubereiten lassen, was ich empfehlen kann. Die Brotauswahl ist gut. Eigentlich könnte man zumindest das Kantinefeeling umgehen, indem man auf der Terrasse Platz nimmt, aber das gewöhnt man sich dank der schwarzen Kackvögel, die dort in SCHAREN ankommen auch schnell wieder ab. Diese Vögel sitzen auf den Tischen und picken von den Tellern. Das Personal sieht sich jedoch nicht genötigt daher die Teller schneller abzuräumen. Das Personal in den Restaurants ist weitgehend bemüht, nett zu sein (während das Personal draussen auf der Terrasse eine Totalkatastrophe ist und an Unfreundlichkeit nicht zu übertreffen), was sich aber nicht positiv auf das Tempo auswirkt: 20 Minuten auf ein Getränk sind nichts... Die Themenrestaurants sind zwar sehr nett eingerichtet und die Speisekarte klingt auch sehr gut, aber das Essen ist auch hier eine Katastrophe. Im Strandrestaurants kann man Burger und Fritten essen, die OK sind. Das war eher ein Thema, das für uns eher nebensächlich war. Daher haben wir uns hierüber nicht sonderlich aufgeregt. Und wer kann schon im Urlaub von sich behaupten, 2 Kilo abgenommen zu haben ;-) FAZIT: Wenn jemand auf gutes Essen wert legt, wird er im ganzen Hotel sicher nicht glücklich. Der Strand ist sehr schön und weitläufig. Das Meer ist traumhaft türkisblau. Wirklich sehr sehr schön! Man kann kostenlos Katamaran, Wasserski, Kajak fahren (alles aber nur für 30 Minuten) und es gibt eine Tauschstation, die ich sehr empfehlen kann. Wir haben dort tauchen gelernt und das war klasse. Ich möchte behaupten, das hat uns sogar den Urlaub gerettet.... Die angebotenen Ausflüge haben wir nicht gebucht, sondern uns für Havanna einen eigenen Fahrer gebucht, was auch nicht teurer war als eine Busfahrt mit all den anderen Touristen. Dafür hatten wir es viel individueller und haben mehr über das Land erfahren als man es auf einer solchen Butterfahrt getan hätte. Was mir besonders am Herzen liegt: Es wird eine Katamaranreise angeboten, die sehr blumig beschrieben wird: Ein grosser Katamaran, der übers Meer segelt und mit dem man unterwegs an einer Stelle anhält, an der Delfine sind, um mit ihnen zu schwimmen, inklusive Mittagessen auf einer Insel. FINGER WEG! Die Realität sieht so aus: Man fährt mit dem Katamaran auf eine Art Alcatraz zu, in dem die Delfine in stinkigen Betonbecken eingesperrt sind (der Geruch ist bestialisch!), was Tierquälerei ist. Dort kann man, wenn man in die Brühe reinwill, mit den Delfinen für 10 Minuten schwimmen und anschliessen davon ein überteurtes Foto kaufen - worum man fast nicht herumkommt, weil die Veranstalter so penetrant sind und einen sogar am nächsten Tag im Hotel nochmal anrufen, damit man das Foto kauft. Das Mittagessen auf der Insel findet wieder in einer Kantine statt an langen Bierbänken, auf denen Ketchup und Senf steht. Gegessen wird in Schichten - fettige Wurst und Pommes... Das Delfinarium direkt um die Ecke am Hotel sollte man auch meiden - auch hier übelste Bedingungen für die Tiere...BITTE GEHT NICHT HIN! Solange Touristen hingehen, hört das nie auf!! Zum Thema Geld: Auf keinen Fall Dollar oder Travellerschecks! Dollar wird mit 20%Aufschlag bedacht, sprich ist teuerer zu tauschen. Euro ist am beliebtesten. Am besten genug Bargeld dabeihaben, da es keine Geldautomaten gibt und für das Wechsel in der Bank wieder extra Gebühren anfallen. Im Hotel kann man Geld wechseln. Fazit: Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt für deutsche Urlauber, die ja einen wesentlich längeren und damit teureren Flug als z. B. Kanadier bezahlen, absolut nicht!
- ZimmergrößeEher gut
- SauberkeitSchlecht
- Ausstattung des ZimmersEher schlecht
- Atmosphäre & EinrichtungEher schlecht
- Sauberkeit im Restaurant & am TischEher schlecht
- EssensauswahlEher schlecht
- GeschmackSchlecht
- Kompetenz (Umgang mit Reklamationen)Sehr schlecht
- Freundlichkeit & HilfsbereitschaftEher gut
- Rezeption, Check-in & Check-outSehr schlecht
- Einkaufsmöglichkeiten in UmgebungSehr schlecht
- Restaurants & Bars in der NäheSchlecht
- FreizeitangebotGut
Beliebte Aktivitäten
- Strand
- Zustand & Qualität des PoolsGut
- Entfernung zum StrandSehr gut
- Qualität des StrandesSehr gut
- Lage für SehenswürdigkeitenEher schlecht
| Infos zur Reise | |
|---|---|
| Verreist als: | Paar |
| Dauer: | 2 Wochen im Februar 2008 |
| Reisegrund: | Strand |
| Infos zum Bewerter | |
|---|---|
| Vorname: | Ina |
| Alter: | 31-35 |
| Bewertungen: | 1 |

